Kommunalwahl am 15. März 2026  

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Klimaschutz ausgebremst: fehlende Berichte und zögerliche Umsetzung beschlossener Maßnahmen

Trotz wiederholter öffentlicher Bekenntnisse zum Klimaschutz bleibt die Stadt hinter ihren eigenen Zusagen zurück.

Im Klimaschutzkonzept ist ein jährlicher Bericht zum Stand der Maßnahmen vorgesehen. „Gerade bei den als kurzfristig gekennzeichneten Maßnahmen hätten wir eine schnellere und konsequentere Umsetzung erwartet“, kritisiert der Grüne Stadtverordnete Uwe Broschk. „Ein inakzeptabler Zustand, der das Vertrauen in die klimapolitische Handlungsfähigkeit der Stadt untergräbt. Gleichzeitig blockieren die politisch Verantwortlichen von CDU/FDP und FWG relevante Anträge der Grünen, nur um sie später doch umzusetzen. Das zeigt, wie halbherzig Klimaschutz in unserer Stadt betrieben wird.“

Besonders deutlich wird dies bei der Informationspolitik zum Ausbau erneuerbarer Energien: Während die Stadt keine eigenen Formate zur Bürgerbeteiligung anbietet, organisieren engagierte Private einen „Solarstammtisch“, um diese Lücke zu schließen. „Das ist ein Armutszeugnis für die politisch Verantwortlichen“, so Broschk. „Klimaschutz darf nicht dem Zufall oder ausschließlich privatem Engagement überlassen werden. Die Stadt muss endlich ihrer Verantwortung gerecht werden – mit transparenter Planung, verbindlichen Berichten und konsequenter Umsetzung.“

Irritierend ist auch der Umgang mit Anträgen, die zuvor abgelehnt wurden. Anträge – etwa zur Einrichtung von Trinkwasserbrunnen, zu Solaranlagen auf öffentlichen Gebäuden sowie zur Zusammenstellung aller für Solaranlagen geeigneten Dächer – wurden von der regierenden Koalition abgelehnt. Nun werden diese Vorschläge als eigene Initiativen eingebracht und sollen plötzlich doch umgesetzt werden, ohne die ursprünglichen Initiatoren einzubeziehen oder die Kursänderung nachvollziehbar zu begründen. Die Grünen kritisieren: „Die Ideen anderer zuerst schlecht zu reden, um sie dann als eigene Ideen zu verkaufen, ist absolut kein guter Stil.“

Ähnlich verhält es sich beim Thema Abwärmenutzung aus Rechenzentren. Erst auf massiven politischen und öffentlichen Druck hin wurde die Einbindung dieser Energiequelle nachträglich in die Planungen aufgenommen. Damit verschenkte die Stadt bereits wertvolle Zeit und Chancen für eine nachhaltige Wärmeversorgung.

„Klimaschutz braucht Verlässlichkeit, Transparenz und konsequentes Handeln“, heißt es aus der Fraktion. „Wer Strategien beschließen lässt, diese aber weder offen dokumentiert noch aktiv umsetzt, gefährdet Glaubwürdigkeit und Akzeptanz.“

Die Grünen fordern den Bürgermeister auf, zur nächsten Stadtverordnetenversammlung den ausstehenden Klimaschutzbericht vorzulegen, ein verbindliches Monitoring-System einzuführen und die Bevölkerung aktiv in die Planung einzubinden. „Klimaschutz braucht keine leeren Versprechungen, sondern messbare Fortschritte und klare Verantwortlichkeiten“, betont Broschk. „Es darf nicht sein, dass die Stadt ihre eigenen Beschlüsse ignoriert.“

Hattersheimer Grüne drängen auf eine beschleunigte kommunale Wärmeplanung

Vor allem der Gasausstieg erfordert klare Perspektiven für Bürgerinnen und Bürger.

Beim ersten Treffen der Arbeitsgruppe Energie im neuen Jahr stand die Zukunft der Wärmeversorgung in Hattersheim auf der Tagesordnung.

Die Wärmeversorgung von Hattersheim besteht zu über 90% aus der klimaschädlichen Verbrennung von Erdöl und Erdgas.

Hattersheim möchte bis 2045 klimaneutral sein, um so zumindest dem Ziel der Bundesregierung zu folgen.

In den nächsten 20 Jahren muss also die Gasversorgung eingestellt werden, sowohl für die Heizkraftwerke, als auch für das Gasnetz, das das Erdgas in die Wohnhäuser leitet.

„Die Zeit drängt“, so Dr. Thomas Seifert, Sprecher der Grünen Arbeitsgruppe und Mitglied von Scientists for Future. „Die Stadt Hattersheim sollte so bald wie möglich Planungssicherheit für Bürgerinnen und Bürger schaffen.”

Die Grünen verweisen auf eine erhebliche Dynamik, die mit der Zeit einsetzen wird. 

Immer mehr Gaskunden steigen auf erneuerbare Energiequellen, z.B. Wärmepumpen oder andere erneuerbare Systeme, um. Je mehr Kunden sich umorientieren, desto kleiner wird die Zahl der verbleibenden Kunden, auf die das fixe Netzentgelt umgelegt wird. Der Preisdruck steigt weiter, und es könnte dazu kommen, dass die Gasnetze schon vor 2045 aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben werden. 

Auf der anderen Seite fehlt es an konkreten kommunalen Vorgaben, die Privathaushalten und Gewerbe Orientierung geben, wenn Heizungen ausfallen oder modernisiert werden müssen.

„Wer heute vor der Entscheidung steht, eine defekte Gasheizung zu ersetzen, braucht klare Antworten: Kann ich mich an ein Wärmenetz anschließen? Gibt es Förderungen für individuelle Lösungen? Diese Fragen müssen wir jetzt beantworten – nicht erst in fünf Jahren“, fordert Seifert.

Die Grünen erinnern daran, dass Hattersheim seit 1999 bei der Planung neuer Baugebiete Nahwärmenetze vorgesehen hat, die jetzt gute Voraussetzungen bieten, diese Stadtviertel auf CO2-freie Energieversorgung, z.B. durch Wärmepumpen und Abwärme aus den vorhandenen Rechenzentren umzurüsten. Dieses Modell sollte nun auch auf weitere geeignete Bestandsgebiete ausgeweitet werden. 

Der Anschluss an die Abwärme lokaler Rechenzentren ist längst überfällig, aber leider durch fehlende vorausschauende Planung für die meisten nicht mehr umsetzbar. 

„Hier liegen ungenutzte Potenziale brach, während wir gleichzeitig klimaschädliche Gasinfrastruktur weiter subventionieren“, kritisiert Seifert. 

Wo Wärmenetze liegen oder errichtet werden, können sich Gaskunden an das Netz anschließen lassen. Wenn das nicht möglich oder gewünscht ist, bleibt nur die individuelle Wärmelösung. Beides ist mit Investitionsbedarf verbunden und erfordert großzügige Planungszeit.

Die Grünen fordern, dass mit der kommunalen Wärmeplanung ein Konzept für den Gasausstieg vorgelegt wird, das Sozialverträglichkeit, technische Machbarkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit gleichermaßen berücksichtigt.

Es ist die Aufgabe der Stadt, möglichst bald Planungssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger herzustellen. Sobald eine Gas- oder Öl-Heizung nicht mehr zu reparieren ist oder keine Ersatzteile mehr verfügbar sind, steht sofort die Frage im Raum, wie es weitergehen soll. Eine neue Gas- oder Ölheizung ist unter den genannten Rahmenbedingungen nicht mehr empfehlenswert.

Aus diesem Grund wäre es wünschenswert, dass bereits jetzt, im Rahmen der Kommunalen Wärmewende, über die Zukunft des Gasnetzes in Hattersheim nachgedacht und dies auch mit den Bürgerinnen und Bürgern transparent und frühzeitig kommuniziert wird.

Weihnachtsstimmung, Glögg und gute Gespräche

Hattersheimer Weihnachtsmarkt: Austausch mit Bürgerinnen und Bürgern im Mittelpunkt

Wie jedes Jahr kamen zahlreiche Hattersheimer:innen auf dem Weihnachtsmarkt zusammen und genossen die ausgelassene Stimmung. Auch Dr. Anna Lührmann (Bundestagsabgeordnete aus dem Main-Taunus-Kreis) nutzte – wie bereits im Vorjahr – die Gelegenheit, gemeinsam mit dem Grünen Ortsverband mit den Bürger:innen ins Gespräch zu kommen. Bei einem Rundgang über den abwechslungsreichen Markt wurde die Gruppe immer wieder in interessante Diskussionen verwickelt.

Besonders beeindruckt zeigte sich die Bundestagsabgeordnete vom großen Engagement, das die Hattersheimer:innen überall beweisen: „Ein Ort, der funktioniert!“ Längere Zeit verweilte sie an den Ständen der Grundschulen. Großes Thema überall war die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Anna Lührmann informierte sich ausführlich über die aktuellen Gegebenheiten und die bevorstehenden Veränderungen in Hattersheim. Ihr Statement dazu:
„Bildung – und dazu gehört auch eine verlässliche Nachmittagsbetreuung – hat für uns Grüne höchsten Stellenwert. Die Zukunft unserer Kinder darf nicht an Gebäuden oder Geld scheitern. Im Bund setzen wir uns dafür ein, dass möglichst viel des neuen Sondervermögens in die Sanierung von Schulen, die Ausweitung von Betreuungsangeboten und der generellen Verbesserung der Bildungsangebote fließt und nicht in Wahlversprechen versickert.“

Stefan Ehrecke, Beisitzer im Grünen Kreisvorstand und stellvertretender Fraktionssprecher der Hattersheimer Grünen ergänzte:
„Wir haben uns die Angebote der Schulen in Hattersheim sehr genau angeschaut und sind uns der momentanen Unsicherheit und Unzufriedenheit einiger Eltern bewusst. Wir arbeiten im Kreis darauf hin, an allen Schulen gute und zuverlässige Betreuung anzubieten. “, betonte jedoch, dass dazu der Pakt für den Nachmittag ausgeweitet und intensiv in die Infrastruktur investiert werden muss. Container für den Unterricht, provisorisch hergerichtete Außengelände und knappe Betreuungsschlüssel sind nicht, was man sich von guter Betreuung verspricht.

Wie gute Betreuung in der Trägerschaft des Kreises funktionieren kann, hörte man am Stand der Regenbogenschule. Die Eltern sprachen durchweg positiv von den vorhandenen Betreuungsangeboten. Stefan Hohmann, Mitglied im Vorstand der Hattersheimer Grünen berichtete aus eigener Erfahrung:
„Unsere Tochter besucht die zweite Klasse. Durch den Pakt für den Nachmittag und die tollen Räumlichkeiten sind unsere Tage viel entspannter. Es wird gemeinsam gegessen, die Hausaufgabenbetreuung durch die Lehrkräfte ist fantastisch und die AGs am Nachmittag runden das Angebot ab. Am Ende kommt ein glückliches Kind aus der Schule. Besser geht es nicht! So sollte es überall sein.“

Auch kurz vor den Ferien bleibt das Thema Betreuung für viele Hattersheimer Eltern wichtig – und wird uns auch im kommenden Jahr intensiv beschäftigen. Nach einem abschließenden Glögg am Grünen Stand verabschiedete sich Anna nach Berlin, versprach aber, bald wieder nach Hattersheim zu kommen: „Die Stimmen aus den Kommunen sind ein wichtiger Teil meiner Arbeit.“

Die Hattersheimer Grünen bedanken sich herzlich für den Besuch und ebenso bei allen Bürger:innen, die sich engagieren und offen ihre Meinung äußern. Darauf ist Politik angewiesen.

Kartoffelwaffeln, Glögg und Besuch aus dem Bundestag

Die Hattersheimer Grünen laden zu ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt ein

Mit herzhaften Kartoffelwaffeln, wärmendem Glögg, politischen Gesprächen und einer kleinen Selfie-Box für festliche Schnappschüsse präsentieren sich Bündnis 90/Die Grünen auch in diesem Jahr auf dem Hattersheimer Weihnachtsmarkt. Am Sonntag, 14. Dezember, lädt der Ortsverband von 12 bis 20 Uhr alle Bürger:innen herzlich an Stand 28 – direkt am Weihnachtsbaum auf dem Marktplatz – ein. Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Besucher:innen bereits um 12:30 Uhr: Die aus Hofheim stammende Bundestagsabgeordnete Anna Lührmann sowie die Erste Kreisbeigeordnete Madlen Overdick schauen vorbei. Beide freuen sich auf anregende Gespräche am Stand, bevor sie von dort aus zu einem adventlichen Marktrundgang aufbrechen.

Für kulinarische Weihnachtsfreude sorgt Vorstandsmitglied und gelernter Koch André Frei: Seine hausgemachten Kartoffelwaffeln, serviert mit Zaziki oder Apfelmus, bieten eine herzhafte und zugleich winterliche Alternative zum klassischen Marktgebäck. „Unser Stand ist seit vielen Jahren ein Ort der Begegnung, des Austauschs und der guten Laune. Gerade in der Vorweihnachtszeit möchten wir zeigen, dass Politik auch mit Genuss, Herz und Gemeinschaft zu tun hat“, betont Frei.

Die Hattersheimer Grünen freuen sich auf viele anregende Begegnungen und darauf, mit den Hattersheimer:innen bei Glögg und heißem Apfelsaft einen stimmungsvollen Adventsnachmittag zu verbringen.

Jahresabschlussfeier der Hattersheimer Grünen: Rückblick auf ein engagiertes Jahr und Ausblick auf die Kommunalwahl 2026

Mit einer geselligen Jahresabschlussfeier bedankte sich der Vorstand von Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim am vergangenen Wochenende bei Mitgliedern und Weggefährten für ein aktionsreiches Jahr 2025. Traditionell luden die Grünen zum gemeinsamen Essen ein. Andre Frei, Koch und Mitglied des Vorstands, hatte alles vorbereitet und die Küche samt Helfer-Team im Griff. In diesem Jahr gab es mexikanisches Chili sin Carne, gefüllten Tortillas und ein üppiges Nachtisch-Buffet, das durch mitgebrachte Leckereien der Gäste ergänzt wurde.

Zum Auftakt des Abends stand der Rückblick auf die politischen Aktivitäten des Jahres, den Vorstandssprecherin Karin Schnick in ihrer Begrüßung skizzierte. Von den sommerlichen Treffen „Grüne im Grünen“ an der Uferbar über die monatlichen Radtouren „Grün radelt“ bis hin zur Pflanzentauschbörse und den Aktionsständen „Grün hört zu“ bot die Ortsgruppe vielfältige Gelegenheiten zum Mitmachen. Die letzte Aktion war unter dem Motto „Man kann nur das schützen, was man kennt“ der Bau von Igelhäusern, gemeinsam mit Kindern, Eltern und Großeltern, der nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch ein Symbol für die praktische Umsetzung grüner Politik vor Ort war.

„19 neue Mitglieder sind in den vergangenen zwölf Monaten zu uns gestoßen – einige von ihnen kandidieren bereits auf unserer Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026“, betonte Schnick. „Das große Interesse an unserer Arbeit bestärkt uns und zeigt, dass unsere Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und lebendige Demokratie in Hattersheim ankommen.“

Stellvertretender Fraktionssprecher Stefan Ehrecke präsentierte im Anschluss die wichtigsten Initiativen, Anträge und Anfragen der Grünen-Fraktion im zu Ende gehenden Jahr – von der Forderung nach sicheren Radwegen über die Stärkung des ÖPNV bis hin zum wichtigen Thema zukünftiger Stadtentwicklung und Maßnahmen zum Hochwasserschutz. „Wir haben uns als konstruktive Kraft in der Kommunalpolitik etabliert und werden dies auch im Wahlkampf 2026 unter Beweis stellen“, so Ehrecke.

Ein Ausblick auf die kommenden Monate bis zur Kommunalwahl folgte durch Vorstandsmitglied Stefan Hohmann, der die Anwesenden zur Mitarbeit im Wahlkampf motivierte: „Jede helfende Hand zählt – ob beim Verteilen von Flyern, bei Diskussionen an Infoständen oder in den sozialen Medien. Gemeinsam können wir Hattersheim noch lebenswerter machen.“

Für heitere Momente sorgte Daniela Gebert mit einem „besinnlichen“ Adventsgedicht, das für Lacher und eine lockere Atmosphäre sorgte. Der Abend klang bei angeregten Gesprächen und Netzwerken aus – und machte Lust auf das kommende Wahljahr.

Grüne Fraktion beantragt Einführung des On-Demand-Verkehrs „Colibri“ für Hattersheim

Flexible Mobilität als Schlüssel für klimagerechte Stadtentwicklung

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in der Hattersheimer Stadtverordnetenversammlung hat einen Antrag, der die Prüfung eines On-Demand-Verkehrssystems nach dem Vorbild des erfolgreichen „Colibri“-Modells in den Nachbarstädten Hofheim und Eppstein vorsieht. Der Magistrat soll hierzu in Verhandlungen mit der Main-Taunus-Verkehrsgesellschaft (MTV) treten, um Machbarkeit, Kosten sowie mögliche Fördermittel des Landes Hessen zu evaluieren.

„On-Demand-Verkehr ist ein zentraler Baustein für eine moderne, klimafreundliche Mobilitätswende“, betont Nathalie Ferko, Sprecherin der Grünen Fraktion. „Gerade in den Abendstunden und am Wochenende klaffen im ÖPNV-Angebot oft Lücken – hier kann ein flexibles System wie ‚Colibri‘ Abhilfe schaffen, ohne die Haushaltsbelastung unkalkulierbar zu steigern.“ Die Integration in die bestehende RMV-On-Demand-App sowie die Nutzung von Landesfördermitteln könnten die Umsetzung effizient und nutzer:innenfreundlich gestalten.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Barrierefreiheit: „Mobilität darf keine Hürden kennen“, so Stefan Ehrecke, Mitglied des Verkehrsausschusses. „On-Demand-Lösungen müssen von Anfang an inklusiv gedacht werden – von der Buchung bis zur Beförderung. Das ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern auch ein Gebot der Nachhaltigkeit.“

Die Grünen verweisen auf die positiven Erfahrungen in Hofheim und Eppstein, wo „Colibri“ bereits nachweislich die Attraktivität des ÖPNV steigert und Autofahrten reduziert. Der Antrag sieht vor, dass der Magistrat bis zur nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung eine umfassende Bewertung vorlegt – inklusive Kosten-Nutzen-Analyse, technischer Umsetzbarkeit und Fördermitteloptionen

Anträge und Anfragen für die Stadtverordnetenversammlung am 4. Dezember 2025 um 19:30 Uhr in der Stadthalle

Die Grüne Fraktion wird folgende Anträge und Anfragen in der nächste Sitzungsrunde einbringen.

Alle obige Anträge werden in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Bauen und Verkehr am 25.11.2025, 18:30 Uhr in Stadthalle behandelt.

 

 

Hattersheimer Grüne diskutieren über lokale Klimaanpassung – und blicken auf die globale COP30 in Belém

Angesichts der zunehmenden Extremwetterereignisse und der UN-Klimakonferenz COP30 in Belém (Brasilien), bei der über 190 Staaten voraussichtlich bis zum 21. November den Klimaschutz wieder auf Kurs bringen wollen, haben die Hattersheimer Grünen in einer internen Klausur über konkrete Maßnahmen zur Klimaanpassung und Klimaneutralität für Hattersheim diskutiert.

Bereits im Juni hatte der Hattersheimer Klimaschutzmanager, Andreas Flettner zu einem Vortrag in die Stadthalle eingeladen. Der Journalist und Autor Toralf Staud las aus seinem Buch Deutschland 2050 und zog Parallelen zu Hattersheim. Auch das bis Jahresende laufende städtische Beteiligungsverfahren „Zukunft findet Stadt“ wird den Aspekt Klimaauswirkungen / Klimaanpassungen nicht außer acht lassen können.

„Was Belém mit Hattersheim verbindet, ist die drängende Frage: Wie schützen wir uns vor den Folgen des Klimawandels – und wie stoppen wir ihn gleichzeitig?“, so Stefanie Grob, vom Vorstand des Ortsverbands. „Lokales Handeln und globale Verantwortung gehören zusammen: Während die COP30 über weltweite Klimaziele verhandelt, müssen wir vor Ort Hochwasserschutz, Hitzevorsorge und die Energiewende vorantreiben.“

Schwerpunkt Hochwasserschutz: weltweit kommt es immer häufiger zu extremen Überschwemmungen. Auch Hattersheim muss sich besonders an Schwarzbach und Main auf Hochwasserereignisse vorbereiten.

Dazu gehört auch die schon lange anstehende Ertüchtigung des Deiches in Eddersheim in Abstimmung mit den betroffenen Eddersheimer:innen und dem Regierungspräsidium Darmstadt.

Starkregengefahrenkarten für 3 unterschiedliche Szenarien wurden für die Stadtteile 2020 erstellt und sind im Internetportal der Stadt Hattersheim abrufbar. Hier ist eine regelmäßige Aktualisierung und eine Information der betroffenen Hausbesitzer:innen wichtig.

Zur Abminderung bei Starkregen trägt die Entsiegelung von Flächen zur Rückhaltung von Regenwasser, aber auch die Installation von Zisternen bei.

Laut der Recherche von Torwald Staud gehört die Region Wiesbaden - Mainz schon jetzt zu den heißesten Gebieten Deutschlands und wird durch die Erderwärmung besonders betroffen sein.

Mit den steigenden Temperaturen wird Hitzeschutz zur kommunalen Aufgabe.

„Daher schlagen wir den Ausbau öffentlicher Wasserspender an stark frequentierten Orten wie Bahnhof, Marktplatz und Schulen vor. Für Spielplätze, Bushaltestellen und den Innenstadtbereich müssen Schattenkonzepte erarbeitet werden. Hier können Baumpflanzungen, aber auch die Installation von Sonnensegeln zur Kühlung beitragen. Ebenso gehört ein Hitzeaktionsplan zur Warnung und dem Schutz von besonders gefährdeten Gruppen wie Kindern und alten Menschen zum Vorsorgekonzept“, beschreibt Stefanie Grob einige der Maßnahmen, die nun zügig angegangen werden sollen.

Aber die Anpassung an die Klimaveränderung reicht nicht aus – die Emission von Treibhausgasen muss radikal reduziert werden.

Die Grünen fordern daher parallel die Beschleunigung der Wärmeplanung für die kommunale Wärmewende, inkl. Förderung von Solarspeichern, Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität, verpflichtend Solaranlagen auf Neubauten und Sanierungsförderung für Bestandsgebäude.

Hintergrund COP30: Die UN-Klimakonferenz in Belém (November 2025) steht im Zeichen der 1,5-Grad-Grenze und der Finanzierung von Anpassungsmaßnahmen im Globalen Süden. „Hattersheim kann ein Signal setzen: Wenn selbst kleine Städte Klimaschutz und -anpassung ernst nehmen, wächst der Druck auf die internationale Politik“, so Grob.

Hattersheimer Grüne setzen mit Klausur klare Weichen für die Kommunalwahl 2026 – Programm beschlossen, Liste einstimmig gewählt

Am vergangenen Wochenende hat der Ortsverband Hattersheim von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Rahmen einer zweitägigen Klausur die strategischen und inhaltlichen Grundlagen für die anstehende Kommunalwahl 2026 gelegt. Im Fokus standen dabei die Finalisierung des Wahlprogramms sowie die Aufstellung einer diversen und erfahrenen Kandidierenden-Liste, die die Vielfalt der lokalen grünen Aktiven widerspiegelt.

Am Samstag wurde das Wahlprogramm nach intensiven Beratungen verabschiedet, das auf den Vorarbeiten von sechs thematischen Arbeitsgruppen basiert, die seit Juli dieses Jahres an zentralen Zukunftsfragen für Hattersheim gearbeitet haben. „Unsere Leitfrage ‚In welcher Stadt wollen wir leben?‘ steht für einen ganzheitlichen Ansatz, der ökologische Verantwortung, soziale Gerechtigkeit und lebenswerten urbanen Raum verbindet“, betont Friederike Schröder, vom Vorstand des Ortsverbands. „Das Programm ist unser klares Bekenntnis zu einer Kommune, die Klimaschutz als Chance begreift und Teilhabe für alle ermöglicht.“

Am Sonntag folgte die einstimmige Wahl der 15-köpfigen Liste für die Stadtverordnetenversammlung, die bewusst verschiedene Generationen, Berufsgruppen und politische Erfahrungen vereint. „Wir setzen auf ein Team, das sowohl über langjährige kommunalpolitische Expertise verfügt als auch frische Impulse einbringt“, erklärt Nathalie Ferko, Fraktionssprecherin der Grünen in Hattersheim. „Diese Mischung ist essenziell, um die Herausforderungen der nächsten Jahre – von der Verkehrswende bis zum bezahlbaren Wohnraum – gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu gestalten.“

Mit dem beschlossenen Programm und der aufgestellten Liste unterstreichen die Hattersheimer Grünen ihren Anspruch, die politische Gestaltungsmacht in Hattersheim auszubauen und die Weichen für eine zukunftsfähige Kommunalpolitik zu stellen.

„Grüne Politik braucht Mehrheiten – unser Resümee und der Blick nach vorn“

Fraktion zieht Bilanz der Oppositionsarbeit und setzt auf starke Kommunalwahl 2026.

In den vergangenen vier Jahren hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Hattersheimer Stadtparlament als konstruktive Opposition gearbeitet – trotz begrenzter Gestaltungsmöglichkeiten. Heute ziehen wir Bilanz: Unsere Anträge und Anfragen zeigen, wo wir grüne Lösungen für Hattersheim vorangetrieben haben – und wo wir künftig mit noch mehr Gewicht wirken wollen.

„Die letzten Jahre waren geprägt von Blockaden und verpassten Chancen, etwa bei der Klimaanpassung durch mehr Begrünung und hitzeresistente öffentliche Flächen, der Schaffung von sozialem Wohnungsbau und des Ausbaus von Radwegen. Das muss sich ändern“, sagt Nathalie Ferko, Fraktionssprecherin.

Auch ohne Regierungsverantwortung konnten wir durch Anträge, Anfragen und öffentliche Debatten wichtige Themen in Hattersheim anstoßen:

Klima & Umwelt:
Wir haben uns konsequent für mehr Begrünung, den Ausbau von Trinkbrunnen und eine klimaangepasste Stadtentwicklung eingesetzt. Besonders enttäuschend war die Ablehnung der Baumschutzsatzung durch die Koalition – ein Rückschritt für den Umwelt- und Klimaschutz in unserer Stadt. Ebenso kritisch sehen wir den immer wieder bemühten „Freiheitsbegriff“ der Koalition, der Verantwortung für Natur- und Ressourcenschutz fälschlicherweise als Einschränkung darstellt.

Mobilität & Verkehr:

Mit dem von uns angestoßenen Arbeitskreis Fahrradinfrastruktur wurde ein wichtiges Gremium geschaffen, um künftig konkrete Verbesserungen für den Radverkehr in Hattersheim zu erarbeiten. Entscheidend ist, dass dieses Forum in den kommenden Jahren auch tatsächlich genutzt wird, um Maßnahmen gemeinsam mit Bürger:innen und Fachleuten umzusetzen. Bereits beantragt haben wir zudem die Einrichtung von Fahrradreparaturstationen, die einen praktischen Beitrag zu einer fahrradfreundlicheren Stadt leisten. „Mit den Fahrradreparaturstationen haben wir eine einfache, aber wirkungsvolle Maßnahme auf den Weg gebracht, die den Radverkehr im Alltag spürbar erleichtert“, so Stefan Ehrecke, Mitglied im Umwelt-, Bau- und Verkehrsausschuss. „Solche konkreten Verbesserungen zeigen, dass nachhaltige Mobilität nicht an großen Projekten scheitern muss, sondern mit pragmatischen Schritten beginnt.“

Die Annabergstraße bleibt dagegen ein Negativbeispiel für mangelnde Transparenz und widersprüchliche Aussagen der Koalition. Hier braucht es künftig eine ehrliche Kommunikation und klare Planungsprozesse.

Stadtentwicklung:
Wir haben regelmäßig Berichte zum Stand der Digitalisierung eingefordert und die Modernisierung der Verwaltung als zentrales Zukunftsthema verankert. Auch bei der Fassadengestaltung von Rechenzentren haben wir uns für verbindliche ökologische und gestalterische Standards eingesetzt – und so eine längst überfällige Debatte angestoßen. Viele unserer Ideen – etwa die Initiative zur „Netten Toilette“ oder die Diskussion um öffentliche Trinkbrunnen - wurden später von der Koalition aufgegriffen. Das zeigt, dass grüne Impulse Wirkung entfalten, auch wenn sie zunächst abgelehnt werden.

Städtische Finanzen:
Unsere Einsparvorschläge zum Haushalt haben gezeigt, dass ökologisches und wirtschaftliches Handeln Hand in Hand gehen können. Wir setzen uns weiterhin für eine transparente, nachhaltige und generationengerechte Finanzpolitik ein. 

„Jeder unserer Anträge war ein Schritt hin zu einer gerechteren, ökologischen Kommune. Doch viele Vorhaben scheiterten an der Mehrheit aus CDU, FDP und FW. Das zeigt: Grüne Politik braucht grüne Mehrheiten“, betont Uwe Broschk, Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss.

Gleichzeitig zeigt die Arbeit der vergangenen Jahre, dass wir über Fraktionsgrenzen hinweg erfolgreich Netzwerke aufgebaut und sachorientiert zusammengearbeitet haben. So konnten wir viele Anstöße geben, die heute zur kommunalpolitischen Realität gehören.

Kommunalwahl 2026: Jetzt geht’s um die Umsetzung!

Die nächsten Jahre sind entscheidend – für das Klima, für soziale Gerechtigkeit und für lebenswerte Städte und Dörfer. Mit der Bürgermeisterkandidatur von Nathalie Ferko setzten wir auf starke grüne Gestaltungskraft in Hattersheim. Sie steht für Kompetenz, Dialogbereitschaft und den Mut, Themen wie Klimaanpassung, Mobilität und Bürgerbeteiligung entschlossen anzugehen.

