06.05.2020

Leserbrief zur Pressemitteilung „Fraktionschefs weisen Kritik zurück“

Die Kritik der Regierungskoalition in Hattersheim spricht für sich. Zu den Zeiten als CDU, FWG und FDP in der Opposition waren, wurde - zu Recht - von den gleichen Personen immer wieder betont, dass es zur Aufgabe einer Opposition gehört, die Regierung zu kontrollieren und alle Vorhaben kritisch zu begleiten. Gleiches Recht wird den Grünen aber abgesprochen. Wobei die Grünen-Fraktion sehr moderat in ihrer Kritik war und in erster Linie das Verfahren hinterfragt hat.

Die Reaktion der Koalitions-Fraktionschefs wirft nun allerdings die Frage auf, welche Ziele hinter der „Entwicklung Eddersheim“ stehen.

Ein Supermarkt ist für Eddersheim sicher wünschenswert. Hierfür gäbe es - nach Aussage der Eddersheimer Bürgerinitiative - auch andere geeignete Standorte in vorhandenen Gewerbegebieten ohne dafür neue Flächen zu versiegeln.

Die übertriebene Reaktion der Koalition zeigt deutlich, dass es auch um andere Ziele geht, die aber nicht genannt werden: Soll über die Hintertür die Westtangente durchgesetzt werden? Es ist richtig, dass die Grünen (seit 1985 im Stadtparlament vertreten) immer die Sinnhaftigkeit einer neuen Straße durch intakte Natur und ein Trinkwasserschutzgebiet in Frage gestellt haben. Und die Untersuchungen zum Verkehr bis zur Umweltverträglichkeit haben diese Einschätzung nur bestätigt.

Es liegt auf der Hand, dass neue Baugebiete mehr Verkehr mit sich bringen und sicher nicht dem „Schutz der Bevölkerung“ dienen.

Wir Hattersheimer Grüne stehen für eine sinnvolle, maßvolle und nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Wir beobachten derzeit eine starke Frequentierung unserer Freizeitwege am Schwarzbach, am Main und in den Grünanlagen. Eine neue Bebauung erhöht nicht nur den Druck auf die Infrastruktur, sondern verringert auch die hierfür notwendigen Flächen.

Aus diesen Gründen ist es für uns unabdingbar, dass zunächst ein Gesamtkonzept „Wie soll unsere Stadt in der Zukunft aussehen?“ erstellt wird.

Betkin Goethals

27.04.2020

Ortsteilentwicklung Eddersheim

Suche nach dem richtigen Maß

Nach der Bürgerveranstaltung der Stadt Ende November letzten Jahres zur Zukunft von Eddersheim hatten die Grünen zur Meinungsbildung Betroffene zu einem Ortstermin Mitte März eingeladen. Dieser Termin musste wegen den aktuellen Einschränkungen abgesagt werden.

Zwischenzeitlich hat Bürgermeister Klaus Schindling für die Stadt die Ergebnisse der Umfrage unter den Eddersheim Bürger*innen veröffentlicht. Dazu gibt es nun verschiedene Verlautbarung, von Bürger*innen, aber auch aus der Politik und Fraktionsvorsitzenden in mehr oder weniger angemessenen Ton bis hin zu Schärfen, die nicht angebracht sind. "Der sachliche, fachliche Meinungsaustausch ist uns ausgesprochen wichtig und für politische Entscheidungen hilfreich, aber persönliche und namentliche Angriffe disqualifizieren", so Winfried Pohl, Fraktionssprecher der Grünen im Stadtparlament zu den Leserbriefen in letzter Zeit.

Ohne einer abschließenden Bewertung vorzugreifen, immerhin bleibt der im März abgesagte Ortstermin zum öffentlichen Meinungsaustausch bei den Grünen in Planung, haben sich die Fraktionsmitglieder mit den Vorsitzenden des Ortsverbandes auch zu dem Thema „Quartiersentwicklung Eddersheim“ ausgetauscht. „Wer würde nicht gerne den Stadtteil Eddersheim mit guten Angeboten bezüglich Einkauf, Ärzteversorgung, Wohnraum auch für Senioren, leider wurde in dem Umfrage nicht der kostengünstige Wohnungsbau abgefragt, und für Vereine attraktiver gestaltet?“ In der Pressemitteilung fragen die Grünen weiter, ob der bisher ins Auge gefasste Standort am östlichen Ortsrand des Stadtteils Eddersheim der geeignete ist. Was passiert mit den Frei- und landwirtschaftlichen Flächen und den schutzwürdigen Bereichen zwischen Eddersheim und Okriftel? Wie sieht die Lage zum öffentlichen und schienengebundenen Nahverkehr aus? Wie und wo soll der zusätzliche Autoverkehr geführt werden? Welche Ortsbereiche werden in welchem Umfang mehr belastet? Oder ist die gedachte Entwicklungsfläche nur eine Argumentation die südliche Westtangente bauen zu können? Dieses Straßenbauvorhaben, das wertvolle Außenbereiche und den Wasserwerkswald zerschneiden würde, lehnen Bündnis 90/Die Grünen weiterhin ab. Wie wird für eine weitere Sporthalle die Erforderlichkeit ermittelt und wer trägt hierfür die Investitions- und Folgekosten? Gibt es für einen Supermakt, auch Betreiber und reichen deren wirtschaftliche Überlegungen langfristig zur Herstellung der Attraktivität aus? Wie ortsverträglich muss die Gebäudeplanung ausgestaltet werden? Sicherlich keine städtische Bebauung wie im Ölmühlen-Quartier oder gar im Frankfurter Europaviertel.

„Das sind nur einige Punkte, die zu betrachten und durch sorgfältige und investorenunabhängige Untersuchungen und Planungen zu beantworten sind. Da reicht das Abfragen von Wünschen ohne Betrachtung möglicher Folgen und Alternativen nicht aus“, fasst Stefan Ehrecke als Mitglied des Vorstandes den derzeitigen Meinungsbildungsprozess zusammen und betonen, dass es zu übereilten Beschlüssen der Politik nicht kommen darf.

Hattersheim am Main wird ausgezeichnet

Mit einer Presseerklärung hatten die Hattersheimer Grünen im Februar 2016 über ihren Antrag informiert, der gemeinsam mit der SPD eingebracht worden war. Im Antragstext war zu lesen gewesen:

„Die Stadt Hattersheim bekennt sich zu der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ und strebt den in Deutschland von TransFair e.V. verliehenen Titel „Fairtrade-Town“ an.

Der Magistrat wird beauftragt alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die geforderten Kriterien zu erfüllen, damit die Stadt den Titel „Fairtrade-Town“ erhält.“

Kurz vor der Ausschusssitzung hatten die Hattersheimer Grünen zur Verdeutlichung praxisnah und anschaulich mit Produktbeispielen des „fairen Handels“ informiert. Der Antrag war dann von den Stadtverordneten auch beschlossenen und in der Verwaltung erfolgreich bearbeitet worden. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilt, konnten zwischenzeitlich alle Kriterien erfüllt werden und die Stadt erhält die begehrte Auszeichnung.

Doch was bedeutet dies?    Mehr »

24.03.2020

Keine Hamsterkäufe

Leere Regale durch Hamsterkäufe verursachen ein mulmiges Gefühl.

Die derzeitige Situation ist besonders für Menschen, die nicht mobil sind, untragbar.

Viele Kundinnen und Kunden müssen oft mehrere Geschäfte aufsuchen, um sich mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen. Dass sich durch die vermehrten Kontakte auch die Ansteckungsgefahr erhöht, liegt auf der Hand.

