Kommunalwahl am 15. März 2026  

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B.90 GRUENE OV HATTERHSHEIM

 

 

Klimaschutz ausgebremst: fehlende Berichte und zögerliche Umsetzung beschlossener Maßnahmen

Trotz wiederholter öffentlicher Bekenntnisse zum Klimaschutz bleibt die Stadt hinter ihren eigenen Zusagen zurück.

Im Klimaschutzkonzept ist ein jährlicher Bericht zum Stand der Maßnahmen vorgesehen. „Gerade bei den als kurzfristig gekennzeichneten Maßnahmen hätten wir eine schnellere und konsequentere Umsetzung erwartet“, kritisiert der Grüne Stadtverordnete Uwe Broschk. „Ein inakzeptabler Zustand, der das Vertrauen in die klimapolitische Handlungsfähigkeit der Stadt untergräbt. Gleichzeitig blockieren die politisch Verantwortlichen von CDU/FDP und FWG relevante Anträge der Grünen, nur um sie später doch umzusetzen. Das zeigt, wie halbherzig Klimaschutz in unserer Stadt betrieben wird.“

Besonders deutlich wird dies bei der Informationspolitik zum Ausbau erneuerbarer Energien: Während die Stadt keine eigenen Formate zur Bürgerbeteiligung anbietet, organisieren engagierte Private einen „Solarstammtisch“, um diese Lücke zu schließen. „Das ist ein Armutszeugnis für die politisch Verantwortlichen“, so Broschk. „Klimaschutz darf nicht dem Zufall oder ausschließlich privatem Engagement überlassen werden. Die Stadt muss endlich ihrer Verantwortung gerecht werden – mit transparenter Planung, verbindlichen Berichten und konsequenter Umsetzung.“

Irritierend ist auch der Umgang mit Anträgen, die zuvor abgelehnt wurden. Anträge – etwa zur Einrichtung von Trinkwasserbrunnen, zu Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden sowie zur Zusammenstellung aller für Solaranlagen geeigneten Dächer – wurden von der regierenden Koalition abgelehnt. Nun werden diese Vorschläge als eigene Initiativen eingebracht und sollen plötzlich doch umgesetzt werden, ohne die ursprünglichen Initiatoren einzubeziehen oder die Kursänderung nachvollziehbar zu begründen. Die Grünen kritisieren: „Die Ideen anderer zuerst schlecht zu reden, um sie dann als eigene Ideen zu verkaufen, ist absolut kein guter Stil.“

Ähnlich verhält es sich beim Thema Abwärmenutzung aus Rechenzentren. Erst auf massiven politischen und öffentlichen Druck hin wurde die Einbindung dieser Energiequelle nachträglich in die Planungen aufgenommen. Damit verschenkte die Stadt bereits wertvolle Zeit und Chancen für eine nachhaltige Wärmeversorgung.

„Klimaschutz braucht Verlässlichkeit, Transparenz und konsequentes Handeln“, heißt es aus der Fraktion. „Wer Strategien beschließen lässt, diese aber weder offen dokumentiert noch aktiv umsetzt, gefährdet Glaubwürdigkeit und Akzeptanz.“

Die Grünen fordern den Bürgermeister auf, zur nächsten Stadtverordnetenversammlung den ausstehenden Klimaschutzbericht vorzulegen, ein verbindliches Monitoring-System einzuführen und die Bevölkerung aktiv in die Planung einzubinden. „Klimaschutz braucht keine leeren Versprechungen, sondern messbare Fortschritte und klare Verantwortlichkeiten“, betont Broschk. „Es darf nicht sein, dass die Stadt ihre eigenen Beschlüsse ignoriert.“

Hattersheimer Grüne drängen auf eine beschleunigte kommunale Wärmeplanung

Vor allem der Gasausstieg erfordert klare Perspektiven für Bürgerinnen und Bürger.

Beim ersten Treffen der Arbeitsgruppe Energie im neuen Jahr stand die Zukunft der Wärmeversorgung in Hattersheim auf der Tagesordnung.

Die Wärmeversorgung von Hattersheim besteht zu über 90% aus der klimaschädlichen Verbrennung von Erdöl und Erdgas.

Hattersheim möchte bis 2045 klimaneutral sein, um so zumindest dem Ziel der Bundesregierung zu folgen.

In den nächsten 20 Jahren muss also die Gasversorgung eingestellt werden, sowohl für die Heizkraftwerke, als auch für das Gasnetz, das das Erdgas in die Wohnhäuser leitet.

„Die Zeit drängt“, so Dr. Thomas Seifert, Sprecher der Grünen Arbeitsgruppe und Mitglied von Scientists for Future. „Die Stadt Hattersheim sollte so bald wie möglich Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger schaffen.”

Die Grünen verweisen auf eine erhebliche Dynamik, die mit der Zeit einsetzen wird. 

Immer mehr Gaskunden steigen auf erneuerbare Energiequellen, z.B. Wärmepumpen oder andere erneuerbare Systeme, um. Je mehr Kunden sich umorientieren, desto kleiner wird die Zahl der verbleibenden Kunden, auf die das fixe Netzentgelt umgelegt wird. Der Preisdruck steigt weiter, und es könnte dazu kommen, dass die Gasnetze schon vor 2045 aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden. 

Auf der anderen Seite fehlt es an konkreten kommunalen Vorgaben, die Privathaushalten und Gewerbe Orientierung geben, wenn Heizungen ausfallen oder modernisiert werden müssen.

„Wer heute vor der Entscheidung steht, eine defekte Gasheizung zu ersetzen, braucht klare Antworten: Kann ich mich an ein Wärmenetz anschließen? Gibt es Förderungen für individuelle Lösungen? Diese Fragen müssen wir jetzt beantworten – nicht erst in fünf Jahren“, fordert Seifert.

Die Grünen erinnern daran, dass Hattersheim seit 1999 bei der Planung neuer Baugebiete Nahwärmenetze vorgesehen hat, die jetzt gute Voraussetzungen bieten, diese Stadtviertel auf CO2-freie Energieversorgung, z.B. durch Wärmepumpen und Abwärme aus den vorhandenen Rechenzentren umzurüsten. Dieses Modell sollte nun auch auf weitere geeignete Bestandsgebiete ausgeweitet werden. 

Der Anschluss an die Abwärme lokaler Rechenzentren ist längst überfällig, aber leider durch fehlende vorausschauende Planung für die meisten nicht mehr umsetzbar. 

„Hier liegen ungenutzte Potenziale brach, während wir gleichzeitig klimaschädliche Gasinfrastruktur weiter subventionieren“, kritisiert Seifert. 

Wo Wärmenetze liegen oder errichtet werden, können sich Gaskunden an das Netz anschließen lassen. Wenn das nicht möglich oder gewünscht ist, bleibt nur die individuelle Wärmelösung. Beides ist mit Investitionsbedarf verbunden und erfordert großzügige Planungszeit.

Die Grünen fordern, dass mit der kommunalen Wärmeplanung ein Konzept für den Gasausstieg vorgelegt wird, das Sozialverträglichkeit, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit gleichermaßen berücksichtigt.

Es ist die Aufgabe der Stadt, möglichst bald Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger herzustellen. Sobald eine Gas- oder Öl-Heizung nicht mehr zu reparieren ist oder keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, steht sofort die Frage im Raum, wie es weitergehen soll. Eine neue Gas- oder Ölheizung ist unter den genannten Rahmenbedingungen nicht mehr empfehlenswert.

Aus diesem Grund wäre es wünschenswert, dass bereits jetzt, im Rahmen der Kommunalen Wärmewende, über die Zukunft des Gasnetzes in Hattersheim nachgedacht und dies auch mit den Bürgerinnen und Bürgern transparent und frühzeitig kommuniziert wird.

Weihnachtsstimmung, Glögg und gute Gespräche

Hattersheimer Weihnachtsmarkt: Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt

Wie jedes Jahr kamen zahlreiche Hattersheimer:innen auf dem Weihnachtsmarkt zusammen und genossen die ausgelassene Stimmung. Auch Dr. Anna Lührmann (Bundestagsabgeordnete aus dem Main-Taunus-Kreis) nutzte – wie bereits im Vorjahr – die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Grünen Ortsverband mit den Bürger:innen ins Gespräch zu kommen. Bei einem Rundgang über den abwechslungsreichen Markt wurde die Gruppe immer wieder in interessante Diskussionen verwickelt.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Bundestagsabgeordnete vom großen Engagement, das die Hattersheimer:innen überall beweisen: „Ein Ort, der funktioniert!“ Längere Zeit verweilte sie an den Ständen der Grundschulen. Großes Thema überall war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Anna Lührmann informierte sich ausführlich über die aktuellen Gegebenheiten und die bevorstehenden Veränderungen in Hattersheim. Ihr Statement dazu:
„Bildung – und dazu gehört auch eine verlässliche Nachmittagsbetreuung – hat für uns Grüne höchsten Stellenwert. Die Zukunft unserer Kinder darf nicht an Gebäuden oder Geld scheitern. Im Bund setzen wir uns dafür ein, dass möglichst viel des neuen Sondervermögens in die Sanierung von Schulen, die Ausweitung von Betreuungsangeboten und der generellen Verbesserung der Bildungsangebote fließt und nicht in Wahlversprechen versickert.“

Stefan Ehrecke, Beisitzer im Grünen Kreisvorstand und stellvertretender Fraktionssprecher der Hattersheimer Grünen ergänzte:
„Wir haben uns die Angebote der Schulen in Hattersheim sehr genau angeschaut und sind uns der momentanen Unsicherheit und Unzufriedenheit einiger Eltern bewusst. Wir arbeiten im Kreis darauf hin, an allen Schulen gute und zuverlässige Betreuung anzubieten. “, betonte jedoch, dass dazu der Pakt für den Nachmittag ausgeweitet und intensiv in die Infrastruktur investiert werden muss. Container für den Unterricht, provisorisch hergerichtete Außengelände und knappe Betreuungsschlüssel sind nicht, was man sich von guter Betreuung verspricht.

Wie gute Betreuung in der Trägerschaft des Kreises funktionieren kann, hörte man am Stand der Regenbogenschule. Die Eltern sprachen durchweg positiv von den vorhandenen Betreuungsangeboten. Stefan Hohmann, Mitglied im Vorstand der Hattersheimer Grünen berichtete aus eigener Erfahrung:
„Unsere Tochter besucht die zweite Klasse. Durch den Pakt für den Nachmittag und die tollen Räumlichkeiten sind unsere Tage viel entspannter. Es wird gemeinsam gegessen, die Hausaufgabenbetreuung durch die Lehrkräfte ist fantastisch und die AGs am Nachmittag runden das Angebot ab. Am Ende kommt ein glückliches Kind aus der Schule. Besser geht es nicht! So sollte es überall sein.“

Auch kurz vor den Ferien bleibt das Thema Betreuung für viele Hattersheimer Eltern wichtig – und wird uns auch im kommenden Jahr intensiv beschäftigen. Nach einem abschließenden Glögg am Grünen Stand verabschiedete sich Anna nach Berlin, versprach aber, bald wieder nach Hattersheim zu kommen: „Die Stimmen aus den Kommunen sind ein wichtiger Teil meiner Arbeit.“

Die Hattersheimer Grünen bedanken sich herzlich für den Besuch und ebenso bei allen Bürger:innen, die sich engagieren und offen ihre Meinung äußern. Darauf ist Politik angewiesen.

Kartoffelwaffeln, Glögg und Besuch aus dem Bundestag

Die Hattersheimer Grünen laden zu ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt ein

Mit herzhaften Kartoffelwaffeln, wärmendem Glögg, politischen Gesprächen und einer kleinen Selfie-Box für festliche Schnappschüsse präsentieren sich Bündnis 90/Die Grünen auch in diesem Jahr auf dem Hattersheimer Weihnachtsmarkt. Am Sonntag, 14. Dezember, lädt der Ortsverband von 12 bis 20 Uhr alle Bürger:innen herzlich an Stand 28 – direkt am Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz – ein. Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Besucher:innen bereits um 12:30 Uhr: Die aus Hofheim stammende Bundestagsabgeordnete Anna Lührmann sowie die Erste Kreisbeigeordnete Madlen Overdick schauen vorbei. Beide freuen sich auf anregende Gespräche am Stand, bevor sie von dort aus zu einem adventlichen Marktrundgang aufbrechen.

Für kulinarische Weihnachtsfreude sorgt Vorstandsmitglied und gelernter Koch André Frei: Seine hausgemachten Kartoffelwaffeln, serviert mit Zaziki oder Apfelmus, bieten eine herzhafte und zugleich winterliche Alternative zum klassischen Marktgebäck. „Unser Stand ist seit vielen Jahren ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der guten Laune. Gerade in der Vorweihnachtszeit möchten wir zeigen, dass Politik auch mit Genuss, Herz und Gemeinschaft zu tun hat“, betont Frei.

Die Hattersheimer Grünen freuen sich auf viele anregende Begegnungen und darauf, mit den Hattersheimer:innen bei Glögg und heißem Apfelsaft einen stimmungsvollen Adventsnachmittag zu verbringen.

Jahresabschlussfeier der Hattersheimer Grünen: Rückblick auf ein engagiertes Jahr und Ausblick auf die Kommunalwahl 2026

Mit einer geselligen Jahresabschlussfeier bedankte sich der Vorstand von Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim am vergangenen Wochenende bei Mitgliedern und Weggefährten für ein aktionsreiches Jahr 2025. Traditionell luden die Grünen zum gemeinsamen Essen ein. Andre Frei, Koch und Mitglied des Vorstands, hatte alles vorbereitet und die Küche samt Helfer-Team im Griff. In diesem Jahr gab es mexikanisches Chili sin Carne, gefüllten Tortillas und ein üppiges Nachtisch-Buffet, das durch mitgebrachte Leckereien der Gäste ergänzt wurde.

Zum Auftakt des Abends stand der Rückblick auf die politischen Aktivitäten des Jahres, den Vorstandssprecherin Karin Schnick in ihrer Begrüßung skizzierte. Von den sommerlichen Treffen „Grüne im Grünen“ an der Uferbar über die monatlichen Radtouren „Grün radelt“ bis hin zur Pflanzentauschbörse und den Aktionsständen „Grün hört zu“ bot die Ortsgruppe vielfältige Gelegenheiten zum Mitmachen. Die letzte Aktion war unter dem Motto „Man kann nur das schützen, was man kennt“ der Bau von Igelhäusern, gemeinsam mit Kindern, Eltern und Großeltern, der nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch ein Symbol für die praktische Umsetzung grüner Politik vor Ort war.

„19 neue Mitglieder sind in den vergangenen zwölf Monaten zu uns gestoßen – einige von ihnen kandidieren bereits auf unserer Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026“, betonte Schnick. „Das große Interesse an unserer Arbeit bestärkt uns und zeigt, dass unsere Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und lebendige Demokratie in Hattersheim ankommen.“

Stellvertretender Fraktionssprecher Stefan Ehrecke präsentierte im Anschluss die wichtigsten Initiativen, Anträge und Anfragen der Grünen-Fraktion im zu Ende gehenden Jahr – von der Forderung nach sicheren Radwegen über die Stärkung des ÖPNV bis hin zum wichtigen Thema zukünftiger Stadtentwicklung und Maßnahmen zum Hochwasserschutz. „Wir haben uns als konstruktive Kraft in der Kommunalpolitik etabliert und werden dies auch im Wahlkampf 2026 unter Beweis stellen“, so Ehrecke.

Ein Ausblick auf die kommenden Monate bis zur Kommunalwahl folgte durch Vorstandsmitglied Stefan Hohmann, der die Anwesenden zur Mitarbeit im Wahlkampf motivierte: „Jede helfende Hand zählt – ob beim Verteilen von Flyern, bei Diskussionen an Infoständen oder in den sozialen Medien. Gemeinsam können wir Hattersheim noch lebenswerter machen.“

Für heitere Momente sorgte Daniela Gebert mit einem „besinnlichen“ Adventsgedicht, das für Lacher und eine lockere Atmosphäre sorgte. Der Abend klang bei angeregten Gesprächen und Netzwerken aus – und machte Lust auf das kommende Wahljahr.

Grüne Fraktion beantragt Einführung des On-Demand-Verkehrs „Colibri“ für Hattersheim

Flexible Mobilität als Schlüssel für klimagerechte Stadtentwicklung

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Hattersheimer Stadtverordnetenversammlung hat einen Antrag, der die Prüfung eines On-Demand-Verkehrssystems nach dem Vorbild des erfolgreichen „Colibri“-Modells in den Nachbarstädten Hofheim und Eppstein vorsieht. Der Magistrat soll hierzu in Verhandlungen mit der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft (MTV) treten, um Machbarkeit, Kosten sowie mögliche Fördermittel des Landes Hessen zu evaluieren.

„On-Demand-Verkehr ist ein zentraler Baustein für eine moderne, klimafreundliche Mobilitätswende“, betont Nathalie Ferko, Sprecherin der Grünen Fraktion. „Gerade in den Abendstunden und am Wochenende klaffen im ÖPNV-Angebot oft Lücken – hier kann ein flexibles System wie ‚Colibri‘ Abhilfe schaffen, ohne die Haushaltsbelastung unkalkulierbar zu steigern.“ Die Integration in die bestehende RMV-On-Demand-App sowie die Nutzung von Landesfördermitteln könnten die Umsetzung effizient und nutzer:innenfreundlich gestalten.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Barrierefreiheit: „Mobilität darf keine Hürden kennen“, so Stefan Ehrecke, Mitglied des Verkehrsausschusses. „On-Demand-Lösungen müssen von Anfang an inklusiv gedacht werden – von der Buchung bis zur Beförderung. Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch ein Gebot der Nachhaltigkeit.“

Die Grünen verweisen auf die positiven Erfahrungen in Hofheim und Eppstein, wo „Colibri“ bereits nachweislich die Attraktivität des ÖPNV steigert und Autofahrten reduziert. Der Antrag sieht vor, dass der Magistrat bis zur nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eine umfassende Bewertung vorlegt – inklusive Kosten-Nutzen-Analyse, technischer Umsetzbarkeit und Fördermitteloptionen

Hattersheimer Grüne diskutieren über lokale Klimaanpassung – und blicken auf die globale COP30 in Belém

Angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse und der UN-Klimakonferenz COP30 in Belém (Brasilien), bei der über 190 Staaten voraussichtlich bis zum 21. November den Klimaschutz wieder auf Kurs bringen wollen, haben die Hattersheimer Grünen in einer internen Klausur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung und Klimaneutralität für Hattersheim diskutiert.