„2026 geht es nicht um Opposition, sondern um Gestaltung. Mit einer starken grünen Fraktion können wir Hattersheim zukunftsfest machen – ökologisch, sozial und demokratisch“, so Nathalie Ferko.

Grüne fordern verbindliches Konzept für Integration und bezahlbares Wohnen in Hattersheim

Die Arbeitsgruppe Soziales der Hattersheimer Grünen legt ein Maßnahmenpaket vor, das Integration fördert und bezahlbaren Wohnraum für alle sichern soll. Ziel ist es, Menschen mit geringem und mittlerem Einkommen sowie Geflüchteten Wohnungen und Teilhabe zu ermöglichen – auch für Haushalte, die ohne staatliche Zuschüsse auskommen müssen.

Dazu gehört die Besetzung einer Fachstelle, die Geflüchtete in Notunterkünften betreut und beim Übergang in eigene Wohnungen unterstützt. Gleichzeitig soll die städtische Wohnungsbaugesellschaft HaWoBau leerstehende Wohnungen aktiv anmieten und für Menschen mit begrenztem Einkommen bereitstellen. Es gibt- auch in Hattersheim- viele leerstehende Wohnungen. Eine Anmietung und Weitervermietung durch die städtische Wohnungsbaugesellschaft kann Hausbesitzern Sicherheiten bieten und diese Wohnungen für den Wohnungsmarkt verfügbar machen. Bei Neubauprojekten fordern die Grünen eine verbindliche Quote von mindestens 30 Prozent preisgebundenem Wohnraum. Ergänzend sollen neue Wohnformen wie Genossenschaften, Mehrgenerationenprojekte und Erbpachtlösungen für gemeinwohlorientierte Träger gefördert werden. Auch für Auszubildende, Studierende und Alleinerziehende sollen passende Angebote entstehen, damit Wohnen für alle bezahlbar bleibt.

„Hattersheim muss Wohnraum schaffen, der Menschen ohne Hilfe trägt und Nachbarschaften zusammenhält“, sagt Friederike Schröder, Pressesprecherin der Hattersheimer Grünen. Betkin Goethals, Stadtverordnete, ergänzt: „Mit einer starken HaWoBau und klaren Quoten verhindern wir Verdrängung und stärken den sozialen Zusammenhalt.“

Die Hattersheimer Grünen setzen sich dafür ein, dass der Magistrat und die Stadtverordnetenversammlung, die vorgeschlagenen Schritte umzusetzen und die nötigen Ressourcen bereitzustellen. Bezahlbares Wohnen ist eine Frage der Gerechtigkeit – und eine zentrale Voraussetzung für ein gutes Miteinander in unserer Stadt.

Die Hattersheimer Grünen laden zur letzten Feierabendradtour in diesem Jahr ein

Die Gruppe „Grün-radelt“ lädt zur 11. Radtour im Jahr 2025 ein, die am Donnerstag, 23. Oktober um 17.00 Uhr am Hattersheimer Tierpark startet. Die Tage werden kürzer und ab November wird dann wieder auf „Wochenend-radeln“ umgestellt.

„Da es früh dunkel wird und die Witterung nicht mehr ganz so beständig ist, fahren wir auf befestigten Wegen entlang des Mains. Vom Tierpark aus starten wir Richtung Sindlingen, queren den Main und radeln auf der südlichen Mainseite bis zur Opelbrücke, dann fahren wir auf der nördlichen Mainseite bis Eddersheim, wo eine Einkehr im Mönchhof geplant ist,“ erläutert der Organisator der Tour, Stefan Ehrecke die etwa 27 km lange Route.
Gut gestärkt geht es dann wieder zurück zum Tierpark. 

Anmeldungen sind wegen der Tischreservierung im Mönchhof sinnvoll, aber auch spontan Mitradelnde sind willkommen.
Kontakt: Stefan Ehrecke, Mail: stefan.ehrecke@googlemail.com, Mobil: 0163 6379877

 

Grüne Hattersheim warnen vor Folgen der klimapolitischen Kehrtwende

Die Mitglieder des Vorstands von Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim haben in ihrer jüngsten Sitzung mit Vertretern der Arbeitsgruppe Energie die Auswirkungen der klimapolitischen Kehrtwende von Bundesministerin Reiche analysiert und bewerten diese mit großer Sorge. Die aktuellen Entwicklungen gefährden nicht nur die Klimaziele, sondern schaffen erhebliche Planungsunsicherheit für Verbraucher und Unternehmen gleichermaßen.

Die von der Ministerin eingeleitete Neuausrichtung der Energie- und Klimapolitik führt nach Einschätzung der Hattersheimer Grünen zu einer massiven Verunsicherung bei Verbrauchern und gefährdet tausende Arbeitsplätze in der aufstrebenden Branche der erneuerbaren Energien. Die Experten der Grünen sehen insbesondere die Förderung und den Ausbau regenerativer Energiequellen in Gefahr.

Dr. Thomas Seifert, Initiator des Hattersheimer Solarstammtischs und Mitglied bei Scientists for Future, kritisiert: "Die aktuellen Annahmen zum zukünftigen Strombedarf sind schlicht falsch. Wenn wir jetzt den Ausbau erneuerbarer Energien und des Stromnetzes ausbremsen, werden wir die steigenden Anforderungen durch E-Mobilität und Wärmepumpen nicht decken können. Diese kurzsichtige Politik setzt falsche Anreize und konterkariert die bisher erreichten Fortschritte im Klimaschutz."

Besonders kritisch sehen die Hattersheimer Grünen die Auswirkungen auf die Wärmewende. "Wenn jetzt wieder verstärkt neue Gasheizungen installiert werden, blockieren wir die notwendige Wärmewende auf Jahrzehnte. Diese Investitionen haben lange Laufzeiten und werden sich als kostspielige Fehlinvestitionen erweisen," betont Stefan Hohmann vom Vorstand der Hattersheimer Grünen.

Mit Blick auf die kommunale Ebene fordert Hohmann einen transparenteren Ansatz bei der Erstellung des Hattersheimer Wärmeplans: "Wir müssen die Bürgerinnen und Bürger von Anfang an mitnehmen und ihre Bedürfnisse und Interessen berücksichtigen. Einen fertigen Wärmeplan ohne vorherige Aufklärung und Beteiligung vorzustellen, verspielt wertvolle Chancen für eine breite Akzeptanz und nachhaltige Umsetzung."

Die Hattersheimer Grünen setzen weiterhin auf Aufklärung. Die Bürgerinnen und Bürger müssen über die Auswirkungen der aktuellen klimapolitischen Entwicklungen informiert werden. Nur gemeinsam können tragfähige Lösungen erarbeitet werden, die dann auch die notwendige Akzeptanz finden.

Grüne Hattersheim schaffen Winterquartiere für Igel

Familienaktion zum Bau von Igelhäusern

Der Herbst steht vor der Tür, und damit beginnt für die heimischen Igel die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Um den bedrohten Tieren zu helfen, lud die AG Stadtbegrünung der Hattersheimer Grünen am vergangenen Samstag zu einer gemeinsamen Bauaktion ein. Zahlreiche Familien folgten dem Aufruf und erschufen in gemeinschaftlicher Arbeit zehn neue Unterschlupfmöglichkeiten für die stacheligen Gartenbewohner.

„Viele Gärten sind heutzutage zu aufgeräumt. Große Laubhaufen werden entsorgt, und die Igel finden keine geeignete Bleibe für die kalte Jahreszeit", erklärt Stefanie Grob, Vorstandsmitglied der Hattersheimer Grünen. „Mit unserer Aktion wollen wir nicht nur konkrete Hilfe für die Tiere leisten, sondern auch ein Bewusstsein für ihre Bedürfnisse schaffen."

Während der Veranstaltung schraubten, tackerten und schmirgelten Kinder gemeinsam mit ihren Eltern und Großeltern an den Holzkonstruktionen. Nach Fertigstellung der Grundstrukturen durften die Kinder die Igelhäuser mit Farbe individuell gestalten. „Die Begeisterung und Kreativität der Kinder waren einfach toll", berichtet Friederike Schröder aus dem Grünen-Vorstand. „Sie haben nicht nur mit viel Freude gebastelt, sondern auch wichtige Informationen über den Igelschutz mitgenommen. Diese frühe Sensibilisierung für Naturschutzthemen ist unschätzbar wertvoll."

Neben dem Mangel an Unterschlupfmöglichkeiten fehlt es den Igeln in modernen Gärten oft auch an Nahrung. Die AG Stadtbegrünung informierte die Teilnehmenden daher über weitere Möglichkeiten, igelfreundliche Gärten zu gestalten. „Totholzecken und Blätterhaufen sollten unbedingt liegen gelassen werden", betont Grob. „Sie bieten nicht nur Unterschlupf, sondern sind auch Lebensraum für Insekten, die wiederum als Nahrung für Igel dienen."

Bei Kaffee, Wasser und kleinen Snacks nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch über weitere Naturschutzthemen. Die AG Stadtbegrünung, die unter anderem auch die jährliche Pflanzentauschbörse in Hattersheim organisiert, plant bereits weitere Aktionen für das kommende Jahr.

„Unser Ziel ist es, Hattersheim Schritt für Schritt naturnaher zu gestalten", fasst Schröder zusammen. „Jedes Igelhaus, jede Totholzecke und jeder naturbelassene Garten trägt dazu bei, die biologische Vielfalt in unserer Stadt zu erhalten und zu fördern."

Anträge und Anfragen für die Stadtverordnetenversammlung am 1. Oktober 2025

Die Grüne Fraktion wird folgende Anträge und Anfragen in der nächste Sitzungsrunde einbringen.

Antrag Begrünung des Parkplatzes in der Annabergstraße in Eddersheim durch Baumpflanzungen
Der Parkplatz in der Annabergstraße in Eddersheim mit seinen ca. 20 Stellplätzen weist derzeit
keinerlei Begrünung auf. Dies steht im Widerspruch zur geltenden Stellplatzverordnung, die einen
Baum pro sechs Stellplätze vorschreibt.

Anfrage Ortserweiterung Eddersheim Nord-Ost
Die Planung einer Ortserweiterung im Nord-Osten Eddersheims ist stadtweit bekannt,
die Informationslage ist unzureichend.

Anfrage Internetpräsenz der Stadt Hattersheim
Hattersheim präsentiert sich als Vorreiter in Sachen Digitalisierung. Die Überarbeitung der städtischen
Internetpräsenz wurde bereits vor längerer Zeit angekündigt, jedoch sind bisher keine sichtbaren
Fortschritte zu verzeichnen.

Anfrage Sozialräume für Busfahrer:innen
Busfahrer:innen leisten einen wesentlichen Beitrag zur Mobilitätswende und zur Aufrechterhaltung des öffentlichen Nahverkehrs in unserer Stadt. Ihre Arbeitsbedingungen, insbesondere während der Pausen an den Endhaltestellen und Bahnhöfen, sind während der Ausübung ihres Berufs unerlässlich.

Anfrage Phrix
Wie aus der Presse zu vernehmen war, ist die Prinz von Preußen Grundbesitz AG insolvent. Gibt es bereits einen neuen Investor?

Anfrage Messstelle für Nitratbelastung auf der Gemarkung Hattersheim am Main
Wie der Presse zu entnehmen war, wird auf der Gemarkung Hattersheim eine Messstelle für Nitratbelastung installiert. Wann ist mit ersten Messergebnissen zu rechnen? In welchem Turnus wird gemessen?  Wo kann die Bevölkerung die Messergebnisse einsehen?

 

 

Anfrage ehemaliges Gasthaus Zum Löwen

 

 

Personalwohnungen für Erzieher*innen: Hattersheim braucht Lösungen, keine Ausreden

Die AG Soziales der Hattersheimer Grünen kritisiert die ablehnenden Reaktionen von Bürgermeister Klaus Schindling und der FDP auf ihre Forderung nach Personalwohnungen für pädagogische Fachkräfte. Die Grünen hatten vorgeschlagen, über die städtische Wohnungsbaugesellschaft HaWoBau bezahlbaren Wohnraum für Erzieher*innen zu schaffen, um dem gravierenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

Die Behauptung von Bürgermeister Schindling, eine gezielte Wohnraumförderung für pädagogisches Personal verstoße gegen das Gleichheitsprinzip (Höchster Kreisblatt, 06.09.2025), weisen die Grünen entschieden zurück. "Diese Aussage ist rechtlich nicht haltbar und verkennt die Realität des Fachkräftemangels in der frühkindlichen Bildung", erklärt Friederike Schröder, Vorstandsmitglied und Mitglied der AG Soziales.

Das Wohnraumförderungsgesetz (WoFG) sieht ausdrücklich vor, dass Kommunen Wohnraum für "besondere Förderziele" bereitstellen dürfen. "Die gezielte Förderung von Wohnraum für pädagogisches Personal ist kein Verstoß gegen das Gleichheitsprinzip, sondern eine sozialpolitisch legitimierte Maßnahme zur Sicherung der Daseinsvorsorge", betont Schröder. „Auch der Main-Taunus-Kreis setzt bei seinen Varisano-Kliniken auf geförderten Wohnraum für Auszubildene und Angestellte, um als Arbeitsgeber attraktiv zu sein und die Gesundheitsversorgung zu gewährleisten. Wirft Herr Schindling auch dem Kreis eine Verletzung des Gleichheitsprinzips vor?“

Auch die Argumentation der FDP, die als Gegenargument die schwierige Haushaltslage anführt, überzeugt die Grünen nicht. "Natürlich wollen auch wir einen effizienteren Haushalt. Gespart werden sollte jedoch niemals an der Qualität der Betreuung unserer Kinder", so Schröder. "Bei hoher Nachfrage nach Erzieher*innen und geringem Angebot an Arbeitskräften muss man den Menschen etwas bieten, um sie für sich zu gewinnen. Man würde denken, eine Partei, die für eine freie Marktwirtschaft steht, würde das verstehen."

Die Bertelsmann-Studie zeigt die Dringlichkeit des Problems: In Hessen fehlen bereits über 7.500 Fachkräfte in Kitas. Hattersheim ist mit 17 unbesetzten Vollzeitstellen besonders betroffen. Die Aussage des Bürgermeisters, dass "es bislang nie an der Wohnungssuche gescheitert sei", ignoriert laut den Grünen die Tatsache, dass viele Bewerbungen aufgrund der hohen Lebenshaltungskosten gar nicht erst eingehen.

"Städte wie Frankfurt und Bad Soden setzen bereits gezielt auf Wohnraumförderung für pädagogisches Personal und Menschen in Mangelberufen– teils über städtische Wohnungsbaugesellschaften, teils über Kooperationen mit freien Trägern. Diese Modelle sind rechtlich geprüft und erfolgreich. Warum sollte Hattersheim hier nicht nachziehen?", fragt Betkin Goethals, Fraktionsmitglied und Teil der AG Soziales.

Die Grünen betonen ihre Bereitschaft, über "strukturelle Lösungen", wie sie die FDP fordert, zu diskutieren. "Wir würden sinnvolle Vorschläge zur Verbesserung der Situation immer unterstützen. Allerdings würden wir gerne hören, wie diese konkret aussehen sollen", so Schröder.

Wenn die Stadt Hattersheim ernsthaft Fachkräfte gewinnen will, muss sie mehr bieten als Imagefilme und Möglichkeiten zur Weiterbildung. Es braucht strukturelle Anreize – und dazu gehört bezahlbarer Wohnraum. Denn wer Bildung will, muss auch die Menschen wertschätzen, die sie ermöglichen.

Igelhäuser-Workshop für Kinder

AG Stadtbegrünung lädt ein: Gemeinsames Igelhäuserbauen für Kinder und Erwachsene

Die Arbeitsgemeinschaft Stadtbegrünung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hattersheim veranstaltet am 27. September 2025 einen Workshop zum Bau von Igelhäusern. Mit dieser Initiative möchten die GRÜNEN einen Beitrag zum Artenschutz leisten und gleichzeitig Kinder für die heimische Tierwelt sensibilisieren.

Mit dem nahenden Herbst beginnt für Igel die Zeit der Winterquartiersuche. Um den Tieren in städtischen Gebieten geeignete Rückzugsorte zu bieten, lädt die AG Stadtbegrünung Kinder ab vier Jahren und ihre erwachsenen Begleitpersonen zu einem gemeinsamen Bastelvormittag ein. Die Veranstaltung findet am Samstag, dem 27. September, von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

"Mit unserem Workshop möchten wir nicht nur praktische Winterquartiere für Igel schaffen, sondern auch das Bewusstsein für die Bedürfnisse unserer heimischen Wildtiere stärken", erklärt Stefanie Grob vom Vorstand der GRÜNEN Hattersheim. "Gerade in Zeiten des fortschreitenden Biodiversitätsverlusts ist es wichtig, schon den Jüngsten zu vermitteln, wie wir unsere tierischen Nachbarn unterstützen können."

Bereits im letzten Jahr hatten Hattersheimer Kinder viel Freude beim Bau der Igelhäuser. Und auch in diesem Herbst soll unter Anleitung wieder fleißig geschraubt, getackert, und geschmirgelt werden. Und natürlich dürfen die fertigen Häuser auch in diesem Jahr individuell bemalt werden.

"Der Workshop bietet eine hervorragende Gelegenheit für generationenübergreifendes Lernen und gemeinsames Handeln für den Naturschutz", betont Friederike Schröder, ebenfalls Vorstandsmitglied. "Die selbstgebauten Igelhäuser werden nicht nur den Tieren zugutekommen, sondern auch das Verständnis für ökologische Zusammenhänge fördern."

Für die Materialkosten wird ein Unkostenbeitrag von 15 Euro pro Igelhaus erhoben. Interessierte werden gebeten, sich vorab anzumelden, da die Plätze begrenzt sind – entweder hier oder per E-Mail an kontakt@remove-this.gruene-hattersheim.de

Die Hattersheimer Grünen laden zur September-Radtour ein

Die Gruppe „Grün radelt“ lädt alle Fahrradbegeisterten zum Mitradeln ein. Die Tour findet am Donnerstag, den 25. September 2025, statt und führt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer abwechslungsreichen Route zum Sportpark Kelsterbach.

Die circa 27 Kilometer lange Tour startet um 17:00 Uhr am Tierpark. Von dort aus geht es durch den Regionalpark, unterhalb der Weilbacher Kiesgruben und über den Bahnübergang nach Eddersheim. Am östlichen Ortsrand führt die Route zur Staustufe, wo der Main überquert wird. Anschließend radeln die Teilnehmer entlang des Gewerbegebietes Mönchhof zum Rand der Landebahn. Über den Mönchwaldsee, durch den Wald zum Staudenweiher, dann zum Südpark und weiter zum Sportpark Kelsterbach, wo eine Einkehr im Lokal "AusZeit" geplant ist.

Der Rückweg führt durch den Schwanheimer Wald und entlang des Industrieparks, über den Main und schließlich zurück zum Ausgangspunkt am Tierpark.

"Mit dieser Tour wollen wir wieder einmal zeigen, wie vielfältig und schön unsere Region mit dem Fahrrad zu erkunden ist. Die Kombination aus Naturerlebnissen und urbaner Infrastruktur macht diese Tour besonders reizvoll", erklärt Lothar Hornung, Organisator der Fahrradtour. "Gleichzeitig unterstreichen wir damit unser Engagement für umweltfreundliche Mobilität und laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mit uns gemeinsam in die Pedale zu treten."

Die Teilnahme an der Fahrradtour ist kostenlos. Teilnehmende werden gebeten, ein verkehrssicheres Fahrrad mitzubringen. Die Strecke ist für durchschnittlich geübte Radfahrer gut zu bewältigen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber für eine Tischreservierung im Lokal „AusZeit“ sinnvoll.

Wer möchte, kann sich gerne bei Lothar Hornung melden:

Mail: lothar.hornung@remove-this.gmx.de Mobil: 01520 65 99 220

Hattersheimer Grüne radeln mit bei der Sommerradtour mit Landtags- und Bundestagsabgeordneten

Die jährliche Sommerradtour des Grünen Kreisverbands wurde, wie in jedem Jahr, von Landtags- und Bundestagsabgeordneten begleitet. In diesem Jahr radelte der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hessischen Landtag, Mathias Wagner und die Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Lührmann mit. Unter den etwa 40 Radlerinnen und Radlern waren auch die Erste Kreisbeigeordnete Madlen Overdick und der Erste Stadtrat von Hofheim, Daniel Philipp mit am Start. Treffpunkt war in der Hofheimer Altstadt und die Hattersheimer Gruppe stieß am Regionalpark-Raben dazu.

Über Eddersheim fuhr die Gruppe entlang des Mains nach Flörsheim und machte Rast beim gutbesuchten „Frühstück im Park“ zu dem die GALF eingeladen hatte. Hier stand ein ernstes Thema im Mittelpunkt: die geplante Änderung des Betriebskonzepts des Frankfurter Flughafens, von der nicht nur Flörsheim, sondern auch Eddersheim und weitere Teile des Main-Taunus-Kreises zusätzlich durch Fluglärm belasten wird.

Nach der Stärkung ging es weiter über Wicker und die Weinberge nach Wallau. Vor Ort erläuterte Daniel Philipp, welche Chancen die neue Bahnstrecke „Wallauer Spange“ für die Region bringt.

Nach rund 30 Kilometern endete die Tour bei der ökologisch bewirtschafteten Schlagmühle, wo die Radelnden bereits von der Betreiberin Annkathrin Tempel mit regionalen Leckereien und kühlen Getränken erwartet wurden. Eine Hofführung gewährte Einblicke in die vielfältigen Angebote, die die Gäste hier erwartet. Von gut sortiertem Hofladen bis zu organisierten Kindergeburtstagen wird hier einiges geboten.

Die Hattersheimer radelten anschließend durch Wicker, Weilbach und das Naturschutzgebiet Weilbacher Kiesgruben wieder zurück nach Hattersheim.

Grüne fordern umfassendes Konzept für ein kinder- und familienfreundliches Hattersheim

Die Arbeitsgruppe Soziales der Hattersheimer Grünen hat beim Treffen in der vergangenen Woche Ziele zur Stärkung der Familienpolitik in unserer Stadt zusammengestellt. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau der U3-Betreuung, der Gewährleistung sicherer Schulwege, und der Schaffung von Freiräumen und Treffpunkten für Jugendliche.

„Eine zukunftsfähige Stadt muss Familien in den Mittelpunkt stellen. Dabei geht es nicht nur um Betreuungsplätze, sondern um echte Bildungschancen von Anfang an“, erklärt Friederike Schröder vom Vorstand der Hattersheimer Grünen. „Wir wollen eine Kinderbetreuung mit pädagogischem Anspruch- und dafür muss es gelingen, mehr Fachkräfte für Hattersheim zu gewinnen. “

Konkret fordern die Grünen den Ausbau der U3-Betreuung, damit Eltern Familie und Beruf vereinbaren können. Dabei soll auf eine naturnahe, kindgerechte Gestaltung der Einrichtungen geachtet werden. Aber auch eine qualitativ hochwertige Schulkindbetreuung sollte für alle Kinder gleichermaßen gewährleistet werden können. Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken, soll die Stadt Hattersheim gezielt Wohnraum, z. B. bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Hawobau, für pädagogisches Personal bereitstellen.

„Der Mangel an qualifizierten Erzieherinnen und Erziehern ist ein strukturelles Problem, das wir aktiv angehen müssen“, betont Betkin Goethals, Stadtverordnete und Mitglied im Sozialausschuss. „Mit städtischen Wohnungen zu vergünstigten Konditionen können wir einen echten Anreiz für Fachkräfte schaffen, in unsere Stadt zu kommen und zu bleiben.“

Auch den Forderungen des Schülerparlaments nach sicheren Schulwegen soll zügig nachgegangen werden. Die Grünen fordern daher ein stadtweites Programm zur Verbesserung der Schulwegsicherheit mit einem besseren Radwegenetz, sicheren Querungsmöglichkeiten und einer konsequenten Verkehrsberuhigung im Umfeld von Schulen und Kindergärten.

Ein weiterer Schwerpunkt des Konzepts ist die Schaffung von Freiräumen für Jugendliche. Plätze im Freien, wie der Bolzplatz in der Siedlung, der Parkourplatz oder die Fläche unter dem Fly-Over, sind dabei genauso wichtige Treffpunkte wie selbstorganisierte Jugendtreffs oder Proberäume für Bands. Angebote in allen drei Stadtteilen, die durch eine aufsuchende Jugendarbeit unterstützt werden, sollen gewährleisten, dass auch Jugendliche, die nicht in Vereinen organisiert sind, eine Anlaufstelle und Ansprechpartner finden.

„Jugendliche brauchen Orte, an denen sie sich entfalten können, ohne ständig unter Aufsicht zu stehen“, so Anja Schmidt, die seit gut zwei Jahren bei den Hattersheimer Grünen aktiv ist. „Mit mehr Proberäumen für Bands und offenen Treffs stärken wir nicht nur die kulturelle Bildung, sondern auch die Eigenverantwortung junger Menschen.“

Hattersheimer Grüne informieren über ihre politische Arbeit

In diesen Tagen wird die erste Ausgabe des Bürgerbriefs „Grünes Blatt" des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim an die Haushalte der Stadt verteilt. Die Ausgabe informiert über verschiedene Initiativen der Grünen Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung und präsentiert den aktuellen Diskussionsstand zu lokalpolitischen Themen. Darüber hinaus stellt der Ortsverband verschiedene Mitmach-Aktionen vor, die zur aktiven Beteiligung an der Kommunalpolitik einladen sollen.

„Mit unserem ‚Grünen Blatt' möchten wir den Hattersheimerinnen und Hattersheimern einen transparenten Einblick in unsere politische Arbeit geben und sie ermutigen, sich aktiv an der Gestaltung unserer Stadt zu beteiligen", erklärt Nathalie Ferko, Fraktionssprecherin der Grünen in der Stadtverordnetenversammlung. „Wir stehen für eine nachhaltige und bürgernahe Politik und freuen uns über jeden konstruktiven Dialog."

Die Publikation wurde unter der Leitung von Uwe Broschk und Betkin Goethals, beide Mitglieder der Grünen Fraktion, sowie Friederike Schröder vom Vorstand des Ortsverbands entwickelt. Das „Grüne Blatt" soll von nun an regelmäßig erscheinen.

Auch die Grüne Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Lührmann kommt in der aktuellen Ausgabe zu Wort und schildert die Stimmung im politischen Berlin. Sie bietet an: „Als Ihre Abgeordnete bin ich gerne für Sie und Ihr Anliegen da."

„Die Verzahnung von lokalen Initiativen mit der übergeordneten Politik ist für uns von zentraler Bedeutung", betont Friederike Schröder. „Unser ‚Grünes Blatt' schlägt diese Brücke und zeigt auf, wie politische Entscheidungen auf verschiedenen Ebenen das Leben vor Ort beeinflussen. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, mit uns in Kontakt zu treten und sich mit ihren Anregungen und Ideen einzubringen."

Wir freuen uns über Ihre Rückmeldungen  zum „Grünen Blatt" sowie zu den darin vorgestellten Themen und Initiativen.

 

Saisonabschluss "Grüne im Grünen" – Einladung zum offenen Bürgerdialog an der Okriftler Uferbar

Die Hattersheimer Grünen laden zum letzten Mal in dieser Sommersaison zum informellen Bürgerdialog "Grüne im Grünen" ein. Die Veranstaltung findet
am 2. September 2025 um 19:30 Uhr an der Okriftler Uferbar statt und bietet allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre mit den Hattersheimer Grünen ins Gespräch zu kommen.

Auf der Agenda stehen aktuelle politische Themen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene. Die Veranstaltungsreihe hat sich in den vergangenen Wochen als beliebtes Format für den direkten Austausch zwischen Bürgerschaft und den politischen Aktiven etabliert.

"Der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist für uns essenziell, um lokale Anliegen zu verstehen und in unsere politische Arbeit einfließen zu lassen. Das Format 'Grüne im Grünen' hat sich als wertvoller Raum für offene Gespräche jenseits formeller Sitzungen bewährt", erklärt Andre Frei vom Vorstand der Hattersheimer Grünen. "Wir möchten alle Interessierten herzlich einladen, den Sommerausklang mit uns zu verbringen und über die Zukunft unserer Stadt ins Gespräch zu kommen."

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.

Hattersheimer Solar-Stammtisch informiert zu Rentabilität von Wärmepumpen

Das Image von Wärmepumpen hat in den letzten Jahren durch die teilweise falsche Berichterstattung Schaden genommen. Das Gebäudeenergiegesetz will den Umstieg von Gas- und Ölheizungen auf Wärmepumpen fördern und wurde zu Unrecht als Zwangsmaßnahme diffamiert. Öl- und Gasheizungen sind weiterhin erlaubt.

Wärmepumpen sind dagegen als teuer verschrien und daher werden immer noch neue Gasheizungen installiert. Der Solar-Stammtisch Hattersheim analysiert bei seiner nächsten Zusammenkunft die Kosten von Wärmepumpen in Anschaffung und Betrieb im Vergleich zur Gasheizung und will somit Entscheidungshilfe für Hausbesitzer anbieten für den Fall, dass die alte Öl- oder Gasheizung seine Funktion irreparabel einstellt.

Interessierte und Zweifler sind herzlich zum Solar-Stammtisch eingeladen, um sich anhand aktueller Informationen ein eigenes Urteil zu bilden.

Der Solar-Stammtisch findet am 25.08.2025 um 18 Uhr im Südringtreff Hattersheim statt, Südring 16, Hattersheim am Main.

Hattersheimer Grüne warnen vor drastisch steigender Verschuldung Hattersheims

Der Ortsverband Hattersheim von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN verzeichnet derzeit einen erfreulichen Mitgliederzuwachs.

In sieben thematischen Arbeitsgruppen engagieren sich langjährige und neue Mitglieder, um sich auf die Kommunalwahl im März 2026 vorzubereiten.

Die Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema städtische Finanzen befasst, hat bei ihrem zweiten Treffen über die besorgniserregende Entwicklung diskutiert. Vorausgegangen war in einem ersten Treffen eine Einführung in die Haushaltssystematik durch den Grünen Stadtverordneten Uwe Broschk. Danach haben sich die Mitglieder der Arbeitsgruppe mit dem Haushaltsplan der Stadt für die Jahre 2025/2026 vertraut gemacht.