Leere Regale führen dazu, dass selbst Leute die bis jetzt nicht „gehamstert“ haben, anfangen mehr einzukaufen, als aktuell nötig, denn: „man weiß ja nicht, ob morgen alles erhältlich sein wird.“

Die Vorstand der Hattersheimer Grünen hat beim Bürgermeister nachgefragt, ob Maßnahmen wie sie aktuell in vielen Städten (z.B. in Hanau oder Frankfurt ) durchgeführt werden, auch für Hattersheim vorgesehen sind.

Der Bürgermeister hat mitgeteilt, dass die Stadt mit den meisten Lebensmittelmärkten im Kontakt steht und städtische Unterstützung anbietet.

Die Krise wird zur Krise durch die leeren Regale, deshalb muss die Kette der Nachahmung durchbrochen werden.

Wir appellieren an die Vernunft aller Hattersheimerinnen und Hattersheimer, zu einem angemessenen Einkaufsverhalten zurückzukehren und sich damit besonders mit älteren und vorbelasteten Menschen zu solidarisieren.

 

 

08.03.2020

Stadtteilentwicklung Eddersheim – Aufgrund der aktuellen Schutzempfehlungen zu Corona (Covid-19) haben wir beschlossen, die Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben..

Das nächste Treffen in der Reihe "Macht mit! Mischt euch ein!" steht ganz im Zeichen aktueller kommunaler Politik.

Bereits im November 2019 wurde in einer Infoveranstaltung der Stadt den Eddersheimerinnen und Eddersheimern die städtischen Vorplanungen zu einem neuen Baugebiet mit Sporthalle, Gewerbe, Einkaufsmöglichkeit und bis zu 70 Wohnungen vorgestellt.

Wir Hattersheimer Grünen werden uns vor Ort die räumliche Situation anschauen und uns über die Auswirkungen der Planungen auf die Natur, das Wohnumfeld, die Verkehrserschließung, die gewünschte Infrastruktur und das Stadtbild mit Betroffenen und Interessierten austauschen.
Hierzu laden wir alle ein, die mit uns über das Für und Wider diskutieren möchten.

Treffpunkt ist am
Sonntag, den 15. März um 15 Uhr
am Posten 19 Weg
in Eddersheim

Für Radfahrer aus Hattersheim und Okriftel sind die Treffpunkte: - Hattersheim um 14:30 Uhr am Tierpark oder - Okriftel um 14:45 Uhr am See (Vereinshaus Angelsportverein)

Nachdem wir uns die Lage vor Ort angeschaut haben, werden wir unsere Diskussion ab 16 Uhr im Restaurant "Mönchhof" fortsetzen.

 

 

 

26.02.2020

Politischer Aschermittwoch

Zum 24. mal luden die Hattersheimer Grünen in Kooperation mit den Grünen Main-Taunus-Kreis zum politischen Aschermittwoch ein. Im Hattersheimer Posthofkeller erwartete die Gäste ein buntes Programm aus Musik, Politik und Essen.

Da in diesem Jahr nicht nur das 40-jährige Bestehen von Bündnis 90/ Die Grünen, sondern auch das 36-jährige Bestehen der Hattersheimer Grünen gefeiert worden ist, begleitete das Duo "Twinset", die bundesweit Bekanntheit durch "The Voice Senior" erlangten, durch die Gründungsjahre von 1980-1984.

Als Rednerinnen und Redner waren die Bundestagsabgeordneten Kordula Schulz-Asche und Omid Nouripour, sowie der Landtagsabgeordnete Frank Kaufmann vertreten. In ihren Reden reflektierten sie unter anderem die aktuellen politischen Ereignisse und Geschehnisse, wie der rechtsextreme Anschlag in Hanau und die politischen Machtspiele in Thüringen, welche die letzten Wochen überschattet haben.

Der Hattersheimer Beitrag "Die 10 Verbote" wurden von den beiden Vorstandsmitgliedern Jörg Jurascheck und Stefan Ehrecke präsentiert, die damit elegant durch den Abend moderierten.

Abgerundet wurde der Abend durch das köstliche vegetarische Buffet, welches mit der Unterstützung der Grünen Jugend sowie weiteren Helferinnen und Helfern den Gästen angeboten werden konnte. Erstmalig wurden die traditionellen Röllmöpse ersetzt durch vegane (T)Rollmöpse bestehend aus Aubergingen und Algenblättern.

 

 

Gerhard Schuster: seit 40 Jahren bei den GRÜNEN

Er gehört zu den Urgesteinen der GRÜNEN im Main-Taunus-Kreis: Gerhard Schuster. Vor 40 Jahren hat er den Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit gegründet. Bei einer Kreismitgliederversammlung im Bürgerhaus Marxheim am Dienstagabend wurde der 66-Jährige Hattersheimer und jetzt in Kriftel lebender nun für seine Treue und sein langjähriges Engagement geehrt und erhielt vor allem ein großes Dankeschön von Vorstand und Parteifreund*innen.

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13.01.2020

Cem Özdemir zu Gast bei Neujahrsempfang des MTK Kreisverband

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06.01.2020

GRÜNE trauern um Joachim Phil Straßburger

 

Mehr als 15 Jahre lang für die Partei im Main-Taunus-Kreis und Hofheim engagiert

„Wir verlieren nicht nur unseren Schatzmeister und einen der engagiertesten GRÜNEN hier im Kreis, sondern vor allem einen lieben Freund.“ Die Main-Taunus-GRÜNEN und der GRÜNE Ortsverband in Hofheim trauern um Joachim Phil Straßburger, der in der Nacht zum Montag, 6. Januar, seiner schweren Krankheit erlag.

Der Lektor und dreifache Familienvater gehörte 2005 zu den Gründungsmitgliedern von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hofheim. Der neue Ortsverband löste später erst die seit Längerem in der Kreisstadt aktive GOHL - Grüne Offene Hofheimer Liste - ab.

Phil Straßburger war neben seinem inhaltlichen Engagement in der Partei einer, der immer selbst mit anpackte und selbst spätabends noch half, Plakate aufzustellen, wenn es nötig war. Vor allem war er jedoch der „Herr der Zahlen“ bei den GRÜNEN. Jahrelang hatte er das Amt des Schatzmeisters inne, nicht nur für den Hofheimer Ortsverband, sondern auch für den Kreisverband Main-Taunus. Sein Ruf als kompetenter, aufmerksamer und grundsolider Finanzverwalter eilte ihm stets voraus.

Seit der Kommunalwahl 2006 war Phil Straßburger Stadtverordneter für die GOHL und stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Ab 2011 vertrat er dann als ehrenamtlicher Stadtrat die GRÜNEN im Hofheimer Magistrat. Er war ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB). Von diesem Posten zog er sich Ende letzten Jahres krankheitsbedingt zurück und wurde von der HWB mit großer Wertschätzung verabschiedet.

Phil Straßburger vertrat nicht nur GRÜNE Werte, sondern lebte sie ganz praktisch. Er war unter anderem leidenschaftlicher Fußgänger. Von Marxheim aus bestritt er die meisten seiner Wege zu Fuss. Als seine Krankheit begann, ihn einzuschränken, erstand er ein E-Bike und fuhr damit noch weite Strecken durch den Main-Taunus-Kreis. Mitten in der Natur und in seiner Heimat unterwegs zu sein, war ihm sehr wichtig. Dies zeigte sich ebenfalls in seinem begeisterten Engagement für die Hofheimer Waldjugend, des Jugendverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), wo er als ehrenamtlicher Jugendgruppenleiter viele Jahre aktiv war.