Bereits im Juni hatte der Hattersheimer Klimaschutzmanager, Andreas Flettner zu einem Vortrag in die Stadthalle eingeladen. Der Journalist und Autor Toralf Staud las aus seinem Buch Deutschland 2050 und zog Parallelen zu Hattersheim. Auch das bis Jahresende laufende städtische Beteiligungsverfahren „Zukunft findet Stadt“ wird den Aspekt Klimaauswirkungen / Klimaanpassungen nicht außer acht lassen können.

„Was Belém mit Hattersheim verbindet, ist die drängende Frage: Wie schützen wir uns vor den Folgen des Klimawandels – und wie stoppen wir ihn gleichzeitig?“, so Stefanie Grob, vom Vorstand des Ortsverbands. „Lokales Handeln und globale Verantwortung gehören zusammen: Während die COP30 über weltweite Klimaziele verhandelt, müssen wir vor Ort Hochwasserschutz, Hitzevorsorge und die Energiewende vorantreiben.“

Schwerpunkt Hochwasserschutz: weltweit kommt es immer häufiger zu extremen Überschwemmungen. Auch Hattersheim muss sich besonders an Schwarzbach und Main auf Hochwasserereignisse vorbereiten.

Dazu gehört auch die schon lange anstehende Ertüchtigung des Deiches in Eddersheim in Abstimmung mit den betroffenen Eddersheimer:innen und dem Regierungspräsidium Darmstadt.

Starkregengefahrenkarten für 3 unterschiedliche Szenarien wurden für die Stadtteile 2020 erstellt und sind im Internetportal der Stadt Hattersheim abrufbar. Hier ist eine regelmäßige Aktualisierung und eine Information der betroffenen Hausbesitzer:innen wichtig.

Zur Abminderung bei Starkregen trägt die Entsiegelung von Flächen zur Rückhaltung von Regenwasser, aber auch die Installation von Zisternen bei.

Laut der Recherche von Torwald Staud gehört die Region Wiesbaden - Mainz schon jetzt zu den heißesten Gebieten Deutschlands und wird durch die Erderwärmung besonders betroffen sein.

Mit den steigenden Temperaturen wird Hitzeschutz zur kommunalen Aufgabe.

„Daher schlagen wir den Ausbau öffentlicher Wasserspender an stark frequentierten Orten wie Bahnhof, Marktplatz und Schulen vor. Für Spielplätze, Bushaltestellen und den Innenstadtbereich müssen Schattenkonzepte erarbeitet werden. Hier können Baumpflanzungen, aber auch die Installation von Sonnensegeln zur Kühlung beitragen. Ebenso gehört ein Hitzeaktionsplan zur Warnung und dem Schutz von besonders gefährdeten Gruppen wie Kindern und alten Menschen zum Vorsorgekonzept“, beschreibt Stefanie Grob einige der Maßnahmen, die nun zügig angegangen werden sollen.

Aber die Anpassung an die Klimaveränderung reicht nicht aus – die Emission von Treibhausgasen muss radikal reduziert werden.

Die Grünen fordern daher parallel die Beschleunigung der Wärmeplanung für die kommunale Wärmewende, inkl. Förderung von Solarspeichern, Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, verpflichtend Solaranlagen auf Neubauten und Sanierungsförderung für Bestandsgebäude.

Hintergrund COP30: Die UN-Klimakonferenz in Belém (November 2025) steht im Zeichen der 1,5-Grad-Grenze und der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen im Globalen Süden. „Hattersheim kann ein Signal setzen: Wenn selbst kleine Städte Klimaschutz und -anpassung ernst nehmen, wächst der Druck auf die internationale Politik“, so Grob.

Hattersheimer Grüne setzen mit Klausur klare Weichen für die Kommunalwahl 2026 – Programm beschlossen, Liste einstimmig gewählt

Am vergangenen Wochenende hat der Ortsverband Hattersheim von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rahmen einer zweitägigen Klausur die strategischen und inhaltlichen Grundlagen für die anstehende Kommunalwahl 2026 gelegt. Im Fokus standen dabei die Finalisierung des Wahlprogramms sowie die Aufstellung einer diversen und erfahrenen Kandidierenden-Liste, die die Vielfalt der lokalen grünen Aktiven widerspiegelt.

Am Samstag wurde das Wahlprogramm nach intensiven Beratungen verabschiedet, das auf den Vorarbeiten von sechs thematischen Arbeitsgruppen basiert, die seit Juli dieses Jahres an zentralen Zukunftsfragen für Hattersheim gearbeitet haben. „Unsere Leitfrage ‚In welcher Stadt wollen wir leben?‘ steht für einen ganzheitlichen Ansatz, der ökologische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und lebenswerten urbanen Raum verbindet“, betont Friederike Schröder, vom Vorstand des Ortsverbands. „Das Programm ist unser klares Bekenntnis zu einer Kommune, die Klimaschutz als Chance begreift und Teilhabe für alle ermöglicht.“

Am Sonntag folgte die einstimmige Wahl der 15-köpfigen Liste für die Stadtverordnetenversammlung, die bewusst verschiedene Generationen, Berufsgruppen und politische Erfahrungen vereint. „Wir setzen auf ein Team, das sowohl über langjährige kommunalpolitische Expertise verfügt als auch frische Impulse einbringt“, erklärt Nathalie Ferko, Fraktionssprecherin der Grünen in Hattersheim. „Diese Mischung ist essenziell, um die Herausforderungen der nächsten Jahre – von der Verkehrswende bis zum bezahlbaren Wohnraum – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.“

Mit dem beschlossenen Programm und der aufgestellten Liste unterstreichen die Hattersheimer Grünen ihren Anspruch, die politische Gestaltungsmacht in Hattersheim auszubauen und die Weichen für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik zu stellen.

„Grüne Politik braucht Mehrheiten – unser Resümee und der Blick nach vorn“

Fraktion zieht Bilanz der Oppositionsarbeit und setzt auf starke Kommunalwahl 2026.

In den vergangenen vier Jahren hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hattersheimer Stadtparlament als konstruktive Opposition gearbeitet – trotz begrenzter Gestaltungsmöglichkeiten. Heute ziehen wir Bilanz: Unsere Anträge und Anfragen zeigen, wo wir grüne Lösungen für Hattersheim vorangetrieben haben – und wo wir künftig mit noch mehr Gewicht wirken wollen.

„Die letzten Jahre waren geprägt von Blockaden und verpassten Chancen, etwa bei der Klimaanpassung durch mehr Begrünung und hitzeresistente öffentliche Flächen, der Schaffung von sozialem Wohnungsbau und des Ausbaus von Radwegen. Das muss sich ändern“, sagt Nathalie Ferko, Fraktionssprecherin.

Auch ohne Regierungsverantwortung konnten wir durch Anträge, Anfragen und öffentliche Debatten wichtige Themen in Hattersheim anstoßen:

Klima & Umwelt:
Wir haben uns konsequent für mehr Begrünung, den Ausbau von Trinkbrunnen und eine klimaangepasste Stadtentwicklung eingesetzt. Besonders enttäuschend war die Ablehnung der Baumschutzsatzung durch die Koalition – ein Rückschritt für den Umwelt- und Klimaschutz in unserer Stadt. Ebenso kritisch sehen wir den immer wieder bemühten „Freiheitsbegriff“ der Koalition, der Verantwortung für Natur- und Ressourcenschutz fälschlicherweise als Einschränkung darstellt.

Mobilität & Verkehr:

Mit dem von uns angestoßenen Arbeitskreis Fahrradinfrastruktur wurde ein wichtiges Gremium geschaffen, um künftig konkrete Verbesserungen für den Radverkehr in Hattersheim zu erarbeiten. Entscheidend ist, dass dieses Forum in den kommenden Jahren auch tatsächlich genutzt wird, um Maßnahmen gemeinsam mit Bürger:innen und Fachleuten umzusetzen. Bereits beantragt haben wir zudem die Einrichtung von Fahrradreparaturstationen, die einen praktischen Beitrag zu einer fahrradfreundlicheren Stadt leisten. „Mit den Fahrradreparaturstationen haben wir eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme auf den Weg gebracht, die den Radverkehr im Alltag spürbar erleichtert“, so Stefan Ehrecke, Mitglied im Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschuss. „Solche konkreten Verbesserungen zeigen, dass nachhaltige Mobilität nicht an großen Projekten scheitern muss, sondern mit pragmatischen Schritten beginnt.“

Die Annabergstraße bleibt dagegen ein Negativbeispiel für mangelnde Transparenz und widersprüchliche Aussagen der Koalition. Hier braucht es künftig eine ehrliche Kommunikation und klare Planungsprozesse.

Stadtentwicklung:
Wir haben regelmäßig Berichte zum Stand der Digitalisierung eingefordert und die Modernisierung der Verwaltung als zentrales Zukunftsthema verankert. Auch bei der Fassadengestaltung von Rechenzentren haben wir uns für verbindliche ökologische und gestalterische Standards eingesetzt – und so eine längst überfällige Debatte angestoßen. Viele unserer Ideen – etwa die Initiative zur „Netten Toilette“ oder die Diskussion um öffentliche Trinkbrunnen - wurden später von der Koalition aufgegriffen. Das zeigt, dass grüne Impulse Wirkung entfalten, auch wenn sie zunächst abgelehnt werden.

Städtische Finanzen:
Unsere Einsparvorschläge zum Haushalt haben gezeigt, dass ökologisches und wirtschaftliches Handeln Hand in Hand gehen können. Wir setzen uns weiterhin für eine transparente, nachhaltige und generationengerechte Finanzpolitik ein. 

„Jeder unserer Anträge war ein Schritt hin zu einer gerechteren, ökologischen Kommune. Doch viele Vorhaben scheiterten an der Mehrheit aus CDU, FDP und FW. Das zeigt: Grüne Politik braucht grüne Mehrheiten“, betont Uwe Broschk, Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss.

Gleichzeitig zeigt die Arbeit der vergangenen Jahre, dass wir über Fraktionsgrenzen hinweg erfolgreich Netzwerke aufgebaut und sachorientiert zusammengearbeitet haben. So konnten wir viele Anstöße geben, die heute zur kommunalpolitischen Realität gehören.

Kommunalwahl 2026: Jetzt geht’s um die Umsetzung!

Die nächsten Jahre sind entscheidend – für das Klima, für soziale Gerechtigkeit und für lebenswerte Städte und Dörfer. Mit der Bürgermeisterkandidatur von Nathalie Ferko setzten wir auf starke grüne Gestaltungskraft in Hattersheim. Sie steht für Kompetenz, Dialogbereitschaft und den Mut, Themen wie Klimaanpassung, Mobilität und Bürgerbeteiligung entschlossen anzugehen.

„2026 geht es nicht um Opposition, sondern um Gestaltung. Mit einer starken grünen Fraktion können wir Hattersheim zukunftsfest machen – ökologisch, sozial und demokratisch“, so Nathalie Ferko.

Grüne fordern verbindliches Konzept für Integration und bezahlbares Wohnen in Hattersheim

Die Arbeitsgruppe Soziales der Hattersheimer Grünen legt ein Maßnahmenpaket vor, das Integration fördert und bezahlbaren Wohnraum für alle sichern soll. Ziel ist es, Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen sowie Geflüchteten Wohnungen und Teilhabe zu ermöglichen – auch für Haushalte, die ohne staatliche Zuschüsse auskommen müssen.

Dazu gehört die Besetzung einer Fachstelle, die Geflüchtete in Notunterkünften betreut und beim Übergang in eigene Wohnungen unterstützt. Gleichzeitig soll die städtische Wohnungsbaugesellschaft HaWoBau leerstehende Wohnungen aktiv anmieten und für Menschen mit begrenztem Einkommen bereitstellen. Es gibt- auch in Hattersheim- viele leerstehende Wohnungen. Eine Anmietung und Weitervermietung durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft kann Hausbesitzern Sicherheiten bieten und diese Wohnungen für den Wohnungsmarkt verfügbar machen. Bei Neubauprojekten fordern die Grünen eine verbindliche Quote von mindestens 30 Prozent preisgebundenem Wohnraum. Ergänzend sollen neue Wohnformen wie Genossenschaften, Mehrgenerationenprojekte und Erbpachtlösungen für gemeinwohlorientierte Träger gefördert werden. Auch für Auszubildende, Studierende und Alleinerziehende sollen passende Angebote entstehen, damit Wohnen für alle bezahlbar bleibt.

„Hattersheim muss Wohnraum schaffen, der Menschen ohne Hilfe trägt und Nachbarschaften zusammenhält“, sagt Friederike Schröder, Pressesprecherin der Hattersheimer Grünen. Betkin Goethals, Stadtverordnete, ergänzt: „Mit einer starken HaWoBau und klaren Quoten verhindern wir Verdrängung und stärken den sozialen Zusammenhalt.“

Die Hattersheimer Grünen setzen sich dafür ein, dass der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung, die vorgeschlagenen Schritte umzusetzen und die nötigen Ressourcen bereitzustellen. Bezahlbares Wohnen ist eine Frage der Gerechtigkeit – und eine zentrale Voraussetzung für ein gutes Miteinander in unserer Stadt.

Die Hattersheimer Grünen laden zur letzten Feierabendradtour in diesem Jahr ein

Die Gruppe „Grün-radelt“ lädt zur 11. Radtour im Jahr 2025 ein, die am Donnerstag, 23. Oktober um 17.00 Uhr am Hattersheimer Tierpark startet. Die Tage werden kürzer und ab November wird dann wieder auf „Wochenend-radeln“ umgestellt.

„Da es früh dunkel wird und die Witterung nicht mehr ganz so beständig ist, fahren wir auf befestigten Wegen entlang des Mains. Vom Tierpark aus starten wir Richtung Sindlingen, queren den Main und radeln auf der südlichen Mainseite bis zur Opelbrücke, dann fahren wir auf der nördlichen Mainseite bis Eddersheim, wo eine Einkehr im Mönchhof geplant ist,“ erläutert der Organisator der Tour, Stefan Ehrecke die etwa 27 km lange Route.
Gut gestärkt geht es dann wieder zurück zum Tierpark. 

Anmeldungen sind wegen der Tischreservierung im Mönchhof sinnvoll, aber auch spontan Mitradelnde sind willkommen.
Kontakt: Stefan Ehrecke, Mail: stefan.ehrecke@googlemail.com, Mobil: 0163 6379877

 

Grüne Hattersheim warnen vor Folgen der klimapolitischen Kehrtwende

Die Mitglieder des Vorstands von Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim haben in ihrer jüngsten Sitzung mit Vertretern der Arbeitsgruppe Energie die Auswirkungen der klimapolitischen Kehrtwende von Bundesministerin Reiche analysiert und bewerten diese mit großer Sorge. Die aktuellen Entwicklungen gefährden nicht nur die Klimaziele, sondern schaffen erhebliche Planungsunsicherheit für Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen.

Die von der Ministerin eingeleitete Neuausrichtung der Energie- und Klimapolitik führt nach Einschätzung der Hattersheimer Grünen zu einer massiven Verunsicherung bei Verbrauchern und gefährdet tausende Arbeitsplätze in der aufstrebenden Branche der erneuerbaren Energien. Die Experten der Grünen sehen insbesondere die Förderung und den Ausbau regenerativer Energiequellen in Gefahr.

Dr. Thomas Seifert, Initiator des Hattersheimer Solarstammtischs und Mitglied bei Scientists for Future, kritisiert: "Die aktuellen Annahmen zum zukünftigen Strombedarf sind schlicht falsch. Wenn wir jetzt den Ausbau erneuerbarer Energien und des Stromnetzes ausbremsen, werden wir die steigenden Anforderungen durch E-Mobilität und Wärmepumpen nicht decken können. Diese kurzsichtige Politik setzt falsche Anreize und konterkariert die bisher erreichten Fortschritte im Klimaschutz."

Besonders kritisch sehen die Hattersheimer Grünen die Auswirkungen auf die Wärmewende. "Wenn jetzt wieder verstärkt neue Gasheizungen installiert werden, blockieren wir die notwendige Wärmewende auf Jahrzehnte. Diese Investitionen haben lange Laufzeiten und werden sich als kostspielige Fehlinvestitionen erweisen," betont Stefan Hohmann vom Vorstand der Hattersheimer Grünen.

Mit Blick auf die kommunale Ebene fordert Hohmann einen transparenteren Ansatz bei der Erstellung des Hattersheimer Wärmeplans: "Wir müssen die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mitnehmen und ihre Bedürfnisse und Interessen berücksichtigen. Einen fertigen Wärmeplan ohne vorherige Aufklärung und Beteiligung vorzustellen, verspielt wertvolle Chancen für eine breite Akzeptanz und nachhaltige Umsetzung."

Die Hattersheimer Grünen setzen weiterhin auf Aufklärung. Die Bürgerinnen und Bürger müssen über die Auswirkungen der aktuellen klimapolitischen Entwicklungen informiert werden. Nur gemeinsam können tragfähige Lösungen erarbeitet werden, die dann auch die notwendige Akzeptanz finden.

Grüne Hattersheim schaffen Winterquartiere für Igel

Familienaktion zum Bau von Igelhäusern

Der Herbst steht vor der Tür, und damit beginnt für die heimischen Igel die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Um den bedrohten Tieren zu helfen, lud die AG Stadtbegrünung der Hattersheimer Grünen am vergangenen Samstag zu einer gemeinsamen Bauaktion ein. Zahlreiche Familien folgten dem Aufruf und erschufen in gemeinschaftlicher Arbeit zehn neue Unterschlupfmöglichkeiten für die stacheligen Gartenbewohner.