Nach eingehender Analyse der aktuellen Haushaltssituation stellt die Arbeitsgruppe fest, dass der Schuldenstand der Stadt von 34 Millionen Euro Anfang 2017 auf voraussichtlich 97 Millionen Euro im Jahr 2027 ansteigen wird – eine Verdreifachung seit Beginn der CDU/FDP/FWG-Regierung.

Diese Entwicklung ist besonders alarmierend vor dem Hintergrund der erfolgreichen Entschuldungsmaßnahmen in den Jahren 2012 bis 2016. Damals hatten SPD und GRÜNE gemeinsam ein Programm zur Haushaltskonsolidierung erarbeitet und umgesetzt und somit die städtischen Finanzen nachhaltig saniert.

"Die Stadt Hattersheim steuert auf eine finanzielle Schieflage zu, die den kommunalpolitischen Handlungsspielraum drastisch einschränken wird", warnt Marcus Haub, der seit Januar bei den Grünen aktiv ist und seine 35-jährige Berufserfahrung im Finanzbereich einbringt. "Wir müssen jetzt gegensteuern, um nicht in eine Situation zu geraten, in der wir zukünftig nur noch verwalten, aber nicht mehr gestalten können."

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe stellen fest, dass selbst der Verkauf städtischer Grundstücke und die Ansiedlung großflächiger Gewerbebetriebe nicht ausreicht, um die steigenden Ausgaben im Bereich Personal und Dienstleistungen zu kompensieren.

Die AG Finanzen sieht in der Konsolidierung des kommunalen Haushalts eine zentrale Aufgabe für die kommende Legislaturperiode. Sie wird Vorschläge zur Kostenreduzierung und Umverteilung der Ausgaben zu Gunsten nachhaltiger Investitionen in das Wahlprogramm für die Kommunalwahl einbringen.

Die Hattersheimer Grünen laden ein zur Feierabend-Radtour nach Schwanheim

Die Hattersheimer Grünen laden zu einer Fahrradtour durch die westliche Mainregion ein. Die Tour findet am 28. August 2025 statt und führt die Teilnehmenden durch eine abwechslungsreiche Landschaft.

„Startpunkt ist um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark. Wir radeln über den Kastengrund, durch die Krifteler Obstgärten, vorbei an der Jahrhunderthalle und über die Leuna-Brücke nach Schwanheim. Ein besonderes Highlight ist die Einkehr in der traditionsreichen Gaststätte "Mainlust" in Schwanheim, auch bekannt als "Desche Otto", die nicht nur kulinarisch, sondern auch kulturell einiges zu bieten hat“, beschreibt Lothar Hornung, der die Planung und Leitung dieser Tour übernommen hat, die Route.

"Mit dieser Fahrradtour möchten wir nicht nur die Schönheit unserer Region erlebbar machen, sondern auch auf die Bedeutung einer gut ausgebauten Fahrradinfrastruktur aufmerksam machen", erklärt Lothar Hornung. "Die unterschiedliche Qualität der Radwege an der Stadtgrenze zwischen Frankfurt und Hattersheim zeigt exemplarisch, wie wichtig einheitliche Standards für ein durchgängiges Radwegenetz in der Metropolregion sind."

Die Tour umfasst etwa 35 Kilometer und führt durch verschiedene Naturräume und städtische Gebiete. Unterwegs werden auch kulturelle Besonderheiten wie der "Struwwelpeterbaum" im Regionalpark Rhein-Main besichtigt.

"Fahrradmobilität ist ein zentraler Baustein für die Verkehrswende in unserer Region", betont Hornung. "Mit dieser Tour zeigen wir, wie attraktiv das Radfahren sein kann, wenn die entsprechende Infrastruktur vorhanden ist. Gleichzeitig werden die Defizite sichtbar, an denen wir gemeinsam arbeiten müssen."

Interessierte Mitradelnde sind herzlich eingeladen, an der Tour teilzunehmen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber sinnvoll, damit ausreichend Plätze beim „Desche Otto“ reserviert werden können.

Wer möchte, kann sich gerne bei Lothar Hornung melden:

Mail: lothar.hornung@remove-this.gmx.de Mobil: 01520 65 99 220

Hattersheimer Grüne laden ein zum nächsten „Grüne im Grünen"

Die Hattersheimer Grünen setzen ihre erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" fort und laden interessierte Bürgerinnen und Bürger zum nächsten öffentlichen Treffen ein. Die Veranstaltung findet am Dienstag, dem 19. August 2025, ab 19:30 Uhr an der Okriftler Uferbar statt.

„Auch nach den Sommerferien bieten wir unsere offenen Treffen an, um mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen", erklärt Friederike Schröder, Vorstandsmitglied der Hattersheimer GRÜNEN. „Wir stellen uns gerne sachlicher Kritik und freuen uns über Ideen und Anregungen für unsere kommunalpolitische Arbeit.“

Die Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" hat sich als wichtiges Forum für den direkten Austausch zwischen den Hattersheimer GRÜNEN und der Bevölkerung etabliert. Grüne Stadtverordnete und Mitglieder des Vorstands stehen für Fragen zur Verfügung und nehmen Anregungen für ihre kommunalpolitische Arbeit entgegen.

Thematisch sind der Diskussion keine Grenzen gesetzt – von lokalen Verkehrsfragen über Stadtentwicklung bis hin zu übergeordneten umwelt- und klimapolitischen Themen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Großer Zuspruch bei Gesprächsständen der Hattersheimer Grünen

Weitere Termine im August geplant

Die Hattersheimer Grünen konnten am vergangenen Wochenende bei ihren drei Gesprächsständen im Stadtgebiet zahlreiche Bürgerinnen und Bürger begrüßen. Trotz der durchwachsenen Wetterlage folgten viele Hattersheimerinnen und Hattersheimer der Einladung auf ein Eis und nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen und Ideen für die Stadtentwicklung mit den Kommunalpolitiker*innen zu teilen.

"Die Resonanz hat unsere Erwartungen deutlich übertroffen. Es wurde ersichtlich, dass die Bürgerinnen und Bürger ein ausgeprägtes Interesse an der aktiven Mitgestaltung ihrer Stadt haben und über ein beachtliches Innovationspotenzial verfügen", resümiert Nathalie Ferko, Fraktionsvorsitzende der Grünen in Hattersheim.

In den intensiven Gesprächen kristallisierten sich mehrere Themenschwerpunkte heraus, die den Hattersheimerinnen und Hattersheimern besonders am Herzen liegen. Hierzu zählen der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs mit neuen Busverbindungen und einer höheren Taktung, die Schaffung sicherer Schulwege sowie die dringende Bereitstellung von bezahlbarem Wohnraum.

Weitere zentrale Anliegen der Bürgerschaft betreffen die mangelnde Barrierefreiheit am Bahnhof sowie am Bahnübergang Eddersheim, den Wunsch nach einer Erweiterung der städtischen Grünflächen und kritische Stimmen bezüglich der zunehmenden Anzahl von Rechenzentren im Stadtgebiet.

"Die Gespräche haben uns gezeigt, dass die Hattersheimerinnen und Hattersheimer nicht nur kritisch beobachten, sondern auch konstruktive Lösungsansätze einbringen. Dieses Potenzial sollte auch im regulären Verwaltungshandeln stärker berücksichtigt werden", betont Ferko.

Aufgrund des großen Gesprächsbedarfs haben die Hattersheimer Grünen beschlossen, zwei weitere Termine anzubieten: am Freitag, den 15. August 2025, von 15 bis 17 Uhr am Marktplatz sowie am Samstag, den 16. August 2025, von 10 bis 12 Uhr vor dem Edeka-Markt. Auch bei diesen Terminen sind alle Interessierten herzlich zu einem Gespräch bei einem Eis eingeladen.

Hattersheimer Grüne laden ein zum nächsten „Grüne im Grünen"

Die Hattersheimer Grünen setzen ihre beliebte Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" fort und laden interessierte Bürgerinnen und Bürger zum nächsten öffentlichen Treffen ein. Die Veranstaltung findet am kommenden Dienstag, dem 5. August 2025, ab 19:30 Uhr an der Okriftler Uferbar statt.

„Wir freuen uns auf einen regen Austausch über Grüne Politik, aber auch auf Anregungen und Ideen für politische Initiativen in Hattersheim", erklärt Stefan Hohmann, Vorstandsmitglied der Hattersheimer Grünen. „Diese offenen Treffen bieten eine hervorragende Gelegenheit für den direkten Dialog zwischen Kommunalpolitik und Bürgerschaft in entspannter Atmosphäre."

Die Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" hat sich in den vergangenen Monaten als wichtiges Format etabliert, um niedrigschwellig mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Dabei stehen die Hattersheimer Grünen für Fragen zur Verfügung und nehmen Anregungen für ihre politische Arbeit im Stadtparlament entgegen.

Thematisch sind der Diskussion keine Grenzen gesetzt – von lokalen Verkehrsfragen über Stadtentwicklung bis hin zu übergeordneten umwelt- und klimapolitischen Themen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sommer, Sonne, Politik

Grüne Hattersheim laden zu Bürgerdialog mit Erfrischung ein

Im Vorfeld der Kommunalwahl im kommenden Frühling intensivieren die Hattersheimer Grünen den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. An drei aufeinanderfolgenden Tagen vom 1. bis 3. August werden Stände an verschiedenen zentralen Orten in Hattersheim eingerichtet, um mit den Einwohnerinnen und Einwohnern ins Gespräch zu kommen.

"Wir möchten den Menschen in Hattersheim die Möglichkeit geben, ihre Ideen und Perspektiven direkt mit uns zu teilen", erklärt Friederike Schröder vom Vorstand des Ortsverbandes. "Unser Ziel ist es, gemeinsam zu erarbeiten, wie wir unsere bereits lebenswerte Stadt noch zukunftsfähiger gestalten können."

Die Vorwahlstände bieten nicht nur Raum für politischen Austausch, sondern auch eine kühle Erfrischung in Form von Eis.

Die Gesprächsstände finden zu folgenden Terminen statt:

  • Freitag, 1. August 2025, 15:30 bis 17:00 Uhr am Marktplatz Hattersheim
     
  • Samstag, 2. August 2025, 16:00 bis 18:00 Uhr am Okriftler Mainufer nahe der Uferbar
     
  • Sonntag, 3. August 2025, 9:00 bis 11:00 Uhr vor dem Schwimmbad

„Hattersheim hat in vielen Bereichen bereits eine hohe Lebensqualität. Dennoch gibt es immer Potenzial für Verbesserungen, insbesondere in Bezug auf Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Bürgerbeteiligung. Wir freuen uns auf konstruktive Gespräche und innovative Ideen", so Friederike Schröder abschließend.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Vorwahlstände zu besuchen und sich aktiv in die Gestaltung der Zukunft Hattersheims einzubringen.

Grüne im Grünen mit Anna Lührmann

Anna Lührmann berichtet beim Grünen Treffen an der Uferbar über politische Herausforderungen

Bei einer gut besuchten Veranstaltung an der Uferbar gab die Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Digitalisierung und Staatsmodernisierung, Anna Lührmann, Einblicke in die aktuelle politische Lage in Berlin. Sie zeigte sich besorgt über die geringe Stabilität der Regierung, der zuletzt die Wahl der Bundesverfassungsrichter nicht gelungen sei.

Lührmann betonte, dass Klimaschutz und Energiewende weiterhin die wichtigsten Themen auf der politischen Agenda sind. „Leider wird hier gerade wieder das Rad zurückgedreht“, sagte sie. Nach 16 Jahren zögerlichen Handelns unter Merkel und drei Jahren, in denen die Klimaziele durch Minister Habeck wieder vorangetrieben wurden, hatte man mit einer Verlangsamung gerechnet – nicht mit einer Kehrtwende. Die rückwärtsgewandte Fixierung auf Gas und die Abkehr von Erneuerbaren schafft erneut Abhängigkeiten, die man gerade erst überwunden hatte. Die Grünen im Bundestag werden die Regierung stets an ihre Verantwortung erinnern: Klimaschutz ist eine Pflichtaufgabe. Am Tag des Treffens wurde bekannt, dass der Internationale Gerichtshof in einem historischen Gutachten erklärte, Staaten, die ihren Klimaschutzverpflichtungen nicht nachkommen, begehen „eine völkerrechtswidrige Handlung“.

Ein weiterer Schwerpunkt war die Digitalisierung. Hier müsse vor allem die digitale Souveränität gestärkt werden, um nicht von ausländischen Softwareanbietern abhängig zu sein. Die Anwesenden regten an, mehr in die Medienkompetenz junger Menschen zu investieren. Schulen sollten junge Menschen besser auf die digitale Welt vorbereiten und kritisches Denken fördern. „Ein Social-Media-Verbot für Nutzer unter 16 Jahren reicht allein nicht aus, da die Einhaltung schwer zu kontrollieren ist. Alle Menschen sollen vor Lügen und Manipulation im Netz geschützt werden“, so Lührmann. Es bestehet dringender Handlungsbedarf, um klare Regeln für digitale Plattformen zum Schutz aller Nutzergruppen durchzusetzen und vertrauenswürdige Quellen zu stärken.

In der anschließenden Diskussion wurde auch soziale Gerechtigkeit thematisiert. Eine Besucherin, die Bürgergeld empfängt, kritisierte, dass sie sich von den Grünen in sozialen Fragen nicht ausreichend wahrgenommen fühle. Die lebhafte Debatte drehte sich um Vorschläge der Grünen für mehr soziale Gerechtigkeit. Veränderungen wie die Mobilitäts- oder Energiewende bereiten Menschen mit niedrigen Einkommen Sorgen. Lührmann berichtete aus Berlin, wie schwierig es ist, Ziele wie Kindergrundsicherung, Mindestlohn, Bürgergeld und Deutschlandticket in Koalitionen durchzusetzen. Ohne die Grünen in Regierungsverantwortung würden viele dieser Maßnahmen kaum umgesetzt oder rückgängig gemacht.

„Anna Lührmann hat mit ihrer offenen Art und ihrem fundierten Fachwissen einen wertvollen Einblick in die aktuellen politischen Herausforderungen gegeben. Diese Veranstaltung zeigt, wie wichtig der direkte Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist“, resümierte Andre Frei. „Wir nehmen Kritik ernst und setzen uns dafür ein, dass ökologische Maßnahmen allen zugutekommen – unabhängig vom Einkommen.“ Friederike Schröder ergänzte: „Umwelt- und Klimaziele müssen Hand in Hand mit sozialer Gerechtigkeit gehen. Das verfolgen wir auch auf Landes- und Bundesebene mit Nachdruck.“

Trotz der schwierigen politischen Rahmenbedingungen bleibt der Einsatz für Klimaschutz, digitale Souveränität und soziale Gerechtigkeit unvermindert wichtig.

Hattersheimer Grüne fordern: Stadt muss sich gegen Hitzebelastung wappnen

Konzept für kühle Orte und Versorgung mit öffentlichem Trinkwasser dringend notwendig

 

Die Arbeitsgruppe Stadtentwicklung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hattersheim kritisiert das Fehlen eines integrierten Stadtentwicklungskonzepts, das auch die zunehmende Hitzebelastung in der Stadt berücksichtigt. Während die Temperaturen in den Sommermonaten kontinuierlich steigen, wurden konkrete Anträge der Grünen-Fraktion zur Schaffung von kühlen Orten und der Installation von Trinkwasserbrunnen von der CDU/FDP/FWG-Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung abgelehnt.

"Die fortschreitende Klimaerhitzung macht es zwingend erforderlich, dass wir unsere städtische Infrastruktur anpassen. Es geht nicht um Luxus, sondern um die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Bürgerinnen und Bürger", erklärt Nathalie Ferko, Fraktionssprecherin und Mitglied der Arbeitsgruppe Stadtentwicklung. Die Grünen fordern insbesondere die Schaffung von schattigen Spielplätzen, mehr Sitzmöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren in kühleren Bereichen sowie ein flächendeckendes Netz an Trinkwasserbrunnen im Stadtgebiet.

Betkin Goethals, ebenfalls Mitglied der AG, ergänzt: "Statt auf kurzlebige und pflegeintensive Blumenbeete zu setzen, die in der Hitze einen enormen Bewässerungsaufwand verursachen, sollten wir verstärkt in den Erhalt und die Pflege des vorhandenen Baumbestands und die Pflanzung von Bäumen – auch innerorts - investieren. Diese bieten nicht nur natürlichen Schatten, sondern verbessern auch das Mikroklima in unserer Stadt nachhaltig.“

Die Grünen weisen darauf hin, dass besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen wie Kinder, ältere Menschen und Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen unter der zunehmenden Hitzebelastung leiden. Laut aktuellen Studien steigt die Zahl der hitzebedingten gesundheitlichen Notfälle in den Sommermonaten stetig an. "Es ist eine kommunale Pflichtaufgabe, für den Schutz dieser besonders gefährdeten Gruppen zu sorgen", betont Ferko.

Eine besondere Herausforderung stellt in Hattersheim der Bau großflächiger Rechenzentren dar, die erheblich zum Wärmeeintrag beitragen und in bestehende Kaltluftschneisen eingreifen. "Diese zusätzliche Belastung muss durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen werden. Die Stadt kann sich nicht länger vor ihrer Verantwortung drücken", fordert Goethals.

Die Hattersheimer Grünen verweisen auf das internationale Netzwerk klimaresilienter Städte, dem sich bereits zahlreiche Kommunen angeschlossen haben und das viele Anregungen bietet. Diese Städte setzen auf intelligente Lösungen, um Herausforderungen wie Hitzestress, aber auch Überschwemmungen und Dürren zu bewältigen. "Es geht um nichts weniger als die Zukunftsfähigkeit unserer Stadt. Wir müssen jetzt handeln, um Hattersheim klimaresilient zu gestalten", so das Fazit der Arbeitsgruppe Stadtentwicklung.

Zur Pressemitteilung der CDU: „Vom Rettungsschirm zur Erfolgsgeschichte“

Diese Pressemitteilung veranlasst mich, die Fakten richtigzustellen.

Anders als in der Pressemitteilung der CDU behauptet, wurde die Stadt Hattersheim bereits Ende 2017 vorzeitig aus dem Schutzschirm entlassen (Das ist nachzulesen u.a. in der FAZ vom 23.12.2017). BM Schindling ist seit Oktober 2017 im Amt.

Die Fakten: 2012 hatte sich die Stadt Hattersheim entschieden, den vom Land Hessen angebotenen Schutzschirm zu nutzen, um den Haushalt zu entschulden. Hierzu war es erforderlich den kommunalen Haushalt dauerhaft zu entlasten, wozu es einen straffen Sparplan in Form eines 50-Punkte Programms bedurfte, das von SPD und Grünen erarbeitet wurde. Die Einsparungen waren hart und auch auf Liebgewonnenes musste verzichtet werden. Hinzu kam die Aufgabe des Kastengrunds durch Sanofi/Aventis, die zu einer Gewerbesteuereinbuße von mehreren Millionen Euro jährlich geführt hatte.

Durch eine straffe Haushaltsführung durch Bürgermeisterin Antje Köster (SPD, bis Oktober 2017 im Amt), konnte die Stadt frühzeitig aus dem Schutzschirm entlassen werden. Bei Amtsübergabe an BM Schindling waren somit alle Kassenkredite bereits durch das Land abgelöst (über 20 Millionen Euro) und der damalige Schuldenstand lag bei etwas über 30 Millionen Euro.

Trotz einer Steigerung der Gewerbesteuereinnahmen, die sehr zu begrüßen sind, wird (entgegen den Wahlversprechen der CDU) wiederholt an der Grundsteuer-Schraube gedreht und die Bürgerinnen und Bürger damit zusätzlich belastet.

Eine kontinuierliche Steigerung der Ausgaben und die Aufnahme neuer Schulden werden den Schuldenstand bis 2028 auf über 90 Millionen anhäufen. Städtische Grundstücke wurden bereits veräußert, sodass für zukünftig Verantwortliche keine Möglichkeit besteht durch Verkauf von Immobilien den Haushalt auszugleichen.

Ich wünsche dem Bürgermeister, vor allem aber der Stadt und den Hattersheimerinnen und Hattersheimern, dass die Gewerbesteuer-Prognosen eingehalten, oder besser noch überschritten werden, um auch nachfolgenden Generationen einen Handlungsspielraum zu ermöglichen.

Karin Schnick
Erste Stadträtin a.D.

Grüne kritisieren einseitige Parteipräsenz beim Stadtfest "Hattersheim geht (R)aus"

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim äußert deutliche Kritik an der exklusiven Beteiligung der CDU am städtischen Fest "Hattersheim geht (R)aus", das am 5. Juli 2025 stattfand.

Anders, als in den vergangenen Jahren, in denen eine Beteiligung politischer Parteien nicht vorgesehen war, sicherte sich in diesem Jahr die CDU einen prominenten Getränkestand in unmittelbarer Nähe zur Hauptbühne, schaltete eine Anzeige im offiziellen Programmheft und betrieb bereits vorab Pressearbeit zu ihrer Teilnahme.

Die von der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, die direkt dem Bürgermeister der Stadt Hattersheim unterstellt ist (der gleichzeitig auch Vorsitzender der Hattersheimer CDU ist), organisierte Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal stattfand, sollte eigentlich die Attraktivität der Innenstadt steigern und lokalen Unternehmen eine Plattform bieten.

"Im Hinblick auf die Kommunalwahl im kommenden Frühjahr stellt diese exklusive Beteiligung einer einzelnen Partei einen klaren Wettbewerbsvorteil dar, der mit demokratischen Grundprinzipien nicht vereinbar ist", erklärt Stefan Hohmann, Mitglied im Vorstand der Hattersheimer Grünen. "Anders als beim Weihnachtsmarkt, wo alle Parteien gleichberechtigt angefragt werden, wurde diese Möglichkeit hier offenbar nur der CDU eingeräumt."

Besonders problematisch erscheint den Grünen die Aussage der CDU in ihrer Pressemitteilung, in der es heißt: "Wer wirklich etwas für unsere Bürgerinnen und Bürger tun will, darf gerne mit anpacken und Verantwortung übernehmen." Diese Aussage suggeriert, dass andere Parteien weniger engagiert seien und kein Interesse hätten, obwohl die Teilnahme von Parteien beim Stadtfest bisher nicht vorgesehen war.

Die Grünen sehen in der Situation nicht nur ein demokratiepolitisches Problem, sondern auch eine Konkurrenz zur lokalen Gastronomie, die eigentlich durch die Veranstaltung gefördert werden sollte. "Ein Getränkestand einer politischen Partei steht in direkter Konkurrenz zu den ansässigen Gastronomiebetrieben, die bereits unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen arbeiten. Das konterkariert das ursprüngliche Ziel der Veranstaltung", so Hohmann weiter.

Der Ortsverband fordert die Stadtverwaltung auf, künftig für Transparenz und Gleichbehandlung aller politischen Kräfte zu sorgen und städtische Veranstaltungen nicht für einseitige parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren. "Entweder alle demokratischen Parteien erhalten die Möglichkeit zur Teilnahme oder keine – alles andere ist mit dem Grundsatz der Chancengleichheit im demokratischen Wettbewerb nicht vereinbar", bekräftigt Hohmann.

„Grün-Radelt" lädt zur Feierabend-Radtour durch den Vordertaunus ein

Auch nach dem Hattersheimer Stadtradeln geht es weiter. Die Gruppe „Grün-Radelt" von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lädt zur weiteren Feierabend-Radtour am 24. Juli 2025 ein. Die Tour wird interessierte Radfahrerinnen und Radfahrer durch den malerischen Vordertaunus führen und bietet eine ideale Gelegenheit, die lokale Natur zu genießen.

Die Feierabend-Tour beginnt um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark. Von dort aus führt die Route durch den westlichen Vordertaunus nach Kelkheim, wo im Gimbacher Hof eine Einkehr zur Stärkung eingeplant ist. Nach der Pause kehrt die Gruppe auf einer abwechslungsreichen Strecke zurück nach Hattersheim.

„Mit unseren Feierabend-Radtouren wollen wir nicht nur ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität setzen, sondern auch die wunderschöne Naturlandschaft in unserer Region erlebbar machen", erklärt Stefan Ehrecke, Organisator der Tour. „Das gemeinsame Radeln ist zudem eine hervorragende Möglichkeit, sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen."

Die Gruppe „Grün-Radelt" hat bereits aktiv am Hattersheimer Stadtradeln teilgenommen und dort mit 34 Radelnden und 8.631 km einen guten 2. Platz belegt. An dieser Stelle herzlichen Glückwunsch an das Team des TVO, das in diesem Jahr mit 66 Radelnden über 16.300 km zusammengetragen hat. Auch die Teilnahme der Heinrich-Böll-Schule hat mit über 3.000 km einen guten Anteil zum Hattersheimer Gesamtergebnis von 51.254 km beigetragen.

Durch die internationale Kampagne des Klimabündnis sollen Menschen vom Auto auf Fahrrad umsteigen und im Wettbewerb CO2 einsparen. Das Team „Grün radelt“ lädt darüber hinaus einmal im Monat zum gemeinsamen Radfahren ein.

Die Feierabend-Tour am 24. Juli über schattige Waldwege ist speziell für die Sommerferienzeit konzipiert und lädt alle Interessierten ein, unabhängig von ihrer politischen Orientierung.

Teilnehmende werden gebeten, ein verkehrssicheres Fahrrad mitzubringen. Die Strecke ist für durchschnittlich geübte Radfahrer gut zu bewältigen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber für eine Tischreservierung im Gimbacher Hof sinnvoll.

Wer möchte, kann sich gerne bei Stefan Ehrecke melden: stefan.ehrecke@googlemail.com, 0163 6379877

Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Lührmann zu Gast bei „Grüne im Grünen" in Hattersheim

Die Bundestagsabgeordnete Dr. Anna Lührmann wird in der kommenden Woche am Mittwoch, den 23. Juli 2025, die Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" des Ortsverbandes Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim besuchen.

Das Treffen findet ab 19:30 Uhr in entspannter Atmosphäre an der Okriftler Uferbar statt.

Die renommierte Politikerin wird den Anwesenden aus erster Hand über die aktuellen politischen Entwicklungen in Berlin berichten und steht für einen offenen Dialog zur Verfügung. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, ihre Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.

„Wir freuen uns sehr, dass Dr. Anna Lührmann unserer Einladung folgt und den direkten Austausch mit den Menschen vor Ort sucht", erklärt Friederike Schröder, vom Vorstand der Hattersheimer Grünen. „Diese Veranstaltung bietet eine hervorragende Gelegenheit, politische Prozesse transparenter zu gestalten und die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger direkt in die Bundespolitik zu tragen."

Die Veranstaltungsreihe „Grüne im Grünen" zeichnet sich durch ihren informellen Charakter aus und soll den niedrigschwelligen Austausch zwischen Politik und Bevölkerung fördern. Weitere Termine der Reihe werden rechtzeitig über die lokale Presse, die Website der Grünen Hattersheim sowie deren Social-Media-Kanäle bekannt gegeben.

Hattersheimer Grüne fordern zügige Umsetzung wichtiger Maßnahmen aus dem Klimaschutzprogramm der Stadt

Hitzewellen erfordern energetische Ertüchtigung von Gebäuden

Angesichts der anhaltenden Hitzewelle und der zunehmenden Extremwetterereignisse hat die Arbeitsgruppe Energie der Hattersheimer Grünen einen umfassenden Fünf-Punkte-Plan zur Ergänzung des kommunalen Klimaschutzkonzepts im Bereich Wärme erarbeitet. Dieser sieht unter anderem eine Sanierungsstrategie für städtische Gebäude und eine verstärkte Bürgerberatung vor.

"Die Zeit des Abwartens ist vorbei", betont Dr. Thomas Seifert, Mitglied der AG-Energie. „Wir müssen alle unseren Beitrag zum Abbremsen einer weiteren klimatischen Verschlechterung leisten. Die aktuelle Bundesregierung vernachlässigt die Klimaziele, die im Pariser Klimaabkommen zugesagt wurden. Jetzt sollen Mittel aus dem Sondervermögen – entgegen allen Zusagen – nicht für Investitionen in Klimaschutz eingesetzt, sondern unnötig viel Gaskraftwerke gebaut werden, die neue Abhängigkeiten schaffen und das Klima anheizen. Zusätzlich soll der Gaspreis aus dem Klimatransformationsfond subventioniert werden, was eine krasse Zweckentfremdung und klimaschädliche Maßnahme darstellt.“

 

Die Arbeitsgruppe Energie von Bündnis 90/Die Grünen hat folgende Kernpunkte erarbeitet, die das kommunale Klimaschutzkonzept im Bereich Wärme ergänzen sollen:

  1. Erstellung einer Sanierungsstrategie und eines Sanierungsfahrplans für städtische Gebäude

  2. Errichtung städtischer Neubauten im Passivhaus-Standard

  3. Offensive Beratung und Unterstützung von Bürgerinnen und Bürgern bei der energetischen Gebäudesanierung durch Informationsveranstaltungen.

  4. Erarbeitung und Veröffentlichung eines Transformationsplans der HaWoBau.

  5. Einbeziehung der Einwohnerinnen und Einwohner in die Entwicklung des kommunalen Wärmeplans.

Es mag befremdlich klingen, bei Temperaturen von über 30°C über energetische Haussanierung zu sprechen, aber eine bessere Hausdämmung schützt auch vor Hitze von außen und manche Wärmepumpen können Innenräume über Flächenheizungen wunderbar kühlen.

Die Hattersheimer Grünen setzen sich weiterhin dafür ein, dass der Klimaschutz auch in Hattersheim eine höhere Priorität erhält und neben Lippenbekenntnissen auch die notwendigen finanziellen Mittel dafür bereitgestellt werden.

Hattersheim muss beim Klimaschutz handeln

Grüne AG Energie zieht Bilanz nach städtischer Klimaveranstaltung

In der vergangenen Woche fand in Hattersheim eine gut besuchte städtische Informationsveranstaltung zum Thema "Klimawandel Hattersheim 2050" statt. Der „Spiegel“-Bestsellerautor Toralf Staud zeigte Ursachen und Auswirkungen des Klimawandels auf. Die anschließende Diskussion zeigte, dass viele Bürgerinnen und Bürger ein konsequenteres Handeln anmahnen.