„Phil hinterlässt eine große Lücke in unserer Partei. Vermissen werden wir ihn aber vor allem als aufrichtigen, höchst zuverlässigen und heiteren Menschen, der sich bis zum Schluss seine positive Lebensart erhalten hat“, so der Vorstand des Hofheimer Ortsverbands. Phil Straßburger wurde 60 Jahre alt.

Auch wir Hattersheimer Grünen trauern um Phil Straßburger. Als Kreisschatzmeister hoch geschätzt, als Mensch bodenständig, integer und immer hilfsbereit. Wir werden ihn vermissen.

"Wir löffeln die Suppe aus, die wir uns eingebrockt haben!“

Für Freitagabend hatten die Hattersheimer Grünen alle Mitglieder und politisch Interessierte zum gemütlichen Jahresausklang eingeladen. Zunächst wurde im Café Pregelstraße gemeinsam eine leckere Kürbissuppe gekocht und der Tisch festlich gedeckt. Das Büfett war gut gefüllt mit herzhaften und süßen vegetarischen Speisen.

Nach der Begrüßung der Gäste durch Vorstandsmitglied Stefan Ehrecke berichtete zunächst die 17-jährige Eddersheimerin Noëlle Klasner über ihre Eindrücke vom Bundesparteitag, an dem sie als Delegierte für den MTK teilgenommen hatte.   Mehr »

unter diesem Motto hatte der Ortsverband der Grünen Hattersheim am 27. Oktober 2019 für Sonntagnachmittag ins Cafe Pregelstraße eingeladen.

In großer Runde wurde intensiv über das alles umfassende Thema „Zukunft Erde – die Welt am Limit“ diskutiert. Die inhaltliche Vorbereitung und Moderation hatte der Grüne Stadtverordnete Reinhard Odey übernommen.

Reinhard Odey eröffnete die Diskussion mit der Frage: „Ist die Klimakatastrophe noch abzuwenden?“ Es kam zu sehr differenzierten Antworten, wobei sehr schnell klar wurde, daß die jüngeren Teilnehmer ein pessimistischeres Zukunftsbild hatten als die älteren, die unter anderem mit dem Blick auf nachfolgende Generationen einen hoffnungsvolleren Blick zeigten. Das Fazit war bei allen: Stetiges Wachstum auf begrenzten Flächen belastet das Klima, die Böden und das Grundwasser. Das Artensterben schreitet immer schneller voran.

 

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Der Rostocker Umweltsenator Holger Matthäus war vom 12.-15. September 2019 Gast bei seinen GRÜNEN Parteifreund*innen im Main-Taunus-Kreis.

Kreisbeigeordnete Madlen Overdick organisierte nicht nur die Radtouren und Führungen, sondern sorgte auch für „Bed and Breakfast“.

Am ersten Abend führte eine kleine Feierabendrunde zum Gimbacher Hof, wo Holger Matthäus auch vom Kelkheimer Bürgermeister Albrecht Kündiger begrüßt wurde. Das besondere „Highlight“ war Handkäs mit Musik und Apfelwein.

Der erste Fahrradausflug führte von Lorsbach über den Bad Sodener Kurpark und das Sulzbacher Arboretum zu den Rinderwiesen in Eschborn, wo auch der Erste Stadtrat von Eschborn, Thomas Ebert zur Gruppe stieß. Weiter ging es über die Regionalparkroute zur Nidda. Nach kurzer Rast am Alten Flughafen Bonames fuhren wir weiter nach Bad Vilbel, wo der Gewässerökologe Gottfried Lehr uns die Renaturierung der Nidda erläuterte. In Bad Nauheim gab es eine gemütliche Abendeinkehr bevor wir die Rückfahrt mit der Bahn antraten.

An der zweiten Fahrradtour am Samstag nahmen 17 Radler*innen, davon 10 aus Hattersheim teil. Start um 11:45 Uhr in Hattersheim am Posthof. Die Tour führte entlang des Schwarzbachs mit kurzem Stopp am Tierpark, im Schokoladenviertel und am Rosarium, bevor wir im Naturschutzhaus von der Leiterin Martina Teipel mit einem leckeren Imbiss und vielen Informationen empfangen wurden. Nach Stärkung und Ausblick vom Turm ging es weiter durch den Regionalpark mit kurzer Rast an der Schwefelquelle in Bad Weilbach und etwas längerer Rast an der Flörsheimer Warte. Der nächste Halt war am Eisenbaum und von dort über die Wiesenmühle durch die Wickerbachaue zum Weingut Joachim Flick. In der Straßenmühle wurde wir vom Chef in den Weinkeller geführt und auf die anschließende Weinprobe vorbereitet. Nach einem wunderbaren Abendessen ging es dann wieder mit dem Rad nachhause.

Beim dritten Radausflug waren wir wieder eine kleinere Gruppe. Über Lorsbach fuhren wir nach Eppstein und besuchten dort den Herbstmarkt auf der Burg. Nach dem Mittagessen in der „Wunderbar weiten Welt“ im Eppsteiner Bahnhof verabschiedete sich unser Gast wieder in Richtung Norden.

Grüne decken Widerspruch bei Beschlussfassung auf

In der Antragsbegründung hieß es noch hoffnungsvoll „durch die Festschreibung von Bannwäldern wird eine zukunftsweisende Sicherung der Natur erreicht und Erholungsgebiete zum Wohle von den Bürgern von Hattersheim, Okriftel und Eddersheim verbrieft festgeschrieben“. Aber noch bevor der Antrag zur Sicherung des „Okrifteler Wäldchen“, des „Wasserwerkswald“ und des „Wäldchen aus dem Hub“ beschlossen wurde, versetzte die politische Mehrheit dem Ansinnen einen „Dolchstoß“. Der Antragsteller Ralf Depke wiedersprach dem nicht.   Mehr »

„ Picknick for Future“ , Sommerfest der Hattersheimer Grünen

Am vergangenen Sonntag feierten die Hattersheimer Grünen bei 30°, unter schattenspendenden Bäumen ihr Sommerfest unter dem Motto „Picknick for future“. Auf Decken und an Tischen wurde geredet, gelacht, gegessen und, mit musikalischer Begleitung von Chris Savage, der seine Gitarre mitgebracht hatte, auch gesungen. Einige Gäste wurden dadurch animiert, sich dazuzugesellen und am Buffet zuzugreifen.

Die regionalen, gesunden und fair gehandelten Speisen und Getränke kamen bei allen gut an. „Von Zucchini und Äpfeln aus dem eigenen Garten, über veganen Kartoffelsalat bis zu selbstgebackenem Dinkelbrot, von Handkäs mit Musik bis zu Frikadellen aus Fleisch vom Bio-Rind und Wildschwein aus der Region, indischen Gerichten und Butter mit Kräutern aus dem Garten, für jeden war etwas Leckeres dabei“, freut sich Stefan Ehrecke, der seit Mai dem Vorstand der Hattersheimer Grünen angehört. Und seine Vorstandskollegin Nathalie Ferko, die wenige Stunden nach dem Fest zu einem Auslandssemester nach Schweden aufgebrochen ist ergänzt: „Das war gleichzeitig für mich ein wunderschönes Abschiedsfest mit interessanten Gesprächen und viel Aufbruchstimmung.

Die Hattersheimer Grünen freuten sich auch über auswärtigen Besuch. Der Kelheimer Bürgermeister Albi Kündiger, nutzte die Gelegenheit, nach einer Fußballveranstaltung in Okriftel, den Nachmittag mit seinen Parteifreund*innen ausklingen zu lassen. Der Vorsitzenden des Grünen Kreisverbandes, Bianca Strauss, gefiel vor allem die gemütliche Atmosphäre und die guten Gespräche. Sie erinnerte noch einmal an das Frühstück am 7. September, zu dem der Kreisvorstand alle Neumitglieder in die Geschäftsstelle nach Hofheim eingeladen hat. Diese Ankündigung hatte positive Auswirkungen und gleich zwei Teilnehmerinnen beantragten noch an gleichen Tag eine Mitgliedschaft bei Bündnis 90/Die Grünen.