„Viele Gärten sind heutzutage zu aufgeräumt. Große Laubhaufen werden entsorgt, und die Igel finden keine geeignete Bleibe für die kalte Jahreszeit", erklärt Stefanie Grob, Vorstandsmitglied der Hattersheimer Grünen. „Mit unserer Aktion wollen wir nicht nur konkrete Hilfe für die Tiere leisten, sondern auch ein Bewusstsein für ihre Bedürfnisse schaffen."

Während der Veranstaltung schraubten, tackerten und schmirgelten Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern an den Holzkonstruktionen. Nach Fertigstellung der Grundstrukturen durften die Kinder die Igelhäuser mit Farbe individuell gestalten. „Die Begeisterung und Kreativität der Kinder waren einfach toll", berichtet Friederike Schröder aus dem Grünen-Vorstand. „Sie haben nicht nur mit viel Freude gebastelt, sondern auch wichtige Informationen über den Igelschutz mitgenommen. Diese frühe Sensibilisierung für Naturschutzthemen ist unschätzbar wertvoll."

Neben dem Mangel an Unterschlupfmöglichkeiten fehlt es den Igeln in modernen Gärten oft auch an Nahrung. Die AG Stadtbegrünung informierte die Teilnehmenden daher über weitere Möglichkeiten, igelfreundliche Gärten zu gestalten. „Totholzecken und Blätterhaufen sollten unbedingt liegen gelassen werden", betont Grob. „Sie bieten nicht nur Unterschlupf, sondern sind auch Lebensraum für Insekten, die wiederum als Nahrung für Igel dienen."

Bei Kaffee, Wasser und kleinen Snacks nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch über weitere Naturschutzthemen. Die AG Stadtbegrünung, die unter anderem auch die jährliche Pflanzentauschbörse in Hattersheim organisiert, plant bereits weitere Aktionen für das kommende Jahr.

„Unser Ziel ist es, Hattersheim Schritt für Schritt naturnaher zu gestalten", fasst Schröder zusammen. „Jedes Igelhaus, jede Totholzecke und jeder naturbelassene Garten trägt dazu bei, die biologische Vielfalt in unserer Stadt zu erhalten und zu fördern."

Personalwohnungen für Erzieher*innen: Hattersheim braucht Lösungen, keine Ausreden

Die AG Soziales der Hattersheimer Grünen kritisiert die ablehnenden Reaktionen von Bürgermeister Klaus Schindling und der FDP auf ihre Forderung nach Personalwohnungen für pädagogische Fachkräfte. Die Grünen hatten vorgeschlagen, über die städtische Wohnungsbaugesellschaft HaWoBau bezahlbaren Wohnraum für Erzieher*innen zu schaffen, um dem gravierenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Die Behauptung von Bürgermeister Schindling, eine gezielte Wohnraumförderung für pädagogisches Personal verstoße gegen das Gleichheitsprinzip (Höchster Kreisblatt, 06.09.2025), weisen die Grünen entschieden zurück. "Diese Aussage ist rechtlich nicht haltbar und verkennt die Realität des Fachkräftemangels in der frühkindlichen Bildung", erklärt Friederike Schröder, Vorstandsmitglied und Mitglied der AG Soziales.

Das Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) sieht ausdrücklich vor, dass Kommunen Wohnraum für "besondere Förderziele" bereitstellen dürfen. "Die gezielte Förderung von Wohnraum für pädagogisches Personal ist kein Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip, sondern eine sozialpolitisch legitimierte Maßnahme zur Sicherung der Daseinsvorsorge", betont Schröder. „Auch der Main-Taunus-Kreis setzt bei seinen Varisano-Kliniken auf geförderten Wohnraum für Auszubildene und Angestellte, um als Arbeitsgeber attraktiv zu sein und die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Wirft Herr Schindling auch dem Kreis eine Verletzung des Gleichheitsprinzips vor?“

Auch die Argumentation der FDP, die als Gegenargument die schwierige Haushaltslage anführt, überzeugt die Grünen nicht. "Natürlich wollen auch wir einen effizienteren Haushalt. Gespart werden sollte jedoch niemals an der Qualität der Betreuung unserer Kinder", so Schröder. "Bei hoher Nachfrage nach Erzieher*innen und geringem Angebot an Arbeitskräften muss man den Menschen etwas bieten, um sie für sich zu gewinnen. Man würde denken, eine Partei, die für eine freie Marktwirtschaft steht, würde das verstehen."

Die Bertelsmann-Studie zeigt die Dringlichkeit des Problems: In Hessen fehlen bereits über 7.500 Fachkräfte in Kitas. Hattersheim ist mit 17 unbesetzten Vollzeitstellen besonders betroffen. Die Aussage des Bürgermeisters, dass "es bislang nie an der Wohnungssuche gescheitert sei", ignoriert laut den Grünen die Tatsache, dass viele Bewerbungen aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten gar nicht erst eingehen.

"Städte wie Frankfurt und Bad Soden setzen bereits gezielt auf Wohnraumförderung für pädagogisches Personal und Menschen in Mangelberufen– teils über städtische Wohnungsbaugesellschaften, teils über Kooperationen mit freien Trägern. Diese Modelle sind rechtlich geprüft und erfolgreich. Warum sollte Hattersheim hier nicht nachziehen?", fragt Betkin Goethals, Fraktionsmitglied und Teil der AG Soziales.

Die Grünen betonen ihre Bereitschaft, über "strukturelle Lösungen", wie sie die FDP fordert, zu diskutieren. "Wir würden sinnvolle Vorschläge zur Verbesserung der Situation immer unterstützen. Allerdings würden wir gerne hören, wie diese konkret aussehen sollen", so Schröder.

Wenn die Stadt Hattersheim ernsthaft Fachkräfte gewinnen will, muss sie mehr bieten als Imagefilme und Möglichkeiten zur Weiterbildung. Es braucht strukturelle Anreize – und dazu gehört bezahlbarer Wohnraum. Denn wer Bildung will, muss auch die Menschen wertschätzen, die sie ermöglichen.

Igelhäuser-Workshop für Kinder

AG Stadtbegrünung lädt ein: Gemeinsames Igelhäuserbauen für Kinder und Erwachsene

Die Arbeitsgemeinschaft Stadtbegrünung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hattersheim veranstaltet am 27. September 2025 einen Workshop zum Bau von Igelhäusern. Mit dieser Initiative möchten die GRÜNEN einen Beitrag zum Artenschutz leisten und gleichzeitig Kinder für die heimische Tierwelt sensibilisieren.

Mit dem nahenden Herbst beginnt für Igel die Zeit der Winterquartiersuche. Um den Tieren in städtischen Gebieten geeignete Rückzugsorte zu bieten, lädt die AG Stadtbegrünung Kinder ab vier Jahren und ihre erwachsenen Begleitpersonen zu einem gemeinsamen Bastelvormittag ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 27. September, von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

"Mit unserem Workshop möchten wir nicht nur praktische Winterquartiere für Igel schaffen, sondern auch das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer heimischen Wildtiere stärken", erklärt Stefanie Grob vom Vorstand der GRÜNEN Hattersheim. "Gerade in Zeiten des fortschreitenden Biodiversitätsverlusts ist es wichtig, schon den Jüngsten zu vermitteln, wie wir unsere tierischen Nachbarn unterstützen können."

Bereits im letzten Jahr hatten Hattersheimer Kinder viel Freude beim Bau der Igelhäuser. Und auch in diesem Herbst soll unter Anleitung wieder fleißig geschraubt, getackert, und geschmirgelt werden. Und natürlich dürfen die fertigen Häuser auch in diesem Jahr individuell bemalt werden.

"Der Workshop bietet eine hervorragende Gelegenheit für generationenübergreifendes Lernen und gemeinsames Handeln für den Naturschutz", betont Friederike Schröder, ebenfalls Vorstandsmitglied. "Die selbstgebauten Igelhäuser werden nicht nur den Tieren zugutekommen, sondern auch das Verständnis für ökologische Zusammenhänge fördern."

Für die Materialkosten wird ein Unkostenbeitrag von 15 Euro pro Igelhaus erhoben. Interessierte werden gebeten, sich vorab anzumelden, da die Plätze begrenzt sind – entweder hier oder per E-Mail an kontakt@remove-this.gruene-hattersheim.de

Grüne fordern umfassendes Konzept für ein kinder- und familienfreundliches Hattersheim

Die Arbeitsgruppe Soziales der Hattersheimer Grünen hat beim Treffen in der vergangenen Woche Ziele zur Stärkung der Familienpolitik in unserer Stadt zusammengestellt. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der U3-Betreuung, der Gewährleistung sicherer Schulwege, und der Schaffung von Freiräumen und Treffpunkten für Jugendliche.

„Eine zukunftsfähige Stadt muss Familien in den Mittelpunkt stellen. Dabei geht es nicht nur um Betreuungsplätze, sondern um echte Bildungschancen von Anfang an“, erklärt Friederike Schröder vom Vorstand der Hattersheimer Grünen. „Wir wollen eine Kinderbetreuung mit pädagogischem Anspruch- und dafür muss es gelingen, mehr Fachkräfte für Hattersheim zu gewinnen. “

Konkret fordern die Grünen den Ausbau der U3-Betreuung, damit Eltern Familie und Beruf vereinbaren können. Dabei soll auf eine naturnahe, kindgerechte Gestaltung der Einrichtungen geachtet werden. Aber auch eine qualitativ hochwertige Schulkindbetreuung sollte für alle Kinder gleichermaßen gewährleistet werden können. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, soll die Stadt Hattersheim gezielt Wohnraum, z. B. bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Hawobau, für pädagogisches Personal bereitstellen.

„Der Mangel an qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern ist ein strukturelles Problem, das wir aktiv angehen müssen“, betont Betkin Goethals, Stadtverordnete und Mitglied im Sozialausschuss. „Mit städtischen Wohnungen zu vergünstigten Konditionen können wir einen echten Anreiz für Fachkräfte schaffen, in unsere Stadt zu kommen und zu bleiben.“

Auch den Forderungen des Schülerparlaments nach sicheren Schulwegen soll zügig nachgegangen werden. Die Grünen fordern daher ein stadtweites Programm zur Verbesserung der Schulwegsicherheit mit einem besseren Radwegenetz, sicheren Querungsmöglichkeiten und einer konsequenten Verkehrsberuhigung im Umfeld von Schulen und Kindergärten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Konzepts ist die Schaffung von Freiräumen für Jugendliche. Plätze im Freien, wie der Bolzplatz in der Siedlung, der Parkourplatz oder die Fläche unter dem Fly-Over, sind dabei genauso wichtige Treffpunkte wie selbstorganisierte Jugendtreffs oder Proberäume für Bands. Angebote in allen drei Stadtteilen, die durch eine aufsuchende Jugendarbeit unterstützt werden, sollen gewährleisten, dass auch Jugendliche, die nicht in Vereinen organisiert sind, eine Anlaufstelle und Ansprechpartner finden.

„Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich entfalten können, ohne ständig unter Aufsicht zu stehen“, so Anja Schmidt, die seit gut zwei Jahren bei den Hattersheimer Grünen aktiv ist. „Mit mehr Proberäumen für Bands und offenen Treffs stärken wir nicht nur die kulturelle Bildung, sondern auch die Eigenverantwortung junger Menschen.“

Saisonabschluss "Grüne im Grünen" – Einladung zum offenen Bürgerdialog an der Okriftler Uferbar

Die Hattersheimer Grünen laden zum letzten Mal in dieser Sommersaison zum informellen Bürgerdialog "Grüne im Grünen" ein. Die Veranstaltung findet
am 2. September 2025 um 19:30 Uhr an der Okriftler Uferbar statt und bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre mit den Hattersheimer Grünen ins Gespräch zu kommen.

Auf der Agenda stehen aktuelle politische Themen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Die Veranstaltungsreihe hat sich in den vergangenen Wochen als beliebtes Format für den direkten Austausch zwischen Bürgerschaft und den politischen Aktiven etabliert.

"Der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist für uns essenziell, um lokale Anliegen zu verstehen und in unsere politische Arbeit einfließen zu lassen. Das Format 'Grüne im Grünen' hat sich als wertvoller Raum für offene Gespräche jenseits formeller Sitzungen bewährt", erklärt Andre Frei vom Vorstand der Hattersheimer Grünen. "Wir möchten alle Interessierten herzlich einladen, den Sommerausklang mit uns zu verbringen und über die Zukunft unserer Stadt ins Gespräch zu kommen."

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Hattersheimer Grüne informieren über ihre politische Arbeit

In diesen Tagen wird die erste Ausgabe des Bürgerbriefs „Grünes Blatt" des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim an die Haushalte der Stadt verteilt. Die Ausgabe informiert über verschiedene Initiativen der Grünen Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung und präsentiert den aktuellen Diskussionsstand zu lokalpolitischen Themen. Darüber hinaus stellt der Ortsverband verschiedene Mitmach-Aktionen vor, die zur aktiven Beteiligung an der Kommunalpolitik einladen sollen.

„Mit unserem ‚Grünen Blatt' möchten wir den Hattersheimerinnen und Hattersheimern einen transparenten Einblick in unsere politische Arbeit geben und sie ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung unserer Stadt zu beteiligen", erklärt Nathalie Ferko, Fraktionssprecherin der Grünen in der Stadtverordnetenversammlung. „Wir stehen für eine nachhaltige und bürgernahe Politik und freuen uns über jeden konstruktiven Dialog."

Die Publikation wurde unter der Leitung von Uwe Broschk und Betkin Goethals, beide Mitglieder der Grünen Fraktion, sowie Friederike Schröder vom Vorstand des Ortsverbands entwickelt. Das „Grüne Blatt" soll von nun an regelmäßig erscheinen.

Auch die Grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Lührmann kommt in der aktuellen Ausgabe zu Wort und schildert die Stimmung im politischen Berlin. Sie bietet an: „Als Ihre Abgeordnete bin ich gerne für Sie und Ihr Anliegen da."

„Die Verzahnung von lokalen Initiativen mit der übergeordneten Politik ist für uns von zentraler Bedeutung", betont Friederike Schröder. „Unser ‚Grünes Blatt' schlägt diese Brücke und zeigt auf, wie politische Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen das Leben vor Ort beeinflussen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten und sich mit ihren Anregungen und Ideen einzubringen."

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen  zum „Grünen Blatt" sowie zu den darin vorgestellten Themen und Initiativen.

 

Hattersheimer Solar-Stammtisch informiert zu Rentabilität von Wärmepumpen

Das Image von Wärmepumpen hat in den letzten Jahren durch die teilweise falsche Berichterstattung Schaden genommen. Das Gebäudeenergiegesetz will den Umstieg von Gas- und Ölheizungen auf Wärmepumpen fördern und wurde zu Unrecht als Zwangsmaßnahme diffamiert. Öl- und Gasheizungen sind weiterhin erlaubt.

Wärmepumpen sind dagegen als teuer verschrien und daher werden immer noch neue Gasheizungen installiert. Der Solar-Stammtisch Hattersheim analysiert bei seiner nächsten Zusammenkunft die Kosten von Wärmepumpen in Anschaffung und Betrieb im Vergleich zur Gasheizung und will somit Entscheidungshilfe für Hausbesitzer anbieten für den Fall, dass die alte Öl- oder Gasheizung seine Funktion irreparabel einstellt.

Interessierte und Zweifler sind herzlich zum Solar-Stammtisch eingeladen, um sich anhand aktueller Informationen ein eigenes Urteil zu bilden.

Der Solar-Stammtisch findet am 25.08.2025 um 18 Uhr im Südringtreff Hattersheim statt, Südring 16, Hattersheim am Main.

Die Hattersheimer Grünen laden ein zur Feierabend-Radtour nach Schwanheim

Die Hattersheimer Grünen laden zu einer Fahrradtour durch die westliche Mainregion ein. Die Tour findet am 28. August 2025 statt und führt die Teilnehmenden durch eine abwechslungsreiche Landschaft.

„Startpunkt ist um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark. Wir radeln über den Kastengrund, durch die Krifteler Obstgärten, vorbei an der Jahrhunderthalle und über die Leuna-Brücke nach Schwanheim. Ein besonderes Highlight ist die Einkehr in der traditionsreichen Gaststätte "Mainlust" in Schwanheim, auch bekannt als "Desche Otto", die nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell einiges zu bieten hat“, beschreibt Lothar Hornung, der die Planung und Leitung dieser Tour übernommen hat, die Route.

"Mit dieser Fahrradtour möchten wir nicht nur die Schönheit unserer Region erlebbar machen, sondern auch auf die Bedeutung einer gut ausgebauten Fahrradinfrastruktur aufmerksam machen", erklärt Lothar Hornung. "Die unterschiedliche Qualität der Radwege an der Stadtgrenze zwischen Frankfurt und Hattersheim zeigt exemplarisch, wie wichtig einheitliche Standards für ein durchgängiges Radwegenetz in der Metropolregion sind."

Die Tour umfasst etwa 35 Kilometer und führt durch verschiedene Naturräume und städtische Gebiete. Unterwegs werden auch kulturelle Besonderheiten wie der "Struwwelpeterbaum" im Regionalpark Rhein-Main besichtigt.

"Fahrradmobilität ist ein zentraler Baustein für die Verkehrswende in unserer Region", betont Hornung. "Mit dieser Tour zeigen wir, wie attraktiv das Radfahren sein kann, wenn die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Gleichzeitig werden die Defizite sichtbar, an denen wir gemeinsam arbeiten müssen."

Interessierte Mitradelnde sind herzlich eingeladen, an der Tour teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber sinnvoll, damit ausreichend Plätze beim „Desche Otto“ reserviert werden können.

Wer möchte, kann sich gerne bei Lothar Hornung melden:

Mail: lothar.hornung@remove-this.gmx.de Mobil: 01520 65 99 220

Hattersheimer Grüne warnen vor drastisch steigender Verschuldung Hattersheims

Der Ortsverband Hattersheim von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verzeichnet derzeit einen erfreulichen Mitgliederzuwachs.

In sieben thematischen Arbeitsgruppen engagieren sich langjährige und neue Mitglieder, um sich auf die Kommunalwahl im März 2026 vorzubereiten.