Im Anschluss an die Veranstaltung traf sich die „Arbeitsgruppe Energie“ der Hattersheimer Grünen, um konkrete Handlungsoptionen für die Stadt Hattersheim zu diskutieren.

Ein wichtiger Punkt der Beratungen war das Gebäudeenergiegesetz (GEG), welches einen notwendigen Beitrag zur Reduktion von CO2-Emissionen im Gebäudesektor leisten soll.

Die anhaltende Debatte um das Gebäudeenergiegesetz (GEG) wird weiterhin von gezielter Desinformation überschattet. Die Arbeitsgruppe sieht sich daher veranlasst, die tatsächlichen Regelungen und Auswirkungen des Gesetzes darzulegen und weit verbreitete Fehlinformationen zu korrigieren.

Der Gebäudesektor verursacht etwa 30 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland. Die Modernisierung veralteter Heizsysteme stellt daher einen unverzichtbaren Baustein zur Erreichung der Klimaschutzziele dar. Das GEG legt fest, dass ab 2024 neu installierte Heizanlagen zu mindestens 65 Prozent mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen.

"Im Gegensatz zu Behauptungen, die immer wieder gezielt gestreut werden, zwingt das GEG niemanden, sofort eine Wärmepumpe einzubauen", betont Karin Schnick vom Vorstand der Hattersheimer Grünen. "Das Gesetz bietet vielmehr verschiedene technologische Optionen wie Fernwärme, Hybridheizungen oder Biomasseheizungen und enthält umfangreiche Übergangsfristen sowie Härtefallregelungen."

Bemerkenswert ist auch der Vergleich zum Vorgängergesetz der Merkel-Regierung (GEG 2020), das eine Austauschpflicht für 30 Jahre alte Ölheizungen vorsah.

Nachzulesen hier:

www.bbsr-geg.bund.de/GEGPortal/DE/Archiv/GEG/GEG2020/Neuerungen%20GEG%202020%20%20BMWK.pdf

Ein weiteres häufig anzutreffendes Missverständnis betrifft die Einsatzmöglichkeiten von Wärmepumpen. Entgegen vielen Darstellungen können diese in nahezu allen Gebäudetypen installiert werden, in Einzelfällen gegebenenfalls unter Anpassung der Heizkörper für einen effizienteren Betrieb. Auch in nicht vollständig sanierten Gebäuden ist der Einsatz möglich, wobei der Energiebedarf, wie bei jeder anderen Heizungsart, entsprechend höher ausfällt.

Zur Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger hatte die vorherige Bundesregierung unter Wirtschaftsminister Robert Habeck ein substanzielles Förderprogramm aufgelegt, das im Januar 2024 in Kraft trat. Dieses sieht einen Grundzuschuss von 30 Prozent vor, der unter bestimmten Voraussetzungen auf bis zu 70 Prozent der Investitionskosten ansteigen kann. Besonders einkommensschwache Haushalte mit einem zu versteuernden Einkommen unter 40.000 Euro erhalten zusätzliche Unterstützung.

"Die Wärmewende ist nicht nur ein ökologisches Erfordernis, sondern langfristig auch wirtschaftlich sinnvoll, da sie unsere Abhängigkeit von teuren fossilen Energieimporten reduziert", erläutert Schnick weiter. "Desinformationen zu diesem wichtigen Thema schaden nicht nur dem demokratischen Diskurs, sondern letztlich auch den Verbraucherinnen und Verbrauchern selbst."

Dr. Thomas Seifert, ebenfalls Mitglied der AG Energie und Initiator des Hattersheimer Solarstammtischs weist darauf hin, dass die Themen GEG, Nahwärmeversorgung, Wärmepumpen, Elektromobilität und Energiespeicher regelmäßig beim parteiunabhängigen Hattersheimer Solar-Stammtisch diskutiert werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich für weitere Informationen per E-Mail an kjschnick@remove-this.gmail.com wenden.

Hattersheimer Grüne starten ihr Sommerprogramm „Grüne im Grünen“

Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim setzt auch in diesem Jahr die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Grüne im Grünen" fort. Ab Diestag, 8. Juli 2025 treffen sich die Grünen wieder im zweiwöchigen Rhythmus an der Okriftler Uferbar und laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum offenen Austausch ein. Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr.

Das Format bietet eine ungezwungene Atmosphäre für Gespräche zu kommunalpolitischen Themen in Hattersheim sowie zu aktuellen Entwicklungen auf Landes- und Bundesebene. Zum Auftakt am 8. Juli haben sich Vertreterinnen und Vertreter der Grünen Jugend angekündigt, die über ihre Perspektiven und Anliegen berichten werden.

"Mit 'Grüne im Grünen' schaffen wir einen niedrigschwelligen Zugang zur Politik vor Ort", erklärt Stefan Hohmann, neues Vorstandsmitglied des Ortsverbands. "Gerade in den Sommermonaten bietet die Uferbar den idealen Rahmen, um in entspannter Atmosphäre mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen und gemeinsam Ideen für unsere Stadt zu entwickeln."

Die Veranstaltungsreihe hat sich in den vergangenen Jahren als beliebter Treffpunkt für den politischen Austausch etabliert. Die Grünen freuen sich auf zahlreiche Teilnehmende und neue Gesichter, die ihre Anregungen und Fragen einbringen möchten.

Die weiteren Termine werden rechtzeitig über die Presse, auf der Website der Grünen Hattersheim sowie in den sozialen Medien bekannt gegeben.

 

Demokratische Kultur in Gefahr: Fragwürdige Übernahme des Kulturforums durch CDU-Mitglieder

In der jüngsten Mitgliederversammlung des Kulturforums unserer Stadt kam es zu einem bemerkenswerten Vorgang, der ernste Fragen zur demokratischen Kultur und zum respektvollen Umgang mit etablierten Strukturen aufwirft. Insgesamt 21 Personen beantragten kurzfristig eine Mitgliedschaft im Kulturforum, davon mehr als die Hälfte Mitglieder der CDU. Dieses koordinierte Vorgehen lässt Zweifel an den eigentlichen Motiven aufkommen.

Im Verlauf der Versammlung wurde aus den Reihen dieser Neumitglieder Ralf Maik als Vorsitzender vorgeschlagen und anschließend durch die zahlenmäßige Überlegenheit der neuen Mitglieder gewählt. Damit wurde eine jahrzehntelange Tradition, nach der eine hauptamtliche Person den Vorsitz innehatte, ohne sachliche Begründung beendet.

Nora Schwarz-Ehrecke, Mitglied im Kulturbeirat, äußert sich besorgt: "Dieses Vorgehen wirft ernste Fragen auf. Ging es hier wirklich um die Förderung unserer lokalen Kulturszene oder vielmehr um eine gezielte Aktion, um die Erste Stadträtin, die ebenfalls der CDU angehört, zu demontieren? Demokratische Prozesse sollten nicht für parteipolitische Machtkämpfe instrumentalisiert werden."


Besonders bedenklich erscheint in diesem Zusammenhang, dass die Aktion offenbar nicht auf eine inhaltliche Neuausrichtung der Kulturarbeit abzielt, sondern vielmehr den Anschein einer Vergeltungsmaßnahme erweckt. Die Grünen werden die weiteren Entwicklungen aufmerksam verfolgen und sich dafür einsetzen, dass das Kulturforum seiner eigentlichen Aufgabe – der Förderung des kulturellen Lebens in unserer Stadt – wieder uneingeschränkt nachkommen kann.

"Wir appellieren an alle Beteiligten, zur sachorientierten Zusammenarbeit zurückzukehren und parteipolitische Interessen hinter das Gemeinwohl zu stellen. Kultur sollte ein verbindendes Element in unserer Gesellschaft sein, kein Schauplatz für politische Auseinandersetzungen", so Schwarz-Ehrecke abschließend.
 

2. Juni Radtour der Hattersheimer Grünen

Hallo liebe Radler*innen,

wir möchten Euch herzlich zur siebten Grün-Radelt-Tour im Jahr 2025 einladen. Am Freitag, 27. Juni, ab 17 Uhr geht es los.

Wir starten wie immer am Tierpark. Von dort geht es über Okriftel und Kelsterbach durch den Mönchbruch nach Raunheim, wo wir im Bembelsche einkehren werden.

Gestärkt geht es dann weiter über Rüsselsheim, Opelbrücke, Flörsheim und Eddersheim zurück zum Tierpark.

Denkt bitte an Beleuchtung. Beachtet, dass nicht alle Wege befestigt sind und es witterungsbedingt dreckig werden kann. Jede Person fährt auf eigene Gefahr. 

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrenden ausgerichtet.                      

Wenn ihr dabei seid, meldet euch kurz bei uns. Damit wir niemanden am Tierpark vergessen :)

Die Tour findet im Rahmen des Stadtradelns statt. Es ist also nochmal die Möglichkeit, gemeinsam ein paar Kilometer zu sammeln.

Anmeldung bei Gregor Beck, 0176/63665937

 




Hattersheim im Jahr 2050 - spannende Einblicke und Ausblicke von und mit SPIEGEL-Bestseller-Autor Toralf Staud!

Stadthalle Hattersheim Dienstag 24. Juni 2025
Veranstaltung beginn: 18.30 Uhr, Einlass ab 18 Uhr.

Erleben Sie einen faszinierenden Abend, in dem wir gemeinsam einen Blick in die Zukunft von Hattersheim werfen. Was bedeuten 2° wärmer für unseren Alltag und unser Wohlbefinden?  Toralf Staud wird mit Fachwissen und Leidenschaft spannende Einblicke geben, wie sich Hattersheim verändern wird. Ein Abend des Vorstellens und Verstehens.

Was er in seinem Buch deutschlandweit veranschaulicht, überträgt der Autor auf die lokale Ebene. Der Eintritt ist frei. Allerdings wird um eine Platzreservierung gebeten im Netz 

Veranstalter ist der Stadt Hattersheim

Anträge und Anfragen für die Stadtverordnetenversammlung am 26. Juni

Die Grüne Fraktion wird folgende Anträge und Anfragen in der nächste Sitzungsrunde einbringen.
 

Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt, die Errichtung einer sicheren Querungshilfe in Form einer Mittelinsel an der Landstraße zwischen Hattersheim und Weilbach zu prüfen.

Antrag: Die Verwaltung wird beauftragt, die Fahrbahnmarkierung in der Fahrradstraße Annabergstraße in Eddersheim im Bereich von der Neckarstraße kommend zu korrigieren und in die Fahrbahnmitte zu versetzen.

Antrag: Der Magistrat wird beauftragt zu prüfen, ob die Friedrich-Ebert-Straße im Abschnitt zwischen Rosengarten und Astrid-Lindgren-Straße in eine Einbahnstraße umgewandelt werden kann. Die Prüfung soll folgende Aspekte umfassen

Anfrage: Die der Presse zu entnehmen war, plant die Fraport die Flugrouten zu verändern.
Wie zu lesen war, soll das aktuelle Konzept zum Ende des Jahrzehnts nicht mehr ausreichen, um die Flüge abzuwickeln. Was bedeutet dies für unsere Stadt?

Anfrage: Das Ehrenamt bildet das Rückgrat einer funktionierenden Zivilgesellschaft und ist unverzichtbar für den sozialen Zusammenhalt in unserer Kommune. Die Menschen, die sich freiwillig in Vereinen, Initiativen und Projekten engagieren, verdienen nicht nur unsere Anerkennung, sondern auch konkrete Unterstützung.

Die Anträge im Ausschuss "Umwelt Bauen und Verkehr" am 17. Juni ab 18:30 Uhr im Hessensaal des Alten Posthof und in der Stadtverordnetenversammlung am 26. Juni ab 19:30 in der Stadthalle diskutiert.
Die Sitzungen sind öffentlich.
Die Antworten auf unsere Anfragen werden wir veröffentlichen, sobald wir sie bekommen.

Die Hattersheimer Grünen haben turnusmäßig einen neuen Vorstand gewählt

 

Bei der am vergangenen Samstag stattgefundenen Mitgliederversammlung haben die Hattersheimer Grünen turnusgemäß ihren neuen Vorstand gewählt. Karin Schnick zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung: „Ich freue mich über viele bekannte Gesichter und einige neue Mitglieder, die sich aktiv in die Hattersheimer Politik einbringen möchten.“ Bereits in der vergangenen Woche konnten fünf neue Mitglieder begrüßt werden.

Karin Schnick berichtete über die vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Besonders die regelmäßigen Termine wie Fahrradtouren und die 14-tägigen Treffen an der Uferbar wurden gut angenommen und sollen auch in Zukunft fortgesetzt werden. Zudem stehen die jährliche Pflanzentauschbörse, Dachbegrünungs-Aktionen sowie gemeinsame Ausflüge und Besichtigungen wieder auf dem Programm. In den kommenden Monaten legt die Partei den Fokus auf die Vorbereitung der Kommunalwahl und die Bearbeitung zentraler Themenbereiche für Hattersheim.

Bereits bei der Veranstaltung im Mai konnten einige der neuen Mitglieder aktiv eingebunden werden, um gemeinsam Ideen zu entwickeln. „Jetzt werden wir uns in verschiedenen Arbeitsgruppen intensiv mit den für Hattersheim wichtigen Themen auseinandersetzen“, erklärt Friederike Schröder das weitere Vorgehen.

Nach dem Bericht des alten Vorstands, inklusive des Kassenberichts durch die Kassiererin Stefanie Grob, wurde dieser entlastet. Aus der Mitte der Anwesenden wurden Vorschläge gesammelt, und der neue Vorstand anschließend einstimmig gewählt. Die wiedergewählten Mitglieder sind Karin Schnick, Friederike Schröder, Andre Frei und Stefanie Grob. Für die nicht mehr zur Wahl angetretenen Edeltraud Moos-Czech und Henning Eller rücken Jochen Schnick und Stefan Hohmann in den Vorstand nach. Stefanie Grob wird auch weiterhin die Kassengeschäfte führen.

Im Juni finden 2 Feierabend-Radtouren der Gruppe „Grün-Radelt“ statt

Die Hattersheimer Grünen laden im Juni gleich zu zwei Feierabend-Touren ein. Anlass ist das Hattersheimer Stadtradeln, das in diesem Jahr vom 9. Bis 29. Juni stattfindet. Die erste Tour ist bereits für den 13. Juni geplant.

„Wir starten wie immer um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark. Über Kriftel, Liederbach und das Arboretum führt die Strecke zur Nidda und weiter zum Main. In Höchst ist eine Einkehr am Schlossplatz vorgesehen“, beschreibt Stefan Ehrecke die geplante Route. Er erinnert auch daran, dass die Strecke teilweise nicht befestigt ist und es auf der Rückfahrt bereits dunkel sein könnte. An entsprechende Ausrüstung sollte deshalb gedacht werden.

Wer mitradeln möchte, kann sich gerne bei Stefan Ehrecke melden: stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com, 0163 6379877

 

Zum Vormerken: Die zweite Tour im Juni – und die siebte in diesem Jahr – ist für den 27. Juni geplant.
Weitere Informationen folgen.


„Das Team „Grün radelt“ ist bereits für das Hattersheimer Stadtradeln angemeldet und jeder, der uns unterstützen will, ist herzlich eingeladen sich unter:
https://www.stadtradeln.de/home (Hessen / Hattersheim am Main / vorhandenes Team „Grün radelt) zu registrieren.“

Grün-Radelt auch im Mai

Die fünfte Tour, zu der die Hattersheimer Grünen in diesem Jahr alle Interessierten einladen, findet am Donnerstag, 22. Mai statt.

„Wir starten um 17 Uhr - wie immer - am Tierpark in Hattersheim. Über Flörsheim, Opelbrücke, zur Mainspitze radeln wir über Mainz-Kostheim nach Flörsheim, wo wir im Bootshaus einkehren wollen. Nach der Stärkung geht es dann wieder zurück“, beschreibt Stefan Ehrecke die geplante Route.

Eine funktionierende Beleuchtung muss gewährleistet sein, da das langsamste Rad das Tempo bestimmt und es daher auf der Rückfahrt vermutlich dunkel sein wird.  

Anmeldungen gerne unter: Stefan Ehrecke, stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com, +49 163 6379877

Die Hattersheimer Grünen freuen sich auch über Unterstützung beim Stadtradeln. Interessierte können sich gerne beim Team „Grün radelt“ anmelden. Hattersheim beteiligt sich am STADTRADELN vom 09.06. - 29.06.2025 

https://www.stadtradeln.de/home

In diesem Zeitraum werden zusätzliche Radtouren angeboten.


 

Auch die dritte Pflanzentauschbörse der Hattersheimer Grünen war ein voller Erfolg

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Als Friederike Schröder 2023 die Idee hatte eine Pflanzentauschbörse durchzuführen, hatte sie sofort Unterstützerinnen an ihrer Seite. Die Gruppe „Stadtbegrünung“ der Hattersheimer Grünen unterstützte sie bei Organisation und Durchführung.

Am vergangenen Freitag, den 9. Mai 2025 fand nun bei strahlendem Sonnenschein die dritte Pflanzentauschbörse der Hattersheimer Grünen im Stadtpark am Weiher statt.

„Die Veranstaltung wurde von Beginn an sehr gut angenommen. In diesem Jahr konnten wir sogar eine prominente Besucherin begrüßen“, freut sich Friederike Schröder. Die Bundestagsabgeordnete, Dr. Anna Lührmann, die ihren Wahlkreis im Main-Taunus-Kreis hat, nutzte die Gelegenheit, um mit an Natur und Pflanzen Interessierten ins Gespräch zu kommen.

Wie in den vergangenen Jahren kamen zahlreiche Hattersheimerinnen und Hattersheimer, die ihre überzähligen Pflanzen anboten, oder Interesse an Tausch- und Mitnehmpflanzen hatten. Auf den Tischen wurden Gartenpflanzen, Kräuter und auch so manche Zimmerpflanze angeboten. Von A wie Akelei bis Z wie Zucchini war alles dabei. Manche Besucherinnen und Besucher freuten sich über die vielfältigen Tomatensorten, die hier angeboten wurden. Wer es nicht so mit Blumen oder Gemüse hatte, konnte sich bei Kaffee und Kuchen informieren und austauschen.

Futter gab es auch für die Pflanzen: durchkompostierter Pferdemist konnte in kleine Eimerchen abgefüllt und mitgenommen werde. Alle Angebote waren kostenlos, konnten aber durch eine kleine Spende gewürdigt werden.

Wie im vergangenen Jahr war auch der Hattersheimer BUND vertreten und informierte über seine Arbeit. Unter anderem konnte man einen Nistkasten für Steinkäuze bestaunen und erfuhr viel über die Arbeit mit diesen Tieren.

Die Veranstaltung war ein schöner Erfolg und förderte nicht nur den Austausch von Pflanzen und Informationen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in Hattersheim.

Die Initiatorin, Friederike Schröder freut sich, dass sich durch diese Aktion viele Menschen angesprochen fühlen und Hattersheim dadurch auch ein bisschen grüner wird.

 

 

Offene Pflanzentauschbörse

 

 

Hattersheimer Grüne und BUND setzen sich für mehr Biodiversität ein

Zum dritten Mal organisiert der Ortsverband der Hattersheimer Grünen am Freitag den 09.05.2025 von 14.30-17.30 Uhr eine Pflanzentauschbörse im Hattersheimer Stadtparkt am Weiher. Unterstützt wird die Aktion vom Hattersheimer BUND.

Das weltweite Artensterben bedroht auch unsere heimische Tierwelt. Monokulturen und Überdüngung in der Landwirtschaft machen vor allem unseren Insekten zu schaffen. Und in den Städten stoßen sie auf Schottergärten, die ihnen keine Nahrung bieten und die Umgebung noch weiter aufheizen. Das geht zum Glück auch anders! Um den Garten für Mensch und Tier abwechslungsreich zu gestalten, braucht es nicht viel Geld. Zur Pflanzentauschbörse ist jeder eingeladen, der eine Pflanze zu verschenken hat oder Pflanzen ein neues zuhause geben will. Man darf so viel abgeben und mitnehmen, wie man möchte. Es ist auch möglich, nur Pflanzen zu verschenken oder nur aufzunehmen. Die Teilnahme an der Börse und Mitnahme von Pflanzen sind kostenlos. Jede Art von Pflanze ist willkommen, auch Zimmerpflanzen oder Saatgut dürfen gerne mitgebracht werden.

In gemütlicher Atmosphäre können dabei neben den Pflanzen auch Informationen getauscht werden. Was brauchen Insekten und Vögel, um sich bei mir wohlzufühlen? Gibt es pflegeleichte Alternativen zum Schottergarten? Wie gehe ich mit den Anforderungen des Klimawandels im Garten um? So sind am Ende hoffentlich alle unsere Gärten vielfältiger, bunter und vor allem: Voller Leben!

 

Die Gruppe „Grün-Radelt“ lädt zur Feierabend-Radtour ein.

Am Donnerstag, 24. April ist es wieder soweit: Treffpunkt ist um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark.

Über Zeilsheim und Liederbach führt die Tour zur roten Mühle, wo eine Einkehr geplant ist. Anschließend geht es über Hofheim zurück.

Wie immer gilt grundsätzlich: Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund.

Wer mitradeln möchte, kann sich gerne bei Stefan Ehrecke melden: stefan.ehrecke@googlemail.com,
Tel:
0163 6379877

Die Hattersheimer Grünen bitten auch um Beachtung: das Hattersheimer Stadtradeln, aus dem die Gruppe „Grün radelt“ entstand, ist in diesem Jahr vom 9. – 26. Juni 2025 geplant.

„Das Team „Grün radelt“ ist bereits angemeldet und jeder, der uns unterstützen will, ist herzlich eingeladen sich unter: https://www.stadtradeln.de/home (Hessen / Hattersheim am Main / vorhandenes Team „Grün radelt) zu registrieren.

Hattersheimer Grüne gratulieren zum 94. Geburtstag

 

 

Gerta Jost, die seit Dezember 2024 im Ortsverband von Bündnis 90/ die Grünen aktiv ist, feierte am Sonntag ihren 94. Geburtstag im Hattersheimer Café Flair. Zu diesem Anlass gratulierte Friederike Schröder im Namen des Ortvorstands herzlich. Gerta Josts Einsatz zeige, dass es keine Frage des Alters sei, für grüne Themen einzustehen, so Schröder. Im Zuge des Bundestagswahlkampfs traf sie im Januar Anna Lührmann, Grüne Direktkandidatin des Main-Taunus-Kreises, zum Küchentischgespräch. Aber auch an geselligen Runden, die im Ortsverband nie zu kurz kommen, nahm sie schon teil.

Mit Gerta Jost durften sich die Hattersheimer Grünen seit Dezember 2024 über zehn neue Mitglieder freuen. Sieben zusätzliche Anfragen werden zurzeit noch bearbeitet. Die große Anzahl sowie auch die Vielfalt der Menschen, die sich in Hattersheim für grüne Politik einsetzen möchten, ist ein Grund zur Freude und Optimismus. „Wenn alle Generationen vertreten sind und Gehör finden, stärkt das auch unsere Grüne Kommunalpolitik“, resümiert Friederike Schröder. “Ob Rentner, junge Familien, Studenten oder Menschen aller Lebensphasen dazwischen - der Ortsverband ist bunt und zeichnet sich durch eine starke Gemeinschaft aus. In diese Reihen passt die aktive und lebensfrohe Gerta Jost perfekt.

Die Hattersheimer Grünen wünschen ihr alles Gute und ein wundervolles neues Lebensjahr!

 

 

 

Haushaltsrede unserer Fraktionssprecherin Nathalie Ferko.

gestern wurde der Haushaltsplan der Stadt Hattersheim für die Jahre 2025 und 2026 beschlossen. Im Anhang schicke ich euch die Haushaltsrede unserer Fraktionssprecherin Nathalie Ferko. 

Wer sich gerne das Zahlenwerk der Stadt Hattersheim anschauen möchte, es ist zu finden unter: 

https://hattersheim.gremien.info/meeting.php?id=ni_2025-1-41

Es ist wieder so weit: Ein neuer Haushalt liegt vor uns, eine neue Erzählung der
Stadtregierung – gespickt mit großen Zahlen, noch größeren Versprechungen
und der altbekannten Dramaturgie. Doch was bleibt hinter den Kulissen? Ein
Stillstand, der sich als Fortschritt tarnt.


Der Bürgermeister hat sich Zeit gelassen – Monate der Verzögerung. Und was
bekommen wir? Einen Haushaltsentwurf, nein, eigentlich sogar zwei, die eher an
ein Drehbuch für eine Tragödie erinnern als an eine zukunftsfähige Finanzpolitik.
Die Schulden steigen: 72,99 Millionen Euro im Jahr 2026, bis 2028 werden es
92,08 Millionen Euro sein. Und das ist nur der geplante Schuldenstand, denn
Einnahmen können auch aus unvorhergesehenen Gründen wegfallen. Der Wille
fehlt, einen Plan vorzulegen, wie dieser Berg abgebaut werden soll. Stattdessen
sollen Grundstücksverkäufe als kurzfristige Einnahmequelle zur Deckung der
jährlichen Haushaltslöcher dienen – allein 2025 sind es 9,5 Millionen Euro und
2026 4,55 Millionen Euro. Eine langfristige Strategie? Fehlanzeige. Denn auch
unsere städtischen Grundstücke sind begrenzt. Der Ausverkauf unseres
Tafelsilbers ist in vollem Gange.
 

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Pflanz-Aktion „für einen Freund und Weggefährten“

 

Am vergangenen Freitag wurde „der Baum des Jahres 2025“, eine Rot-Eiche in der Nähe des Hattersheimer Tierparks gepflanzt, um an den langjährigen Fraktionsvorsitzenden Winfried Pohl zu erinnern, der im November 2024 unerwartet verstarb. Diese Baumpflanzaktion ist Teil einer Tradition, die vor zehn Jahren mit der ersten Pflanzaktion im Keltenpark begann, wo im April 2015 ein Feldahorn gepflanzt wurde. Im Frühjahr 2017 folgte eine Grau-Erle in der Nähe des Parkur-Platzes.

„Die Organisation haben wir sehr gerne übernommen und sind uns sicher, dass es Winfried gefallen hätte“, erklärte Karin Schnick vom Vorstand der Hattersheimer Grünen: „Besonders gefreut habe ich mich über die Anwesenheit von Winfrieds Familie, die mit seiner Frau, seinem Bruder sowie seinen Kindern und Enkelkindern an der Feier teilnahm. So konnten wir uns noch einmal gemeinsam von Winfried verabschieden.“

Winfried Pohl war nicht nur Initiator zahlreicher Aktionen, wie Baum- und Reinigungsaktionen, sondern auch ein leidenschaftlicher Unterstützer von Projekten mit Kindern, wie der Mal-Aktion in der Unterführung der Hofheimer Straße.

Neben den Hattersheimer Grünen, Freunden und Nachbarn nahmen auch weitere Unterstützer an der Veranstaltung teil, darunter die Erste Kreisbeigeordnete Madlen Overdick und die ehrenamtliche Stadträtin Eusebia Talavera-Lopez aus Kelkheim.

Die Gäste konnten sich bei selbstgebackenen Kuchen, Kaffee und kalten Getränken stärken, während Chris Savage mit Gitarre und Gesang für musikalische Unterhaltung sorgte.

Ein herzlicher Dank gilt der Stadt Hattersheim, die die Aktion tatkräftig unterstützt hat und dabei auch den Anwesenden praktische Tipps zur Baumpflanzung gab.

Die Hattersheimer Grünen freuen sich über die gelungene Veranstaltung und die Möglichkeit, Winfried Pohl auf diese Weise zu ehren.

Die Gruppe „Grün-Radelt“ lädt zur dritten Radtour in diesem Jahr ein.

Treffpunkt ist am Samstag, 29. März um 14 Uhr am Hattersheimer Tierpark.

Diesmal geht es über Sindlingen und Kelsterbach nach Haßloch zum Rüsselsheimer Brauhaus, wo Einkehr gehalten wird. Der Rückweg erfolgt dann über die Eddersheimer Staustufe.

Wer dabei sein möchte, kann sich gerne bei Stefan Ehrecke melden: stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com, 0163 6379877

Zum Warmradeln besteht die Möglichkeit bereits vormittags an der Demo „Hofheim bewegt sich“ teilzunehmen, die um 11 Uhr am Kellereiplatz startet.


 

Grüner Politischer Aschermittwoch im Posthofkeller – Politik, Humor und kulinarische Vielfalt

Auch in diesem Jahr findet der Grüne Politische Aschermittwoch wieder im Posthofkeller statt. Wie in jedem Jahr dürfen sich die Gäste auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das sowohl politisch engagierte als auch humorvolle Reden vereint. Besonders der populäre „Hattersheimer Protokoller“ feiert sein Comeback und verspricht wieder unterhaltsame Einblicke in das politische Geschehen in Hattersheim und dem Rest der Welt.

Neben den traditionsreichen Heringen wird das kulinarische Angebot um eine breite Palette an vegetarischen und veganen Speisen ergänzt – so ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Veranstaltung wird von prominenten grünen Politikerinnen und Politikern begleitet. Unter den Gästen sind der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hessischen Landtag, Mathias Wagner, sowie die Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und Dr. Anna Lührmann, die den Abend mit ihren Redebeiträgen bereichern und zur intensiven Auseinandersetzung mit aktuellen politischen Themen anregen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, diesen Abend gemeinsam mit den Grünen zu verbringen.

Beginn ist am 5. März um 19:30, Einlass ab 19 Uhr

Intransparenz beim Thema Zulagen: Bürgermeister verweigert Antworten auf zentrale Fragen

Die Fraktionen von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN kritisieren die anhaltende Intransparenz des hauptamtlichen Magistrats in der Debatte um die Zahlung von Zulagen an städtische Beschäftigte. Während Bürgermeister Klaus Schindling das Thema proaktiv gegenüber der Presse kommuniziert, bleiben die konkreten Fragen der Stadtverordnetenversammlung zu diesem sensiblen Thema unbeantwortet.