Beim Aufräumen zeigte sich, dass auch das Ziel „Picknick ohne Müll“ gut eingehalten werden konnte. Außer einigen Papiertüchern, Holzspießchen und den Stielgerippen der Okriftler Trauben fanden sich keine Überreste in der (Papier-) Mülltüte.

Müllvermeidung, Starkregen, Klima- und Umweltschutz

Auf Antrag der Hattersheimer Grünen werden sich die Stadtverordneten in der nächsten Sitzungsrunde mit Klima und Umweltthemen beschäftigen. Auch Bürgermeister Klaus Schindling nutzt sein Recht selbst einen Antrag einzubringen.

Wie die Grünen in einer Pressemitteilung mit Freude feststellen, möchte der Bürgermeister eine Satzung zur Müllvermeidung bei Veranstaltungen beauftragen lassen und bittet die Stadtverordneten dem Magistrat hierfür einen Auftrag zu erteilen. Die Fraktion der Grünen hatte in der Vergangenheit bereits Anträge gestellt, die dieses und ähnliche Ziele verfolgen. Bei den Beratungen zum Haushalt 2019 wurden auf Antrag der Grünen 20.000 € für ein Geschirrmobil eingestellt. Gleichzeitig wurde bekräftigt, dass der - ebenfalls auf Grünen-Antrag - gefasste Grundsatzbeschluss zur Vermeidung von Müll und Einweggeschirr bei Großveranstaltungen bei der Haushaltsumsetzung realisiert werden soll.

Siehe auch Aus der Fraktionsarbeit 2019   Mehr »

Erste Vorstandssitzung in neuer Besetzung / Sommerplanung

Am 25. Juni trafen sich die Mitglieder des neu gewählten Vorstands, um die Aktivitäten für das zweite Halbjahr 2019 zu planen.

 

 Betkin Goethals, Joerg Jurascheck, Karin Schnick, Stefan Ehrecke, Nathalie Ferko

Für die Sommermonate sind zunächst 5 offene Abende „Grüne im Grünen“ jeweils ab 19:30 Uhr in der Okriftler Uferbar vorgesehen. Am 25. Juli, 8. und 22. August und 5. und 19. September sind alle politisch Interessierten herzlich eingeladen mit uns über aktuelle Themen zu diskutieren.

    • Welche Maßnahmen sind sinnvoll, um der Klimaveränderung entgegen zu wirken?

    • Passen Menschenrechte und aktuelle Flüchtlingspolitik noch zusammen?

    • Wie kann dem Fachkräftemangel z.B. im Gesundheitswesen oder im Handwerk wirkungsvoll begegnet
       werden?

Mit diesen Fragen und weiteren „Aufregern der Woche“ wollen wir uns - gerne auch kritisch - inhaltlich auseinandersetzen und Grüne Positionen darlegen und diskutieren.

Damit auch der Spaß nicht zu kurz kommt, ist für Sonntag den 25. August ein Sommerfest in Planung. Nathalie Ferko, die neu im Vorstand mitarbeitet, hatte die Idee dies zum Anlass zu nehmen, ein „Picknick ohne Plastik“ durchzuführen. Ort, Zeit und Details werden rechtzeitig über die Presse bekanntgegeben.

Internationales Fest - Hattersheim

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Ob es die Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind, die Situation aus Sicht der Patient*innen oder die Themen Impfpflicht und Organspende, es wird sicher ein interessanter Nachmittag. Die Veranstalter freuen sich über euer Kommen. Zur besseren Organisation wird um eine verbindliche Anmeldung per Mail unter schnick@gruene-mtk.de gebeten.

Ideen statt Müll - Prüfantrag abgelehnt

Mit Kopfschütteln und großem Unverständnis musste zur Kenntnis genommen werden, dass die Regierungskoalition aus CDU, FWG und FDP im Hattersheimer Stadtparlament den Prüfantrag der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen abgelehnt hat. Den Antragstellern stimmte in der letzten Sitzungsrunde nur die SPD zu. Es sollte geprüft werden, wie die Müllflut der Wegwerfgetränkebecher verringert werden könnte.

 

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28.03.2019

Mach Mit - Mischt Euch Ein - Europa Wahlkampf

16.02.2019

Lukas Schauder - Aktuelle Landespolitik

  

04.02.2019

Madlen Overdick - Klima, Umwelt und Naturschutz

Für wen, wie viel, welcher Wohnraum?

„Bei den derzeitigen Beratungen über das Neubaugebiet „Ölmühle“, östlich des Hessendamms in Richtung Okriftel, geht es um viel mehr, als um wichtige, fachliche Details“, resümiert Fraktionssprecher Winfried Pohl.

Die Abstandsflächen sind zu gering bemessen und ein Fuß- und Radweg westlich des Schwarzbachs ist nicht vorgesehen.

Die Hauptzufahrt für Autos liegt in Verlängerung der naturgeprägten Wasserwerkchaussee und beeinträchtigt somit die Fuß- und Radwegebeziehung im Bereich der Regionalparkrouten.

Der öffentliche Quartierstreffpunkt ist entlang der internen Erschließungsstraße vorgesehen, was die Aufenthaltsqualität deutlich einschränkt.   Mehr »

Sehr geehrter Herr Vorsitzender,
Sehr geehrte Damen und Herren,

heute werden wir das erste Mal über einen Doppelhaushalt abstimmen und beschließen. Das entspricht ausdrücklich unserem Wunsch und ich erinnere an unseren Antrag vom Mai diesen Jahres. Dadurch werden Zeit und Ressourcen eingespart, bei Verwaltung und Politik. Gleichzeitig erhält der Magistrat mit seiner Verwaltung längere, gesicherte Zeiträume zur Aufgabenerledigung. Selbst dann, wenn es für einzelne Position zur Notwendigkeit eines Haushaltsnachtrags kommen kann.

Eines unserer weiteren Ziele haben wir dadurch erreicht, dass im nächsten Jahr das Parlament die bisherigen Produktbeschreibungen überprüfen und anpassen wird. Wir freuen uns, dass auch diesem Antrag von uns einstimmig zugestimmt wurde.    Mehr »

Hochwasservorbeugung und Radweg sind Thema

Anfang November hatten die Flörsheimer GALF zu einer Wanderung entlang des Main​ufers eingeladen. Bei der gut besuchten Veranstaltung erläuterte Reinhold Habicht einige der vom BUND Ortsverband Flörsheim am Main in mühevoller Handarbeit renaturierten Uferbereiche. Vertreter der Hattersheimer Grünen waren interessiert dabei als notwendige Reaktionen auf den Klimawandel diskutiert wurden. Hochwasservorbeugendemaßnahmen und Hochwasserschutz  sind verbunden mit den Möglichkeiten bei der Deichsanierung.

 

 

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„Macht mit! Mischt euch ein!“, unter diesem Motto hatte der Ortsverband der Grünen Hattersheim zu einem vorweihnachtlichen Meinungsaustausch in das Bistro BAHNSINN eingeladen. Als Thema standen die Alternativvorschläge von Robert Habeck zum bisherigen Hartz IV-System auf der Tagesordnung. Die Vorstandsmitglieder Betkin Goethals, Karin Schnick und Jörg Jurascheck hatten eine große Tafel weihnachtlich geschmückt, und bei warmen Getränken und Adventsleckereien war es dann eine Gruppe von 20 Interessierten aller Altersgruppen, die sich zu den neuen Thesen des Grünen Bundesvorsitzenden austauschen wollten.