Die Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema städtische Finanzen befasst, hat bei ihrem zweiten Treffen über die besorgniserregende Entwicklung diskutiert. Vorausgegangen war in einem ersten Treffen eine Einführung in die Haushaltssystematik durch den Grünen Stadtverordneten Uwe Broschk. Danach haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit dem Haushaltsplan der Stadt für die Jahre 2025/2026 vertraut gemacht.

Nach eingehender Analyse der aktuellen Haushaltssituation stellt die Arbeitsgruppe fest, dass der Schuldenstand der Stadt von 34 Millionen Euro Anfang 2017 auf voraussichtlich 97 Millionen Euro im Jahr 2027 ansteigen wird – eine Verdreifachung seit Beginn der CDU/FDP/FWG-Regierung.

Diese Entwicklung ist besonders alarmierend vor dem Hintergrund der erfolgreichen Entschuldungsmaßnahmen in den Jahren 2012 bis 2016. Damals hatten SPD und GRÜNE gemeinsam ein Programm zur Haushaltskonsolidierung erarbeitet und umgesetzt und somit die städtischen Finanzen nachhaltig saniert.

"Die Stadt Hattersheim steuert auf eine finanzielle Schieflage zu, die den kommunalpolitischen Handlungsspielraum drastisch einschränken wird", warnt Marcus Haub, der seit Januar bei den Grünen aktiv ist und seine 35-jährige Berufserfahrung im Finanzbereich einbringt. "Wir müssen jetzt gegensteuern, um nicht in eine Situation zu geraten, in der wir zukünftig nur noch verwalten, aber nicht mehr gestalten können."

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe stellen fest, dass selbst der Verkauf städtischer Grundstücke und die Ansiedlung großflächiger Gewerbebetriebe nicht ausreicht, um die steigenden Ausgaben im Bereich Personal und Dienstleistungen zu kompensieren.

Die AG Finanzen sieht in der Konsolidierung des kommunalen Haushalts eine zentrale Aufgabe für die kommende Legislaturperiode. Sie wird Vorschläge zur Kostenreduzierung und Umverteilung der Ausgaben zu Gunsten nachhaltiger Investitionen in das Wahlprogramm für die Kommunalwahl einbringen.

Großer Zuspruch bei Gesprächsständen der Hattersheimer Grünen

Weitere Termine im August geplant

Die Hattersheimer Grünen konnten am vergangenen Wochenende bei ihren drei Gesprächsständen im Stadtgebiet zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Trotz der durchwachsenen Wetterlage folgten viele Hattersheimerinnen und Hattersheimer der Einladung auf ein Eis und nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen und Ideen für die Stadtentwicklung mit den Kommunalpolitiker*innen zu teilen.

"Die Resonanz hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Es wurde ersichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger ein ausgeprägtes Interesse an der aktiven Mitgestaltung ihrer Stadt haben und über ein beachtliches Innovationspotenzial verfügen", resümiert Nathalie Ferko, Fraktionsvorsitzende der Grünen in Hattersheim.

In den intensiven Gesprächen kristallisierten sich mehrere Themenschwerpunkte heraus, die den Hattersheimerinnen und Hattersheimern besonders am Herzen liegen. Hierzu zählen der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs mit neuen Busverbindungen und einer höheren Taktung, die Schaffung sicherer Schulwege sowie die dringende Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum.

Weitere zentrale Anliegen der Bürgerschaft betreffen die mangelnde Barrierefreiheit am Bahnhof sowie am Bahnübergang Eddersheim, den Wunsch nach einer Erweiterung der städtischen Grünflächen und kritische Stimmen bezüglich der zunehmenden Anzahl von Rechenzentren im Stadtgebiet.

"Die Gespräche haben uns gezeigt, dass die Hattersheimerinnen und Hattersheimer nicht nur kritisch beobachten, sondern auch konstruktive Lösungsansätze einbringen. Dieses Potenzial sollte auch im regulären Verwaltungshandeln stärker berücksichtigt werden", betont Ferko.

Aufgrund des großen Gesprächsbedarfs haben die Hattersheimer Grünen beschlossen, zwei weitere Termine anzubieten: am Freitag, den 15. August 2025, von 15 bis 17 Uhr am Marktplatz sowie am Samstag, den 16. August 2025, von 10 bis 12 Uhr vor dem Edeka-Markt. Auch bei diesen Terminen sind alle Interessierten herzlich zu einem Gespräch bei einem Eis eingeladen.

Hattersheimer Grüne laden ein zum nächsten „Grüne im Grünen"

Die Hattersheimer Grünen setzen ihre beliebte Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" fort und laden interessierte Bürgerinnen und Bürger zum nächsten öffentlichen Treffen ein. Die Veranstaltung findet am kommenden Dienstag, dem 5. August 2025, ab 19:30 Uhr an der Okriftler Uferbar statt.

„Wir freuen uns auf einen regen Austausch über Grüne Politik, aber auch auf Anregungen und Ideen für politische Initiativen in Hattersheim", erklärt Stefan Hohmann, Vorstandsmitglied der Hattersheimer Grünen. „Diese offenen Treffen bieten eine hervorragende Gelegenheit für den direkten Dialog zwischen Kommunalpolitik und Bürgerschaft in entspannter Atmosphäre."

Die Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" hat sich in den vergangenen Monaten als wichtiges Format etabliert, um niedrigschwellig mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Dabei stehen die Hattersheimer Grünen für Fragen zur Verfügung und nehmen Anregungen für ihre politische Arbeit im Stadtparlament entgegen.

Thematisch sind der Diskussion keine Grenzen gesetzt – von lokalen Verkehrsfragen über Stadtentwicklung bis hin zu übergeordneten umwelt- und klimapolitischen Themen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sommer, Sonne, Politik

Grüne Hattersheim laden zu Bürgerdialog mit Erfrischung ein

Im Vorfeld der Kommunalwahl im kommenden Frühling intensivieren die Hattersheimer Grünen den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. An drei aufeinanderfolgenden Tagen vom 1. bis 3. August werden Stände an verschiedenen zentralen Orten in Hattersheim eingerichtet, um mit den Einwohnerinnen und Einwohnern ins Gespräch zu kommen.

"Wir möchten den Menschen in Hattersheim die Möglichkeit geben, ihre Ideen und Perspektiven direkt mit uns zu teilen", erklärt Friederike Schröder vom Vorstand des Ortsverbandes. "Unser Ziel ist es, gemeinsam zu erarbeiten, wie wir unsere bereits lebenswerte Stadt noch zukunftsfähiger gestalten können."

Die Vorwahlstände bieten nicht nur Raum für politischen Austausch, sondern auch eine kühle Erfrischung in Form von Eis.

Die Gesprächsstände finden zu folgenden Terminen statt:

  • Freitag, 1. August 2025, 15:30 bis 17:00 Uhr am Marktplatz Hattersheim
     
  • Samstag, 2. August 2025, 16:00 bis 18:00 Uhr am Okriftler Mainufer nahe der Uferbar
     
  • Sonntag, 3. August 2025, 9:00 bis 11:00 Uhr vor dem Schwimmbad

„Hattersheim hat in vielen Bereichen bereits eine hohe Lebensqualität. Dennoch gibt es immer Potenzial für Verbesserungen, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Bürgerbeteiligung. Wir freuen uns auf konstruktive Gespräche und innovative Ideen", so Friederike Schröder abschließend.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Vorwahlstände zu besuchen und sich aktiv in die Gestaltung der Zukunft Hattersheims einzubringen.

Grüne im Grünen mit Anna Lührmann

Anna Lührmann berichtet beim Grünen Treffen an der Uferbar über politische Herausforderungen

Bei einer gut besuchten Veranstaltung an der Uferbar gab die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Anna Lührmann, Einblicke in die aktuelle politische Lage in Berlin. Sie zeigte sich besorgt über die geringe Stabilität der Regierung, der zuletzt die Wahl der Bundesverfassungsrichter nicht gelungen sei.

Lührmann betonte, dass Klimaschutz und Energiewende weiterhin die wichtigsten Themen auf der politischen Agenda sind. „Leider wird hier gerade wieder das Rad zurückgedreht“, sagte sie. Nach 16 Jahren zögerlichen Handelns unter Merkel und drei Jahren, in denen die Klimaziele durch Minister Habeck wieder vorangetrieben wurden, hatte man mit einer Verlangsamung gerechnet – nicht mit einer Kehrtwende. Die rückwärtsgewandte Fixierung auf Gas und die Abkehr von Erneuerbaren schafft erneut Abhängigkeiten, die man gerade erst überwunden hatte. Die Grünen im Bundestag werden die Regierung stets an ihre Verantwortung erinnern: Klimaschutz ist eine Pflichtaufgabe. Am Tag des Treffens wurde bekannt, dass der Internationale Gerichtshof in einem historischen Gutachten erklärte, Staaten, die ihren Klimaschutzverpflichtungen nicht nachkommen, begehen „eine völkerrechtswidrige Handlung“.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung. Hier müsse vor allem die digitale Souveränität gestärkt werden, um nicht von ausländischen Softwareanbietern abhängig zu sein. Die Anwesenden regten an, mehr in die Medienkompetenz junger Menschen zu investieren. Schulen sollten junge Menschen besser auf die digitale Welt vorbereiten und kritisches Denken fördern. „Ein Social-Media-Verbot für Nutzer unter 16 Jahren reicht allein nicht aus, da die Einhaltung schwer zu kontrollieren ist. Alle Menschen sollen vor Lügen und Manipulation im Netz geschützt werden“, so Lührmann. Es bestehet dringender Handlungsbedarf, um klare Regeln für digitale Plattformen zum Schutz aller Nutzergruppen durchzusetzen und vertrauenswürdige Quellen zu stärken.

In der anschließenden Diskussion wurde auch soziale Gerechtigkeit thematisiert. Eine Besucherin, die Bürgergeld empfängt, kritisierte, dass sie sich von den Grünen in sozialen Fragen nicht ausreichend wahrgenommen fühle. Die lebhafte Debatte drehte sich um Vorschläge der Grünen für mehr soziale Gerechtigkeit. Veränderungen wie die Mobilitäts- oder Energiewende bereiten Menschen mit niedrigen Einkommen Sorgen. Lührmann berichtete aus Berlin, wie schwierig es ist, Ziele wie Kindergrundsicherung, Mindestlohn, Bürgergeld und Deutschlandticket in Koalitionen durchzusetzen. Ohne die Grünen in Regierungsverantwortung würden viele dieser Maßnahmen kaum umgesetzt oder rückgängig gemacht.

„Anna Lührmann hat mit ihrer offenen Art und ihrem fundierten Fachwissen einen wertvollen Einblick in die aktuellen politischen Herausforderungen gegeben. Diese Veranstaltung zeigt, wie wichtig der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist“, resümierte Andre Frei. „Wir nehmen Kritik ernst und setzen uns dafür ein, dass ökologische Maßnahmen allen zugutekommen – unabhängig vom Einkommen.“ Friederike Schröder ergänzte: „Umwelt- und Klimaziele müssen Hand in Hand mit sozialer Gerechtigkeit gehen. Das verfolgen wir auch auf Landes- und Bundesebene mit Nachdruck.“

Trotz der schwierigen politischen Rahmenbedingungen bleibt der Einsatz für Klimaschutz, digitale Souveränität und soziale Gerechtigkeit unvermindert wichtig.

Hattersheimer Grüne fordern: Stadt muss sich gegen Hitzebelastung wappnen

Konzept für kühle Orte und Versorgung mit öffentlichem Trinkwasser dringend notwendig

 

Die Arbeitsgruppe Stadtentwicklung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hattersheim kritisiert das Fehlen eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts, das auch die zunehmende Hitzebelastung in der Stadt berücksichtigt. Während die Temperaturen in den Sommermonaten kontinuierlich steigen, wurden konkrete Anträge der Grünen-Fraktion zur Schaffung von kühlen Orten und der Installation von Trinkwasserbrunnen von der CDU/FDP/FWG-Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

"Die fortschreitende Klimaerhitzung macht es zwingend erforderlich, dass wir unsere städtische Infrastruktur anpassen. Es geht nicht um Luxus, sondern um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Bürgerinnen und Bürger", erklärt Nathalie Ferko, Fraktionssprecherin und Mitglied der Arbeitsgruppe Stadtentwicklung. Die Grünen fordern insbesondere die Schaffung von schattigen Spielplätzen, mehr Sitzmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren in kühleren Bereichen sowie ein flächendeckendes Netz an Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet.

Betkin Goethals, ebenfalls Mitglied der AG, ergänzt: "Statt auf kurzlebige und pflegeintensive Blumenbeete zu setzen, die in der Hitze einen enormen Bewässerungsaufwand verursachen, sollten wir verstärkt in den Erhalt und die Pflege des vorhandenen Baumbestands und die Pflanzung von Bäumen – auch innerorts - investieren. Diese bieten nicht nur natürlichen Schatten, sondern verbessern auch das Mikroklima in unserer Stadt nachhaltig.“

Die Grünen weisen darauf hin, dass besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen unter der zunehmenden Hitzebelastung leiden. Laut aktuellen Studien steigt die Zahl der hitzebedingten gesundheitlichen Notfälle in den Sommermonaten stetig an. "Es ist eine kommunale Pflichtaufgabe, für den Schutz dieser besonders gefährdeten Gruppen zu sorgen", betont Ferko.

Eine besondere Herausforderung stellt in Hattersheim der Bau großflächiger Rechenzentren dar, die erheblich zum Wärmeeintrag beitragen und in bestehende Kaltluftschneisen eingreifen. "Diese zusätzliche Belastung muss durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden. Die Stadt kann sich nicht länger vor ihrer Verantwortung drücken", fordert Goethals.

Die Hattersheimer Grünen verweisen auf das internationale Netzwerk klimaresilienter Städte, dem sich bereits zahlreiche Kommunen angeschlossen haben und das viele Anregungen bietet. Diese Städte setzen auf intelligente Lösungen, um Herausforderungen wie Hitzestress, aber auch Überschwemmungen und Dürren zu bewältigen. "Es geht um nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Wir müssen jetzt handeln, um Hattersheim klimaresilient zu gestalten", so das Fazit der Arbeitsgruppe Stadtentwicklung.

Zur Pressemitteilung der CDU: „Vom Rettungsschirm zur Erfolgsgeschichte“

Diese Pressemitteilung veranlasst mich, die Fakten richtigzustellen.

Anders als in der Pressemitteilung der CDU behauptet, wurde die Stadt Hattersheim bereits Ende 2017 vorzeitig aus dem Schutzschirm entlassen (Das ist nachzulesen u.a. in der FAZ vom 23.12.2017). BM Schindling ist seit Oktober 2017 im Amt.

Die Fakten: 2012 hatte sich die Stadt Hattersheim entschieden, den vom Land Hessen angebotenen Schutzschirm zu nutzen, um den Haushalt zu entschulden. Hierzu war es erforderlich den kommunalen Haushalt dauerhaft zu entlasten, wozu es einen straffen Sparplan in Form eines 50-Punkte Programms bedurfte, das von SPD und Grünen erarbeitet wurde. Die Einsparungen waren hart und auch auf Liebgewonnenes musste verzichtet werden. Hinzu kam die Aufgabe des Kastengrunds durch Sanofi/Aventis, die zu einer Gewerbesteuereinbuße von mehreren Millionen Euro jährlich geführt hatte.

Durch eine straffe Haushaltsführung durch Bürgermeisterin Antje Köster (SPD, bis Oktober 2017 im Amt), konnte die Stadt frühzeitig aus dem Schutzschirm entlassen werden. Bei Amtsübergabe an BM Schindling waren somit alle Kassenkredite bereits durch das Land abgelöst (über 20 Millionen Euro) und der damalige Schuldenstand lag bei etwas über 30 Millionen Euro.

Trotz einer Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen, die sehr zu begrüßen sind, wird (entgegen den Wahlversprechen der CDU) wiederholt an der Grundsteuer-Schraube gedreht und die Bürgerinnen und Bürger damit zusätzlich belastet.

Eine kontinuierliche Steigerung der Ausgaben und die Aufnahme neuer Schulden werden den Schuldenstand bis 2028 auf über 90 Millionen anhäufen. Städtische Grundstücke wurden bereits veräußert, sodass für zukünftig Verantwortliche keine Möglichkeit besteht durch Verkauf von Immobilien den Haushalt auszugleichen.

Ich wünsche dem Bürgermeister, vor allem aber der Stadt und den Hattersheimerinnen und Hattersheimern, dass die Gewerbesteuer-Prognosen eingehalten, oder besser noch überschritten werden, um auch nachfolgenden Generationen einen Handlungsspielraum zu ermöglichen.

Karin Schnick
Erste Stadträtin a.D.

Grüne kritisieren einseitige Parteipräsenz beim Stadtfest "Hattersheim geht (R)aus"

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim äußert deutliche Kritik an der exklusiven Beteiligung der CDU am städtischen Fest "Hattersheim geht (R)aus", das am 5. Juli 2025 stattfand.

Anders, als in den vergangenen Jahren, in denen eine Beteiligung politischer Parteien nicht vorgesehen war, sicherte sich in diesem Jahr die CDU einen prominenten Getränkestand in unmittelbarer Nähe zur Hauptbühne, schaltete eine Anzeige im offiziellen Programmheft und betrieb bereits vorab Pressearbeit zu ihrer Teilnahme.

Die von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, die direkt dem Bürgermeister der Stadt Hattersheim unterstellt ist (der gleichzeitig auch Vorsitzender der Hattersheimer CDU ist), organisierte Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal stattfand, sollte eigentlich die Attraktivität der Innenstadt steigern und lokalen Unternehmen eine Plattform bieten.

"Im Hinblick auf die Kommunalwahl im kommenden Frühjahr stellt diese exklusive Beteiligung einer einzelnen Partei einen klaren Wettbewerbsvorteil dar, der mit demokratischen Grundprinzipien nicht vereinbar ist", erklärt Stefan Hohmann, Mitglied im Vorstand der Hattersheimer Grünen. "Anders als beim Weihnachtsmarkt, wo alle Parteien gleichberechtigt angefragt werden, wurde diese Möglichkeit hier offenbar nur der CDU eingeräumt."