Unbeantwortete Fragen trotz öffentlicher Kommunikation

In ihren Anfragen fordern SPD und GRÜNE unter anderem Antworten darauf, in welchen Bereichen Zulagen gezahlt werden, wie hoch die Jahressumme ist und auf welcher Grundlage die Zahlungen ursprünglich bewilligt wurden. Auch die angekündigte externe Prüfung durch eine „namhafte Kanzlei“, deren Kosten sich auf einen sechsstelligen Betrag belaufen sollen, wirft Fragen auf – insbesondere in Bezug auf mögliche kostengünstigere Alternativen.

„Es kann nicht sein, dass der Bürgermeister eine PR-Offensive startet, aber grundlegende Informationen gegenüber den Stadtverordneten zurückhält. Eine derart intransparente Kommunikation ist nicht akzeptabel“, kritisieren Marek Meyer (SPD) und Nathalie Ferko (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). „Gerade in Zeiten angespannter Haushalte erwarten wir, dass mit Steuergeldern verantwortungsvoll umgegangen wird – dazu gehört auch eine offene Debatte über Zulagenzahlungen.“

Verunsicherung der Beschäftigten verhindern

Die Fraktionen von SPD und Grünen fordern außerdem Klarheit über die Auswirkungen des geplanten Einfrierens der Zulagen auf die betroffenen Mitarbeitenden. „Für viele Beschäftigte machen diese Zulagen womöglich einen erheblichen Teil des Einkommens aus. Es muss dringend erklärt werden, wie finanzielle Härten vermieden und welche Unterstützungsmaßnahmen ergriffen werden sollen“, so die beiden Fraktionsvorsitzenden von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Der Magistrat verweigert sogar eine Aussage darüber, ob die Auszahlung tarifvertraglich geregelter Zulagen ausgesetzt wurde. Die Opposition befürchtet, dass der Stadtverwaltung Klagen und möglicherweise auch Schadenersatzzahlungen drohen, wenn mutwillig gegen den Tarifvertrag verstoßen wird. 

Forderung nach vollständiger Aufklärung

SPD und Grüne erwarten vom Bürgermeister eine umgehende Beantwortung ihrer Fragen in der Stadtverordnetenversammlung und fordern eine transparente Aufarbeitung der Zulagen-Thematik. „Öffentlichkeitsarbeit darf nicht zur Vernebelung der Fakten genutzt werden. Die Stadtverordneten haben ein Anrecht auf klare Antworten – und die Bürgerinnen und Bürger ebenso“, stellen die beiden Fraktionen klar.

Zweite Fahrrad-Tour der Gruppe Grün-Radelt mit Teilnahme an der Hofheimer Demo „Hofheim bewegt sich“

Die zweite Tour in diesem Jahr startet am kommenden Samstag, 22. Februar um 10:15 Uhr am Hattersheimer Tierpark.

„Wir radeln von Hattersheim zur Fahrrad - Demo "Hofheim bewegt sich" und nehmen daran teil. Die Hofheimer setzen sich bereits seit längerem für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr ein, und wir Hattersheimer unterstützen sie gerne dabei“, erläutert der Touren-Leiter Lothar Hornung.

Am Chinonplatz werden die Teilnehmenden gegen 11 Uhr mit einer kurzen Rede durch das Organisationsteam begrüßt, bevor alle zu einer etwa 5 km langen Rundfahrt durch Hofheim aufbrechen.  

Im Anschluss wird die Hattersheimer Gruppe weiter in Richtung Liederbach fahren, am Main-Taunus-Zentrum vorbei, durch Unterliederbach und Höchst. Nach einer Rast in der „Wunderbar“ geht es dann gemütlich werden wir danach zurück über die Leunabrücke, die Fernradwege R8 und R3 wieder Richtung Hattersheim.

Die Radel-Gruppe ist offen für alle, die Spaß am Radfahren haben.

Wer mitradeln möchte kann sich gerne bei Lothar Hornung melden lothar.hornung@remove-this.gmx.de 01520 65 99 220

Hattersheimer Grüne verzeichnen starkes Mitgliederwachstum

Warum engagieren sich Menschen politisch?

Oft geschieht dies kurz vor Wahlen, wenn öffentliche Debatten intensiv geführt werden und das Bedürfnis nach politischer Positionierung wächst. Doch aktuell zeigt sich ein außergewöhnlicher Trend: Die Hattersheimer Grünen verzeichnen einen starken Mitgliederzuwachs – insbesondere in den vergangenen Wochen.

Seit dem Bruch der Koalition auf Bundesebene hat sich das Interesse an den Grünen spürbar verstärkt. Während in den ersten elf Monaten des Jahres 2024 lediglich zwei neue Mitglieder gewonnen werden konnten, haben sich allein in den letzten sechs Wochen elf weitere Personen für eine Mitgliedschaft entschieden oder entsprechende Anträge gestellt.

„Wir freuen uns sehr über diesen Zulauf und sehen darin eine Bestätigung Grüner Politik sowie eine Unterstützung unserer Kandidatinnen und Kandidaten für die Bundestagswahl“, so Karin Schnick, Vorstandssprecherin der Hattersheimer Grünen. „Viele Menschen wollen sich aktiv für Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und eine zukunftsfähige Stadtentwicklung einsetzen – und dafür bieten wir eine starke Plattform.“

Die Hattersheimer Grünen laden alle Interessierten ein, sich über ihre politischen Inhalte und Mitgestaltungsmöglichkeiten zu informieren. Regelmäßige Treffen, thematische Veranstaltungen und offene Diskussionsrunden bieten Gelegenheit, sich einzubringen und die lokale Politik aktiv mitzugestalten.

Interessiere können sich gerne hier melden

Das Grüne Jahresprogramm 2025 – erste Veranstaltungen platziert

Beim ersten Vorstandstreffen der Hattersheimer Grünen wurde der Veranstaltungskalender für das Jahr 2025 besprochen. Zu den ersten Highlights gehört eine öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum Thema „Klimakrise und Energiewende“, die am 7. Februar stattfinden wird. Dabei soll der aktuelle Stand der Klimapolitik beleuchtet und gemeinsam nach Lösungen gesucht werden.

Traditionell folgt im März der Politische Aschermittwoch, ein weiteres wichtiges Event im Grünen Jahresprogramm. Auch die beliebte Pflanzentauschbörse kehrt am 9. Mai zurück – mittlerweile bereits im dritten Jahr und ein echter Publikumsmagnet. Neben diesen Terminen wird es auch in diesem Jahr wieder die monatlichen Radtouren der Gruppe „Grün-Radelt“ geben, die sich nach der erfolgreichen Teilnahme am Hattersheimer Stadtradeln 2022 gegründet hat und nun regelmäßig zu Fahrradausflügen einlädt.

Ein weiterer Programmpunkt ist das „Grüne im Grünen“ in den Sommermonaten an der Okriftler Uferbar, das ebenfalls zu den festen Bestandteilen des Jahresprogramms gehört. Die Veranstaltungsreihe „Macht mit! Misch euch ein!“, die regelmäßig einmal pro Quartal stattfindet, hat sich ebenfalls bewährt – erst kürzlich nahmen neue Mitglieder daran teil.

„Wir freuen uns sehr über den Zuwachs in unserem Ortsverband. Die neuen Mitglieder bereichern unsere Arbeit und sind bereits aktiv im Wahlkampf dabei“, erklärt der Vorstand.

Bei der Jahreshauptversammlung im Juni stehen routinemäßig Neuwahlen des Vorstands auf der Agenda. Auch hier haben bereits neue Mitglieder ihr Interesse bekundet, aktiv mitzugestalten.

Der Vorstand der Hattersheimer Grünen blickt optimistisch auf das Jahr 2025 und freut sich auf zahlreiche engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den bevorstehenden Veranstaltungen.

Klimakrise und Energiewende – Wandel für eine stabile Zukunft

Hattersheimer Grüne laden zum Dialog ein

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Starkregen und Dürren belasten nicht nur unser tägliches Leben, sondern auch unsere Wirtschaft. Obwohl erste Fortschritte beim Ausbau erneuerbarer Energien sichtbar sind, geschieht der Wandel weiterhin nicht schnell genug. Gleichzeitig werden fossile Energien weiterhin massiv subventioniert – eine Strategie, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die Zukunft unserer Arbeitsplätze und Unternehmen gefährdet.

Dies wirft zentrale Fragen auf: Sind wir auf dem richtigen Weg? Ist Klimaschutz bezahlbar oder überfordert er Wirtschaft und Gesellschaft? Welche Schritte sind notwendig, um unsere Region und unser Land resilient und nachhaltig zu gestalten?

Um diese drängenden Themen zu diskutieren, laden die Hattersheimer Grünen zu einer offenen und sachlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung ein.

Hochkarätiger Vortrag: Dr. Thomas Seifert

Als Gastredner wird Dr. Thomas Seifert, Gründer des Hattersheimer Solarstammtischs und aktives Mitglied bei Scientists for Future, den Abend mit seinem Vortrag „Klimakrise und Energiewende – Wandel für eine stabile Zukunft“ eröffnen. Im Mittelpunkt stehen dabei fundierte Fakten zur Klimakrise sowie praktikable Lösungen, die wirtschaftliche Stabilität, soziale Sicherheit und den Schutz der Lebensgrundlagen verbinden.

Einladung zum Mitgestalten

„Diskutieren Sie mit uns, wie wir unsere Region widerstandsfähiger machen und welche Schritte notwendig sind, um unsere Gesellschaft und Wirtschaft nachhaltig zu gestalten“, betont Karin Schnick, Vorstandsmitglied der Hattersheimer Grünen.

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die informiert sein und aktiv mitgestalten möchten – ob Umweltinteressierte, Unternehmer:innen, Schüler:innen oder Familien. Denn: Unsere Zukunft liegt in unseren Händen. Wollen wir die Verschlechterung unserer Lebensgrundlagen schicksalhaft hinnehmen oder die notwendige Transformation aktiv angehen?


 

Entscheidungshilfe für die Zukunft

Die Veranstaltung möchte auch Orientierung für die anstehende Bundestagswahl bieten, ist jedoch keine parteipolitische Wahlveranstaltung. Über den Dialog und die anstehenden Entscheidungen können wir gemeinsam die Weichen für eine lebenswerte Zukunft stellen.

Im Anschluss an die Diskussion bietet ein geselliger Umtrunk Gelegenheit zum persönlichen Austausch.

 


 

Grün radelt Erste Tour 2025 25. Januar, 14 Uhr

Die erste Tour, zu der die Hattersheimer Grünen in diesem Jahr alle Interessierten einladen, findet am Samstag, 25. Januar statt. „Wir starten um 14 Uhr -wie immer- am Tierpark. Über die Wasserwerkchaussee zum Haus des Dichters, von dort über die Flörsheimer Warte, zur Weidenmühle, dann über den Abenteuerspielplatz Hochheim, zur Wiesenmühle, wo eine Einkehr geplant ist. Danach geht es am Main zurück“, beschreibt Stefan Ehrecke die geplante Route.

Da nicht alle Wege befestigt sind und es witterungsbedingt auch schlammig werden kann, sollte auf entsprechend robuste Kleidung geachtet werden.                                

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:  

Jede Person fährt auf eigene Gefahr. Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

Anmeldungen gerne unter: Stefan Ehrecke, stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com, +49 163 6379877

Wer sich vorher schon warm radeln möchte, kann sich bereits vormittags der Demo „Hofheim bewegt sich“ anschließen, die um 11 Uhr am Kellereiplatz startet.

(Näheres unter: hofheimbewegtsich.org/demo/demo-im-januar-2025/)

 

Solar-Stammtisch Hattersheim

Am vergangenen Donnerstag fand der erste Solar-Stammtisch in neuem Format statt. Für dieses Treffen hatte sich auch die Direktkandidatin der Grünen für den Main-Taunus-Kreis, Dr. Anna Lührmann (MdB und Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt) angekündigt. Da sie kurzfristig persönlich verhindert war, wurde sie online der Veranstaltung zugeschaltet.
Als Einstieg und zur Information für Anna Lührmann und die Anwesenden referierte Dr. Thomas Seifert (u.a. Mitglied bei den Scientists for Future in Frankfurt) über den aktuellen Sachstand der Hattersheimer Klimapolitik, unter Berücksichtigung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Hattersheim. Seit dem Arbeitsantritt des Klimaschutzmanagers sind die Planungen und Aktivitäten der Stadt zur Reduktion der Treibhausgasemissionen in Hattersheim endlich in Schwung gekommen. Die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energie ist die größte Herausforderung und daher ist der Beginn der kommunalen Wärmeplanung dringend. Die Rechenzentren führen mindestens zu einer Verdoppelung des Stromverbrauchs in Hattersheim, was die Nutzung der Abwärme für die Fernwärme-Versorgung der Gebäude dringend erforderlich macht.

Die Planung der Stadt beinhaltet darüber hinaus verschiedene Maßnahmen im Verkehrsbereich. Dr. Seifert wirft jedoch die Frage auf, wie die Stadt den Erfolg ihrer Maßnahmen zeitnah kontrollieren möchte, wenn die Treibhausgasbilanz nur alle 5 Jahre erstellt werden soll auf einer jeweils mehrere Jahre alten Datenbasis. Eine transparente Darstellung der im Klimaschutzplan angesprochenen weiteren Erfolgsindikatoren wäre wünschenswert.
Mehr als 20 Interessierte nahmen an dem nachfolgenden Austausch teil und brachten ihre Fragen und Anregungen vor. Begrüßt wurde vor allem der Bürokratieabbau der vergangenen 3 Jahre. Die Installation von Dach- und Balkonanlagen gestaltet sich jetzt deutlich einfacher und hat auch in Hattersheim zur Installation vieler neuer Anlagen beigetragen. Diskutiert wurde auch über Zuschüsse zu Gebäudesanierungen, vor allem zum Einbau von Wärmepumpen, und hier wurde die Kritik laut, dass eine langfristige Planbarkeit fehlt. So wurde befürchtet, dass nach
der Bundestagswahl die Hausbesitzer mit den notwendigen Sanierungen wieder alleingelassen werden.

Eine Familie aus Hattersheim berichtete über ihre Erfahrung mit einer vor einigen Monaten eingebauten Wärmepumpe und ein Teilnehmer aus Okriftel bestätigte: „Ich habe meine Wärmepumpe 2006 eingebaut und sie läuft seitdem – bis auf ein Relaistausch – tadellos und das bei deutlich geringeren Heizungskosten“. Auch die Auswirkungen auf Unternehmen der PV- und Wärmepumpentechnik, die genau wie die Bürgerinnen und Bürger längerfristig planen wollen und müssen wurden kritisch beleuchtet. Aus den Reihen der Teilnehmenden wurde auch angesprochen, dass sich nicht alle Heizungsinstallateure ausreichend mit der Wärmepumpentechnik beschäftigt haben und oftmals ihren Kunden empfehlen eine neue Gasheizung einzubauen. Deshalb sollte vor allem bei der Ausbildung zum Heizungsinstallateur diese zukunftsweisende Technik im Fokus stehen. Es wurde auch vorgeschlagen zu einem nächsten Treffen ortsansässige Heizungsinstallateure einzuladen, um sich über deren Erfahrungen zu informieren.

Anna Lührmann konnte viele Anregungen mitnehmen und hat zugesagt, den Solar-Stammtisch zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal persönlich zu besuchen. Die Diskussion wurde in kleinen Gruppen bei heißem Apfelwein, Saft, Bier und kleinen Snacks weitergeführt. Die Anwesenden waren sich einig, dass dieses Format – Informationen, persönlicher Austausch und geselliger Rahmen – in dieser Form fortgeführt werden sollte.

Es grünt so grün im alten wie im neuen Jahr

ein überaus aktives und erfolgreiches Jahr 2024 fand auch für die Hattersheimer Grünen einen beschaulichen Ausklang. Der Stand auf dem Hattersheimer Weihnachtsmarkt war ein voller Erfolg. Neben den Kartoffelwaffeln, die etwas wirklich besonderes im vielfältigen Angebot des Weihnachtsmarktes darstellten, wurde ein Marktrundgang mit Dr. Anna Lührmann angeboten. Dabei kam es zu interessanten Gesprächen mit der Bundestagsabgeordneten und Staatsministerin im Auswärtigen Amt.

Nur wenige Tage später hat André Frei bei der Jahresabschlussfeier über vierzig Gäste wieder einmal auf‘s Köstlichste bekocht.

In den von Betkin Goethals und zahlreichen Helfern weihnachtlich dekorierten Räumlichkeiten trafen sich Mitglieder und Gäste. Darunter das älteste Jungmitglied, das die Hattersheimer Grünen, je begrüßen durften, Gerta Jost, die sich mit 93 Jahren entschlossen hat, den Grünen beizutreten. Und diese ist nur eines der zahlreichen Parteieintritte, die die Grünen seit dem Bruch der Ampel erfreut zu verzeichnen haben.
Nach einem Empfang mit Rückblick und Vorausschau sprachen sich zunächst Alteingesessene wie niegelnagelneue Mitglieder einem hervorragenden und abwechlungsreichen Pastabuffet zu und mussten dann bei einem Pubquiz, das Natalie Ferko und Gregor Beck mit viel Liebe ausgearbeitet hatten, feststellen, dass es recht vieles gibt, das der oder die Einzelne nicht weiß. Das Schwarmwissen einer Gruppe zauberte jedoch noch so manche richtige Antwort hervor. Vom Gewicht des Herzens eines Blauwales bis hin zu der Tatsache, in wie vielen Ländern Polizisten ganz ohne Schusswaffen auskommen, staunte und lachte man zusammen über viele interessante Fakten und gründlich vergeigte Antworten.

Nach den vergnüglichen Feiertagen ging es beschwingt weiter in den Wahlkampfauftakt. Mit anderen Hattersheimer Seniorinnen und Senioren saß natürlich auch das frischgebackene Parteimitglied Gerta Jost am Küchentisch im Gespräch mit Anna Lührmann.

Alles in Allem blicken die Hattersheimer Grünen – Alte wie Junge – optimistisch in die Zukunft und freuen sich auf die bevorstehenden Herausforderungen, die das gerade begonnene Jahr 2025 bereithält.

Hattersheimer Solar-Stammtisch mit Bundestagskandidatin Dr. Anna Lührmann (GRÜNE)

Zum Auftakt des neuen Jahres 2025 findet der nächste Hattersheimer Solar-Stammtisch am Donnerstag, den 9. Januar 2025 statt. Er steht diesmal ganz im Zeichen des Austausches mit Dr. Anna Lührmann, Bundestagsabgeordnete, Direktkandidatin von Bündnis 90 / Die Grünen für den Main-Taunus-Kreis und Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt.

Nach einem kurzen Input zum Status quo des Klimaschutzes in Hattersheim haben Bürgerinnen und Bürger von Hattersheim Gelegenheit ihre Anliegen im Zusammenhang mit Energiewende, Mobilitätswende, Klimafolgenanpassung und sonstiger mit der Klimakrise zusammenhängenden Veränderungen bei einer Vertreterin der Bundes- und Europapolitik direkt anzusprechen. Dieses Angebot dürfte auch für Gewerbetreibende von Interesse sein. Die Veranstaltung klingt mit einem kleinen Umtrunk aus und  bietet Gelegenheit für persönliche Gespräche.

Die Veranstaltung ist diesmal zu ungewohnter Zeit, von 16:30 - 18 Uhr im Südringtreff, Südring 16 in Hattersheim.

 

Weihnachtsmarkt: Wir sind dabei.

 

Besucht unseren Stand auf dem Hattersheimer Weihnachtmarkt am 15.12.2024 . Ihr findet uns ab 12 Uhr auf dem Marktplatz neben den Weihnachtsbaum. Zum Aufwärmen gibt es Heissgetränke und leckere Waffeln. Von 13-14:30 Uhr werden Anna Lührmann (Direktkandidatin für den Bundestag) und Madlen Overdick (Erste Kreisbeigeordnete) zu einem gemeinsamen Markt-Rundgang erwartet.

"Grün radelt" zur Goethebuche im Schwanheimer Wald

Samstag 14.12. ab 11:00 Uhr

 

Wir starten am Tierpark, südliche Ecke am Schwarzbach. Kurz bachabwärts, durch den Regionalpark zur Flörsheimer Warte, über die Opelbrücke und entlang des Mains Richtung Kelsterbach, an der Okrifteler Str. durch den Wald südlich des Flughafens zur Goethebuche. Einkehren werden wir in der "Tante Ju" in Kelsterbach.
Zurück über B40 - Brücke und Okriftel zum Tierpark. Insgesamt ca. 35km auf guten Wegen.

Wir bewegen uns hauptsächlich auf "Regionalparkwegen", übersichtlich dargestellt auf der FREIZEITKARTE SÜDLICH DES MAINS TEIL 1 des Regionalparks RheinMain. Während der Öffnungszeiten des Regionalpark Portals Weilbacher Kiesgruben werden die Freizeitkarten kostenfrei abgegeben (Onlineinfos siehe weiter unten).

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

 

Infos:    Tante Ju, Kelsterbach
              Regionalpark Tourenvorschläge
              Tourenportal mit gpx-Datei und vielen Infos 

Hier nochmal kurz das Wichtigste:

Samstag 14.12. ab 11:00 Uhr      Treffpunkt Tierpark    Flörsheimer Warte  Mainradweg Stadtwald   Goethebuche "Tante Ju" Okriftel → Hattersheim 

Anmeldungen bei Lothar Hornung
Telefon: 06190/933222 oder per Mail:   lothar.hornung@remove-this.gmx.de

 

Macht mit! Mischt euch ein!

Eine Fläche in der Größe von 70 Fußballfeldern wird täglich (!) in Deutschland aufs Neue versiegelt. Wir leisten unseren Beitrag für den Erhalt und die Schaffung von Lebensräumen für Insekten, wie Bienen, Schwebfliegen und Schmetterlingen und freuen uns, dass immer mehr mitmachen wollen.

„Es reicht nicht, zu wissen, man muss auch handeln.“

Am 26.10.2024 wurden die beiden Garagen von Gerhard und Christiane Damaschke begrünt.

Wieder mal eine gelungene Dachbegrünungs-Aktion. Das Team ist mittlerweile bestens eingespielt, und auch wegen der guten Vorarbeit der Hausbewohner konnten die Arbeiten an beiden Garagen, mit zusammen etwa 40 m², in gut 2 Stunden abgeschlossen werden. Bei Suppe, Brezeln, Kaffee und Kuchen wurden die Erfahrungen an interessierte Gäste weitergegeben.

 

Großes Interesse an grünen Dächern

Hattersheimer Grüne laden zur nächsten Mit-Mach-Aktion ein

„Es ist sehr erfreulich, dass immer wieder Hattersheimerinnen und Hattersheimer auf unsere Dachbegrünungs-Aktionen aufmerksam werden“, freut sich Jochen Schnick, der sein Wissen und seine praktischen Erfahrungen gerne an Interessierte weitergibt. „Es ist uns wichtig, dass wir nicht nur durch Worte, sondern auch durch das gemeinsame Umsetzen überzeugen, denn Dachbegrünungen sind pflegeleicht, schützen die Dachhaut, halten Regenwasser zurück und bieten Lebensraum für Insekten. Vor allem kleinere, flache und flachgeneigte Dächer von Nebengebäuden und Garagen können mit überschaubarem Aufwand selbst begrünt werden.“

Am Samstag, 26. Oktober ab 11 Uhr können alle, die an einem eigenen Gründach interessiert sind, zum Grundstück Herderstraße 1A in Hattersheim kommen. Zwei Garagen sollen mit einem grünen Dach ökologisch und optisch aufgewertet werden.

Der Eigentümer hat bereits Einiges vorbereitet, damit die Arbeiten an diesem Tag abgeschlossen werden können.

Wer sich über Dachbegrünung informieren möchte, kann gerne dazukommen, schauen oder auch mithelfen.

Kleine Snacks, Kaffee und Kuchen bieten wie immer den Rahmen für gute Gespräche und einen regen Austausch.

 

ADFC Fahrradklimatest

seit Anfang September läuft nun schon der ADFC-Fahrrad-Klimatest. Leider haben sich in Hattersheim bisher noch viel zu wenige Radler:innen daran beteiligt. Es wäre daher sehr toll, wenn Du/Sie in Deinem/Ihrem Umfeld Werbung hierfür machen würdest (und natürlich auch selbst teilnimmst). Der Zeitaufwand für die Beantwortung des Fragebogens beträgt nur max. 10 min.

Zur Teilnahme kommt man unter folgendem Link: https://fahrradklima-test.adfc.de/

Letzte Feierabendtour der Hattersheimer Grünen in diesem Jahr

Die Fahrradgruppe der Hattersheimer Grünen „Grün radelt“ lädt zur letzten Feierabendtour in diesem Jahr ein. Am Freitag, den 25. Oktober geht es um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark los. Über die Krifteler Obstgärten radeln wir nach Diedenbergen und von dort über Weilbach nach Eddersheim, wo wir unsere Tour im Restaurant Mönchhof abschließen.

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

Wegen der Tischreservierung ist eine Anmeldung sinnvoll und denkt bitte an die Beleuchtung, da es früh dunkel wird.

 stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com oder 0163 6379877


 

Grüne veranstalten Bastelvormittag für Familien

Der Herbst steht vor der Tür und schon bald machen sich die Igel in unseren Gärten auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. Doch viele Gärten sind „aufgeräumt“, große Laubhaufen werden entsorgt und die stacheligen Nützlinge finden keine geeignete Bleibe für die kalte Jahreszeit. Hier können Igelhäuser an einer geschützten Stelle im Garten Abhilfe schaffen.

Am vergangenen Samstag folgten deshalb viele Familien der Einladung der Hattersheimer Grünen, solche Igelunterkünfte gemeinsam zu bauen. Die Kinder hatten zusammen mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten oder Onkeln viel Spaß beim Werkeln. Sie schraubten, tackerten und sägten, bis acht neue, gemütliche Winterquartiere entstanden waren. Diese durften dann noch mit Farbe individuell verschönert werden. Die kleinen Künstler ließen ihrer Phantasie freien Lauf und die Hattersheimer Igel dürfen sich nun auf wunderschöne, bunte Häuser freuen, die mit sehr viel Liebe für sie gestaltet wurden.

Neben der Arbeit blieb wie immer auch Zeit, bei Kaffee, Tee und Snacks ins Gespräch zu kommen. Ein Frischkäse-Igel sorgte für Belustigung, aber auch ernste Themen kamen zur Sprache. So wurde insbesondere der Einsatz von Mährobotern diskutiert, welche -unbeaufsichtigt- zu einer großen Gefahr für die Igel werden können. Auch über den richtigen Umgang mit kranken Igeln wurde gesprochen. Braucht ein Igel unsere Hilfe, bietet es sich auf jeden Fall an, eine der Igelauffangstationen in der Gegend zu kontaktieren, um echte fachmännische Unterstützung zu erhalten.

Die Hattersheimer Grünen bedanken sich für die Material- und Geldspenden. So konnte die Teilnahme zu einem geringen Selbstkostenanteil angeboten werden konnte.

„Hattersheim bewegt sich“ - nach Hofheim

Die Fahrradgruppe der Hattersheimer Grünen „Grün radelt“ schließt sich dem Aufruf des ADFC an und lädt ein, gemeinsam zur monatliche Fahrraddemonstration nach Hofheim zu fahren. Der Hattersheimer ADFC bietet eine Zubringertour vom Hattersheimer Marktplatz an. Gestartet wird am kommenden Samstag (28.09.) um 10.30 Uhr. Tourenleiter ist Lothar Hornung, weitere Infos unter 01520 6599220

Seit knapp zwei Jahren gibt es die Initiative "Hofheim bewegt sich", die sich stark macht für eine lebenswerte Stadt, in der Radfahrer als vollwertige Verkehrsteilnehmer berücksichtigt werden und das Fahrradfahren sicherer wird.

Die nächste Hofheimer Rad-Demo beginnt um 11Uhr am Kellereiplatz. Hofheims Erster Stadtrat Daniel Philipp wird das neue Hofheimer Klimaschutzkonzept vorstellen und erläutern, wie auch der Radverkehr davon profitieren kann kann.

Anschließend wird es eine einstündige Demofahrt geben, um auf die Missstände aufmerksam zu machen.

Alle Ziele und konkrete Forderungen der Initiative sind detailliert dargestellt auf „Hofheim bewegt sich“ .

Spannendes Wissen und Naturerlebnisse rund um die Billtalhöhe

Am vergangenen Samstag luden die Hattersheimer Grünen zu einer herbstlichen Pilzwanderung rund um die Billtalhöhe ein. Unter der fachkundigen Leitung des Pilzsachverständigen Thomas Lehr aus Hofheim tauchte die Gruppe in die faszinierende Welt der Pilze ein. Der Marxheimer vermittelte den rund 20 Teilnehmenden auf unterhaltsame und humorvolle Art Wissenswertes über essbare und ungenießbare Pilze sowie überraschende Fakten rund um die Pilzflora.

Von Anfängern bis hin zu erfahrenen Pilzsammlern – alle kamen auf ihre Kosten. So sorgte die Information, dass die Stinkmorchel im Lateinischen als „unverschämter Lümmel“ bezeichnet wird, für einige Lacher. Viele Teilnehmende waren erstaunt, dass die meisten Pilzvergiftungen nicht durch giftige, sondern durch verdorbene oder zu alte Pilze verursacht werden.

Auch die Wirkung des Fliegenpilzes, die individuell stark zwischen magen-darm-schädlich und halluzinogen variiert, beschrieb er eindrucksvoll. Es kann passieren, dass Betroffene, recht drastisch ausgedrückt, „beim Kotzen rosa Elefanten sehen“. Nichtsdestotrotz warnte er vor solchen lebensgefährlichen Experimenten.

Die Wanderung sprach alle Sinne an: So war die Stinkmorchel schon lange vor ihrer Sichtung durch ihren intensiven Geruch zu erkennen. Mutige Teilnehmende wagten sich an eine Geschmacksprobe des scharfen Täublings, spuckten diesen jedoch schnell wieder aus. Besonders beeindruckend war die Demonstration, wie viel Wasser ein Austernpilz nach dem Regen speichert.