 

 

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02.12.2018

Doppel-Haushalt 2019/2020

Der Doppel-Haushalt 2019/2020 liegt den Stadtverordnet*innen als Entwurf auf dem Tisch. Bündnis 90/Die Grünen haben ihn beraten. Die Fraktion hat zu politische Schwerpunkten 14 Anträge gestellt. Mal sehen was damit geschieht.....

 

 


 
 
 

 
      

25.11.2018

Platz für neuen Wohnraum

Fraktion von Bündnis 9o / Die Grünen zieht dafür um

Die Fraktion von Bündnis 9o / Die Grünen macht gerne Platz für neuen und auch sozialverträglichen Wohnraum. Die Fraktion zieht dafür in Hattersheim um; von der Untertorstraße in die Pregelstraße.

Zur Neubebauung der Hattersheimer Wohnungsbau Gesellschaft werden Gebäude auf der Südseite des Bahnhofes schon jetzt abgebrochen. Für die geplante Wohnungsbebauung stehen abschließende Beschlüsse aber noch aus. Die Grünen haben bei der Planung Nachbesserungen bezüglich der Einfügung in die Stadtstruktur gefordert.

„Der Umzug und Wohnungsneubau ist für die Grünen aber eine weitere Etappe in ihrer politischen Arbeit.“ Die nun auch örtliche Nähe zum Stadtteilbüro in der Siedlung verstehen die Grünen als ein tolles Signal.

Es sind die Umzugskisten zu packen. Alle Interessierten sind von der Fraktion kurzfristig in ihre bisherigen Räumlichkeiten eingeladen. „Das ist nicht viel Arbeit. Aber auch der Kühlschrank ist auszuräumen“ heißt es dazu mit Augenzwinkern vom Fraktionssprecher Winfried Pohl. ;-) „Natürlich sprechen wir dabei auch über Erreichtes und weitere Ziele.“

Wer dabei sein will, ist herzlich willkommen. Dienstag 27.November ab 20:00 in der Untertorstr. 5, Eingang Hofseite. Bitte klingeln!

Grüne: Es ginge auch anders

Wie aus der Presse entnommen werden konnte, will Bürgermeister Klaus Schindling den Anlieger bei Straßenerneuerungen die Beiträge zukünftig ersparen. Der von ihm vorgelegte Doppelhaushalt sagt aber etwas anderes aus. Hier setzt massive Kritik der Grünen ein. Sie wollten mit einem Antrag Mitte des Jahres vom Magistrat wissen, wie die neue Gesetzeslage zur Straßenbeitragssatzung Berücksichtigung finden kann und wie sich die Aufhebung der Straßenbeitragssatzung auswirken würde. Einen Vorschlag zur Satzungsänderung wurde dem Stadtparlament aber nicht vorgelegt. Im Doppelhaushalt 2019/2020 sind Straßenbaumaßnahmen vorgesehen, die Anliegerbeiträge ebenso. Denn die Beitragspflicht entsteht mit der Bekanntmachung des Zeitpunkts der Fertigstellung. Es wurde berichtet: Schindling macht eine Änderungen der Straßenbeiträge von Einnahmen bei der Gewerbesteuer abhängig. Dies könne er sich nicht vor 2023 vorstellen. Die Grünen: „Das ginge auch anders. Dafür müsste eben nur mit Ausgaben vorsichtiger umgegangen werden.“    Mehr »

Erinnerung und Mahnung zugleich

In einer aktuellen Pressemitteilung der Hattersheimer Grünen erinnern sie an die Reichspogromnacht vor 80 Jahren. Ein schrecklich markantes Datum in der Geschichte. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde die jüdische Bevölkerung öffentlich Ziel von Anschlägen. Jüdische Geschäfte und Einrichtungen wurden angegriffen, zerstört und in Brand gesetzt. Der nationalsozialistische Rassenwahn steigerte sich fortan weiter. Auch in Hattersheim setzte er unterschiedliche als unliebsam erklärte Mitbürgerinnen und Mitbürger der Verachtung, dem Hass, Hetze und Gewalt aus. Bronzene Gedenksteine, Stolpersteine, erinnern vor Wohnhäusern an die Opfer.

 

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Hessenwahl

v.l. Jochen Schnick, Winfried Pohl - Fraktionsvorsitzender Hattersheim, Betkin Goethals - Vorstand, Oliver Christ - Direkt Landtagskandidat Main-Taunus II, Karin Schnick - Fraktionsvorsitzende MTK, Kordula Schulz-Asche - MdB

 

 

 

 

v.l. Hedi Bender - Vorstand, Uwe Broschk, Betkin Goethals - Vorstand, Winfried Pohl Fraktionsvorsitzender Hattersheim, Jochen Schnick

 

 

Grüne stehen zu ihrem Versprechen

Die Hattersheimer Grünen stehen zu ihrem Versprechen und fordern die Entlastung der Bürger*Innen. „Bei den Maßnahmen zur Gesundung der kommunalen Finanzlage waren die Hattersheimer Grünen vor über sechs Jahren die politisch treibende Kraft gewesen“, erklärt Winfried Pohl für die Grünen im Stadtparlament. „Wir hatten massive Sparvorschläge für den städtischen Haushalt durchgesetzt. Bei der jetzt verbesserten Finanzlage fordern wir die von uns versprochene Entlastung der Bürger*innen."

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Ein klares Nein zu dieser Vorlage Sechs beitragsfreie Stunden Kinderbetreuung ab 1. August 2018 für Kinder ab dem 3. Lebensjahr. „Das begrüßen wir ausdrücklich“, so Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim. Den Grünen geht dies jedoch nicht weit genug. Sie gingen daher mit einem Antrag weiter und forderten freie Beiträge für die gesamte Zeit der Kindergartenbetreuung. Dieser wurde jedoch mit den Stimmen der Regierungskoalition abgelehnt. „Für uns grenzt die Vorlage zur letzten Stadtverordnetenversammlung des Dezernenten für Kinder und Jugendbereich Karl-Heinz Spengler an eine Mogelpackung“, erklärten die Grünen in den Beratungen und trugen die Beschlussempfehlung folgerichtig nicht mit.   Mehr »

 

 

 

 

Mehr oder weniger Wohnräume

05.05.2018

Brief des Fraktionssprechers Winfried Pohl an die Hattersheimer Grünen

Liebe Grüne Sparfüchse,

die Stadt Hattersheim wird aus dem Schutzschirm entlassen. Das will die derzeitige, neue Stadtregierung mit einer "Feierstunde" bei der die entsprechende Bescheinigung vom Hessischen Finanzminister ausgehändigt werden soll, feiern.

Die heutige Stadtregierung hatte zu Beginn des Schutzschirms gegen die wichtigsten Kernpunkte des Haushalts-Konsolidierungskonzepts gestimmt.

Vergessen wird oft, dass wir Grünen - namentlich Hedi Bender (und Winfried Pohl) - uns seinerzeit in nächtelangen Haushaltssparüberlegungen nicht nur bei dem SPD-Koalitionspartner unbeliebt gemacht haben. Neben Hedi möchte ich aber auch Karin für einen Sonntagmorgen in ihrem Garten danken. Hier haben die Grünen das 50-Punkte-Programm entworfen, das wir dann mit der SPD verhandelt und in wenig geänderter Form beschlossen haben. Ein weitere Mittreiber der HH-Umkehr war auch Chris Savage, sowie die damaligen Fraktionsmitglieder Lothar Hornung, Ulrich Schuster, Reinhard Odey und Magistratsmitglied Marga Schmitt-Reinhart. All denen Dank dafür, dass die Ausgabefreudigkeit der SPD, die schon Uli Schuster kritisierte, damals in eine Sparsamkeit umgekehrt werden konnte, die Antje Köster dann als Bürgermeisterin und Kämmerin umsetzen musste.