Besonders problematisch erscheint den Grünen die Aussage der CDU in ihrer Pressemitteilung, in der es heißt: "Wer wirklich etwas für unsere Bürgerinnen und Bürger tun will, darf gerne mit anpacken und Verantwortung übernehmen." Diese Aussage suggeriert, dass andere Parteien weniger engagiert seien und kein Interesse hätten, obwohl die Teilnahme von Parteien beim Stadtfest bisher nicht vorgesehen war.

Die Grünen sehen in der Situation nicht nur ein demokratiepolitisches Problem, sondern auch eine Konkurrenz zur lokalen Gastronomie, die eigentlich durch die Veranstaltung gefördert werden sollte. "Ein Getränkestand einer politischen Partei steht in direkter Konkurrenz zu den ansässigen Gastronomiebetrieben, die bereits unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen arbeiten. Das konterkariert das ursprüngliche Ziel der Veranstaltung", so Hohmann weiter.

Der Ortsverband fordert die Stadtverwaltung auf, künftig für Transparenz und Gleichbehandlung aller politischen Kräfte zu sorgen und städtische Veranstaltungen nicht für einseitige parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren. "Entweder alle demokratischen Parteien erhalten die Möglichkeit zur Teilnahme oder keine – alles andere ist mit dem Grundsatz der Chancengleichheit im demokratischen Wettbewerb nicht vereinbar", bekräftigt Hohmann.

„Grün-Radelt" lädt zur Feierabend-Radtour durch den Vordertaunus ein

Auch nach dem Hattersheimer Stadtradeln geht es weiter. Die Gruppe „Grün-Radelt" von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt zur weiteren Feierabend-Radtour am 24. Juli 2025 ein. Die Tour wird interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer durch den malerischen Vordertaunus führen und bietet eine ideale Gelegenheit, die lokale Natur zu genießen.

Die Feierabend-Tour beginnt um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark. Von dort aus führt die Route durch den westlichen Vordertaunus nach Kelkheim, wo im Gimbacher Hof eine Einkehr zur Stärkung eingeplant ist. Nach der Pause kehrt die Gruppe auf einer abwechslungsreichen Strecke zurück nach Hattersheim.

„Mit unseren Feierabend-Radtouren wollen wir nicht nur ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität setzen, sondern auch die wunderschöne Naturlandschaft in unserer Region erlebbar machen", erklärt Stefan Ehrecke, Organisator der Tour. „Das gemeinsame Radeln ist zudem eine hervorragende Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen."

Die Gruppe „Grün-Radelt" hat bereits aktiv am Hattersheimer Stadtradeln teilgenommen und dort mit 34 Radelnden und 8.631 km einen guten 2. Platz belegt. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an das Team des TVO, das in diesem Jahr mit 66 Radelnden über 16.300 km zusammengetragen hat. Auch die Teilnahme der Heinrich-Böll-Schule hat mit über 3.000 km einen guten Anteil zum Hattersheimer Gesamtergebnis von 51.254 km beigetragen.

Durch die internationale Kampagne des Klimabündnis sollen Menschen vom Auto auf Fahrrad umsteigen und im Wettbewerb CO2 einsparen. Das Team „Grün radelt“ lädt darüber hinaus einmal im Monat zum gemeinsamen Radfahren ein.

Die Feierabend-Tour am 24. Juli über schattige Waldwege ist speziell für die Sommerferienzeit konzipiert und lädt alle Interessierten ein, unabhängig von ihrer politischen Orientierung.

Teilnehmende werden gebeten, ein verkehrssicheres Fahrrad mitzubringen. Die Strecke ist für durchschnittlich geübte Radfahrer gut zu bewältigen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber für eine Tischreservierung im Gimbacher Hof sinnvoll.

Wer möchte, kann sich gerne bei Stefan Ehrecke melden: stefan.ehrecke@googlemail.com, 0163 6379877

Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Lührmann zu Gast bei „Grüne im Grünen" in Hattersheim

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Lührmann wird in der kommenden Woche am Mittwoch, den 23. Juli 2025, die Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim besuchen.

Das Treffen findet ab 19:30 Uhr in entspannter Atmosphäre an der Okriftler Uferbar statt.

Die renommierte Politikerin wird den Anwesenden aus erster Hand über die aktuellen politischen Entwicklungen in Berlin berichten und steht für einen offenen Dialog zur Verfügung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.

„Wir freuen uns sehr, dass Dr. Anna Lührmann unserer Einladung folgt und den direkten Austausch mit den Menschen vor Ort sucht", erklärt Friederike Schröder, vom Vorstand der Hattersheimer Grünen. „Diese Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, politische Prozesse transparenter zu gestalten und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger direkt in die Bundespolitik zu tragen."

Die Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" zeichnet sich durch ihren informellen Charakter aus und soll den niedrigschwelligen Austausch zwischen Politik und Bevölkerung fördern. Weitere Termine der Reihe werden rechtzeitig über die lokale Presse, die Website der Grünen Hattersheim sowie deren Social-Media-Kanäle bekannt gegeben.

Hattersheimer Grüne fordern zügige Umsetzung wichtiger Maßnahmen aus dem Klimaschutzprogramm der Stadt

Hitzewellen erfordern energetische Ertüchtigung von Gebäuden

Angesichts der anhaltenden Hitzewelle und der zunehmenden Extremwetterereignisse hat die Arbeitsgruppe Energie der Hattersheimer Grünen einen umfassenden Fünf-Punkte-Plan zur Ergänzung des kommunalen Klimaschutzkonzepts im Bereich Wärme erarbeitet. Dieser sieht unter anderem eine Sanierungsstrategie für städtische Gebäude und eine verstärkte Bürgerberatung vor.

"Die Zeit des Abwartens ist vorbei", betont Dr. Thomas Seifert, Mitglied der AG-Energie. „Wir müssen alle unseren Beitrag zum Abbremsen einer weiteren klimatischen Verschlechterung leisten. Die aktuelle Bundesregierung vernachlässigt die Klimaziele, die im Pariser Klimaabkommen zugesagt wurden. Jetzt sollen Mittel aus dem Sondervermögen – entgegen allen Zusagen – nicht für Investitionen in Klimaschutz eingesetzt, sondern unnötig viel Gaskraftwerke gebaut werden, die neue Abhängigkeiten schaffen und das Klima anheizen. Zusätzlich soll der Gaspreis aus dem Klimatransformationsfond subventioniert werden, was eine krasse Zweckentfremdung und klimaschädliche Maßnahme darstellt.“

 

Die Arbeitsgruppe Energie von Bündnis 90/Die Grünen hat folgende Kernpunkte erarbeitet, die das kommunale Klimaschutzkonzept im Bereich Wärme ergänzen sollen:

  1. Erstellung einer Sanierungsstrategie und eines Sanierungsfahrplans für städtische Gebäude

  2. Errichtung städtischer Neubauten im Passivhaus-Standard

  3. Offensive Beratung und Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei der energetischen Gebäudesanierung durch Informationsveranstaltungen.

  4. Erarbeitung und Veröffentlichung eines Transformationsplans der HaWoBau.

  5. Einbeziehung der Einwohnerinnen und Einwohner in die Entwicklung des kommunalen Wärmeplans.

Es mag befremdlich klingen, bei Temperaturen von über 30°C über energetische Haussanierung zu sprechen, aber eine bessere Hausdämmung schützt auch vor Hitze von außen und manche Wärmepumpen können Innenräume über Flächenheizungen wunderbar kühlen.

Die Hattersheimer Grünen setzen sich weiterhin dafür ein, dass der Klimaschutz auch in Hattersheim eine höhere Priorität erhält und neben Lippenbekenntnissen auch die notwendigen finanziellen Mittel dafür bereitgestellt werden.

Hattersheim muss beim Klimaschutz handeln

Grüne AG Energie zieht Bilanz nach städtischer Klimaveranstaltung

In der vergangenen Woche fand in Hattersheim eine gut besuchte städtische Informationsveranstaltung zum Thema "Klimawandel Hattersheim 2050" statt. Der „Spiegel“-Bestsellerautor Toralf Staud zeigte Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels auf. Die anschließende Diskussion zeigte, dass viele Bürgerinnen und Bürger ein konsequenteres Handeln anmahnen.

Im Anschluss an die Veranstaltung traf sich die „Arbeitsgruppe Energie“ der Hattersheimer Grünen, um konkrete Handlungsoptionen für die Stadt Hattersheim zu diskutieren.

Ein wichtiger Punkt der Beratungen war das Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches einen notwendigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen im Gebäudesektor leisten soll.

Die anhaltende Debatte um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird weiterhin von gezielter Desinformation überschattet. Die Arbeitsgruppe sieht sich daher veranlasst, die tatsächlichen Regelungen und Auswirkungen des Gesetzes darzulegen und weit verbreitete Fehlinformationen zu korrigieren.

Der Gebäudesektor verursacht etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland. Die Modernisierung veralteter Heizsysteme stellt daher einen unverzichtbaren Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele dar. Das GEG legt fest, dass ab 2024 neu installierte Heizanlagen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen.

"Im Gegensatz zu Behauptungen, die immer wieder gezielt gestreut werden, zwingt das GEG niemanden, sofort eine Wärmepumpe einzubauen", betont Karin Schnick vom Vorstand der Hattersheimer Grünen. "Das Gesetz bietet vielmehr verschiedene technologische Optionen wie Fernwärme, Hybridheizungen oder Biomasseheizungen und enthält umfangreiche Übergangsfristen sowie Härtefallregelungen."

Bemerkenswert ist auch der Vergleich zum Vorgängergesetz der Merkel-Regierung (GEG 2020), das eine Austauschpflicht für 30 Jahre alte Ölheizungen vorsah.

Nachzulesen hier:

www.bbsr-geg.bund.de/GEGPortal/DE/Archiv/GEG/GEG2020/Neuerungen%20GEG%202020%20%20BMWK.pdf

Ein weiteres häufig anzutreffendes Missverständnis betrifft die Einsatzmöglichkeiten von Wärmepumpen. Entgegen vielen Darstellungen können diese in nahezu allen Gebäudetypen installiert werden, in Einzelfällen gegebenenfalls unter Anpassung der Heizkörper für einen effizienteren Betrieb. Auch in nicht vollständig sanierten Gebäuden ist der Einsatz möglich, wobei der Energiebedarf, wie bei jeder anderen Heizungsart, entsprechend höher ausfällt.

Zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger hatte die vorherige Bundesregierung unter Wirtschaftsminister Robert Habeck ein substanzielles Förderprogramm aufgelegt, das im Januar 2024 in Kraft trat. Dieses sieht einen Grundzuschuss von 30 Prozent vor, der unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu 70 Prozent der Investitionskosten ansteigen kann. Besonders einkommensschwache Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen unter 40.000 Euro erhalten zusätzliche Unterstützung.

"Die Wärmewende ist nicht nur ein ökologisches Erfordernis, sondern langfristig auch wirtschaftlich sinnvoll, da sie unsere Abhängigkeit von teuren fossilen Energieimporten reduziert", erläutert Schnick weiter. "Desinformationen zu diesem wichtigen Thema schaden nicht nur dem demokratischen Diskurs, sondern letztlich auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern selbst."

Dr. Thomas Seifert, ebenfalls Mitglied der AG Energie und Initiator des Hattersheimer Solarstammtischs weist darauf hin, dass die Themen GEG, Nahwärmeversorgung, Wärmepumpen, Elektromobilität und Energiespeicher regelmäßig beim parteiunabhängigen Hattersheimer Solar-Stammtisch diskutiert werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich für weitere Informationen per E-Mail an kjschnick@remove-this.gmail.com wenden.

Hattersheimer Grüne starten ihr Sommerprogramm „Grüne im Grünen“

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim setzt auch in diesem Jahr die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Grüne im Grünen" fort. Ab Diestag, 8. Juli 2025 treffen sich die Grünen wieder im zweiwöchigen Rhythmus an der Okriftler Uferbar und laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum offenen Austausch ein. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr.

Das Format bietet eine ungezwungene Atmosphäre für Gespräche zu kommunalpolitischen Themen in Hattersheim sowie zu aktuellen Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene. Zum Auftakt am 8. Juli haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Grünen Jugend angekündigt, die über ihre Perspektiven und Anliegen berichten werden.

"Mit 'Grüne im Grünen' schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zur Politik vor Ort", erklärt Stefan Hohmann, neues Vorstandsmitglied des Ortsverbands. "Gerade in den Sommermonaten bietet die Uferbar den idealen Rahmen, um in entspannter Atmosphäre mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Ideen für unsere Stadt zu entwickeln."

Die Veranstaltungsreihe hat sich in den vergangenen Jahren als beliebter Treffpunkt für den politischen Austausch etabliert. Die Grünen freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende und neue Gesichter, die ihre Anregungen und Fragen einbringen möchten.

Die weiteren Termine werden rechtzeitig über die Presse, auf der Website der Grünen Hattersheim sowie in den sozialen Medien bekannt gegeben.

 

Demokratische Kultur in Gefahr: Fragwürdige Übernahme des Kulturforums durch CDU-Mitglieder

In der jüngsten Mitgliederversammlung des Kulturforums unserer Stadt kam es zu einem bemerkenswerten Vorgang, der ernste Fragen zur demokratischen Kultur und zum respektvollen Umgang mit etablierten Strukturen aufwirft. Insgesamt 21 Personen beantragten kurzfristig eine Mitgliedschaft im Kulturforum, davon mehr als die Hälfte Mitglieder der CDU. Dieses koordinierte Vorgehen lässt Zweifel an den eigentlichen Motiven aufkommen.

Im Verlauf der Versammlung wurde aus den Reihen dieser Neumitglieder Ralf Maik als Vorsitzender vorgeschlagen und anschließend durch die zahlenmäßige Überlegenheit der neuen Mitglieder gewählt. Damit wurde eine jahrzehntelange Tradition, nach der eine hauptamtliche Person den Vorsitz innehatte, ohne sachliche Begründung beendet.

Nora Schwarz-Ehrecke, Mitglied im Kulturbeirat, äußert sich besorgt: "Dieses Vorgehen wirft ernste Fragen auf. Ging es hier wirklich um die Förderung unserer lokalen Kulturszene oder vielmehr um eine gezielte Aktion, um die Erste Stadträtin, die ebenfalls der CDU angehört, zu demontieren? Demokratische Prozesse sollten nicht für parteipolitische Machtkämpfe instrumentalisiert werden."


Besonders bedenklich erscheint in diesem Zusammenhang, dass die Aktion offenbar nicht auf eine inhaltliche Neuausrichtung der Kulturarbeit abzielt, sondern vielmehr den Anschein einer Vergeltungsmaßnahme erweckt. Die Grünen werden die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen und sich dafür einsetzen, dass das Kulturforum seiner eigentlichen Aufgabe – der Förderung des kulturellen Lebens in unserer Stadt – wieder uneingeschränkt nachkommen kann.

"Wir appellieren an alle Beteiligten, zur sachorientierten Zusammenarbeit zurückzukehren und parteipolitische Interessen hinter das Gemeinwohl zu stellen. Kultur sollte ein verbindendes Element in unserer Gesellschaft sein, kein Schauplatz für politische Auseinandersetzungen", so Schwarz-Ehrecke abschließend.
 

2. Juni Radtour der Hattersheimer Grünen

Hallo liebe Radler*innen,

wir möchten Euch herzlich zur siebten Grün-Radelt-Tour im Jahr 2025 einladen. Am Freitag, 27. Juni, ab 17 Uhr geht es los.

Wir starten wie immer am Tierpark. Von dort geht es über Okriftel und Kelsterbach durch den Mönchbruch nach Raunheim, wo wir im Bembelsche einkehren werden.

Gestärkt geht es dann weiter über Rüsselsheim, Opelbrücke, Flörsheim und Eddersheim zurück zum Tierpark.

Denkt bitte an Beleuchtung. Beachtet, dass nicht alle Wege befestigt sind und es witterungsbedingt dreckig werden kann. Jede Person fährt auf eigene Gefahr. 

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrenden ausgerichtet.                      

Wenn ihr dabei seid, meldet euch kurz bei uns. Damit wir niemanden am Tierpark vergessen :)

Die Tour findet im Rahmen des Stadtradelns statt. Es ist also nochmal die Möglichkeit, gemeinsam ein paar Kilometer zu sammeln.

Anmeldung bei Gregor Beck, 0176/63665937

 




Hattersheim im Jahr 2050 - spannende Einblicke und Ausblicke von und mit SPIEGEL-Bestseller-Autor Toralf Staud!

Stadthalle Hattersheim Dienstag 24. Juni 2025
Veranstaltung beginn: 18.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Erleben Sie einen faszinierenden Abend, in dem wir gemeinsam einen Blick in die Zukunft von Hattersheim werfen. Was bedeuten 2° wärmer für unseren Alltag und unser Wohlbefinden?  Toralf Staud wird mit Fachwissen und Leidenschaft spannende Einblicke geben, wie sich Hattersheim verändern wird. Ein Abend des Vorstellens und Verstehens.

Was er in seinem Buch deutschlandweit veranschaulicht, überträgt der Autor auf die lokale Ebene. Der Eintritt ist frei. Allerdings wird um eine Platzreservierung gebeten im Netz 

Veranstalter ist der Stadt Hattersheim

Die Hattersheimer Grünen haben turnusmäßig einen neuen Vorstand gewählt

 

Bei der am vergangenen Samstag stattgefundenen Mitgliederversammlung haben die Hattersheimer Grünen turnusgemäß ihren neuen Vorstand gewählt. Karin Schnick zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung: „Ich freue mich über viele bekannte Gesichter und einige neue Mitglieder, die sich aktiv in die Hattersheimer Politik einbringen möchten.“ Bereits in der vergangenen Woche konnten fünf neue Mitglieder begrüßt werden.

Karin Schnick berichtete über die vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Besonders die regelmäßigen Termine wie Fahrradtouren und die 14-tägigen Treffen an der Uferbar wurden gut angenommen und sollen auch in Zukunft fortgesetzt werden. Zudem stehen die jährliche Pflanzentauschbörse, Dachbegrünungs-Aktionen sowie gemeinsame Ausflüge und Besichtigungen wieder auf dem Programm. In den kommenden Monaten legt die Partei den Fokus auf die Vorbereitung der Kommunalwahl und die Bearbeitung zentraler Themenbereiche für Hattersheim.