Nach knapp drei Stunden und bei überraschend kühler Witterung kehrte die Gruppe im Naturfreundehaus ein, um sich aufzuwärmen. Die Ausbeute an Speisepilzen fiel zwar noch gering aus, doch die Teilnehmenden konnten erahnen, dass die Pilzsaison bald Fahrt aufnehmen wird. Besonders den Neulingen wurde anschaulich vermittelt, dass das Sammeln von Pilzen ohne fachkundige Begleitung keine gute Idee ist.

Die voll ausgebuchte Veranstaltung bot allen Beteiligten einen lehrreichen und abwechslungsreichen Einstieg in die Pilzsaison.

Grüne Initiative verwandelt Dächer in Lebensräume

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr trafen sich die Hattersheimer Grünen am vergangenen Samstag, um gemeinsam die Begrünung eines Daches zu realisieren. Diese Initiative ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen der Gruppe, versiegelte urbane Flächen in lebendige Lebensräume zu verwandeln. Der frisch begrünte Unterstand in Okriftel wird künftig als einladende Sitzgelegenheit und Fahrradunterstand dienen.

Den mittlerweile erfahrenen Begrünern gelang es innerhalb kürzester Zeit, die trostlose Dachabdeckung mit einem geeigneten Aufbau aus Vlies, Dränageelementen und extra leichtem Pflanzsubstrat zu versehen. Dies lag nicht zuletzt an den zahlreichen jungen Helfern, die mit viel Enthusiasmus und Teamgeist ans Werk gingen. Das Dach wird hoffentlich schon bald erblühen und den wunderschönen Biogarten der Eigentümer um ein weiteres Biotop für Schmetterlinge und Wildbienen bereichern.

Bei strahlendem Sonnenschein kamen auch viele Anwohner vorbei, um sich bei Kaffee und Kuchen über die Vorteile begrünter Dächer zu informieren und die Fortschritte zu beobachten. Eine Dachbegrünung hat viele positive Effekte: Sie schützt die Dachoberfläche, verlängert deren Lebensdauer, bindet Feinstaub und speichert Regenwasser. Darüber hinaus sorgt sie für eine angenehme Wärme- und Schalldämmung. Mit einer Dachbegrünung trägt man aktiv zur Verbesserung des Stadtklimas und zur Förderung der Biodiversität bei.

Gemeinsam möchte die Gruppe bereits im Herbst ihr bisher ambitioniertestes Begrünungsprojekt in Angriff nehmen. Details dazu werden in den kommenden Wochen über die Presse und die Website der Hattersheimer Grünen bekanntgegeben. Wer mehr über die bisherigen und zukünftigen Aktionen erfahren möchte, findet unter weiter unten zahlreiche Bilder und Informationen.

Wer Ideen hat und diese einbringen möchte, kann sich gerne unter Kontakt melden. Auch Nichtmitglieder sind jederzeit willkommen

In die Pilze mit den Grünen

Die Hattersheimer Grünen laden am 14.09.2024 um 10 Uhr zu einer
2-3-stündigen Pilzwanderung in der Umgebung ein. Wegen der Restriktionen durch die Schweinepest kann der genaue Startpunkt erst kurzfristig festgelegt werden und wird den Angemeldeten dann rechtzeitig mitgeteilt. Unter sachkundiger Begleitung schauen wir, was der Wald so hergibt. Der Pilzsachverständige Thomas Lehr teilt sein umfassendes Wissen auf dem Gebiet mit uns und zeigt uns, was die Pilzwelt neben dem, was man in die Pfanne haut, noch so zu bieten hat.

Da die Anzahl der Teilnehmer begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung bei Daniela Gebert unter 0175/6251382. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden werden aber gerne angenommen.

Dachbegrünungs-Aktion in Okriftel – Hattersheimer Grünen laden ein

Dachbegrünungen können Wohn- und Gewerbegebäude ökologisch aufwerten, aber auch auf kleineren Dächern von Garagen, Nebengebäuden, Anbauten und Unterständen bieten grüne Dächer Lebensraum und Nahrung für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten, halten Regenwasser zurück, verbessern das Kleinklima und schützen die Dachhaut vor der Witterung.

Die vierte Mit-Mach-Aktion der Hattersheimer Grünen findet diesmal in Okriftel statt.

Die Eigentümer des Grundstücks Merowingerstraße /Ecke Wehrstraße laden Interessierte ein. Am Samstag, den 7. September um 11 Uhr gibt es Informationen zu Materialien, Aufbau und Vorzügen einer Dachbegrünung, und auch praktische Erfahrungen werden weitergegeben.

Nach den vergangenen Aktionen haben sich weitere Hattersheimer gemeldet, die ihre Garage begrünen möchten. Die Hattersheimer Grünen haben ihre Unterstützung zugesagt und somit ist die nächste Mit-Mach-Aktion bereits in Planung.

 

Die Sommerferien enden diese Woche – „Grüne im Grünen“ wird fortgesetzt

Ab Dienstag, 27. August findet das nächste Treffen „Grüne im Grünen“ an der Okriftler Uferbar statt, zu dem die Hattersheimer Grünen in den Sommermonaten alle 14 Tage einladen. Start ist wieder um 19:30 Uhr.

Die Ferien neigen sich dem Ende zu, und die Hattersheimer Grünen wünschen allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start ins neue Schuljahr.

Auch die offizielle politische Sommerpause ist beendet und so gibt es Vieles aus Hattersheim und dem Rest der Welt über das diskutiert werden kann.

Wir freuen uns über Anregungen und Ideen, besonders zu Themen, die für Hattersheim relevant sind und von Fraktion oder Vorstand aufgegriffen werden können.

Wer Interesse am politischen Austausch hat, oder uns einfach einmal kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen.

„Grün radelt“ Hattersheimer Grüne laden zum Mitradeln ein

Am Donnerstag, 22. August findet die nächste Feierabend-Tour statt.
Los geht es wie immer am Hattersheimer Tierpark um 17 Uhr. Diesmal führt die Route nach Kelkheim, wo im Gimbacher Hof eine Einkehr vorgesehen ist.

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

Anmeldung bei Stefan Ehrecke, Telefon: 0163 6379877 oder per Mail stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com
Aber auch unangemeldete Radlerinnen und Radler können sich gerne spontan der Gruppe anschließen.

Die sechste Radtour in diesem Jahr - Hattersheimer Grüne laden zum Mitradeln ein

Am Donnerstag, 25. Juli startet die Gruppe „Grün radelt“ zum sechsten Mal in diesem Jahr zu einer Feierabend-Tour. Los geht es wie immer am Hattersheimer Tierpark um 17 Uhr über Okriftel, Eddersheim, Flörsheim nach Hochheim, wo eine Rast im Altstadtlokal „Zum Wagenrad“ geplant ist. Der Rückweg führt über die Flörsheimer Warte und das Naturschutzgebiet Weilbacher Kiesgruben.

Für unsere Touren gilt grundsätzlich:
Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Deshalb ist unser Tempo am "ruhigsten" Mitfahrer ausgerichtet.

Anmeldung bei Stefan Ehrecke, Telefon: 0163 6379877 oder per Mail stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com
Aber auch unangemeldete Radlerinnen und Radler können sich gerne spontan der Gruppe anschließen.

Hattersheimer Grüne starten mit ihrem Sommerprogramm

Ab Dienstag, 18. Juni finden wieder alle 14 Tage in den Sommermonaten die Treffen „Grüne im Grünen“ an der Okriftler Uferbar statt. Start ist jeweils um 19:30 Uhr.

Wie in den vergangenen Jahren treffen sich Hattersheimer Grüne in lockerer Runde und freuen sich über interessierte Gäste, gute Gespräche, Anregungen und Ideen rund um unsere Stadt und gerne auch darüber hinaus.

Am kommenden Dienstag steht unter anderem eine Nachlese der EU-Wahl auf der Tagesordnung.


 

Arten- und Naturschutz Hautnah

Hattersheimer Grüne besuchten den Opel-Zoo

Der Artenschutz ist eine der globalen Herausforderungen unserer Zeit, denn immer mehr Tier- und Pflanzenarten sind bedroht. Gleichzeitig bildet die biologische Vielfalt unsere Lebensgrundlage und macht unsere Welt erst lebenswert. Wie konkret der Artenschutz aussehen kann, darüber konnte sich eine Gruppe der Hattersheimer Grünen am Samstag, den 25.05, bei einem Besuch im Opel-Zoo vor Ort informieren. 

Bei einer sehr interessanten Führung durch Frau Dr. Schilcher-Gerlach von der Zoopädagogik erfuhren die Teilnehmenden viel Wissenswertes über die Tiere im Zoo, wie über die possierlichen Brillen-Pinguine, deren Bestand  in ihrer Heimat Südafrika sehr stark zurückgegangen ist. Am Beispiel der Giraffen, die schon lange im Opelzoo beheimatet sind und mit den Zebras und Antilopen, auf dem Savannegelände zusammen leben, schilderte Frau Dr. Schilcher-Gerlach eindrucksvoll wie der Zoo mit einer erfolgreichen Zucht zur Arterhalten beigetragen hat. Dies ist Teil des EEPs (europäisches Erhaltungszuchtprogramm), durch welches die Nachzucht zooübergreifend koordiniert wird. Über 30 Tierarten, die auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten stehen, sind im Opelzoo zu finden.  Damit ist er Teil des Aktionsbündnisses „Reverse the red“,  dessen Ziel es ist, diese Tierbestände durch Schutz und Nachzucht wieder zu stärken. Von Bedrohung scheinen die niedlichen Erdmännchen nichts zu wissen: sie sind wahre Ausbrecherkönige und haben schon für einige Überraschung gesorgt. Allerdings darf man ihre scharfe Zähne und Krallen nicht unterschätzen. Ebenfalls wehrhafte Wesen sind die Stachelschweine, deren (abgelegte) Stacheln Fr. Schilcher-Gerlach als Anschauungsmaterial zum „Begreifen“ dabei hatte.  Ebenfalls lebhaft sind die Lemuren und Rote Varis, die gemeinsam die Madagaskar-Voliere besiedeln. Ihr Lebensraum auf Madagaskar ist durch Abholzung extrem geschrumpft. Ein Überleben der Tierarten vor Ort ist kaum möglich – hier sichern die Zoos die Arterhaltung. 

In der anschliessenden lebhaften Diskussion wurde deutlich, dass der Artenschutz eine Aufgabe ist, die nur gemeinsam und global zu lösen ist. Das geht über den Naturschutz vor Ort, bis zu den Nachzuchtprogrammen in den Zoologischen Gärten. Hier endete die kurzweilige und lehrreiche Führung, für die sich alle herzlich bedankten.  

Hattersheimer Grüne laden wieder zu einer Radtour ein

Am Donnerstag, 30. Mai (Fronleichnam) startet um 15 Uhr die nächste Radtour der Grünen am Hattersheimer Tierpark.

Diesmal führt die Route auf die andere Mainseite über Kelsterbach, Raunheim und Haßloch zum Mönchbruch. Dort ist eine Einkehr geplant.

Wie auch bei den vorherigen Touren gilt: Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Die etwa 38 km lange Tour wird in einer Geschwindigkeit zurückgelegt, die niemanden zurücklässt.

Anmeldung bei Stefan Ehrecke, Telefon: 0163 6379877 oder per Mail stefan.ehrecke@remove-this.googlemail.com
Aber auch unangemeldete Radlerinnen und Radler können sich gerne spontan der Gruppe anschließen.

Antrag und Anfragen der Grünen Fraktion für die kommende Stadtverordnetenversammlung am 16. Mai 2024 um 19:30 in der Stadthalle. Die Beratungen der Anträge erfolgt in den Ausschusssitzungen am 7. und 8. Mai ab 18:30 im Hessensaal des alten Posthofs.
Alle Sitzungen sind öffentlich. Wir freuen uns, wie immer, auf den Besuch interessierter Bürgerinnen und Bürger.


Antrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
betreffend „Sondersitzung Erneuerung Flächennutzungsplan“

Die Stadtverordnetenversammlung möge beschließen:
Eine gemeinsame Sondersitzung des UBVs und des HFAs zum Thema Flächennutzungsplan zu veranstalten. Dort sollen folgende Punkte behandelt werden:

- Position der gewählten Vertreter der Stadt Hattersheim in der Regionalversammlung zu dem Planungsentwurf
- Aktueller Stand der Dinge
- Mögliche Konfliktpunkte zwischen Regierungspräsidium und der Stadt Hattersheim
- Änderungen zum vorherigen Flächennutzungsplan

Begründung:

Eine Sondersitzung zum Thema Flächennutzungsplan ist von entscheidender Bedeutung, um alle relevanten Informationen zu sammeln, Standpunkte auszutauschen und gemeinsame Strategien für die Zukunft der Stadt Hattersheim gemeinsam und transparent zu entwickeln. Dies trägt dazu bei, sicherzustellen, dass die städtebauliche Planung der Stadt Hattersheim den Bedürfnissen und Interessen ihrer Bürgerinnen und Bürger gerecht wird.
 


Gemeinsame Anfrage der Fraktionen SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
betreffend German Datacenter Association

Begründung:
Wie auf der Website der German Datacenter Association zu lesen ist, gehört Bürgermeister Klaus Schindling dem Vorstand des Interessenverbands an. Seine Zuständigkeiten werden als „Mitglieder, Schnittstelle Politik/Kommunen“ aufgeführt. Die aufgeführten Zuständigkeiten lassen vermuten, dass Herr Schindling demgemäß sowohl für die Betreuung von Mitgliedsunternehmen als auch für die Interessensvertretung von Rechenzentrumsbetreibern gegenüber politischen Gremien wie den Magistraten oder Stadtverordnetenversammlungen von Kommunen zuständig ist. Daraus können sich Interessenskonflikte zwischen dieser Lobby-Tätigkeit und den Aufgaben als Bürgermeister der Stadt Hattersheim ergeben.

Wir fragen daher den Magistrat:

  1. Was sind die Aufgaben des Bürgermeisters in der German Datacenter Association?
  2. Wird die Tätigkeit im Vorstand der German Datacenter Association vergütet bzw. mit Aufwandsentschädigungen honoriert?
  3. Gibt es weitere Tätigkeiten, die durch die Einbindung des Bürgermeisters in der German Datacenter Association vergütet werden (bspw. Beratungen, Gutachten etc.)?
  4. In welcher Höhe hat der Bürgermeister in den Kalenderjahren 2021, 2022 und 2023 jeweils Einkünfte aus seiner Tätigkeit für die German Datacenter Association oder damit verbundenen Tätigkeiten erhalten?
  5. Inwieweit beeinflusst die Tätigkeit in der German Datacenter Association die Ansiedlung der Rechenzentren in Hattersheim?
  6. Wie geht der Magistrat mit Interessenskonflikten um, die durch die Lobby-Tätigkeit des Bürgermeisters in der German Datacenter Association entstehen?
  7. Ist die Stadt Hattersheim Mitglied der German Datacenter Association? Falls ja, wann und aus welchem Grund ist die Stadt beigetreten?
  8. Hat der Magistrat vor dem Beitritt die Zustimmung der Stadtverordnetenversammlung eingeholt?

 

Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
betreffend Wasserverbrauch Rechenzentren


Begründung:
Während der Offenlage des Bebauungsplans für die Rechenzentren im Kastengrund wurde seitens der Stadt folgende Antwort auf die Frage nach der Wasserversorgung gegeben: Der Betreiber der Rechenzentren wird kein Wasser aus dem Grundwasser der Stadt Hattersheim zur Kühlung der Anlagen entnehmen. Die Verantwortung für die Wasserbeschaffung liegt bei ihnen selbst. Zur Not können sie auf Lastwagen zurückgreifen, und der Wasserverbrauch sei ohnehin nicht besonders hoch. Seitdem wurden weitere Rechenzentren angesiedelt (Voltastraße), und weitere sind in Planung (Gewerbegebiet Nord). Viele Rechenzentrumsbetreiber planen aus Energiespargründen Wasserkühlungstechnologien zur Kühlung einzusetzen.

Wir fragen daher den Magistrat:

  1. Wie viel Wasser verbrauchen alle Rechenzentren im Stadtgebiet einzeln aufgelistet?
  2. Wird in der Regel Grund- oder Trinkwasser verwendet? Falls es bei den Rechenzentren nicht einheitlich geregelt ist, listen sie bitte die verschiedenen Varianten auf. Baugebiet N116
  3. Gibt es Rechenzentren im Baugebiet N116 die mit Wasserkühlungstechnologien ausgestattet werden?
  4. Wie viel Wasser werden die Rechenzentren im Baugebiet N116 verbrauchen?
  5. Was geschieht mit dem Brauchwasser?
  6. Wird Regenwasser für die Grundwasserneubildung genutzt (Versickerung in Mulden oder Rigolen)? Oder wird das Wasser in den Kanal abgeleitet?
  7. Gibt es verbindliche Restriktionen in der Baugenehmigung bezüglich der Wassermenge, die durch das Wasserleitungsnetz oder Brunnen im bestehenden Baugenehmigungsbereich für das Rechenzentrumsgebiet in der Voltastraße verbraucht werden darf?
  8. Welche Maßnahmen sind geplant, um den Wasserverbrauch für das geplante N116-Gebiet verbindlich zu begrenzen?


 

Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
betreffend Juristische Beratungen

Begründung:
In den letzten Sitzungsrunden wurden den Stadtverordneten vermehrt Verträge, Vereinbarungen und Konzepte vorgelegt. Diese wurden meist von externen Anbietern entworfen. Bei der aktuellen Haushaltslage ist es wichtig, alle Ausgaben zu kennen, zu überprüfen und mögliche Einsparpotenziale zu eruieren.

Wir fragen daher den Magistrat:

  1. Für welche Anliegen beauftragt die Stadt externe juristische Beratung? a) Wird die Stadt bei städtebaulichen Verträgen beraten?
  2. Wie erfolgt die Auswahl der externen Berater:innen?
  3. Bitte listen Sie einzeln die bisher geleisteten Zahlungen und Rückstellungen in dieser Legislaturperiode für juristische Beratungen auf (auch das Jahr 2024)?
  4. Können juristische Fragestellungen verwaltungsintern beantwortet werden?

 

Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
betreffend Machbarkeitsstudie Nutzung Fernwärme

Begründung:
Im Hattersheimer Stadtanzeiger vom 11. April 2024 hieß es betreffend die Nutzung von Fernwärme: „Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, aus der dann die Ausführungsplanung mit Kostenschätzung entwickelt wird.“ Weiter wurde mündlich in der Bürgerversammlung angekündigt, dass eine Gesellschaft gegründet werden soll, die die Wärmenutzung koordinieren und lieferbar machen soll.

Wir fragen daher den Magistrat:

  1. Was war der konkrete Auftrag der Machbarkeitsstudie?
  2. Aufgrund welches Gremienbeschlusses wurde die Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben?
  3. Was hat die Machbarkeitsstudie gekostet?
  4. Was ist das Ergebnis der Machbarkeitsstudie? Falls es noch kein Ergebnis gibt, was ist der aktuelle Sachstand?
  5. Wird die Stadt Teil dieser Gesellschaft sein und wieso?
  6. Gibt es ein Budget für Beratung, Studie, Abschließung des Vorvertrags/ Rahmenvertrag? Falls ja, wie hoch ist dieses Budget?

 

Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
betreffend Machbarkeitsstudie Nutzung Fernwärme

Begründung:
Im Hattersheimer Stadtanzeiger vom 11. April 2024 hieß es betreffend die Nutzung von Fernwärme: „Derzeit wird eine Machbarkeitsstudie erstellt, aus der dann die Ausführungsplanung mit Kostenschätzung entwickelt wird.“ Weiter wurde mündlich in der Bürgerversammlung angekündigt, dass eine Gesellschaft gegründet werden soll, die die Wärmenutzung koordinieren und lieferbar machen soll.

Wir fragen daher den Magistrat:

  1. Was war der konkrete Auftrag der Machbarkeitsstudie?
  2. Aufgrund welches Gremienbeschlusses wurde die Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben?
  3. Was hat die Machbarkeitsstudie gekostet?
  4. Was ist das Ergebnis der Machbarkeitsstudie? Falls es noch kein Ergebnis gibt, was ist der aktuelle Sachstand?
  5. Wird die Stadt Teil dieser Gesellschaft sein und wieso?
  6. Gibt es ein Budget für Beratung, Studie, Abschließung des Vorvertrags/ Rahmenvertrag? Falls ja, wie hoch ist dieses Budget?

 

Anfrage der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
betreffend bisher beschlossene Anträge der Stadtverordnetenversammlung


Begründung:
In der bisherigen Legislaturperiode wurden einige Anträge, die durch die
Stadtverordnetenversammlung beschlossen wurden, bisher nicht umgesetzt.

Wir fragen daher den Magistrat:
Wie ist der Bearbeitungsstand der folgenden - zugestimmten - Anträge und Prüfanträge?

15.07.2021 0004/Grüne/XII (UBV) Fahrradfreundlichere Stadt
23.09.2021 0017/Grüne/XII (UBV) Schilder Stadtradeln
11.11.2021 0016/Grüne/XII (UBV) Schottergärten
dazu Anfrage 0088/Grüne/XII Schottergärten im Stadtgebiet Hattersheim
 
09.06.2022 0041/Grüne/XII (UBV) Garage Phrix
20.10.2022 0064/Grüne/XII (UBV) Solarbedachung öffentliche Parkplätze
19.10.2023 0085/Grüne/XII (UBV) Begrünung Bushaltestellen


1. Wann wurden die oben aufgeführten Anträge umgesetzt?
a. Welche konkreten Maßnahmen wurden zur Umsetzung getroffen?
2. Wenn die Anträge noch nicht umgesetzt wurden
a. Warum wurden sie noch nicht umgesetzt?
b. Wann werden sie umgesetzt?

 

Frühlingserwachen

Pflanzentauschbörse der Hattersheimer Grünen ein voller Erfolg

Nach Wochen des Regenwetters und Frosts waren alle froh, dass am Freitag den 26.April die Sonne, pünktlich zur zweiten großen Pflanzentauschbörse der Hattersheimer Grünen, wieder strahlte. Der Stadtpark am Weiher war voll: Familien genossen das schöne Wetter, interessierte Gärtner und Pflanzenfreunde drängten sich um das Angebot der Tauschbörse und auf drei großen Tischen und zahlreichen Bänken präsentierten sich dicht an dicht die Pflanzen, die zum Verschenken mitgebracht worden waren. Zimmerpflanzen wie Kakteen, Aloe Vera, Geldbäume und Buntnesseln oder Gartenschätze wie Lockenweide, Fetthenne, Schlüsselblumen, Königskerzen, Hibiskus, Maiglöckchen und viele weitere, sie alle wurden kostenfrei angeboten. Auch wer Obst, Gemüse und Kräuter suchte, wurde schnell fündig. Feigen, Chilis, Physalis, Tomaten, Kürbis, Bärlauch, Waldmeister und Salbei hatten den kalten Temperaturen getrotzt und freuten sich über neue Besitzer.

Wer das vielfältige Angebot gesichtet hatte, war auch herzlich eingeladen, bei Kaffee, Tee und Kuchen gemütlich zusammenzusitzen. Dabei kam der Austausch über ökologische Themen natürlich nicht zu kurz. Der Hattersheimer BUND unterstützte die Aktion mit interessanten Informationen rund ums nachhaltige Gärtnern und den Erhalt der Artenvielfalt. Abwechslungsreiche, bunte Gärten mit vielen heimischen Stauden und Gehölzen bieten tolle Lebensräume für unsere Vögel und Insekten. So kann jeder im Kleinen dem Artensterben etwas entgegensetzen und Biotope erschaffen, in denen sich Mensch und Tier wohlfühlen. Besonderes Interesse erweckte in diesem Zusammenhang auch ein Anschauungskasten, der den Besuchern den Aufbau einer Dachbegrünung demonstrierte.

Die Pflanzentauschbörse bot somit nicht nur die Möglichkeit, die eigene grüne Oase zu erweitern, sondern auch Wissen und Inspiration für umweltbewusstes Handeln zu sammeln.

Die AG Stadtbegrünung plant für dieses Jahr noch weitere spannende Events, zu denen die Hattersheimer herzlich eingeladen sein werden. Im Mai kann man sich bei einer Führung im Opel-Zoo über dessen Arbeit zum Schutz heimischer Wildtiere informieren. Im Herbst steht eine geführte Pilzwanderung auf dem Programm. Darüber hinaus wird ein Werknachmittag stattfinden, bei dem mit Kindern Igelhäuser für die heimischen Gärten gezimmert werden sollen. Genauere Informationen bezüglich Daten und Anmeldung finden Sie hier zu gegebener Zeit

 

Hattersheimer Grüne laden zur Feierabend-Radtour ein

Die Tage werden länger und so ist die dritte Tour in diesem Jahr wieder als Feierabend-Tour geplant.

Am Donnerstag 25. April um 17.00 Uhr wird wie gewohnt am Hattersheimer Tierpark gestartet.

Der Spaß am gemeinsamen Radfahren steht im Vordergrund. Mit angepasstem Tempo, das niemanden zurücklässt, geht es diesmal durch Hattersheim in Richtung Norden, durch die Krifteler Obstgärten, Diedenbergen, Weilbach und Eddersheim zum Restaurant "Mönchhof". 

„Nach der Einkehr entscheiden wir gemeinsam, ob die Rückfahrt nördlich oder südlich des Mains sein wird. In Okriftel an der Uferbar oder in Kelsterbach an der Kelsterbar könnten wir noch einen kurzen Stopp einlegen. Bevor wir wieder gemeinsam zurück zum Tierpark fahren“, kündigt Lothar Hornung an, der die Tour geplant hat und einen Tisch für alle Angemeldeten beim Mönchhof reserviert.

Anmeldungen bei Lothar Hornung

Telefon: 06190/933222 oder per Mail:   lothar.hornung@gmx.de

Radtour zum Tag der Erde am Naturschutzhaus Weilbacher Kiesgruben

Wie wichtig Natur- und Umweltschutz gerade auch für die Naherholung und das Wohlbefinden der Menschen im dichtbesiedelten Ballungsraum sind, wird auch in diesem Jahr wieder von vielen Aktiven aufgezeigt. An verschiedenen Ständen findet man Informationen von Ernährung bis Mobilität und von sozialen Themen bis zum Klimaschutz. Getränke- und Speisen und Aktionen für Kinder runden das Angebot ab.

Seit vielen Jahren ist das Familienfest ein fester Termin für viele Natur- und Umweltinteressierte.

Wer umweltfreundlich mit dem Rad anreisen möchte, kann sich gerne den Hattersheimer Grünen anschließen.

Treffpunkt ist am 21. April um 11:30 Uhr am Hattersheimer Marktplatz.

Die Rückfahrt findet individuell statt.

Weitere Infos zur Tag der Erde findet man hier

 

Pflanzentauschbörse

Das weltweite Artensterben bedroht auch unsere heimische Tierwelt. Monokulturen und Überdüngung in der Landwirtschaft machen vor allem unseren Insekten zu schaffen. Und in den Städten stoßen sie auf Schottergärten, die ihnen keine Nahrung bieten und die Umgebung noch weiter aufheizen. Das geht zum Glück auch anders! Um den Garten für Mensch und Tier abwechslungsreich zu gestalten, braucht es nicht viel Geld. Zur Pflanzentauschbörse ist jeder eingeladen, der eine Pflanze zu verschenken hat oder Pflanzen ein neues Zuhause geben will. Man darf so viel abgeben und mitnehmen, wie man möchte. Es ist auch möglich, nur Pflanzen zu verschenken oder nur aufzunehmen. Die Teilnahme an der Börse und Mitnahme von Pflanzen sind kostenlos. Jede Art von Pflanze ist willkommen, auch Saatgut darf gerne mitgebracht werden.

In gemütlicher Atmosphäre können dabei neben den Pflanzen auch Informationen getauscht werden. Was brauchen Insekten und Vögel, um sich bei mir wohlzufühlen? Gibt es pflegeleichte Alternativen zum Schottergarten? Wie gehe ich mit den Anforderungen des Klimawandels im Garten um? So sind am Ende hoffentlich alle unsere Gärten vielfältiger, bunter und vor allem: Voller Leben!

Ein weiteres Dach wird begrünt – Hattersheimer Grünen laden ein

Die Hattersheimer Grünen wollen einen weiteren Beitrag zu einer grüneren Stadt leisten. Dass auch kleine Flächen durch eine Begrünung aufgewertet werden können, wird bei einer Mit-Mach-Aktion anschaulich dargestellt. Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten finden Lebensraum und Nahrung, Regenwasser wird zurückgehalten und kann verdunsten und die Lebensdauer der Dachhaut wird verlängert. Das sind nur einige Vorteile, auf die Jochen Schnick bei der Begrünungsaktion eingehen wird. Welche Materialien benötigt werden und welche Pflanzen geeignet sind, wird ebenfalls erläutert.

„Alle, die ebenfalls ein Vordach, eine Garage oder ein Nebengebäude aufwerten möchten, sind bei unserer Begrünungsaktion, die am Samstag, den 09.03.2024 um 11 Uhr stattfindet, willkommen,“ laden die Eigentümer des Hauses Im Wiesfeld 21 in Hattersheim ein.

Das Team „Grün radelt“ löst den Gutschein ein

 

Beim Stadtradeln 2023 belegte das Team „Grün radelt“ mit mehr als 10.000 geradelten Kilometern, mit großem Abstand zu den anderen 16 Teams, den 1. Platz. Erste Stadträtin Heike Seibert überreichte anlässlich der Siegerehrung am 6. Oktober einen Gutschein von Tropica. Am Samstag wurde der Gutschein nun eingelöst. Die Team-Mitglieder trafen sich zu einem gemütlichen Frühstück, um sich selbst und den Zusammenhalt der Gruppe zu stärken.

Auch am Aschermittwoch sind die Grünen schuld

Als sich pünktlich um 18:30 Uhr die Tür öffnete, strömten die bereits vor dem Posthofkeller wartenden Gäste herein, und innerhalb weniger Minuten waren nahezu alle Plätze besetzt.