Soweit einfach ein paar Gedanken von mir aus der Erinnerung, ohne Zahlen und Daten zu bemühen und damit zu langweilen, zu den Einflüssen die wir Grünen als unbequemer Koalitionspartner bezüglich der städtischen Finanzlage erreicht haben.

Auch wenn die Wähler*innen die notwendigen Einschnitte wohl eher kritisch gesehen haben, möchte ich allen Grünen Beteiligten danken. Die Entscheidungen waren richtig und eröffnen nun, gemeinsam mit der vorausschauenden Stadtplanung, jetzt wieder Handlungsspielräume für die Entwicklung unserer Stadt.

Mit vielen Grüne Grüßen

Winfried Pohl
Fraktionssprecher Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim

FWG stimmte dagegen

Während die regierende Koalition sich wegen der Ansiedlungsabsicht eines IT-Unternehmens selbst feiert, erinnern die Hattersheimer Grünen an die seinerzeitige Ablehnung des Bebauungsplan durch die Freien Wähler Gemeinschaft. Im Februar 2016 hatte die FWG noch gegen den Bebauungsplan N83 „Gewerbegebiet südlich der Voltastraße“ gestimmt. Die Erste Stadträtin Karin Schnick (Grüne) hatte damals den besonders nachhaltig ausgerichteten Bebauungsplan zur Beschlussfassung vorgelegt. Ziel war es dabei das Grundstück für die Ansiedlung finanzkräftiger Unternehmen vorzubereiten. Unter Beachtung einer Abstandsfläche zum Wasserwerkswald gab es Vorgaben zum Vogelschutz, Fassaden- und Dachbegrünung und die Vorhaltung von Fledermauskästen. Das unbelastete Niederschlagswasser sollte kostengünstig und aus ökologischen Gründen örtlich versickert und dem Grundwasserhaushalt zugeführt werden.    Mehr »

Verkehrte Reihenfolge bei der Entwicklung von Baugebieten

Bei den letzten Beratungen in den Ausschüssen gab es Kritik an der Abfolge, wie derzeit die Bebauungsprojekte von der Stadtregierung angegangen werden. Bündnis 90/Die Grünen hatten die nicht fristgerechte Zustellung von Sitzungsunterlagen beanstandet und erreichten, dass zu einer neuen Sondersitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr eingeladen wurde. Wie wichtig dies war zeigte sich dann in einer langen, weil von inhaltlichen Diskussionspunkten geprägten Sitzung. Die Grünen fordern seit Jahren die Erarbeitung eines Stadtprofils. Den Vorgriff durch neue Bebauungsplanverfahren halten die Grünen für die verkehrte Reihenfolge.    Mehr »

Internationaler Frauentag – 100 Jahre Frauenwahlrecht und wir kämpfen weiter

Seit 100 Jahren dürfen Frauen in Deutschland wählen. Trotzdem besteht der aktuelle Bundestag nur zu 31% aus Frauen – die schlechteste Quote seit 1998. Das zeigt, dass wir weiter konsequent für Frauenrechte kämpfen müssen. In Deutschland und international! Lesen Sie dazu die Rede von

Kordula Schulz-Asche MdB „100 Jahre Frauenwahlrecht“ am 05.03.2018

Grüne Schwerpunkte herausgestellt

 

Mit wenigen Haushaltsanträgen kennzeichnen Bündnis 90/Die Grünen in Hattersheim Schwerpunkte, die sie im vorliegenden Entwurf des städtischen Haushalts vermissen. Ob sie damit Erfolg haben, wird spannend.

Wenn so viel geplante Steuergelder in neue Projekte fließen sollen, müsse auch die Grundsteuer wieder runter. „Mit dieser Forderung stehen wir bei der Bevölkerung im Wort“, erläutert Winfried Pohl als Fraktionssprecher.

Rede zum Haushalt 2018 DR. 324XI

 

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Wenig eigene Ideen in der Stadtentwicklung

Mit ernüchternder Feststellung reagierten die Hattersheimer Grünen bei ihrer letzten Sitzung auf die Vorstellungen des Bürgermeister Klaus Schindling als Planungsdezernent. Die vielversprechende Präsentation „Perspektiven in der Stadtentwicklung“ wurde in der Bürgerversammlung Mitte September von Schindling nach seinem ersten Dienstjahr persönlich vorgetragen. Der Fraktionssprecher der Grünen Winfried Pohl hatte vor einem Jahr zum Dienstantritt Klaus Schindling ein grün-rot gestricktes Strickstück mit der Intention übergeben, dass er die begonnene Grundlagen der Vorgängerregierung bei der Stadtentwicklung „weiterstricken“ solle. Dies ist in Erfüllung gegangen. Neu gewonnene Ideen gab es in dessen wenig zu hören.   Mehr »

Omid Nouripour und Hammam Hairi zu Gast in Hattersheim​Der Bundestagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen Omid Nouripour außenpolitischer Sprecher im Bundestag, Mitglied im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe und Verteidigungsausschuss war während des Wochenmarktes am Freitag 15.9. in der Hattersheimer Fußgängerzone Gast bei einem Informationsstand und beantwortete bereitwillig Fragen der Besucherinnen und Besuchern. Eingeladen war außerdem die syrische Musikgruppe Hammam Hairi, die mit ihrer Musik einen passenden Rahmen gaben und viele interessierte Zuhörer fanden.​

 

 

Der Einzelfall zählt. Die Hattersheimer Grünen hatten eine kleine Plakatauswahl aus der Wanderausstellung von Pro Asyl präsentiert, die sich insbesondere mit dem Thema Flucht und Fluchtursachen befasst. „Warum fliehen Menschen? Welchen Gefahren sind sie ausgesetzt?

 

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Omid Nouripour kommt am 15. September nach Hattersheim.

Der außenpolitischer Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Bundestag und Mitglied im Auswärtigen Ausschuss und im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, wird

am Freitag, 15. September
in Hattersheim in der Fußgängerzone Am Markt/Kirchgartenstraße
zwischen 15 und 17 Uhr

Grüne Positionen zum Thema Flucht und Asyl erläutern und Fragen der Besucher*innen beantworten.
Die Hattersheimer Grünen werden dazu die Plakatausstellung von Pro Asyl präsentieren, die sich insbesondere mit dem Thema Flucht und Fluchtursachen befasst.

Zu Gast wird außerdem die syrische Musikgruppe Hammam Hairi sein. Wir freuen uns über interessierte Besucher*innen.

Unter grünem Sonnenschirm, in der Nähe des Wochenmarktes, zwischen geschäftlichem Markttreiben und dem Familientreffpunkt „Grünes Haus“ konnte Kordula Schulz-Asche mit Bürgern ins Gespräch kommen und die Fragen interessierter Besucherinnen und Besucher beantworten. Pflege im Alter, Qualität der Gesundheitsversorgung, personelle Ausstattung in Krankenhäusern und ärztliche Versorgung waren nur einige der Themen, über die lebhaft diskutiert wurde.