Bereits bei der Veranstaltung im Mai konnten einige der neuen Mitglieder aktiv eingebunden werden, um gemeinsam Ideen zu entwickeln. „Jetzt werden wir uns in verschiedenen Arbeitsgruppen intensiv mit den für Hattersheim wichtigen Themen auseinandersetzen“, erklärt Friederike Schröder das weitere Vorgehen.

Nach dem Bericht des alten Vorstands, inklusive des Kassenberichts durch die Kassiererin Stefanie Grob, wurde dieser entlastet. Aus der Mitte der Anwesenden wurden Vorschläge gesammelt, und der neue Vorstand anschließend einstimmig gewählt. Die wiedergewählten Mitglieder sind Karin Schnick, Friederike Schröder, Andre Frei und Stefanie Grob. Für die nicht mehr zur Wahl angetretenen Edeltraud Moos-Czech und Henning Eller rücken Jochen Schnick und Stefan Hohmann in den Vorstand nach. Stefanie Grob wird auch weiterhin die Kassengeschäfte führen.

Im Juni finden 2 Feierabend-Radtouren der Gruppe „Grün-Radelt“ statt

Die Hattersheimer Grünen laden im Juni gleich zu zwei Feierabend-Touren ein. Anlass ist das Hattersheimer Stadtradeln, das in diesem Jahr vom 9. Bis 29. Juni stattfindet. Die erste Tour ist bereits für den 13. Juni geplant.

„Wir starten wie immer um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark. Über Kriftel, Liederbach und das Arboretum führt die Strecke zur Nidda und weiter zum Main. In Höchst ist eine Einkehr am Schlossplatz vorgesehen“, beschreibt Stefan Ehrecke die geplante Route. Er erinnert auch daran, dass die Strecke teilweise nicht befestigt ist und es auf der Rückfahrt bereits dunkel sein könnte. An entsprechende Ausrüstung sollte deshalb gedacht werden.

Wer mitradeln möchte, kann sich gerne bei Stefan Ehrecke melden: stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com, 0163 6379877

 

Zum Vormerken: Die zweite Tour im Juni – und die siebte in diesem Jahr – ist für den 27. Juni geplant.
Weitere Informationen folgen.


„Das Team „Grün radelt“ ist bereits für das Hattersheimer Stadtradeln angemeldet und jeder, der uns unterstützen will, ist herzlich eingeladen sich unter:
https://www.stadtradeln.de/home (Hessen / Hattersheim am Main / vorhandenes Team „Grün radelt) zu registrieren.“

Grün-Radelt auch im Mai

Die fünfte Tour, zu der die Hattersheimer Grünen in diesem Jahr alle Interessierten einladen, findet am Donnerstag, 22. Mai statt.

„Wir starten um 17 Uhr - wie immer - am Tierpark in Hattersheim. Über Flörsheim, Opelbrücke, zur Mainspitze radeln wir über Mainz-Kostheim nach Flörsheim, wo wir im Bootshaus einkehren wollen. Nach der Stärkung geht es dann wieder zurück“, beschreibt Stefan Ehrecke die geplante Route.

Eine funktionierende Beleuchtung muss gewährleistet sein, da das langsamste Rad das Tempo bestimmt und es daher auf der Rückfahrt vermutlich dunkel sein wird.  

Anmeldungen gerne unter: Stefan Ehrecke, stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com, +49 163 6379877

Die Hattersheimer Grünen freuen sich auch über Unterstützung beim Stadtradeln. Interessierte können sich gerne beim Team „Grün radelt“ anmelden. Hattersheim beteiligt sich am STADTRADELN vom 09.06. - 29.06.2025 

https://www.stadtradeln.de/home

In diesem Zeitraum werden zusätzliche Radtouren angeboten.


 

Auch die dritte Pflanzentauschbörse der Hattersheimer Grünen war ein voller Erfolg

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Als Friederike Schröder 2023 die Idee hatte eine Pflanzentauschbörse durchzuführen, hatte sie sofort Unterstützerinnen an ihrer Seite. Die Gruppe „Stadtbegrünung“ der Hattersheimer Grünen unterstützte sie bei Organisation und Durchführung.

Am vergangenen Freitag, den 9. Mai 2025 fand nun bei strahlendem Sonnenschein die dritte Pflanzentauschbörse der Hattersheimer Grünen im Stadtpark am Weiher statt.

„Die Veranstaltung wurde von Beginn an sehr gut angenommen. In diesem Jahr konnten wir sogar eine prominente Besucherin begrüßen“, freut sich Friederike Schröder. Die Bundestagsabgeordnete, Dr. Anna Lührmann, die ihren Wahlkreis im Main-Taunus-Kreis hat, nutzte die Gelegenheit, um mit an Natur und Pflanzen Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Wie in den vergangenen Jahren kamen zahlreiche Hattersheimerinnen und Hattersheimer, die ihre überzähligen Pflanzen anboten, oder Interesse an Tausch- und Mitnehmpflanzen hatten. Auf den Tischen wurden Gartenpflanzen, Kräuter und auch so manche Zimmerpflanze angeboten. Von A wie Akelei bis Z wie Zucchini war alles dabei. Manche Besucherinnen und Besucher freuten sich über die vielfältigen Tomatensorten, die hier angeboten wurden. Wer es nicht so mit Blumen oder Gemüse hatte, konnte sich bei Kaffee und Kuchen informieren und austauschen.

Futter gab es auch für die Pflanzen: durchkompostierter Pferdemist konnte in kleine Eimerchen abgefüllt und mitgenommen werde. Alle Angebote waren kostenlos, konnten aber durch eine kleine Spende gewürdigt werden.

Wie im vergangenen Jahr war auch der Hattersheimer BUND vertreten und informierte über seine Arbeit. Unter anderem konnte man einen Nistkasten für Steinkäuze bestaunen und erfuhr viel über die Arbeit mit diesen Tieren.

Die Veranstaltung war ein schöner Erfolg und förderte nicht nur den Austausch von Pflanzen und Informationen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in Hattersheim.

Die Initiatorin, Friederike Schröder freut sich, dass sich durch diese Aktion viele Menschen angesprochen fühlen und Hattersheim dadurch auch ein bisschen grüner wird.

 

 

Offene Pflanzentauschbörse

 

 

Hattersheimer Grüne und BUND setzen sich für mehr Biodiversität ein

Zum dritten Mal organisiert der Ortsverband der Hattersheimer Grünen am Freitag den 09.05.2025 von 14.30-17.30 Uhr eine Pflanzentauschbörse im Hattersheimer Stadtparkt am Weiher. Unterstützt wird die Aktion vom Hattersheimer BUND.

Das weltweite Artensterben bedroht auch unsere heimische Tierwelt. Monokulturen und Überdüngung in der Landwirtschaft machen vor allem unseren Insekten zu schaffen. Und in den Städten stoßen sie auf Schottergärten, die ihnen keine Nahrung bieten und die Umgebung noch weiter aufheizen. Das geht zum Glück auch anders! Um den Garten für Mensch und Tier abwechslungsreich zu gestalten, braucht es nicht viel Geld. Zur Pflanzentauschbörse ist jeder eingeladen, der eine Pflanze zu verschenken hat oder Pflanzen ein neues zuhause geben will. Man darf so viel abgeben und mitnehmen, wie man möchte. Es ist auch möglich, nur Pflanzen zu verschenken oder nur aufzunehmen. Die Teilnahme an der Börse und Mitnahme von Pflanzen sind kostenlos. Jede Art von Pflanze ist willkommen, auch Zimmerpflanzen oder Saatgut dürfen gerne mitgebracht werden.

In gemütlicher Atmosphäre können dabei neben den Pflanzen auch Informationen getauscht werden. Was brauchen Insekten und Vögel, um sich bei mir wohlzufühlen? Gibt es pflegeleichte Alternativen zum Schottergarten? Wie gehe ich mit den Anforderungen des Klimawandels im Garten um? So sind am Ende hoffentlich alle unsere Gärten vielfältiger, bunter und vor allem: Voller Leben!

 

Die Gruppe „Grün-Radelt“ lädt zur Feierabend-Radtour ein.

Am Donnerstag, 24. April ist es wieder soweit: Treffpunkt ist um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark.

Über Zeilsheim und Liederbach führt die Tour zur roten Mühle, wo eine Einkehr geplant ist. Anschließend geht es über Hofheim zurück.

Wie immer gilt grundsätzlich: Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund.

Wer mitradeln möchte, kann sich gerne bei Stefan Ehrecke melden: stefan.ehrecke@googlemail.com,
Tel:
0163 6379877

Die Hattersheimer Grünen bitten auch um Beachtung: das Hattersheimer Stadtradeln, aus dem die Gruppe „Grün radelt“ entstand, ist in diesem Jahr vom 9. – 26. Juni 2025 geplant.

„Das Team „Grün radelt“ ist bereits angemeldet und jeder, der uns unterstützen will, ist herzlich eingeladen sich unter: https://www.stadtradeln.de/home (Hessen / Hattersheim am Main / vorhandenes Team „Grün radelt) zu registrieren.

Hattersheimer Grüne gratulieren zum 94. Geburtstag

 

 

Gerta Jost, die seit Dezember 2024 im Ortsverband von Bündnis 90/ die Grünen aktiv ist, feierte am Sonntag ihren 94. Geburtstag im Hattersheimer Café Flair. Zu diesem Anlass gratulierte Friederike Schröder im Namen des Ortvorstands herzlich. Gerta Josts Einsatz zeige, dass es keine Frage des Alters sei, für grüne Themen einzustehen, so Schröder. Im Zuge des Bundestagswahlkampfs traf sie im Januar Anna Lührmann, Grüne Direktkandidatin des Main-Taunus-Kreises, zum Küchentischgespräch. Aber auch an geselligen Runden, die im Ortsverband nie zu kurz kommen, nahm sie schon teil.

Mit Gerta Jost durften sich die Hattersheimer Grünen seit Dezember 2024 über zehn neue Mitglieder freuen. Sieben zusätzliche Anfragen werden zurzeit noch bearbeitet. Die große Anzahl sowie auch die Vielfalt der Menschen, die sich in Hattersheim für grüne Politik einsetzen möchten, ist ein Grund zur Freude und Optimismus. „Wenn alle Generationen vertreten sind und Gehör finden, stärkt das auch unsere Grüne Kommunalpolitik“, resümiert Friederike Schröder. “Ob Rentner, junge Familien, Studenten oder Menschen aller Lebensphasen dazwischen - der Ortsverband ist bunt und zeichnet sich durch eine starke Gemeinschaft aus. In diese Reihen passt die aktive und lebensfrohe Gerta Jost perfekt.

Die Hattersheimer Grünen wünschen ihr alles Gute und ein wundervolles neues Lebensjahr!

 

 

 

Haushaltsrede unserer Fraktionssprecherin Nathalie Ferko.

gestern wurde der Haushaltsplan der Stadt Hattersheim für die Jahre 2025 und 2026 beschlossen. Im Anhang schicke ich euch die Haushaltsrede unserer Fraktionssprecherin Nathalie Ferko. 

Wer sich gerne das Zahlenwerk der Stadt Hattersheim anschauen möchte, es ist zu finden unter: 

https://hattersheim.gremien.info/meeting.php?id=ni_2025-1-41

Es ist wieder so weit: Ein neuer Haushalt liegt vor uns, eine neue Erzählung der
Stadtregierung – gespickt mit großen Zahlen, noch größeren Versprechungen
und der altbekannten Dramaturgie. Doch was bleibt hinter den Kulissen? Ein
Stillstand, der sich als Fortschritt tarnt.


Der Bürgermeister hat sich Zeit gelassen – Monate der Verzögerung. Und was
bekommen wir? Einen Haushaltsentwurf, nein, eigentlich sogar zwei, die eher an
ein Drehbuch für eine Tragödie erinnern als an eine zukunftsfähige Finanzpolitik.
Die Schulden steigen: 72,99 Millionen Euro im Jahr 2026, bis 2028 werden es
92,08 Millionen Euro sein. Und das ist nur der geplante Schuldenstand, denn
Einnahmen können auch aus unvorhergesehenen Gründen wegfallen. Der Wille
fehlt, einen Plan vorzulegen, wie dieser Berg abgebaut werden soll. Stattdessen
sollen Grundstücksverkäufe als kurzfristige Einnahmequelle zur Deckung der
jährlichen Haushaltslöcher dienen – allein 2025 sind es 9,5 Millionen Euro und
2026 4,55 Millionen Euro. Eine langfristige Strategie? Fehlanzeige. Denn auch
unsere städtischen Grundstücke sind begrenzt. Der Ausverkauf unseres
Tafelsilbers ist in vollem Gange.
 

Klick "Mehr" für die gesamte Rede ..

 

 

 

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Pflanz-Aktion „für einen Freund und Weggefährten“

 

Am vergangenen Freitag wurde „der Baum des Jahres 2025“, eine Rot-Eiche in der Nähe des Hattersheimer Tierparks gepflanzt, um an den langjährigen Fraktionsvorsitzenden Winfried Pohl zu erinnern, der im November 2024 unerwartet verstarb. Diese Baumpflanzaktion ist Teil einer Tradition, die vor zehn Jahren mit der ersten Pflanzaktion im Keltenpark begann, wo im April 2015 ein Feldahorn gepflanzt wurde. Im Frühjahr 2017 folgte eine Grau-Erle in der Nähe des Parkur-Platzes.

„Die Organisation haben wir sehr gerne übernommen und sind uns sicher, dass es Winfried gefallen hätte“, erklärte Karin Schnick vom Vorstand der Hattersheimer Grünen: „Besonders gefreut habe ich mich über die Anwesenheit von Winfrieds Familie, die mit seiner Frau, seinem Bruder sowie seinen Kindern und Enkelkindern an der Feier teilnahm. So konnten wir uns noch einmal gemeinsam von Winfried verabschieden.“

Winfried Pohl war nicht nur Initiator zahlreicher Aktionen, wie Baum- und Reinigungsaktionen, sondern auch ein leidenschaftlicher Unterstützer von Projekten mit Kindern, wie der Mal-Aktion in der Unterführung der Hofheimer Straße.

Neben den Hattersheimer Grünen, Freunden und Nachbarn nahmen auch weitere Unterstützer an der Veranstaltung teil, darunter die Erste Kreisbeigeordnete Madlen Overdick und die ehrenamtliche Stadträtin Eusebia Talavera-Lopez aus Kelkheim.

Die Gäste konnten sich bei selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und kalten Getränken stärken, während Chris Savage mit Gitarre und Gesang für musikalische Unterhaltung sorgte.

Ein herzlicher Dank gilt der Stadt Hattersheim, die die Aktion tatkräftig unterstützt hat und dabei auch den Anwesenden praktische Tipps zur Baumpflanzung gab.

Die Hattersheimer Grünen freuen sich über die gelungene Veranstaltung und die Möglichkeit, Winfried Pohl auf diese Weise zu ehren.

Die Gruppe „Grün-Radelt“ lädt zur dritten Radtour in diesem Jahr ein.

Treffpunkt ist am Samstag, 29. März um 14 Uhr am Hattersheimer Tierpark.

Diesmal geht es über Sindlingen und Kelsterbach nach Haßloch zum Rüsselsheimer Brauhaus, wo Einkehr gehalten wird. Der Rückweg erfolgt dann über die Eddersheimer Staustufe.

Wer dabei sein möchte, kann sich gerne bei Stefan Ehrecke melden: stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com, 0163 6379877

Zum Warmradeln besteht die Möglichkeit bereits vormittags an der Demo „Hofheim bewegt sich“ teilzunehmen, die um 11 Uhr am Kellereiplatz startet.


 

Grüner Politischer Aschermittwoch im Posthofkeller – Politik, Humor und kulinarische Vielfalt

Auch in diesem Jahr findet der Grüne Politische Aschermittwoch wieder im Posthofkeller statt. Wie in jedem Jahr dürfen sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das sowohl politisch engagierte als auch humorvolle Reden vereint. Besonders der populäre „Hattersheimer Protokoller“ feiert sein Comeback und verspricht wieder unterhaltsame Einblicke in das politische Geschehen in Hattersheim und dem Rest der Welt.

Neben den traditionsreichen Heringen wird das kulinarische Angebot um eine breite Palette an vegetarischen und veganen Speisen ergänzt – so ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Veranstaltung wird von prominenten grünen Politikerinnen und Politikern begleitet. Unter den Gästen sind der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hessischen Landtag, Mathias Wagner, sowie die Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und Dr. Anna Lührmann, die den Abend mit ihren Redebeiträgen bereichern und zur intensiven Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen anregen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diesen Abend gemeinsam mit den Grünen zu verbringen.

Beginn ist am 5. März um 19:30, Einlass ab 19 Uhr

Intransparenz beim Thema Zulagen: Bürgermeister verweigert Antworten auf zentrale Fragen

Die Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisieren die anhaltende Intransparenz des hauptamtlichen Magistrats in der Debatte um die Zahlung von Zulagen an städtische Beschäftigte. Während Bürgermeister Klaus Schindling das Thema proaktiv gegenüber der Presse kommuniziert, bleiben die konkreten Fragen der Stadtverordnetenversammlung zu diesem sensiblen Thema unbeantwortet.

Unbeantwortete Fragen trotz öffentlicher Kommunikation

In ihren Anfragen fordern SPD und GRÜNE unter anderem Antworten darauf, in welchen Bereichen Zulagen gezahlt werden, wie hoch die Jahressumme ist und auf welcher Grundlage die Zahlungen ursprünglich bewilligt wurden. Auch die angekündigte externe Prüfung durch eine „namhafte Kanzlei“, deren Kosten sich auf einen sechsstelligen Betrag belaufen sollen, wirft Fragen auf – insbesondere in Bezug auf mögliche kostengünstigere Alternativen.