Das Team der Hattersheimer Grünen hatte zuvor das Buffet aufgebaut, auf dem es neben veganen und vegetarischen Salaten, Dips, Bratlingen, veganem Hering und Nachspeisen anlässlich des Jubiläums auch wieder einen „richtigen“ Heringssalat gab. Der Raum war hergerichtete, die Gitarre von Chris Savage gestimmt und die Technik für eine Zoom-Übertragung vorbereitet. Thomas Nordmeyer von den Schwalbacher Grünen hatte diesen Part übernommen.

Karin Schnick begrüßte die Aschermittwochsgäste, darunter auch Grüne aus den Nachbarstädten, Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder anderer Parteien und stellvertretend für die Kommunen die Ersten Stadträtinnen von Flörsheim und Hattersheim. Sie nutzte die Gelegenheit die Hattersheimer Politik etwas zu beleuchten. „Es ist wohltuend“, hebt sie hervor, „dass in Deutschland die Menschen friedlich gegen die extremen Rechten aufbegehren.“ Nur im Rathaus herrscht noch Unfriede, hier fehle es am notwendigen Zusammenhalt. Obwohl die Erste Stadträtin mit Morddrohungen und zerstochenen Reifen konfrontiert wird, springt ihr niemand zur Seite. Im Gegenteil, die einst lustigen Büttenredner haben dafür nur Häme übrig. „Das ist nicht mehr spaßig und das ist nicht mehr mein Verein,“ erläutert die Vorstandssprecherin die Kündigung ihrer Mitgliedschaft beim CCM.

Auch die Sachpolitik der Hattersheimer Koalition, die sich von Bürgerinteressen wegbewegt und Hattersheim immer mehr zu einem hässlichen Industriestandort macht, wurde scharf kritisiert.

Aber es gab auch Positives zu berichten. Der ordentliche Mitgliederzuwachs in den vergangenen Jahren, wobei der letzte Neuzugang erst vor einer Woche zu verzeichnen war, wird darauf zurückgeführt, dass bei den Hattersheimer Grünen neben der politischen Arbeit auch der Spaß nicht zu kurz kommt. Ob Fahrradtouren oder Pflanzenbörsen, jede und jeder kann sich einbringen und mitmachen.

Nach einem Dank an die aktiven Mitglieder wurde Hedi Bender auf die Bühne gebeten. Ihr gebührt ein besonderer Dank, hat sie doch den politischen Aschmittwoch initiiert und durch jahrelanges Engagement etabliert. Zur Freude der Anwesenden schaffte es Hedi Bender mit ihrem kurzen Rückblick sogar dem „Hattersheimer Protokoller“, Uli Schuster, eine Zusage für das kommende Jahr zu entlocken. „Jetzt, wo Schwarz/Grün in Hessen beendet ist, kann ich mir eine Rückkehr auf die Posthofbühne durchaus wieder vorstellen“, so Uli Schuster unter begeistertem Applaus.

Gregor Beck begrüßt die Anwesenden im Namen des Kreisvorstands und bedankt sich ebenfalls bei den Hattersheimern für ihr Engagement.

Als erste Rednerin ergriff Kordula Schulz-Asche das Mikrofon. Sie will Mut machen. Gerade in Zeiten des demografischen Wandels und vieler bestehenden Ungerechtigkeiten geht es doch in kleinen Schritten voran, und sie wird sich auch weiterhin in Berlin für Verbesserungen in der Gesundheits- und Pflegepolitik stark machen.

Kurz und unangekündigt erschien „Hubert Aiwanger“, alias Thomas Nordmeyer, auf der Bühne und sorgte für Lacher.

Die nächste am Mikrofon war Anna Lührmann. Sie berichtete von ihrer Arbeit als Staatsministerin im Auswärtigen Amt und griff den Faden auf „Die Grünen sind an allem schuld“. An den Erfolgen der grünen Bundesministerinnen und -minister sind wir gerne schuld. Ob warme Stube trotz Gasmangellage, einem Landwirtschaftsminister, der vor allem die bäuerlichen Betriebe im Blick hat, oder einer Außenministerin, die es mit persönlichem Einsatz schaffte, einen Kompromiss zu erzielen zwischen erdölproduzierenden Ländern und Ländern, deren Existenz vom Klimawandel bedroht ist. Auch die Umwelt- und Familienministerinnen konnten vieles erreichen, woran wir Grünen gerne schuld sind.

„Ob man sich darauf einen Rhein machen kann?“, fragte der Moderator Jörg Jurascheck, als er Mathias Wagner auf die Bühne bat. Der Fraktionsvorsitzende antwortete mit einer humorigen Rede und hatte einen „Rhein“ mit im Gepäck. Und wieder stellte sich die Schuldfrage: Sind wir die Ideologen, wegen denen die CDU in den letzten Jahren keine Politik der Mitte machen konnte? Und was gibt es wichtigeres, als das Gendern zu verbieten? Immerhin ein gewichtiger Punkt im Koalitionsvertrag. Förderungen von Frauen in Führungspositionen steht auch dort geschrieben und wird umgehend umgesetzt, indem doch tatsächlich 3 von 11 Ministerien von Frauen geführt werden. Und dem Klimawandel begegnet die neue Landesregierung jetzt ganz einfach, indem sie die Klimapolitik aus den Ministerien verbannt – dafür gibt es jetzt „Weinbau und Heimat“ im Angebot – natürlich alles völlig ideologiefrei.

Nach ernsten und launigen Reden und einer Pause, um die durchs Klatschen verbrauchten Kalorien wieder am Buffet aufzufüllen, erscheint dann die Magierin Michelle Spillner auf der Bühne. Sie ließ das Publikum an ihren Zaubereien teilhaben, erklärte einige ihrer Tricks, um in nächsten Moment mit Unerwartetem für Erstaunen zu sorgen. Während die Zuschauer noch gebannt zur Bühne blickten näherte sich bereits der Dauergast des Aschermittwochs. Bereits zum 21. Mal beim Hattersheimer Aschermittwoch, diesmal mit Heringen im Gepäck, wurde der Bundesvorsitzende Omid Nouripour nun ans Mikro gebeten. Wie erwartet konnte er die außen- und innenpolitischen Geschehnisse zusammenfassen und damit, selbst zu später Stunde, das Publikum fesseln.

Hattersheimer Grüne zu Besuch im Wasserwerk

Die Geschäftsführerin von Hessenwasser, Elisabeth Jreisat und Torsten Lachenmaier, der als Betriebsingenieur für die Wasserwerke in der Region zuständig ist, begrüßten 16 Interessierte, darunter die Erste Kreisbeigeordnete Madlen Overdick, die auf Einladung der Hattersheimer Grünen die Wasserversorgung in Stadt und Region besser kennenlernen wollten. Herr Lachenmaier führte durch das über 100 Jahre alte Jugendstilbauwerk, das unter Denkmalschutz steht und in dem bis in die 1990er Jahre noch Wasser gefördert wurde. Eine Dampfmaschine aus dem Jahr 1927 und der alte Schornstein zeugen von einer Zeit, in der das Grundwasser mittels Kohlekraft aus der Tiefe gefördert wurde. Umweltschutzauflagen und die Anforderungen an die Qualität des Trinkwassers führten dazu, dass der Regelbetrieb eingestellt wurde.

Mittlerweile entsteht am Standort Hattersheim eine neue hochmoderne Anlage, die etwa 6 Millionen m³ Grundwasser im Jahr aufbereiten kann und in Kürze in Betrieb gehen wird. Sie dient auch als Ersatz für Frankfurter Anlagen, die stillgelegt werden mussten.

Eine hohe Priorität hat die Versorgung der Bevölkerung mit sauberem Trinkwasser. In der wachsenden Rhein-Main-Region steigt sowohl der Bedarf an Trinkwasser, als auch an Brauchwasser für industrielle und gewerbliche Zwecke. Die Prognosen von Hessenwasser, die zunächst bis in die Jahre 2040/2050 reichen, berücksichtigen den Bevölkerungszuwachs und die Auswirkungen des Klimawandels. Ein höherer Verbrauch in trockenen Sommern zeigt sich bereits heute und fließt mit 5% in die Prognose ein, wonach die Auswirkungen auf die Grundwasserneubildung langfristiger wirken werden.

Die vielen Fragen der Gäste, die die Versorgungssicherheit, die Wasserqualität und den Einfluss von Gewerbe- und Straßenneubau betrafen, konnten beantwortet werden. Die Position von Hessenwasser hierzu ist eindeutig: Es muss gewährleistet werden, dass das Grundwasser nicht weiter und zusätzlich belastet wird. Selbst Schadstoffe aus alten Deponien und Pestizide, die bereits seit vielen Jahren nicht mehr erlaubt sind, finden sich immer noch im Grundwasser und müssen mit erheblichem Aufwand herausgefiltert werden. Die Wasserförderungen im hessischen Ried und im Vogelsberg werden dauerhaft nicht ausreichen, um den wachsenden Bedarf im Ballungsraum zu decken. Die Pumpstation in Hattersheim wird mit ihren Brunnen zu einer sicheren Wasserversorgung beitragen.

Potentielle Gefährdungen der Wasserqualität durch Bauvorhaben, wie der von der Hattersheimer Regierung wiederbelebten Planung einer Westtangente zwischen Okriftel und Eddersheim, die den Wasserwerkswald queren soll, müssen vermieden werden. Der übermäßige Verbrauch von wertvollem Trinkwasser als Nutzwasser für Industrie und Gewerbe, der derzeit auch im Zusammenhang mit den Rechenzentren diskutiert wird, wird von den Anwesenden ebenfalls kritisch gesehen.

Die Hattersheimer Grünen sehen sich in ihren Einschätzungen bestärkt und bedanken sich für die informative Führung durch das Hattersheimer Wasserwerk

Der Grüne Politische Aschermittwoch im Posthofkeller feiert Jubiläum

Die Idee, das bayrische Vilshofen nach Hattersheim zu holen, hatte Hedi Bender bereits im Jahr 1997 und machte sich sodann mit viel Elan an die Planung des ersten Grünen politischen Aschermittwochs. Aus den Reihen der Grünen wurde sie zunächst belächelt, aber Hedi Bender war ausdauernd und bereits der erste Aschermittwoch 1998 im Hattersheimer Posthofkeller war ein Riesenerfolg. Das Grüne Event hat sich in Kürze nicht nur in Hattersheim, sondern darüber hinaus einen Namen gemacht. In vielen Jahren hat Hedi Bender interessante Gäste nach Hattersheim geholt. Ob Tom Königs, Stadtrat in Frankfurt, später Bundestagsabgeordneter oder Rupert von Plottnitz, ehem. hessischer Justizminister, Grüne Promis aus Landes-, Bundes- und Europapolitik - Hedi Bender lud ein und alle kamen in den Posthofkeller.

Zwei Jahre musste die Veranstaltung Corona-bedingt ausfallen, so dass in diesem Jahr das 25. Jubiläum ansteht. Seit 20 Jahren ist Omid Nouripour, mittlerweile Bundesvorsitzender der Grünen, mit dabei, genauso wie Kordula Schulz-Asche, die zunächst als Landtagsabgeordnete, und seit einigen Jahren als Bundestagsabgeordnete nach Hattersheim kommt. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag, Mathias Wagner wird sich auch in diesem Jahr wieder auf das besondere Flair des Aschermittwochs einlassen und vielleicht den ein oder anderen „Promi“ mitbringen. Über mehrere Jahre begleitete auch Anna Lührmann (2002 jüngste Bundestagsabgeordnete) das politische Treiben in Hattersheim. Sie wird in diesem Jahr als Staatsministerin für Europa und Klima zurück auf der Posthofbühne erwartet.

Neben politischen Reden wird auch der Humor nicht zu kurz kommen. Dazu erwarten ein buntes Buffet und etwas Magie die Gäste beim 25. Aschermittwoch der Grünen.

Großes Interesse an der Entwicklung in Hattersheims Norden

Mehr als 80 Interessierte folgten, trotz eisiger Temperaturen, der Einladung zum Ortstermin.

Nur wenige Tage vor Weihnachten wurde von der Mehrheit (CDU, FDP, FWG) im Stadtparlament die Offenlage für den Bebauungsplan N116 Erweiterung Gewerbegebiet Nord beschlossen. Seit Mitte Januar liegen die Unterlagen aus. Insgesamt 765 Seiten Pläne, textliche Festsetzungen, Begründungen, Gutachten und Stellungnahmen von Behörden können auf der städtischen Homepage eingesehen werden.

„Man muss aber schon suchen, bis man die richtigen Stellen findet. Einfach wird es den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt nicht gemacht, sich zu informieren und ihre Stellungnahmen abzugeben. Es wäre wünschenswert, wenn bereits auf der Startseite ein entsprechender Link zu den Informationen führen würde“, begründen die Grünen ihre Einladung zum Infotermin an der Heddingheimer Straße.

Für den Vorstand übernahm Karin Schnick, ehemalige Erste Stadträtin die Begrüßung der Anwesenden. Die Fraktion vertrat Stefan Ehrecke, der sich als Mitglied des Bauausschusses mit dem Thema intensiv befasst.

Olaf Bruhn, der für die Internet-Arbeitsgruppe „Enigma“ zum Thema „Nachhaltigkeitsaspekte von Rechenzentren“ an der Goehe-Universität in Frankfurt referiert, ergänzte fachkundig die Diskussion.

Auch der frühere Fraktionssprecher Winfried Pohl, beruflich viele Jahre mit dem Thema Bauleitplanung befasst, war der Einladung gefolgt und beteiligte sich als Anwohner.

Die anwesenden Hattersheimerinnen und Hattersheimer äußerten ihre Sorgen zu verschiedenen Punkten. Die generelle Versiegelung eines so großen Areals, der Wegfall der Flächen für Landwirtschaft und Naherholung, die Auswirkungen auf das Grundwassers, die Beeinträchtigung der Frischluftzufuhr in das Stadtgebiet und des Mikroklimas durch Abwärme, sowie die Wärmespeicherung durch die Gebäude, die besonders in heißen Sommern als Problem gesehen wird, kamen genauso zur Sprache, wie die negativen Auswirkungen einer geänderten Verkehrsführung für die Anwohner der Heddingheimer Straße.

Ein weiterer Einwand eines Teilnehmers: „Durch großflächige Versiegelung kann Regenwasser nicht versickern und droht die vorhandenen Abwasserkanäle zusätzlich zu belasten. Schon jetzt können die Kanäle bei Starkregen das Wasser nicht abführen und es kommt im Gebiet regelmäßig zu Überschwemmungen.“

Dass Solarmodule auf den Dächern und an den Fassaden zwar ermöglicht werden sollen, aber nicht verbindlich vorgeschrieben werden, stieß auf wenig Verständnis. Dafür ist eine nicht zur Bebauung vorgesehenen Fläche für eine Freiflächen-PV-Anlage eingeplant, die nördlich eines 25 m hohen Gebäudes, also in dessen Schatten liegt. „An dieser Stelle ist es sinnvoller Bäume und Sträucher zu pflanzen und die PV-Module direkt an den Gebäuden anzubringen,“ stellte eine Anwohnerin fest.

Großes Interesse bestand auch an der möglichen Nutzung der Abwärme. „Mit welchen Zeiträumen ist da zu rechnen und welche Gebiete können davon profitieren?“ wurde von verschiedenen Anwesenden gefragt.

Auch die Verschandelung des Stadtbildes wurde angeprangert. „Wenn man von Weilbach kommt, wird man anstelle von Bäumen und Sträuchern dann auf einen Betonklotz schauen. Hattersheim verliert an dieser Stelle unwiederbringlich sein freundliches Gesicht,“ gibt ein Teilnehmer zu bedenken. „Gebäude über eine Länge von 280 m und bis zu 27 m hoch, das wird dann der erste Eindruck sein, den man von unserer Stadt erhält.“

Dass der Bau von Rechenzentren, gerade im Rhein-Main-Gebiet notwendig und nicht zu verhindern ist, wurde von den Anwesenden nicht angezweifelt. Ob aber Hattersheim, direkt nach Frankfurt, der Standort mit den meisten Rechenzentren (14) sein muss, stieß auf großes Unverständnis.

Insgesamt waren die Bedenken groß, dass die Bevölkerung nur die Nachteile der geplanten Bebauung ertragen muss, und es kam der Vorschlag auf, eine Interessengemeinschaft gegen solche Entwicklungen zu gründen.

Zu den verschiedenen Punkten wurde klar: Vieles ist in den B-Plan-Unterlagen nur unverbindlich formuliert. Es braucht aber klare Vorgaben und verbindliche Festschreibungen. Mündliche Zusagen durch die Betreiber sind spätestens dann obsolet, wenn es einen Wechsel in der Unternehmensführung gibt.

Nach etwas mehr als einer Stunde waren die unterschiedlichen Aspekte der städtischen Planung, sowie viele Email-Adressen ausgetauscht.

Die Grünen erinnerten noch einmal an die Fristen, die für die Abgabe von Stellungnahmen relevant sind:

Zur Änderung des Regionalen Flächennutzungsplans, der derzeit beim Regionalverband Frankfurt Rhein-Main ausliegt, kann noch bis zum 8. Februar eine Stellungnahme erfolgen. Zum Bebauungsplan N116 muss die Stellungnahme bei der Stadt Hattersheim bis zum 14. Februar abgegeben werden.

Demo für Demokratie

seit Tagen gehen vielerorts Menschen für unsere Demokratie auf die Straße. Am Samstag waren auch viele Hattersheimer*innen in Frankfurt dabei (s. Fotos). 

Am kommenden Samstag, den 27.01. zwischen 10 und 11 Uhr findet nun auch in Hofheim am Kellereiplatz eine Kundgebung "Demokratie verteidigen - gegen den Rechtsruck" statt.

 

Solar-Stammtisch am 18.01.2024 um 18:30 Uhr im Südringtreff Hattersheim (Südring 16)

Hattersheimer Solarstammtisch lädt ein zum Austausch über nachhaltiges Heizen

Erneuerbare Energie boomt in Deutschland und weltweit. Allein in Deutschland wurde der benötigte Strom im vergangenen Jahr zu fast 60 % aus erneuerbaren Energiequellen wie Sonne und Wind gewonnen und die Photovoltaik-Produktionskapazitäten in China, USA und EU werden sich 2024 verdoppeln

Die Zukunft gehört der Wärmeversorgung ohne Feuer, insbesondere ohne Verbrennung von Kohle, Öl und Erdgas. In unserer Umgebung finden wir künftig die Wärme für unsere Wohnungen in der Luft, in Flüssen, in der Erde, im Abwasser und in der Abwärme von Produktionsanlagen. Diese Wärme sammeln wir mit Wärmepumpen ein. Was leisten diese Wärmepumpen, wie viel kosten sie, welche Voraussetzungen für ihren Einsatz sind notwendig? 

Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich der nächste Solar-Stammtisch am 18.01.2024 um 18:30 Uhr im Südringtreff Hattersheim, Südring 16. 

Gäste, die schon eine Wärmepumpe installiert haben, sind sehr willkommen und können ihre Erfahrungen mit Interessierten teilen, die eine Umrüstung erwägen.

Die Mär von der sparsamen Haushaltspolitik des Bürgermeisters und seiner CDU

Gemeinsame PRESSEMITTEILUNG von SPD und Grünen 22.12.2023

Zur Weihnachtszeit werden viele, schöne Botschaften verschickt, aber auch manche unschöne und falsche Geschichte erzählt.

In einer gemeinsamen und notwendigerweise ausführlichen Pressemitteilung widersprechen SPD und Grüne (als derzeitige Opposition in der Hattersheimer Stadtverordnetenversammlung) der durch Bürgermeister, Klaus Schindling verdrehten Darstellung zur Finanzentwicklung der Stadt. „Seine Darstellungen sind unvollständig, irreführend und falsch“, lautet es da ungewöhnlich scharf aus den Reihen der beiden Fraktionen.

In seiner Weihnachtsbotschaft im „Hattersheimer Kurier“ (nein, es handelt sich hierbei nicht um offizielle Verlautbarungen der Stadt und des Bürgermeisters, sondern um eine CDU-Hauswurfsendung), die der Bürgermeister als Parteivorsitzender der CDU an alle Hattersheimer Haushalte verteilen ließ, wird indirekt der Eindruck vermittelt, er, der Bürgermeister, habe mit seiner Politik die Finanzen der Stadt aus den roten Zahlen geführt. Eine Misere, die durch „falsche Haushaltspolitik von SPD und Grünen“ verursacht worden sei und die Stadt unter das Joch des Schutzschirms gebracht hätte.

Die Wahrheit sieht anders aus:

Im Dezember des Jahres 2010 verkündete die Konzernzentrale von Sanofi-Aventis in Paris die Aufgabe mehrerer Standorte für Tierversuche weltweit, darunter war auch der Hattersheimer Standort Kastengrund. Die ohnehin nicht üppigen Gewerbesteuer-Einnahmen halbierten sich und die Verschuldung der Stadt stieg an.

Das Land hatte zu dieser Zeit ein Hilfsprogramm - den sogenannten Schutzschirm - aufgelegt, um zahlreichen Städten zur Finanzgesundung zu verhelfen.

Voraussetzung für das Hilfsprogramm war ein Konsolidierungsplan, der von der damaligen rot-grünen Regierung in Hattersheim vorgelegt und umgesetzt wurde.

Das Land übernahm einen Teil der städtischen Schuldenlast. In Hattersheim erstellte die damals, verantwortliche Koalition aus SPD und Grünen, einen 50-Punkte-Plan, der nach einer Bürgerbeteiligung und hartem Ringen – auch innerhalb der Koalition – beschlossen wurde. Die Maßnahmen waren auf viele Bereiche verteilt, um nicht einzelne Bevölkerungsgruppen einseitig zu belasten. Es waren harte Einschnitte bei Einnahme- und Ausgabepositionen. Ohne diese Maßnahmen wäre eine Wende der Hattersheimer Finanzlage nicht gelungen.

Die damalige Opposition aus CDU, Freien Wählern und FDP kritisierte einige der Punkte heftig und lehnte diese ab. Einer der lautesten Kritikpunkte war die Erhöhung der Grundsteuer auf 550 Prozentpunkte. Argument war, dass die Mehrbelastung für die Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger unzumutbar sei. 

Die Stadt Hattersheim gehörte durch konsequentes Sparen zu den Kommunen, die den Schutzschirm ein Jahr früher als geplant verlassen konnten. Den ersten der drei geforderten Haushaltsausgleiche erreichte Hattersheim bereits im Jahr 2015.

Bei der Kommunalwahl im Jahre 2016 verloren SPD und Grüne die Mehrheit und somit ihre Regierungsverantwortung. Die positive Wirkung ihres 50-Punkteprogramms hielt trotzdem an. Die Finanzlage der Stadt gesundete und nach weiteren 2 Jahren konnte die Stadt 2017 aus dem Schutzschirm entlassen werden.

Im Jahr 2017 gab es dafür noch ein öffentliches Lob des Bürgermeisters, wie im Bericht des Höchster Kreisblatts am 29.10.2017 zu lesen war. Zitat: Sogar für Vorgängerin Antje Köster (SPD) und die ehemalige Erste Stadträtin Karin Schnick (Bündnis 90/Die Grünen) hatte Schindling ein Lob parat: Es sei eine weise Entscheidung gewesen, den Schutzschirm-Vertrag zu unterzeichnen. Klaus Schindling räumte ein, dass der Sparkurs für die Stadt nicht immer angenehm gewesen sei. Schließlich war die Teilnahme am Entschuldungsfonds des Landes mit der Auflage verbunden, ausgeglichene Haushalte vorzuweisen.“

In den Jahren danach wurde aber wieder fleißig Geld ausgegeben und der Schuldenstand steigt mittlerweile über das Niveau von 2017 an. Anfang des Jahres 2017 hatte die Stadt Hattersheim 34 Millionen, bzw. einschließlich der Verbindlichkeiten der Stadtwerke 47 Millionen Euro Schulden. Bis Ende des Jahres 2024 werden die städtischen Schulden auf 56 Millionen Euro ansteigen. Bis zum Jahr 2027 ist sogar der Anstieg der langfristigen Schulden auf 97 Millionen geplant.

Mit den Stimmen von CDU, FW und FDP wirft Bürgermeister, Klaus Schindling seit Jahren mit vollen Händen Geld in den städtischen Ausgabetopf. Zahlreiche Siedlungsflächen wurden und werden ohne Gesamtkonzept ausgewiesen. Das bringt zwar neue Steuerzahler, aber gleichwohl auch neue Verpflichtungen. Investitions- und Verwaltungsausgaben wachsen unproportional zu den Einnahmen stetig an. Die Reduzierung der Grundsteuer, wie seinerzeit von Rot/Grün zugesagt, im Wahlkampf auch von CDU, FDP und FW versprochen, wurde bei allen Haushaltsberatungen der vergangenen Jahre immer wieder gefordert, aber von der Regierungsmehrheit von CDU, FW und FDP abgelehnt.

Aktueller Sachstand – Haushaltsplan 2024

Bürgermeister Klaus Schindling argumentierte dieses Jahr heiß und verlangt eine Grundsteuerhöhung als erforderlichen „Solidaritätsbeitrag aller Hattersheimer“, um seine Ausgabenwünsche realisieren zu können. „Da fragt man sich, hat er seine Schelte an Rot/Grün aus früheren Jahren schon vergessen?“ Und das obwohl schon die Lebenshaltungskosten überall und stetig steigen. Und das obwohl er gute Gewerbesteuereinnahmen prognostiziert und letzte Grundstücksflächen der Stadt zum Verkauf einsetzt. 

Die neue Grundsteuererhöhung auf 590 Prozentpunkte wurde im Stadtparlament am 14. Dezember 2023 nur mit Stimmen der CDU beschlossen. Nach allgemeinen Verlautbarungen aus Solidarität zum Bürgermeister. 

Alle übrigen Fraktionen, bemerkenswerterweise selbst Freie Wähler und FDP, die bisher in der Regierungskoalition verankert sind, stimmten dem Haushaltsentwurf nicht zu. Auch ein von der Opposition angemahntes Maßhalten, sprich reduzieren bei freiwilligen Leistungen und Ausgabewünschen fand leider kein Gehör.

Allein die Grundsteuer Erhöhung ist ein vermiesendes Weihnachtsgeschenk vom Bürgermeister und passt nicht, eher nur sarkastisch, zu seinen „besten Wünschen für ein schönes Fest und einen guten Rutsch in ein gesundes 2024“. So formuliert in seiner Weihnachtsbotschaft als Vorsitzender der CDU Hattersheim.

 

Fraktion B90/Die Grünen

Fraktion SPD

 

Quelle Zitat:

Entlassung aus Schutzschirm "auf Bewährung" (fnp.de)

 

Anmerkungen zum Bebauungsplan Gewerbegebiet Nord

Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung 21.12.2023

Ein Bebauungsplan regelt die baulichen Möglichkeiten des Investors und soll das städtische Interesse absichern. Manches, was man aber als Stadt durchsetzen möchte, lässt sich nicht über das Baurecht regeln.

Flächen- oder Gebäudeabtretungen oder die konkrete Festschreibung der Abwärmenutzung werden rechtssicher über städtebauliche Verträge geregelt. Wichtig ist, dass diese Verträge frühzeitig erarbeitet und konkret formuliert werden.

Das hat für beide Seiten (Stadt und Investor) den Vorteil, dass nicht umgeplant und nachgebessert werden muss, wie man am Beispiel der Vorderen Voltastraße sieht.

Hier wurde zunächst dem Investor suggeriert, dass er mit wenigen Auflagen rechnen muss, und diese zum Teil optional sind. Formulierungen wie: „…soweit dies baulich möglich ist…“ oder „…Sofern eine Begrünung der Fassade nicht möglich ist oder zu erheblichen Mehrkosten …. führt…“, sind dabei zu unkonkret.

Die generelle Nutzung der Abwärme muss ebenso festgelegt werden, wie die zur Verfügung gestellte Wärmemenge, die dafür notwendige technische Infrastruktur einschließlich der örtlichen Lage, die Anbindung der Wärmeübergabe, u.v.m.

Ansonsten wird bei einer späteren Konkretisierung oder bei Nachforderungen umfangreiche Umplanungen ausgelöst.

Auch die Kritik an der Geräuschbelastung, die von den Nachbarn im Nachhinein festgestellt wurde, zeigt, dass mehr Transparenz und frühzeitige offensive Bürgerbeteiligung immer der bessere Weg sind.

„Aus diesem Grund sollte im Vorfeld sowohl ausreichend Zeit eingeplant werden für die politische Diskussion um den Bebauungsplan und die Absicherung der Rechtsverbindlichkeit als auch für die öffentliche Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern“, so Uwe Broschk, Mitglied für die GRÜNE Fraktion im Haupt- und Finanzausschuss.

Mitten in den Haushaltsberatungen wurden den ehrenamtlichen Stadtverordneten mehr als 1800 Seiten zu insgesamt 4 Bebauungsplänen vorgelegt und dazu eine Sondersitzung 3 Tage vor Weihnachten einberufen. Dieses Vorgehen zeigt, dass eine intensive Auseinandersetzung mit den B-Plänen durch die gewählten Vertreterinnen und Vertreter in Magistrat und Stadtverordnetenversammlung nicht gewünscht ist.

Seit Mai 2021 ist der Bürgermeister im Vorstand der GDA (German Datacenter Association) Vorstand & Beirat | German Datacenter Assiociation (germandatacenters.com), die erklärtermaßen als Netzwerk für die Betreiber und Inhaber von Rechenzentren das Wachstum der Branche stärken will. Auch wenn der Bürgermeister sich auf der Homepage der GDA eine Integration der „Global Player“ in der Region wünscht und die Abwärmenutzung zum Beheizen von Wohngebäuden thematisiert, fragt man sich, was in diesen zweieinhalb Jahren tatsächlich umgesetzt wurde. Die Wärmeplanung der Stadt Hattersheim wurde jedenfalls nicht mit entsprechendem Engagement vorangetrieben. Auch seine Aussage, „die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitzunehmen“, wird offensichtlich nicht durch transparente Verfahren umgesetzt.

https://www.germandatacenters.com/news/detail/neues-gda-mitglied-digital-city-hattersheim/

Der Beschluss über die Beteiligung der Öffentlichkeit, der zuständigen Behörden und der Nachbarkommunen zum Bebauungsplan „Erweiterung Gewerbegebiet Nord“ erweckt vielmehr den Eindruck, dass die Offenlage in den Weihnachtsferien vorgesehen war, was zum Glück aufgrund der Ferien des Hattersheimer Stadtanzeigers nun aber nicht möglich ist.