 

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Aktionsstand, Gesprächsangebote und Anträge

Wird im Allgemeinen von Sommerlöchern gesprochen, trifft das bei den Hattersheimer Grünen nicht zu. In der parlamentarischen Sommerpause haben sie sich mit grundlegend grünen Themen beschäftigt. Am kommenden Freitag dem 18. August gibt es im Stadtpark Hattersheim in der Nähe vom „Grünen Haus“ und Weiher einen von 15 bis 17 Uhr einen Aktionsstand mit der grünen Bundestagsabgeordnete Kordula Asche-Schulz. Mit der Kandidatin bei der Bundestagswahl im September gibt es „Zeit zum Reden“. Mit ihr wird sich auch der Clown Constantin unter die Besucher mischen.    Mehr »

In der letzten Sitzungsrunde vor der Sommerpause gab es zahlreiche Anträge und Vorlagen an das Stadtparlament, die sich mit unbefriedigenden Verkehrssituationen im Hattersheimer Stadtgebiet befassten. Insgesamt sechs Drucksachen wurden in den Sitzungen zum Teil mehrfach beraten.   Mehr »

Eine Grauerle am Parcour-Platz gepflanzt

Seit 1985 hat Karin Schnick grüne Politik im Magistrat der Stadt Hattersheim umgesetzt. Seit dem 1.April 1999 als hauptamtliche Erste Stadträtin für die Bereiche Stadtplanung, Umwelt, Bauen und Stadtwerke. Zum gleichen Zeitpunkt trat Marga Schmidt-Reinhard als ehrenamtliche Stadträtin in den Magistrat ein. Das die Erste Stadträtin jetzt nach 18 Jahren aus ihrem Amt ausschied, ist guter Grund für Anerkennung Ihrer Tätigkeit.   Mehr »

Unterstützung des Vogelschutzbeauftragten Willi Reinhart bei der Reinigung der Nistkästen Wie bereits in den vergangen Jahren, doch in diesem Jahr bei sonnigem Wetter, folgten am vergangenen Samstag interessierte Kinder und Erwachsene der Einladung der Hattersheimer Grünen ins Okrifteler Wäldchen. Auch ein Helfer aus der Nachbarstadt, Bernd Zürn vom Flörsheimer BUND schloss sich der Gruppe an.

 

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Grüne begründen ihre Kritik am Sinneswandel der neuen Koalition  

Vor einem Jahr beschloss die Stadtverordnetenversammlung noch einstimmig die Vorhabenliste für die zur Verfügung stehenden Bundes- und Landeszuschüssen des Kommunalinvestitionsprogramms (KIP).  Rund 2,2 Millionen € waren für die Schaffung von Kindergartenplätzen, ca. 100 Tausend € für technische Sanierungen beim Posthof und etwa 260 Tausend € für die Dachsanierung beim Hattersheimer Feuerwehrgebäude vorgesehen. Erst danach waren damals als mögliche Projekte die Sanierung der Stadthalle, Straßenbauprojekte, die Sanierung des Stadtweihers sowie energetische und sanierende Gebäudemaßnahmen aufgelistet.

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04.02.2017

Flughafen - Petition beim Deutschen Bundestag

Die Hattersheimer Grünen unterstützen die unermüdliche Arbeit der BFU (Bürgerinitiative für Umweltschutz Eddersheim), die Woche für Woche für das Wohl der geplagten Anrainer des Flughafens demonstrieren. Die BFU hat eine Petition beim Deutschen Bundestag eingebracht, die die Bundesregierung aufruft, "das Gesetz zum Schutz gegen Fluglärm umgehend zu novellieren, um die Lebenssituation und Lebensqualität der Flughafenanrainer durchgreifend und auf Dauer zu verbessern".  Wir unterstützen diese Petition und würden uns freuen, wenn möglichst viele Leute es unterstützen.  

epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2017/_01/_03/Petition_69224.html  

Das Ende der Zeichnungsfrist ist am 20.02.2017.

PS. Man muss nicht selbst betroffen sein, um zu unterscheiben. Es reicht, wenn man ein Stück Empathie aufbringen kann für Menschen, die dazu "verdonnert" werden, Entscheidungen zu ertragen, die über ihre Köpfe hinweg getroffen werden. 

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Grüne geben nicht auf

Bei der derzeitigen Wetterlage sind die dröhnenden Motorengeräusche der Flugzeuge in allen drei Stadteilen von Hattersheim  nicht zu überhörbar. Die Montagsdemonstrationen im Flughafengebäude dokumentieren die anhaltenden und berechtigten Bürgerproteste. Das 200. „Jubiläum“ findet am Montag dem 30.Januar um 18:00 im Terminal 1 statt. Daran erinnert die Pressemitteilung der Hattersheimer Grünen.

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Viele Hattersheimer Grüne waren der Einladung zur Mitgliederversammlung gefolgt. Nach der Begrüßung durch Vorstandmitglied Hedi Bender standen zunächst Rückblick und Berichte auf der Tagesordnung.

Als erstes berichteten die Vorstandmitglieder Hedi Bender, Ulrich Schuster und Jochen Schnick über die Aktivitäten der vergangenen 12 Monate. Neben Naturschutz-Aktionen, Fahrradtouren und themenbezogenen Diskussionsabenden fanden besonders die traditionellen Veranstaltungen, wie der Aschermittwoch im Posthofkeller und die Feuerzangenbowle in der Altmünstermühle großen Zuspruch bei Mitgliedern und politisch Interessierten.

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23.12.2016

Zum Jahresende und Jahresanfang

Zum Jahresende häufen sich Feiertage,
Friede und Besinnlichkeit gibt es aber nicht automatisch.
Wichtig ist eine möglichst sozialgerechte Gesellschaft,
friedliches Wirken sowie eine ausgewogene Natur.

Ein Jahr besteht aus vier Jahreszeiten
die im stetigem Wandel und im wiederkehrendem Wechsel sind.
Jede hat ihre Tücken und jede hat ihre Reize,
die oft jedoch unterschiedlich empfunden und geschätzt werden.

Mit dem Jahresende werden auch die Tage wieder "länger"
verbunden mit dem Ausblick auf viel Neues.
Dieses sollte uns ermuntern es positiv zu beeinflussen und dann zu fördern.
In diesen Sinne wünschen wir Gesundheit,
schöne und friedliche Feiertage.
Wir freuen uns auf ein neues Jahr
wieder mit vielen erfolgreichen Aktivitäten mit Euch.

 

 

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Grüne bei Feuerzangenbowle

Seit Jahren treffen sich die Hattersheimer Grünen zum Jahresabschluss in gemütlicher Runde und tauschen sich dabei auch sachlich aus. So war dieses Jahr wieder eine große Anzahl politisch Interessierter, die der Fraktionssprecher Winfried Pohl im Gewölbekeller der Altmünstermühle zur Feuerzangenbowle begrüßen konnte. Traditionsgemäß feuerte der frühere Fraktionsvorsitzende Gerhard Schuster die Feuerzangenbowle an und verteilte den „Zaubertrank“ an die Aktiven und Interessierten der Grünen Lokalpolitik.

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Klaus Schindling soll Begonnenes weiterstricken

Es war Ende 2009, da argumentierten Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim, dass das Städtebauliche Förderprogramm sinnhaft weitergeführt werden müsse. „Die baulichen Erfolge aus dem Förderprogramm Soziale Stadt durften nicht ungenutzt leer stehen“, argumentiert der heutige Fraktionssprecher Winfried Pohl die damaligen Überlegungen. Im März 2010 folgte ein entsprechender Antrag von B90/Die Grünen, SPD und der HWG.