„Es kann nicht sein, dass der Bürgermeister eine PR-Offensive startet, aber grundlegende Informationen gegenüber den Stadtverordneten zurückhält. Eine derart intransparente Kommunikation ist nicht akzeptabel“, kritisieren Marek Meyer (SPD) und Nathalie Ferko (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). „Gerade in Zeiten angespannter Haushalte erwarten wir, dass mit Steuergeldern verantwortungsvoll umgegangen wird – dazu gehört auch eine offene Debatte über Zulagenzahlungen.“

Verunsicherung der Beschäftigten verhindern

Die Fraktionen von SPD und Grünen fordern außerdem Klarheit über die Auswirkungen des geplanten Einfrierens der Zulagen auf die betroffenen Mitarbeitenden. „Für viele Beschäftigte machen diese Zulagen womöglich einen erheblichen Teil des Einkommens aus. Es muss dringend erklärt werden, wie finanzielle Härten vermieden und welche Unterstützungsmaßnahmen ergriffen werden sollen“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Der Magistrat verweigert sogar eine Aussage darüber, ob die Auszahlung tarifvertraglich geregelter Zulagen ausgesetzt wurde. Die Opposition befürchtet, dass der Stadtverwaltung Klagen und möglicherweise auch Schadenersatzzahlungen drohen, wenn mutwillig gegen den Tarifvertrag verstoßen wird. 

Forderung nach vollständiger Aufklärung

SPD und Grüne erwarten vom Bürgermeister eine umgehende Beantwortung ihrer Fragen in der Stadtverordnetenversammlung und fordern eine transparente Aufarbeitung der Zulagen-Thematik. „Öffentlichkeitsarbeit darf nicht zur Vernebelung der Fakten genutzt werden. Die Stadtverordneten haben ein Anrecht auf klare Antworten – und die Bürgerinnen und Bürger ebenso“, stellen die beiden Fraktionen klar.

Zweite Fahrrad-Tour der Gruppe Grün-Radelt mit Teilnahme an der Hofheimer Demo „Hofheim bewegt sich“

Die zweite Tour in diesem Jahr startet am kommenden Samstag, 22. Februar um 10:15 Uhr am Hattersheimer Tierpark.

„Wir radeln von Hattersheim zur Fahrrad - Demo "Hofheim bewegt sich" und nehmen daran teil. Die Hofheimer setzen sich bereits seit längerem für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr ein, und wir Hattersheimer unterstützen sie gerne dabei“, erläutert der Touren-Leiter Lothar Hornung.

Am Chinonplatz werden die Teilnehmenden gegen 11 Uhr mit einer kurzen Rede durch das Organisationsteam begrüßt, bevor alle zu einer etwa 5 km langen Rundfahrt durch Hofheim aufbrechen.  

Im Anschluss wird die Hattersheimer Gruppe weiter in Richtung Liederbach fahren, am Main-Taunus-Zentrum vorbei, durch Unterliederbach und Höchst. Nach einer Rast in der „Wunderbar“ geht es dann gemütlich werden wir danach zurück über die Leunabrücke, die Fernradwege R8 und R3 wieder Richtung Hattersheim.

Die Radel-Gruppe ist offen für alle, die Spaß am Radfahren haben.

Wer mitradeln möchte kann sich gerne bei Lothar Hornung melden lothar.hornung@remove-this.gmx.de 01520 65 99 220

Hattersheimer Grüne verzeichnen starkes Mitgliederwachstum

Warum engagieren sich Menschen politisch?

Oft geschieht dies kurz vor Wahlen, wenn öffentliche Debatten intensiv geführt werden und das Bedürfnis nach politischer Positionierung wächst. Doch aktuell zeigt sich ein außergewöhnlicher Trend: Die Hattersheimer Grünen verzeichnen einen starken Mitgliederzuwachs – insbesondere in den vergangenen Wochen.

Seit dem Bruch der Koalition auf Bundesebene hat sich das Interesse an den Grünen spürbar verstärkt. Während in den ersten elf Monaten des Jahres 2024 lediglich zwei neue Mitglieder gewonnen werden konnten, haben sich allein in den letzten sechs Wochen elf weitere Personen für eine Mitgliedschaft entschieden oder entsprechende Anträge gestellt.

„Wir freuen uns sehr über diesen Zulauf und sehen darin eine Bestätigung Grüner Politik sowie eine Unterstützung unserer Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl“, so Karin Schnick, Vorstandssprecherin der Hattersheimer Grünen. „Viele Menschen wollen sich aktiv für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine zukunftsfähige Stadtentwicklung einsetzen – und dafür bieten wir eine starke Plattform.“

Die Hattersheimer Grünen laden alle Interessierten ein, sich über ihre politischen Inhalte und Mitgestaltungsmöglichkeiten zu informieren. Regelmäßige Treffen, thematische Veranstaltungen und offene Diskussionsrunden bieten Gelegenheit, sich einzubringen und die lokale Politik aktiv mitzugestalten.

Interessiere können sich gerne hier melden

Das Grüne Jahresprogramm 2025 – erste Veranstaltungen platziert

Beim ersten Vorstandstreffen der Hattersheimer Grünen wurde der Veranstaltungskalender für das Jahr 2025 besprochen. Zu den ersten Highlights gehört eine öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Klimakrise und Energiewende“, die am 7. Februar stattfinden wird. Dabei soll der aktuelle Stand der Klimapolitik beleuchtet und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden.

Traditionell folgt im März der Politische Aschermittwoch, ein weiteres wichtiges Event im Grünen Jahresprogramm. Auch die beliebte Pflanzentauschbörse kehrt am 9. Mai zurück – mittlerweile bereits im dritten Jahr und ein echter Publikumsmagnet. Neben diesen Terminen wird es auch in diesem Jahr wieder die monatlichen Radtouren der Gruppe „Grün-Radelt“ geben, die sich nach der erfolgreichen Teilnahme am Hattersheimer Stadtradeln 2022 gegründet hat und nun regelmäßig zu Fahrradausflügen einlädt.

Ein weiterer Programmpunkt ist das „Grüne im Grünen“ in den Sommermonaten an der Okriftler Uferbar, das ebenfalls zu den festen Bestandteilen des Jahresprogramms gehört. Die Veranstaltungsreihe „Macht mit! Misch euch ein!“, die regelmäßig einmal pro Quartal stattfindet, hat sich ebenfalls bewährt – erst kürzlich nahmen neue Mitglieder daran teil.

„Wir freuen uns sehr über den Zuwachs in unserem Ortsverband. Die neuen Mitglieder bereichern unsere Arbeit und sind bereits aktiv im Wahlkampf dabei“, erklärt der Vorstand.

Bei der Jahreshauptversammlung im Juni stehen routinemäßig Neuwahlen des Vorstands auf der Agenda. Auch hier haben bereits neue Mitglieder ihr Interesse bekundet, aktiv mitzugestalten.

Der Vorstand der Hattersheimer Grünen blickt optimistisch auf das Jahr 2025 und freut sich auf zahlreiche engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den bevorstehenden Veranstaltungen.

Klimakrise und Energiewende – Wandel für eine stabile Zukunft

Hattersheimer Grüne laden zum Dialog ein

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Starkregen und Dürren belasten nicht nur unser tägliches Leben, sondern auch unsere Wirtschaft. Obwohl erste Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien sichtbar sind, geschieht der Wandel weiterhin nicht schnell genug. Gleichzeitig werden fossile Energien weiterhin massiv subventioniert – eine Strategie, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die Zukunft unserer Arbeitsplätze und Unternehmen gefährdet.

Dies wirft zentrale Fragen auf: Sind wir auf dem richtigen Weg? Ist Klimaschutz bezahlbar oder überfordert er Wirtschaft und Gesellschaft? Welche Schritte sind notwendig, um unsere Region und unser Land resilient und nachhaltig zu gestalten?

Um diese drängenden Themen zu diskutieren, laden die Hattersheimer Grünen zu einer offenen und sachlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.

Hochkarätiger Vortrag: Dr. Thomas Seifert

Als Gastredner wird Dr. Thomas Seifert, Gründer des Hattersheimer Solarstammtischs und aktives Mitglied bei Scientists for Future, den Abend mit seinem Vortrag „Klimakrise und Energiewende – Wandel für eine stabile Zukunft“ eröffnen. Im Mittelpunkt stehen dabei fundierte Fakten zur Klimakrise sowie praktikable Lösungen, die wirtschaftliche Stabilität, soziale Sicherheit und den Schutz der Lebensgrundlagen verbinden.

Einladung zum Mitgestalten

„Diskutieren Sie mit uns, wie wir unsere Region widerstandsfähiger machen und welche Schritte notwendig sind, um unsere Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig zu gestalten“, betont Karin Schnick, Vorstandsmitglied der Hattersheimer Grünen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die informiert sein und aktiv mitgestalten möchten – ob Umweltinteressierte, Unternehmer:innen, Schüler:innen oder Familien. Denn: Unsere Zukunft liegt in unseren Händen. Wollen wir die Verschlechterung unserer Lebensgrundlagen schicksalhaft hinnehmen oder die notwendige Transformation aktiv angehen?


 

Entscheidungshilfe für die Zukunft

Die Veranstaltung möchte auch Orientierung für die anstehende Bundestagswahl bieten, ist jedoch keine parteipolitische Wahlveranstaltung. Über den Dialog und die anstehenden Entscheidungen können wir gemeinsam die Weichen für eine lebenswerte Zukunft stellen.

Im Anschluss an die Diskussion bietet ein geselliger Umtrunk Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

 


 

Grün radelt Erste Tour 2025 25. Januar, 14 Uhr

Die erste Tour, zu der die Hattersheimer Grünen in diesem Jahr alle Interessierten einladen, findet am Samstag, 25. Januar statt. „Wir starten um 14 Uhr -wie immer- am Tierpark. Über die Wasserwerkchaussee zum Haus des Dichters, von dort über die Flörsheimer Warte, zur Weidenmühle, dann über den Abenteuerspielplatz Hochheim, zur Wiesenmühle, wo eine Einkehr geplant ist. Danach geht es am Main zurück“, beschreibt Stefan Ehrecke die geplante Route.

Da nicht alle Wege befestigt sind und es witterungsbedingt auch schlammig werden kann, sollte auf entsprechend robuste Kleidung geachtet werden.                                

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:  

Jede Person fährt auf eigene Gefahr. Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

Anmeldungen gerne unter: Stefan Ehrecke, stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com, +49 163 6379877

Wer sich vorher schon warm radeln möchte, kann sich bereits vormittags der Demo „Hofheim bewegt sich“ anschließen, die um 11 Uhr am Kellereiplatz startet.

(Näheres unter: hofheimbewegtsich.org/demo/demo-im-januar-2025/)

 

Solar-Stammtisch Hattersheim

Am vergangenen Donnerstag fand der erste Solar-Stammtisch in neuem Format statt. Für dieses Treffen hatte sich auch die Direktkandidatin der Grünen für den Main-Taunus-Kreis, Dr. Anna Lührmann (MdB und Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt) angekündigt. Da sie kurzfristig persönlich verhindert war, wurde sie online der Veranstaltung zugeschaltet.
Als Einstieg und zur Information für Anna Lührmann und die Anwesenden referierte Dr. Thomas Seifert (u.a. Mitglied bei den Scientists for Future in Frankfurt) über den aktuellen Sachstand der Hattersheimer Klimapolitik, unter Berücksichtigung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Hattersheim. Seit dem Arbeitsantritt des Klimaschutzmanagers sind die Planungen und Aktivitäten der Stadt zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in Hattersheim endlich in Schwung gekommen. Die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energie ist die größte Herausforderung und daher ist der Beginn der kommunalen Wärmeplanung dringend. Die Rechenzentren führen mindestens zu einer Verdoppelung des Stromverbrauchs in Hattersheim, was die Nutzung der Abwärme für die Fernwärme-Versorgung der Gebäude dringend erforderlich macht.

Die Planung der Stadt beinhaltet darüber hinaus verschiedene Maßnahmen im Verkehrsbereich. Dr. Seifert wirft jedoch die Frage auf, wie die Stadt den Erfolg ihrer Maßnahmen zeitnah kontrollieren möchte, wenn die Treibhausgasbilanz nur alle 5 Jahre erstellt werden soll auf einer jeweils mehrere Jahre alten Datenbasis. Eine transparente Darstellung der im Klimaschutzplan angesprochenen weiteren Erfolgsindikatoren wäre wünschenswert.
Mehr als 20 Interessierte nahmen an dem nachfolgenden Austausch teil und brachten ihre Fragen und Anregungen vor. Begrüßt wurde vor allem der Bürokratieabbau der vergangenen 3 Jahre. Die Installation von Dach- und Balkonanlagen gestaltet sich jetzt deutlich einfacher und hat auch in Hattersheim zur Installation vieler neuer Anlagen beigetragen. Diskutiert wurde auch über Zuschüsse zu Gebäudesanierungen, vor allem zum Einbau von Wärmepumpen, und hier wurde die Kritik laut, dass eine langfristige Planbarkeit fehlt. So wurde befürchtet, dass nach
der Bundestagswahl die Hausbesitzer mit den notwendigen Sanierungen wieder alleingelassen werden.

Eine Familie aus Hattersheim berichtete über ihre Erfahrung mit einer vor einigen Monaten eingebauten Wärmepumpe und ein Teilnehmer aus Okriftel bestätigte: „Ich habe meine Wärmepumpe 2006 eingebaut und sie läuft seitdem – bis auf ein Relaistausch – tadellos und das bei deutlich geringeren Heizungskosten“. Auch die Auswirkungen auf Unternehmen der PV- und Wärmepumpentechnik, die genau wie die Bürgerinnen und Bürger längerfristig planen wollen und müssen wurden kritisch beleuchtet. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurde auch angesprochen, dass sich nicht alle Heizungsinstallateure ausreichend mit der Wärmepumpentechnik beschäftigt haben und oftmals ihren Kunden empfehlen eine neue Gasheizung einzubauen. Deshalb sollte vor allem bei der Ausbildung zum Heizungsinstallateur diese zukunftsweisende Technik im Fokus stehen. Es wurde auch vorgeschlagen zu einem nächsten Treffen ortsansässige Heizungsinstallateure einzuladen, um sich über deren Erfahrungen zu informieren.

Anna Lührmann konnte viele Anregungen mitnehmen und hat zugesagt, den Solar-Stammtisch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal persönlich zu besuchen. Die Diskussion wurde in kleinen Gruppen bei heißem Apfelwein, Saft, Bier und kleinen Snacks weitergeführt. Die Anwesenden waren sich einig, dass dieses Format – Informationen, persönlicher Austausch und geselliger Rahmen – in dieser Form fortgeführt werden sollte.

Es grünt so grün im alten wie im neuen Jahr

ein überaus aktives und erfolgreiches Jahr 2024 fand auch für die Hattersheimer Grünen einen beschaulichen Ausklang. Der Stand auf dem Hattersheimer Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg. Neben den Kartoffelwaffeln, die etwas wirklich besonderes im vielfältigen Angebot des Weihnachtsmarktes darstellten, wurde ein Marktrundgang mit Dr. Anna Lührmann angeboten. Dabei kam es zu interessanten Gesprächen mit der Bundestagsabgeordneten und Staatsministerin im Auswärtigen Amt.

Nur wenige Tage später hat André Frei bei der Jahresabschlussfeier über vierzig Gäste wieder einmal auf‘s Köstlichste bekocht.

In den von Betkin Goethals und zahlreichen Helfern weihnachtlich dekorierten Räumlichkeiten trafen sich Mitglieder und Gäste. Darunter das älteste Jungmitglied, das die Hattersheimer Grünen, je begrüßen durften, Gerta Jost, die sich mit 93 Jahren entschlossen hat, den Grünen beizutreten. Und diese ist nur eines der zahlreichen Parteieintritte, die die Grünen seit dem Bruch der Ampel erfreut zu verzeichnen haben.
Nach einem Empfang mit Rückblick und Vorausschau sprachen sich zunächst Alteingesessene wie niegelnagelneue Mitglieder einem hervorragenden und abwechlungsreichen Pastabuffet zu und mussten dann bei einem Pubquiz, das Natalie Ferko und Gregor Beck mit viel Liebe ausgearbeitet hatten, feststellen, dass es recht vieles gibt, das der oder die Einzelne nicht weiß. Das Schwarmwissen einer Gruppe zauberte jedoch noch so manche richtige Antwort hervor. Vom Gewicht des Herzens eines Blauwales bis hin zu der Tatsache, in wie vielen Ländern Polizisten ganz ohne Schusswaffen auskommen, staunte und lachte man zusammen über viele interessante Fakten und gründlich vergeigte Antworten.

Nach den vergnüglichen Feiertagen ging es beschwingt weiter in den Wahlkampfauftakt. Mit anderen Hattersheimer Seniorinnen und Senioren saß natürlich auch das frischgebackene Parteimitglied Gerta Jost am Küchentisch im Gespräch mit Anna Lührmann.

Alles in Allem blicken die Hattersheimer Grünen – Alte wie Junge – optimistisch in die Zukunft und freuen sich auf die bevorstehenden Herausforderungen, die das gerade begonnene Jahr 2025 bereithält.

Hattersheimer Solar-Stammtisch mit Bundestagskandidatin Dr. Anna Lührmann (GRÜNE)

Zum Auftakt des neuen Jahres 2025 findet der nächste Hattersheimer Solar-Stammtisch am Donnerstag, den 9. Januar 2025 statt. Er steht diesmal ganz im Zeichen des Austausches mit Dr. Anna Lührmann, Bundestagsabgeordnete, Direktkandidatin von Bündnis 90 / Die Grünen für den Main-Taunus-Kreis und Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt.

Nach einem kurzen Input zum Status quo des Klimaschutzes in Hattersheim haben Bürgerinnen und Bürger von Hattersheim Gelegenheit ihre Anliegen im Zusammenhang mit Energiewende, Mobilitätswende, Klimafolgenanpassung und sonstiger mit der Klimakrise zusammenhängenden Veränderungen bei einer Vertreterin der Bundes- und Europapolitik direkt anzusprechen. Dieses Angebot dürfte auch für Gewerbetreibende von Interesse sein. Die Veranstaltung klingt mit einem kleinen Umtrunk aus und  bietet Gelegenheit für persönliche Gespräche.

Die Veranstaltung ist diesmal zu ungewohnter Zeit, von 16:30 - 18 Uhr im Südringtreff, Südring 16 in Hattersheim.

 

Weihnachtsmarkt: Wir sind dabei.

 

Besucht unseren Stand auf dem Hattersheimer Weihnachtmarkt am 15.12.2024 . Ihr findet uns ab 12 Uhr auf dem Marktplatz neben den Weihnachtsbaum. Zum Aufwärmen gibt es Heissgetränke und leckere Waffeln. Von 13-14:30 Uhr werden Anna Lührmann (Direktkandidatin für den Bundestag) und Madlen Overdick (Erste Kreisbeigeordnete) zu einem gemeinsamen Markt-Rundgang erwartet.

"Grün radelt" zur Goethebuche im Schwanheimer Wald

Samstag 14.12. ab 11:00 Uhr

 

Wir starten am Tierpark, südliche Ecke am Schwarzbach. Kurz bachabwärts, durch den Regionalpark zur Flörsheimer Warte, über die Opelbrücke und entlang des Mains Richtung Kelsterbach, an der Okrifteler Str. durch den Wald südlich des Flughafens zur Goethebuche. Einkehren werden wir in der "Tante Ju" in Kelsterbach.
Zurück über B40 - Brücke und Okriftel zum Tierpark. Insgesamt ca. 35km auf guten Wegen.

Wir bewegen uns hauptsächlich auf "Regionalparkwegen", übersichtlich dargestellt auf der FREIZEITKARTE SÜDLICH DES MAINS TEIL 1 des Regionalparks RheinMain. Während der Öffnungszeiten des Regionalpark Portals Weilbacher Kiesgruben werden die Freizeitkarten kostenfrei abgegeben (Onlineinfos siehe weiter unten).

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

 

Infos:    Tante Ju, Kelsterbach
              Regionalpark Tourenvorschläge
              Tourenportal mit gpx-Datei und vielen Infos 

Hier nochmal kurz das Wichtigste:

Samstag 14.12. ab 11:00 Uhr      Treffpunkt Tierpark    Flörsheimer Warte  Mainradweg Stadtwald   Goethebuche "Tante Ju" Okriftel → Hattersheim 

Anmeldungen bei Lothar Hornung
Telefon: 06190/933222 oder per Mail:   lothar.hornung@remove-this.gmx.de

 

Macht mit! Mischt euch ein!

Eine Fläche in der Größe von 70 Fußballfeldern wird täglich (!) in Deutschland aufs Neue versiegelt. Wir leisten unseren Beitrag für den Erhalt und die Schaffung von Lebensräumen für Insekten, wie Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen und freuen uns, dass immer mehr mitmachen wollen.

„Es reicht nicht, zu wissen, man muss auch handeln.“

Am 26.10.2024 wurden die beiden Garagen von Gerhard und Christiane Damaschke begrünt.

Wieder mal eine gelungene Dachbegrünungs-Aktion. Das Team ist mittlerweile bestens eingespielt, und auch wegen der guten Vorarbeit der Hausbewohner konnten die Arbeiten an beiden Garagen, mit zusammen etwa 40 m², in gut 2 Stunden abgeschlossen werden. Bei Suppe, Brezeln, Kaffee und Kuchen wurden die Erfahrungen an interessierte Gäste weitergegeben.

 

Großes Interesse an grünen Dächern

Hattersheimer Grüne laden zur nächsten Mit-Mach-Aktion ein

„Es ist sehr erfreulich, dass immer wieder Hattersheimerinnen und Hattersheimer auf unsere Dachbegrünungs-Aktionen aufmerksam werden“, freut sich Jochen Schnick, der sein Wissen und seine praktischen Erfahrungen gerne an Interessierte weitergibt. „Es ist uns wichtig, dass wir nicht nur durch Worte, sondern auch durch das gemeinsame Umsetzen überzeugen, denn Dachbegrünungen sind pflegeleicht, schützen die Dachhaut, halten Regenwasser zurück und bieten Lebensraum für Insekten. Vor allem kleinere, flache und flachgeneigte Dächer von Nebengebäuden und Garagen können mit überschaubarem Aufwand selbst begrünt werden.“

Am Samstag, 26. Oktober ab 11 Uhr können alle, die an einem eigenen Gründach interessiert sind, zum Grundstück Herderstraße 1A in Hattersheim kommen. Zwei Garagen sollen mit einem grünen Dach ökologisch und optisch aufgewertet werden.

Der Eigentümer hat bereits Einiges vorbereitet, damit die Arbeiten an diesem Tag abgeschlossen werden können.

Wer sich über Dachbegrünung informieren möchte, kann gerne dazukommen, schauen oder auch mithelfen.

Kleine Snacks, Kaffee und Kuchen bieten wie immer den Rahmen für gute Gespräche und einen regen Austausch.

 

ADFC Fahrradklimatest

seit Anfang September läuft nun schon der ADFC-Fahrrad-Klimatest. Leider haben sich in Hattersheim bisher noch viel zu wenige Radler:innen daran beteiligt. Es wäre daher sehr toll, wenn Du/Sie in Deinem/Ihrem Umfeld Werbung hierfür machen würdest (und natürlich auch selbst teilnimmst). Der Zeitaufwand für die Beantwortung des Fragebogens beträgt nur max. 10 min.

Zur Teilnahme kommt man unter folgendem Link: https://fahrradklima-test.adfc.de/

Letzte Feierabendtour der Hattersheimer Grünen in diesem Jahr

Die Fahrradgruppe der Hattersheimer Grünen „Grün radelt“ lädt zur letzten Feierabendtour in diesem Jahr ein. Am Freitag, den 25. Oktober geht es um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark los. Über die Krifteler Obstgärten radeln wir nach Diedenbergen und von dort über Weilbach nach Eddersheim, wo wir unsere Tour im Restaurant Mönchhof abschließen.

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

Wegen der Tischreservierung ist eine Anmeldung sinnvoll und denkt bitte an die Beleuchtung, da es früh dunkel wird.

 stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com oder 0163 6379877


 

Grüne veranstalten Bastelvormittag für Familien

Der Herbst steht vor der Tür und schon bald machen sich die Igel in unseren Gärten auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Doch viele Gärten sind „aufgeräumt“, große Laubhaufen werden entsorgt und die stacheligen Nützlinge finden keine geeignete Bleibe für die kalte Jahreszeit. Hier können Igelhäuser an einer geschützten Stelle im Garten Abhilfe schaffen.

Am vergangenen Samstag folgten deshalb viele Familien der Einladung der Hattersheimer Grünen, solche Igelunterkünfte gemeinsam zu bauen. Die Kinder hatten zusammen mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten oder Onkeln viel Spaß beim Werkeln. Sie schraubten, tackerten und sägten, bis acht neue, gemütliche Winterquartiere entstanden waren. Diese durften dann noch mit Farbe individuell verschönert werden. Die kleinen Künstler ließen ihrer Phantasie freien Lauf und die Hattersheimer Igel dürfen sich nun auf wunderschöne, bunte Häuser freuen, die mit sehr viel Liebe für sie gestaltet wurden.

Neben der Arbeit blieb wie immer auch Zeit, bei Kaffee, Tee und Snacks ins Gespräch zu kommen. Ein Frischkäse-Igel sorgte für Belustigung, aber auch ernste Themen kamen zur Sprache. So wurde insbesondere der Einsatz von Mährobotern diskutiert, welche -unbeaufsichtigt- zu einer großen Gefahr für die Igel werden können. Auch über den richtigen Umgang mit kranken Igeln wurde gesprochen. Braucht ein Igel unsere Hilfe, bietet es sich auf jeden Fall an, eine der Igelauffangstationen in der Gegend zu kontaktieren, um echte fachmännische Unterstützung zu erhalten.

Die Hattersheimer Grünen bedanken sich für die Material- und Geldspenden. So konnte die Teilnahme zu einem geringen Selbstkostenanteil angeboten werden konnte.

„Hattersheim bewegt sich“ - nach Hofheim

Die Fahrradgruppe der Hattersheimer Grünen „Grün radelt“ schließt sich dem Aufruf des ADFC an und lädt ein, gemeinsam zur monatliche Fahrraddemonstration nach Hofheim zu fahren. Der Hattersheimer ADFC bietet eine Zubringertour vom Hattersheimer Marktplatz an. Gestartet wird am kommenden Samstag (28.09.) um 10.30 Uhr. Tourenleiter ist Lothar Hornung, weitere Infos unter 01520 6599220

Seit knapp zwei Jahren gibt es die Initiative "Hofheim bewegt sich", die sich stark macht für eine lebenswerte Stadt, in der Radfahrer als vollwertige Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden und das Fahrradfahren sicherer wird.

Die nächste Hofheimer Rad-Demo beginnt um 11Uhr am Kellereiplatz. Hofheims Erster Stadtrat Daniel Philipp wird das neue Hofheimer Klimaschutzkonzept vorstellen und erläutern, wie auch der Radverkehr davon profitieren kann kann.

Anschließend wird es eine einstündige Demofahrt geben, um auf die Missstände aufmerksam zu machen.

Alle Ziele und konkrete Forderungen der Initiative sind detailliert dargestellt auf „Hofheim bewegt sich“ .

Spannendes Wissen und Naturerlebnisse rund um die Billtalhöhe

Am vergangenen Samstag luden die Hattersheimer Grünen zu einer herbstlichen Pilzwanderung rund um die Billtalhöhe ein. Unter der fachkundigen Leitung des Pilzsachverständigen Thomas Lehr aus Hofheim tauchte die Gruppe in die faszinierende Welt der Pilze ein. Der Marxheimer vermittelte den rund 20 Teilnehmenden auf unterhaltsame und humorvolle Art Wissenswertes über essbare und ungenießbare Pilze sowie überraschende Fakten rund um die Pilzflora.

Von Anfängern bis hin zu erfahrenen Pilzsammlern – alle kamen auf ihre Kosten. So sorgte die Information, dass die Stinkmorchel im Lateinischen als „unverschämter Lümmel“ bezeichnet wird, für einige Lacher. Viele Teilnehmende waren erstaunt, dass die meisten Pilzvergiftungen nicht durch giftige, sondern durch verdorbene oder zu alte Pilze verursacht werden.

Auch die Wirkung des Fliegenpilzes, die individuell stark zwischen magen-darm-schädlich und halluzinogen variiert, beschrieb er eindrucksvoll. Es kann passieren, dass Betroffene, recht drastisch ausgedrückt, „beim Kotzen rosa Elefanten sehen“. Nichtsdestotrotz warnte er vor solchen lebensgefährlichen Experimenten.

Die Wanderung sprach alle Sinne an: So war die Stinkmorchel schon lange vor ihrer Sichtung durch ihren intensiven Geruch zu erkennen. Mutige Teilnehmende wagten sich an eine Geschmacksprobe des scharfen Täublings, spuckten diesen jedoch schnell wieder aus. Besonders beeindruckend war die Demonstration, wie viel Wasser ein Austernpilz nach dem Regen speichert.

Nach knapp drei Stunden und bei überraschend kühler Witterung kehrte die Gruppe im Naturfreundehaus ein, um sich aufzuwärmen. Die Ausbeute an Speisepilzen fiel zwar noch gering aus, doch die Teilnehmenden konnten erahnen, dass die Pilzsaison bald Fahrt aufnehmen wird. Besonders den Neulingen wurde anschaulich vermittelt, dass das Sammeln von Pilzen ohne fachkundige Begleitung keine gute Idee ist.

Die voll ausgebuchte Veranstaltung bot allen Beteiligten einen lehrreichen und abwechslungsreichen Einstieg in die Pilzsaison.

Grüne Initiative verwandelt Dächer in Lebensräume

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sich die Hattersheimer Grünen am vergangenen Samstag, um gemeinsam die Begrünung eines Daches zu realisieren. Diese Initiative ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen der Gruppe, versiegelte urbane Flächen in lebendige Lebensräume zu verwandeln. Der frisch begrünte Unterstand in Okriftel wird künftig als einladende Sitzgelegenheit und Fahrradunterstand dienen.

Den mittlerweile erfahrenen Begrünern gelang es innerhalb kürzester Zeit, die trostlose Dachabdeckung mit einem geeigneten Aufbau aus Vlies, Dränageelementen und extra leichtem Pflanzsubstrat zu versehen. Dies lag nicht zuletzt an den zahlreichen jungen Helfern, die mit viel Enthusiasmus und Teamgeist ans Werk gingen. Das Dach wird hoffentlich schon bald erblühen und den wunderschönen Biogarten der Eigentümer um ein weiteres Biotop für Schmetterlinge und Wildbienen bereichern.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen auch viele Anwohner vorbei, um sich bei Kaffee und Kuchen über die Vorteile begrünter Dächer zu informieren und die Fortschritte zu beobachten. Eine Dachbegrünung hat viele positive Effekte: Sie schützt die Dachoberfläche, verlängert deren Lebensdauer, bindet Feinstaub und speichert Regenwasser. Darüber hinaus sorgt sie für eine angenehme Wärme- und Schalldämmung. Mit einer Dachbegrünung trägt man aktiv zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Förderung der Biodiversität bei.

Gemeinsam möchte die Gruppe bereits im Herbst ihr bisher ambitioniertestes Begrünungsprojekt in Angriff nehmen. Details dazu werden in den kommenden Wochen über die Presse und die Website der Hattersheimer Grünen bekanntgegeben. Wer mehr über die bisherigen und zukünftigen Aktionen erfahren möchte, findet unter weiter unten zahlreiche Bilder und Informationen.

Wer Ideen hat und diese einbringen möchte, kann sich gerne unter Kontakt melden. Auch Nichtmitglieder sind jederzeit willkommen

In die Pilze mit den Grünen

Die Hattersheimer Grünen laden am 14.09.2024 um 10 Uhr zu einer
2-3-stündigen Pilzwanderung in der Umgebung ein. Wegen der Restriktionen durch die Schweinepest kann der genaue Startpunkt erst kurzfristig festgelegt werden und wird den Angemeldeten dann rechtzeitig mitgeteilt. Unter sachkundiger Begleitung schauen wir, was der Wald so hergibt. Der Pilzsachverständige Thomas Lehr teilt sein umfassendes Wissen auf dem Gebiet mit uns und zeigt uns, was die Pilzwelt neben dem, was man in die Pfanne haut, noch so zu bieten hat.

Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bei Daniela Gebert unter 0175/6251382. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden werden aber gerne angenommen.

Dachbegrünungs-Aktion in Okriftel – Hattersheimer Grünen laden ein

Dachbegrünungen können Wohn- und Gewerbegebäude ökologisch aufwerten, aber auch auf kleineren Dächern von Garagen, Nebengebäuden, Anbauten und Unterständen bieten grüne Dächer Lebensraum und Nahrung für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten, halten Regenwasser zurück, verbessern das Kleinklima und schützen die Dachhaut vor der Witterung.

Die vierte Mit-Mach-Aktion der Hattersheimer Grünen findet diesmal in Okriftel statt.

Die Eigentümer des Grundstücks Merowingerstraße /Ecke Wehrstraße laden Interessierte ein. Am Samstag, den 7. September um 11 Uhr gibt es Informationen zu Materialien, Aufbau und Vorzügen einer Dachbegrünung, und auch praktische Erfahrungen werden weitergegeben.

Nach den vergangenen Aktionen haben sich weitere Hattersheimer gemeldet, die ihre Garage begrünen möchten. Die Hattersheimer Grünen haben ihre Unterstützung zugesagt und somit ist die nächste Mit-Mach-Aktion bereits in Planung.

 

Die Sommerferien enden diese Woche – „Grüne im Grünen“ wird fortgesetzt

Ab Dienstag, 27. August findet das nächste Treffen „Grüne im Grünen“ an der Okriftler Uferbar statt, zu dem die Hattersheimer Grünen in den Sommermonaten alle 14 Tage einladen. Start ist wieder um 19:30 Uhr.

Die Ferien neigen sich dem Ende zu, und die Hattersheimer Grünen wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr.

Auch die offizielle politische Sommerpause ist beendet und so gibt es Vieles aus Hattersheim und dem Rest der Welt über das diskutiert werden kann.

Wir freuen uns über Anregungen und Ideen, besonders zu Themen, die für Hattersheim relevant sind und von Fraktion oder Vorstand aufgegriffen werden können.

Wer Interesse am politischen Austausch hat, oder uns einfach einmal kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen.

„Grün radelt“ Hattersheimer Grüne laden zum Mitradeln ein

Am Donnerstag, 22. August findet die nächste Feierabend-Tour statt.
Los geht es wie immer am Hattersheimer Tierpark um 17 Uhr. Diesmal führt die Route nach Kelkheim, wo im Gimbacher Hof eine Einkehr vorgesehen ist.

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

Anmeldung bei Stefan Ehrecke, Telefon: 0163 6379877 oder per Mail stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com
Aber auch unangemeldete Radlerinnen und Radler können sich gerne spontan der Gruppe anschließen.

Die sechste Radtour in diesem Jahr - Hattersheimer Grüne laden zum Mitradeln ein

Am Donnerstag, 25. Juli startet die Gruppe „Grün radelt“ zum sechsten Mal in diesem Jahr zu einer Feierabend-Tour. Los geht es wie immer am Hattersheimer Tierpark um 17 Uhr über Okriftel, Eddersheim, Flörsheim nach Hochheim, wo eine Rast im Altstadtlokal „Zum Wagenrad“ geplant ist. Der Rückweg führt über die Flörsheimer Warte und das Naturschutzgebiet Weilbacher Kiesgruben.

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

Anmeldung bei Stefan Ehrecke, Telefon: 0163 6379877 oder per Mail stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com
Aber auch unangemeldete Radlerinnen und Radler können sich gerne spontan der Gruppe anschließen.

Hattersheimer Grüne starten mit ihrem Sommerprogramm

Ab Dienstag, 18. Juni finden wieder alle 14 Tage in den Sommermonaten die Treffen „Grüne im Grünen“ an der Okriftler Uferbar statt. Start ist jeweils um 19:30 Uhr.

Wie in den vergangenen Jahren treffen sich Hattersheimer Grüne in lockerer Runde und freuen sich über interessierte Gäste, gute Gespräche, Anregungen und Ideen rund um unsere Stadt und gerne auch darüber hinaus.

Am kommenden Dienstag steht unter anderem eine Nachlese der EU-Wahl auf der Tagesordnung.