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Großdemonstration in Frankfurt

Mit globalem Denken und Handel wächst auch das Bewusstsein Verantwortung für gerechte Produktionsbedingungen zu übernehmen.Ziel vom fairen Handel muss es sein, die Armut auf der Welt abzubauen und gerade den ärmsten und ausgegrenzten Menschen ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Ein fair ausgestaltetes Welthandelsregime kann als Basis einer solchen nachhaltigen Entwicklung dazu beitragen, Fluchtursachen sind weltweit zu bekämpfen. In diesem Sinne bekennen sich die Hattersheimer Grünen und hatten im Februar d.J. den Antrag gestellt, dass sich die Stadt zur „Fairtrade-Stadt“ entwickeln soll. Der Antrag war im Stadtparlament einstimmig beschlossen worden. Der Magistrat berichtete aktuell, dass die Anerkennung noch aussteht.

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Ein öffentlicher Aufruf der Hattersheimer Grünen

Die Hattersheimer Grünen wenden sich mit einem öffentlichen Aufruf an alle Hattersheimerinnen und Hattersheimer. Persönliches Engagement sei gefragt, ist wichtig und zeige, dass etwas bewegt werden kann. Jeder könne etwas für den Erhalt einer möglichst intakten Umwelt beitragen und sollte daher mit gutem Beispiel ein aktives Zeichen setzen.

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Grünes Bekenntnis zu Beginn der neuen Legislaturperiode

Vor 30 Jahren ereignete sich der verheerende Reaktorunfall im ukrainischen Tschernobyl. 2011 ereignete sich im japanischen Fukushima ebenfalls eine Atomkraftwerkskatastrophe. Beide Ereignisse bewirkten in der Geschichte einschneidende Veränderungen. Anlässlich der konstituierenden Stadtverordnetenversammlung erinnert die Fraktion der Hattersheimer Grünen daran, dass solche Katastrophen in erschreckendem Umfang deutlich machen, dass auch in der Lokalpolitik verantwortungsvolles Handeln nach wie vor wichtig ist um Nachhaltigkeit sicher zu stellen.

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Grüne setzen auf Dialog und Kontinuität

In der konstituierenden Sitzung traf sich die neugewählte Fraktion der Grünen mit vielen Gästen aus dem Wahlkampfteam. Moderiert wurde die Sitzung von Listenführer Reinhard Odey.Vor Eintritt in die offizielle Tagesordnung verabschiedete der ehemalige stellvertretende Stadtverordnetenvorsteher Odey alle bisherigen Mandatsträger der Grünen mit einem Buchgeschenk (Roger Willemsen, "Das Hohe Haus, ein Jahr im Parlament") als Dankeschön für die geleistete Arbeit. In seinen Berichten pendelt der kürzlich verstorbene Publizist zwischen Bewunderung für das parlamentarische Ringen um die beste Lösung und seiner Ablehnung der erlebten Scheindebatten mit ihren Begleiterscheinungen von unkritischem Selbstlob und persönlicher Herabsetzung des politischen Gegners.

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Am Sonntag, den 20.03.2016, geht es um die Entscheidung, wer die nächsten 6 Jahre die Geschicke unserer Stadt bestimmen wird.

Leider haben wir am vergangenen Sonntag keine Mehrheit zusammen mit der SPD erzielt, um unsere Politik fortzusetzen. Das müssen wir akzeptieren, auch wenn es schwer fällt. Demokratische Entscheidungen fallen auch manchmal zugunsten des Gegners aus.

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Vom Herausforderer angerührt aber nur ohne Rezept angekündigt.

Nach der Wahlentscheidung über die Zusammensetzung des Stadtparlaments hat sich lautstark eine Männerriege zu Wort gemeldet. Sie gibt sich siegessicher, dass die amtierende Bürgermeisterin Antje Köster bei der Bürgermeister*innen Wahl nicht die ausreichende Mehrheit erhält.

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Jetzt geht um die Bürgermeister*innen-Stichwahl

Nach Bekanntgabe der vorläufigen Wahlergebnisse haben sich Bündnis 90/Die Grünen am Abend damit auseinander gesetzt. Die Ergebnisse zeigen, dass es außer einer großen Koalition nur Dreierbündnisse zu einer notwendigen Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung verhelfen. Eine große Koalition ist rechnerisch zwar möglich, aber nach Einschätzung von Winfried Pohl sicher kein anzustrebendes Ziel.

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Globale Aufgaben, wie die Klimaveränderung, die internationalen Freihandelsabkommen, die steigende Zahl von Asylsuchenden als Auswirkungen von Terror und Krieg in der Welt, sind zu bewältigen.Dazu wollen wir auch in Hattersheim unseren Beitrag leisten.Alles was heute von uns entschieden wird, hat nicht nur Auswirkungen auf die Menschen in Hattersheim. Zukunftsfähige - auch lokale Politik - muss sowohl die nachfolgenden Generationen, als auch die Menschen in anderen Regionen der Welt mit einschließen.

Alles was heute von uns entschieden wird, hat nicht nur Auswirkungen auf die Menschen in Hattersheim. Zukunftsfähige - auch lokale Politik - muss sowohl die nachfolgenden Generationen, als auch die Menschen in anderen Regionen der Welt mit einschließen.

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Auf weißem Tischtuch standen Teller, auf denen symbolhaft Dinge aufgetischt waren. Standbesucher konnten bei Quizfragen symbolische Darstellungen mit inhaltlich politischen Aussagen verbinden. Auf einer gedeckten Tafel angerichtet, präsentierten die Hattersheimer Grünen auf dem Wochenmarkt so Inhalte, die sie in den zurückliegenden Jahren in Koalition mit der SPD erfolgreich gemeinsam bearbeiten konnten. „Von Einigen als unbequem empfunden, scheuen sich die Grünen nicht, so immer wieder glaubwürdig auch auf nachhaltige Inhalte einer Politik für eine Familienstadt zu drängen“, erläuterte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Reinhard Odey.

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Trotz Regen folgten am vergangenen Samstag fünfzehn interessierte Kinder und Erwachsene der Einladung der Hattersheimer Grünen, um gemeinsam mit dem Vogelschutzbeauftragten, Willi Reinhart die Nistkästen im Okrifteler Wäldchen zu reinigen.

Willi Reinhart erklärte den großen und kleinen Natur-Interessierten, welche Aufgaben ein Vogelschutzbeauftragter erfüllen muss. Zunächst erläuterte er anhand einer Karte, wie viele Nistkästen vorhanden sind. Die Nistkästen sind nummeriert und somit kann schnell festgestellt werden, ob ein Kasten fehlt. Als Ersatz hatte der BUND wieder einige neue Nistkästen zur Verfügung gestellt, die bereits im Einsatz sind.

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In die Stadtverordnetenversammlung am 25.2.2016 wird ein gemeinsamer Antrag der Fraktionen Bündnis 90/Die Grünen und SPD zum Thema „Fairtrade-Town“ eingebracht.

Im Antragstext ist zu lesen:Die Stadt Hattersheim bekennt sich zu der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ und strebt den in Deutschland von TransFair e.V. verliehenen Titel „Fairtrade-Town“ an. Der Magistrat wird beauftragt alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die geforderten Kriterien zu erfüllen, damit die Stadt den Titel „Fairtrade-Town“ erhält.

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Bündnis für Wohnungsbau mit Eigenleistung der späteren Bewohner

Mit großem Interesse wurden die Ausführungen von Professor Dr. Hans Jürgen Schmitz der Frankfurt University of Applied Sciences von den über dreißig teilnehmenden Gästen aufgenommen. Den interessierten Zuhörern trug er zur Versachlichung die Migrationsanzahl seit 1944 in die Bundesrepublick Deutschland und die derzeitigen weltweiten Flüchtlingszahlen vor. Bei der weltweiten Flüchtlingsbevölkerung liegt Deutschland 2015 mit 0,97% an zwanzigster Stelle. Es stelle sich die Frage, ob die sogenannte „Flüchtlingskrise“ für Deutschland eine Herausforderung oder Chance darstellt.

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