Nun soll die Offenlage vom 14. Januar bis zum 15. Februar stattfinden.

Die Grüne Fraktion würde es begrüßen, wenn Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger, und ganz besonders die Menschen, die im Umfeld des geplanten Sondergebietes wohnen, sich über das Vorhaben informieren. Für die Anlieger und Anliegerinnen könnte die Öffnung der Heddingheimer Straße von Interesse sein, aber auch die Möglichkeit, die Abwärme für die Beheizung ihrer Wohn- oder Gewerbeimmobilien zu nutzen.

Haushaltsrede - Versprochen ist versprochen und wird dann gebrochen

Uwe Broschk hat die Rede für die erkrankten Fraktionsvorsitzende Nathalie Ferko bei der Stadtverordnetenversammlung am
14 Dezember in der Stadthalle vorgetragen.

 

Sehr geehrter Herr Stadtverordnetenvorsteher.
Werte Kolleginnen und Kollegen.
Liebe Hattersheimer Mitbürgerinnen und Mitbürger.

 

Als Vertreterin der Grünen möchte ich Ihnen unsere Perspektive zu dem vorgelegten Haushaltsplan 2024 unserer Stadt und den damit verbundenen Herausforderungen an uns alle darstellen.

Wir stehen uneingeschränkt für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Finanzpolitik, die die Bedürfnisse unserer Gemeinschaft und den Schutz unserer Umwelt gleichermaßen im Blick hat. Es ist zweifellos von hoher Bedeutung, in die Zukunft zu investieren. Jedoch müssen wir dabei wachsam sein, nicht zu viele Kredite aufzunehmen, die die finanzielle Stabilität unserer Stadt gefährden könnten. Die Schuldenlage bis 2027 beläuft sich auf circa 100 Millionen Euro. Somit hat sich in der Amtszeit von Herrn Bürgermeister Schindling der Schuldenstand mehr als verdoppelt.

Zentraler Dreh- und Angel-Punkt der Haushaltseinbringung von Bürgermeister Schindling war ein vermeintliches Spargebot und eine daraus folgende Entlastung der Hattersheimer Stadtkasse. Aus den angebrachten Änderungen im Haushaltswesen ist dies leider nicht abzulesen. Ganz im Gegenteil sehen wir neben weit verfehlten Einsparzielen eine weiter ansteigende und nicht nachhaltige Mehrbelastung – nicht nur für die kommunale Finanzplanung, sondern auch für die Bürgerinnen und Bürger.

Die mögliche Erhöhung der Grundsteuer B wirft die Frage nach Alternativen auf. Anstatt ausschließlich die Steuern für Privatpersonen zu erhöhen, sollte der Magistrat Einsparpotenzial bei den überzogenen Ausgaben im Produktplan, Investitions- und Stellenplan ausarbeiten. Dadurch könnten die Lasten gerechter verteilt werden und eine ausgewogenere Finanzierung gewährleistet werden.

Unser Ziel ist eine kluge Haushaltsführung, die auf nachhaltige Investitionen setzt und gleichzeitig eine ausgeglichene Haushaltslage sicherstellt, denen die ökologischen und sozialen Bedürfnisse entsprechen. Dabei sind auch immer die Folgekosten einzuplanen.

Lassen Sie uns über die Kostensteigerungen sprechen:

Die städtischen Personalkosten, insbesondere im nächsten Jahr, werden signifikant steigen und irreversibel einen hohen Stand halten. Dies ist den 14 neu geschaffenen Stellen in der Verwaltung zu schulden. Wir begrüßen die Schaffung einiger Stellen, wie beispielsweise die der Digitalisierung und der Integration, kritisieren jedoch den ausartenden Umfang der Erweiterung des Stellenplans im zweiten Jahr in Folge. Auch hier werden die Folgekosten nicht bedacht.

Lassen Sie uns weiter über mögliches Einsparpotenzial sprechen:

Für die Pflege und den Erhalt der wasserintensiven, selten insektenfreundlichen städtischen Bepflanzung mit hohem Personalanteil sind im Haushalt Tausende Euro eingestellt. Auch hier mehren sich die eingestellten Mittel. Hübsche Blümchen tragen weder zur Biodiversität bei noch helfen sie das Klima zu stabilisieren. Hingegen werden Gelder, die für den Bereich Klimaschutz im vergangenen Haushalt eingestellt waren, wie zum Beispiel die Förderung von Balkonsolaranlagen, schlecht beworben, um sie vielleicht bewusst nicht wieder anbieten zu müssen.

Andererseits sehen wir bei der strom- und kostenintensiven Weihnachtsbeleuchtung, die von Jahr zu Jahr weiter ausgeweitet und damit massiv überdimensioniert wird, großes Einsparpotenzial.

Ein besonderes Augenmerk legen wir auf eine schwindelerregend hohe Kalkulation für die Schaffung eines Parkplatzes auf dem Vereinsgelände des FC Eddersheim. Mit einer Kalkulation von 600.000 Euro schießen die Schätzungen der Kämmerei hier weit über marktübliche Kosten hinaus.

Weiter fragen wir uns, wie ein Spargebot mit dem Bau eines Glockenturms auf dem Okriftler Friedhof vereinbar ist. Es gibt so manches, was wünschenswert, aber nicht notwendig ist. Bei der desolaten Haushaltssituation erwarten wir allerdings den Fokus auf das Notwendige.

Eines müssen wir dem Bürgermeister lassen: er tut was fürs Klima. Dabei sprechen wir leider nicht von Klimaschutzmaßnahmen, sondern von Investitionen in Klimaanlagen. 750.000 Euro sind im aktuellen Haushaltsplan für ein Klimaanlagensystem im Haus der Vereine angesetzt.

Kostenfaktor Stadthalle:

Natürlich darf auch in diesem Haushalt das Sorgenkind der städtischen Liegenschaften nicht unterrepräsentiert bleiben. Auch die Stadthalle bekommt nach der sehr kostenintensiven Sanierung ein neues Klimaanlagensystem für angesetzte 800.000 Euro. Die Summe der Investitionen seit Beginn der Sanierung liegen nunmehr bei knapp 14 Millionen Euro.

Und da muss man sich mal fragen. Wie hoch werden die Einnahmen kalkuliert? Wann dürfen endlich die Vereine rein? Wollen die Vereine die Stadthalle überhaupt nutzen? Vor der Sanierung wurde die Stadthalle kaum noch von den Vereinen genutzt. Der letzte Nutzer war der HCC – der Hattersheimer Carneval Club, der mit der Chorgemeinschaft seine Fastnachtssitzungen in der Stadthalle durchgeführt hat. Der HCC hat sich aber bereits vor einigen Jahren aufgelöst. Die anderen Vereine haben sich inzwischen größtenteils eigene Vereinsräume geschaffen. Die Stadthalle darf nicht zum Klotz am Bein für den kommunalen Haushalt in Hattersheim werden. Laufende Kosten? 350.000 bis 400.000 € waren es vor der Sanierung, d. h. etwa 1.000 € pro Tag.
Das sind nur einige Fragen, die die Stadt in den kommenden Jahren weiterhin beschäftigen wird.

Wir leisten als Grüne konstruktive Oppositionsarbeit in dem wir Einsparpotenzial aufzeigen, obwohl das eigentlich die Aufgabe des Kämmerers ist.

Die kalkulierten Einnahmen

Bedauerlicherweise müssen wir in diesem Haushalt feststellen, dass die Gewerbesteuereinnahmen, die durch die Ansiedlung der Rechenzentren prognostiziert wurden, nicht wie erwartet ausfallen. Bald werden es vierzehn Rechenzentren an der Zahl sein, die unser Stadtbild vor allem durch ihre massive, landschaftsverschandelnde Bauart, ein gleißendes Licht und stetes Rumoren schmücken werden. Die Gebäude schirmen die Frischluft ab und werden zu einer weiteren Erwärmung in ohnehin heißer werdenden Sommern beitragen. Die städtischen Flächen wurden unwiederbringlich für eine einzige Branche ausverkauft und den nachfolgenden Generationen somit jeglicher Gestaltungsspielraum genommen. Auch die Einnahmen durch die Einkommenssteuer sind sehr optimistisch prognostiziert. Das Ausbleiben der Gewerbesteuereinnahmen in Kombination mit den wohlwollend prognostizierten Einkommenssteuereinnahmen und den angesetzten Mehrausgaben lässt der Kämmerei dennoch kaum eine andere Möglichkeit, als die Schuldenlast auszuweiten, um das entstehende Haushaltsdefizit auszugleichen.

Besonders kritisch sehen wir die in den kommenden Jahren kalkulierten Erlöse von 3,5 Millionen Euro durch Verkäufe stadteigener Grundstücke. Wir stellen uns klar gegen einen Ausverkauf der Stadt. Vor allem sind es Einnahmen, mit denen nicht jedes Jahr das Haushaltsergebnis beschönigt werden kann.

Darüber hinaus möchten wir die drängenden Themen wie Digitalisierung und Entbürokratisierung ansprechen. Diese sollten darauf abzielen, wichtige öffentliche Leistungen künftig mit weniger Personal zu erbringen. Ebenso ist es wichtig, das städtische Einsparpotenzial zu identifizieren, anstatt die Bürgerinnen und Bürger mit einem sogenannten Solidaritätsgroschen – der sich bei genauem Hinschauen zu einem 3-stelligen Euro-Betrag entpuppt – zur Kasse zu bitten.

Denn die Grundsteuererhöhung ist lediglich ein Ergebnis der unangemessenen Ausgabenpolitik. Es ist daher unerlässlich, unsere Ausgaben genauer zu prüfen, bevor wir die Einnahmeseite ins Visier nehmen. Das Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben muss korrigiert werden.

Versprochen ist versprochen und wird dann gebrochen

Das Auslassen des zentralen Wahlversprechens. Es sind nunmehr vier Wahlkämpfe, die sowohl Bürgermeister Schindling als auch die CDU Hattersheim mit der Forderung bestritten, die Grundsteuer-B zu senken. Heute verpackt er die Hebung der Steuer unter den Deckmantel eines „Solidarbeitrages aller Bürger“, um die opulenten Aufwendungen, wenn auch nur zum kleinen Teil, decken zu können.

Er nennt es Sparen ohne Verzicht, wir nennen es eine schlechte Haushaltsführung.

Das Wohl unserer Stadt muss langfristig gesichert werden. Deswegen appelliere ich an alle Stadtverordneten, als Vertreter der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Hattersheim: lehnen Sie diesen Haushalt ab und lassen Sie uns gemeinsam sachlich und verantwortungsvoll nach Einsparpotential suchen. Die Einsparungen, die in der Vergangenheit beschlossen wurden, waren notwendig, damit sich die Stadt Hattersheim durch den Schutzschirm entschulden konnte. So konnten Sie, Herr Schindling, einen soliden Haushalt übernehmen und haben es dennoch in Ihrer bisherigen Amtszeit geschafft, durch immer neue Prestige-Projekte die Schulden von 43 Millionen auf 97 Millionen mehr als zu verdoppeln. Ihre Nachfolger werden es Ihnen sicher nicht danken.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

Grüne planen Aktionen für eine grünere Stadt

Die Arbeitsgruppe „Stadtbegrünung“ hat bei ihrem letzten Treffen Veranstaltungen und Aktionen für das kommende Jahr festgelegt.

Immer mehr Flächen in der Stadt werden versiegelt und bebaut, die Bevölkerung wächst, neben Straßen, Geh- und Radwegen werden auch die verbleibenden Grünflächen und Parks immer intensiver genutzt. Große Bäume sind dem Klimawandel und dem Unwetterereignis in diesem Sommer zum Opfer gefallen. Zusätzlich werden seit Jahren von der Stadt Bäume gefällt und Hecken gerodet. Immerhin wurden vom Bürgermeister 1.000 zusätzliche Bäume versprochen.

Die zugesagten Ersatzbepflanzungen und das bereits im März 2022 vom Bürgermeister angekündigte Tiny-Forest-Konzept lassen jedoch auf sich warten. Dass es auch anders geht, wollen die Hattersheimer Grünen nicht nur von den politisch Verantwortlichen einfordern, sondern auch selbst ihren Teil dazu beitragen.

„Wir sind der Überzeugung, dass die Stadt mit gutem Beispiel vorangehen muss“, sind die Mitglieder der Arbeitsgruppe überzeugt. „Insektenfreundliche und nachhaltige Bepflanzungen von öffentlichen Grünflächen, Kreiseln und Beeten kann man sich zum Beispiel in Kelkheim anschauen.“

„Wir würden es begrüßen, wenn auch die anderen Parteien mithelfen das Grün in unserer Stadt zu schützen. So können wir uns eine gemeinsame Aktion aller in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Parteien vorstellen, wobei die Stadt Beete zur Verfügung stellt, die dann von den Stadtverordneten und Parteimitgliedern bepflanzt werden“, kommentiert die Stadtverordnete Betkin Goethals den Vorschlag.

Auch immer mehr Privatgärten werden vermeintlich pflegeleicht hergerichtet. Mähroboter ziehen ihre Runden ohne die tierischen Gartenbewohner zu beachten und manches Grün ist gar Schotter gewichen.

„Wir wollen den Hattersheimerinnen und Hattersheimern Lust auf mehr Grün machen und an verschiedenen Beispielen vorstellen, wie unkompliziert es ist, den eigenen Garten so zu bepflanzen, dass Bienen, Schmetterlinge, Igel und Co und natürlich auch wir Menschen uns darin wohlfühlen“, beschreibt Friederike Schröder die Motivation der Arbeitsgruppe.
Für die nächste Dachbegrünungs-Aktion gibt es bereits einige Interessenten und es wurde festgelegt, dass im März der Eingangsbereich eines Hauses Im Wiesfeld als nächstes bepflanzt werden soll. Hierzu wird die Nachbarschaft persönlich und weitere Interessierte über öffentliche Medien eingeladen.

Im April soll die Pflanzen-Tauschbörse, die in diesem Frühjahr regen Zuspruch erfahren hat, wiederholt werden. Neben Pflanzen werden auch wieder Informationen, zum Beispiel über die richtige Standortauswahl und den Nutzen für die Insekten ausgetauscht.

Für Spätsommer/Herbst ist eine geführte Pilzwanderung im Taunus geplant, bei der auch der Zustand unserer Wälder thematisiert werden soll.

Gemeinsame Ausflüge stehen ebenfalls auf dem Programm und es wird zu allen Veranstaltungen rechtzeitig über öffentliche Medien eingeladen.

Wer Ideen hat und diese einbringen möchte, kann sich gerne unter Kontakt melden. Auch Nichtmitglieder sind jederzeit willkommen

Von "maßvoll" zu "maßlos" – Die aktuelle politische Entwicklung in Hattersheim

„Es ist an der Zeit, klare Worte zu den aktuellen Entwicklungen in unserer Stadt Hattersheim zu finden“, beschreibt die Fraktionssprecherin Nathalie Ferko die Position der Grünen Fraktion zum Haushaltsentwurf 2024. Einst forderte die damalige Opposition – bestehend aus CDU, FWG und FDP – ein Maßhalten, während sie die Rot-Grüne Regierung wegen ihrer als maßlos empfundenen Entscheidungen kritisierte.

Wenn man sich die derzeitigen politischen Realitäten anschaut, sind es jedoch die jetzt politisch Verantwortlichen in Hattersheim, angeführt von Bürgermeister Klaus Schindling, die in eine massive Maßlosigkeit verfallen sind:

Eine maßlose Ausweitung der Bebauung durch immer neue Rechenzentren und damit ein maßloser Flächenverbrauch, maßlose Verzögerungen bei der Umsetzung einer kreuzungsfreien Schienenüberquerung am Bahnübergang in Eddersheim und des barrierefreien Zugangs zu den Bahnsteigen in Hattersheim, sowie maßlose Versprechungen, einen umfassenden Stadtentwicklungsplan auf den Weg zu bringen, sind nur einige Punkte, die die Fraktion der Grünen kritisieren.

Die passive Haltung beim Anstieg des Autoverkehrs ist maßlos, genauso wie die fortlaufenden Kosten- und Zeitüberschreitungen bei Bauvorhaben, insbesondere bei der Stadthalle, wo ursprünglich mit Sanierungskosten von 5,2 Mio. Euro geplant wurde und man nun bei mehr als 13 Mio. Euro angekommen ist – bisher.

Der vorgelegte Haushaltsentwurf für die kommenden Jahre zeigt eine maßlose Steigerung der städtischen Ausgaben in diversen Bereichen.

Aufstockung des Personals im Haushaltsplan 2024 um 14 Stellen (im Jahr 2023 bereits um 13 Stellen), Bauvorhaben wie das Sportgelände Eddersheim (600.000 € allein für den Parkplatz), das nicht dem Breitensport, sondern einem einzigen Verein dient. Bei Investitionen in benötigte Kindertagesstätten wird hingegen gespart, und der Bau einer neuen Kita auf einem Discounter mit Blick auf Straßen, Rechenzentren und Lärmschutzwände widerspricht allen pädagogischen Notwendigkeiten.

Dies alles wird nun noch übertroffen von maßlosen Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger durch die geplante Erhöhung der Grundsteuer B – quasi einer Kopfsteuer für jeden einzelnen Bürger, ohne Vorteile für die breite Bevölkerung.

Es ist unverkennbar, dass die aktuell regierende Koalition aus CDU, FWG und FDP, die einst Rot-Grün in scharfer Form kritisierte, nun sehenden Auges in ein noch schlimmeres Haushaltsdefizit steuert, obwohl es gute Einnahmen gibt.

„Wir wenden uns nicht gegen sinnvolle Investitionen, die zu dauerhaften Einsparungen führen und dem Klima und der Umwelt nutzen“, sagt Uwe Broschk, Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. „Dazu zählen unter anderem energetische Sanierungen städtischer Gebäude, Bau von Solaranlagen, Radverkehrsinfrastruktur und Förderung des ÖPNV durch barrierefreie Umgestaltung der Bahnstationen. Investitionen, die aber weitere Folgekosten verursachen, wie zum Beispiel zusätzliche Fahrzeuge, neue Gebäude und Anlagen, die gepflegt werden müssen, sollten einer besonderen Prüfung unterzogen werden, besonders auch im Hinblick auf weiter steigende Zinsen, die die Finanzierung über Schulden extrem verteuert“, so Broschk weiter.

Auch die Ausweitung laufender Kosten wie Personalaufstockungen mit der Notwendigkeit weitere Büroräume zu schaffen, gehört nach Meinung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN auf den Prüfstand.

Es sollte wieder zur Regel werden, dass notwendige Investitionen durch Gegenfinanzierung, gedeckt werden. Allerdings mit Maß, denn wir wollen nicht unser Tafelsilber verschleudern. Vor allem sollte die Regierung darauf Wert legen, dass ihre frühere Forderung nach Darstellung aller Folgekosten VOR jeder Investitionsentscheidung wieder Einzug in den Hattersheimer Planungsalltag hält.

Rot-Grün wurde nach dem unverschuldeten Einbruch der Gewerbesteuer (durch den Weggang von Sanofi aus dem Kastengrund) wegen der dadurch notwendig gewordenen Einsparungen und der Erhöhung der Grundsteuer abgestraft. Der Bürgermeister war dabei der größte Kritiker.

Dennoch wurden nach dem politischen Wechsel zu CDU, FWG und FDP die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger nicht gemindert. Stattdessen wurden städtische Ausgaben erhöht oder gar neu eingeführt. Trotz Versprechen seitens Bürgermeister Klaus Schindling, die Finanzlage der Stadt durch die Ansiedlung neuer Gewerbeunternehmen und erhöhte Gewerbesteuereinnahmen zu sichern, zeigt der vorgelegte Haushaltsentwurf eine ganz andere Realität.

Die Rücklagen werden in den kommenden Jahren aufgebraucht sein, und dass obwohl die jetzige Regierung hohe Gewerbesteuereinnahmen erzielt. Jetzt werden die Bürger um einen „Solidaritätsgroschen“ gebeten, ohne dass die Regierung selbst Einsparpotenzial anbietet.

Wie soll man dieses Verhalten verstehen? Ankündigungen und Versprechungen, die nicht eingehalten werden? Der Wandel von der Opposition zur Regierung führt offensichtlich zu einer Veränderung der politischen Prinzipien und Maßstäbe. Eine Verschuldung, die auf 110 Millionen Euro zusteuert – eine enorme Hypothek für folgende Amtsträgerinnen und Amtsträger. Wo ist der Plan, wie die CDU das Haushaltsdefizit und die Steuerlast rückführen will?

Es ist an der Zeit, diese Entwicklungen ernsthaft zu reflektieren und die ursprünglichen Versprechen mit den aktuellen Handlungen abzugleichen. Es ist Zeit, dieser Maßlosigkeit Einhalt zu gebieten. Die Bürgerinnen und Bürger verdienen eine verantwortungsvolle und maßvolle Führung, die ihre Interessen und die Zukunft unserer Stadt im Blick behält.

Vielen Dank

Wir möchten uns herzlich bei Ihnen für Ihre Stimme bei der Landtagswahl bedanken.

Gerade in diesen Zeiten der enormen Herausforderungen und emotional geführten politischen Auseinandersetzungen wissen wir Ihre Unterstützung sehr zu schätzen.

Vielen Dank, dass Sie in unserer Partei die politische Kraft sehen, die sich für eine lebenswerte Zukunft engagiert. 
Wir freuen uns auch, dass Dank Ihrer Stimme die Grünen in Hattersheim die zweitstärkste Kraft geblieben ist.

Wir hatten viele gute Gespräche an den Haustüren, frühmorgens an den Bahnhöfen, auf der Straße und an den Wahlständen und haben die Hoffnung, dass diese Gespräche weitergeführt werden. Ihre Meinung und Ihr Anliegen sind uns wichtig und vielleicht möchten Sie auch außerhalb der Wahlzeiten weiter mit uns in Kontakt bleiben. Schreiben Sie uns eine E-Mail an kontakt@remove-this.gruene-hattersheim.de oder besuchen Sie unsere Veranstaltungen. Gerade unsere „Mit-mach-Angebote“ richten sich immer auch an Nichtmitglieder, die an sachlichem und praktischem Austausch interessiert sind. Bei gemeinsamen Radtouren, Ortsbegehungen, Dachbegrünungs-Aktionen und Pflanzentauschbörsen bieten wir Ihnen die Möglichkeit mitzumachen und sich einzubringen.

 

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN setzen sich für eine nachhaltige Stadtentwicklung ein

Die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN fragt in der Hattersheimer Stadtverordnetenversammlung wiederholt nach dem Sachstand des einstimmig beschlossenen integrierten Stadtentwicklungskonzeptes.

Die Notwendigkeit eines solchen Konzeptes wird von der Partei seit Jahren betont und als essenziell für die nachhaltige Entwicklung der Stadt angesehen.

"Es ist an der Zeit, dass wir endlich ein Konzept erstellen, das die Stadtentwicklung nachhaltig und umweltfreundlich gestaltet", betonte Fraktionsmitglied Uwe Broschk, „die Stadt wächst in nie dagewesenem Tempo, der Verkehr nimmt zu und die Aufenthaltsqualität der hier Lebenden wird eingeschränkt. Es wird dabei leider überwiegend auf eine Karte gesetzt - für die - bald 14 - Rechenzentren werden enorme Flächen versiegelt und der Natur entzogen. Zur Verbesserung der Lebensqualität in der Stadt tragen die Rechenzentren aber kaum bei.“

In den letzten Jahren entstanden auch die Wohngebiete „Ölmühle“ und „Phrix“, die die Verkehrsbelastung am Hessendamm und in Okriftel stark erhöht haben. Angesichts dieser Entwicklung wird ein umfassendes Mobilitätskonzept dringend benötigt.

Hierbei sollten sowohl die wachsende Kritik an den langen Wartezeiten beim Einbiegen von Nebenstraßen in die Mainstraße in Okriftel, als auch der wachsende Bedarf an Fahrradwegen berücksichtigt werden.

Das derzeit im Bau befindliche Wohngebiet an der Voltastraße grenzt ohne jeglichen Puffer unmittelbar an die westlich und nördlich gelegenen Rechenzentren, wird also durch große Gebäude eingeschlossen. Die notwendige Kita entsteht auf einem Discounter, mit Blick auf Lärmschutzwand und Rechenzentren und mit einer Geräuschkulisse von Notstromaggregaten, Voltastraße, Bahnlinie und Zufahrt zu Einzelhandel und Wohngebiet.

Hier zeigt sich deutlich, dass ein umfassendes Stadtentwicklungskonzept fehlt, das frühzeitig alle Belange der Hattersheimerinnen und Hattersheimer berücksichtigt und bei der Erstellung der Bebauungspläne umgesetzt wird.

Die GRÜNE Fraktion setzt sich entschieden für nachhaltige Entwicklung und verstärkten Umweltschutz in Hattersheim ein. Die Partei ist überzeugt, dass ein Integriertes Stadtentwicklungskonzept nicht nur die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner verbessern wird, sondern auch einen bedeutenden Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten kann.

„Um zunächst wenigstens einen kleinen Teil der enormen Versiegelungen zu kompensieren schlagen wir einige dezentrale Maßnahmen vor. Dazu gehören der 100%ige Naturschutzausgleich durch Pflanzen von Bäumen und Sträuchern, Entsiegelungsmaßnahmen, wie z.B. der Rückbau von Schottergärten, oder die Begrünung von Fassaden und Dächern z.B. von Bushaltestellen. Diese Maßnahmen schaffen ein angenehmeres Umfeld und spenden im Sommer Schatten", fügte Betkin Goethals hinzu.

 

Die Hattersheimer Grünen laden zum großen Finale ein

Das Hattersheimer Stadtradeln endet am kommenden Sonntag, und zum Abschluss laden die Hattersheimer Grünen und das Team „Grün-radelt“ zu einer gemeinsamen Tour ein.

Zurzeit (Stand 09.09.) stehen wir mit 26 Anmeldungen und über 4.200 km gefahrener Strecke an der Spitze. Wer unser Team unterstützen möchte, kann sich noch anmelden und die innerhalb der drei Wochen (28.08.-17.09.) gefahrenen Kilometer nachtragen. Jeder Kilometer zählt.

https://www.stadtradeln.de/hattersheim

Am vorletzten Tag des Stadtradelns können wir noch einmal gemeinsam Kilometer für unser Team sammeln. Stefan Ehrecke hat eine schöne Tour zum Goetheturm mit anschließendem Apfelweinlokalbesuch ausgearbeitet.
 

Wir treffen uns am 16.09.2023 um 14 Uhr am Hattersheimer Tierpark in Hattersheim (am Schwarzbachweg)

Es geht über Sindlingen, am Industriepark entlang, durch den Schwanheimer Wald und den Stadtwald zum Goetheturm. Nach kurzem Stopp geht´s weiter zur Apfelweinkneipe mit eigener Kelterei "Zur Buchscheer". Dort wollen wir einkehren.

Anschließend geht es über Sachsenhausen, Niederrad und Schwanheim über den Mainuferradweg R3 zurück. Die Strecke beträgt rund 43 km über meist gut befestigte Wege.

 

Natürlich können auch Nicht-Hattersheimer und Nicht-Stadtradler:innen teilnehmen. Z.B. wie letztes Jahr unsere Freund:innen vom Hofheimer Team "Grüne & Friends". 

Bitte teilt mir bis Donnerstag 14.9. mit, wenn ihr dabei seid, damit wir einen Tisch reservieren können.
Anmeldung bei: Lothar Hornung, Telefon: 06190/933222 oder per Mail lothar.hornung@remove-this.gmx.de


 

Die Hattersheimer Grünen laden zum 4. Mal in diesem Sommer zum Treffen an die Okriftler Uferbar ein.

Zum Ende der Sommerferien findet am Donnerstag, 31. August um 19:30 Uhr das letzte Treffen der Reihe „Grüne im Grünen“ in diesem Jahr statt.

Wie bei den vorangegangenen Treffen stehen die Hattersheimer Grünen bereit, um über Politik in Hattersheim und darüber hinaus mit Interessierten zu diskutieren.

Fragen, Ideen und Anregungen aus der Bürgerschaft sind dabei sehr willkommen und werden gerne aufgegriffen.

Absage Grüne im Grünen

Leider ist für heute Abend Regen und Gewitter vorhergesagt.
Deshalb müssen wir leider unsere Treffen "Grüne im Grünen" für heute (17. August) absagen.

Der letzte Termin für diesen Sommer ist Donnerstag, der 31. August.

 

Hattersheimer Grüne laden zur 5. Feierabend-Radtour ein

Am Donnerstag, 10. August laden die Grünen Radler zum 5. Mal in diesem Jahr zu einer Feierabend-Tour ein.

Start ist wieder um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark.

Über Kriftel geht es zur Bembelschänke, die Straußwirtschaft des Birkenhofes, zwischen Hofheim und Kelkheim gelegen.
Der Rückweg führt über Liederbach, Unterliederbach und Höchst mit möglichem Zwischenstopp an der Schiffsmeldestelle. Über die Leunabrücke geht ein kurzer Abstecher in die Schwanheimer Dünen. Abseits des Straßenverkehrs wird dann gemütlich entlang des Sindlinger Mainufers und Okriftel wieder zum Ausgangspunkt am Kleintierzoo geradelt.


 

Anmeldungen wegen Tischreservierung bitte bis zum 08. August bei Lothar Hornung

Telefon: 06190/933222 oder per Mail lothar.hornung@remove-this.gmx.de

 

Grüne im Grünen mit Austausch und neuen Erkenntnissen

Am vergangenen Donnerstag besuchte der Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn die Veranstaltung „Grüne im Grünen“. Weitere Gäste waren Eva Hamann, die den Förderverein Familienoffensive ins Leben gerufen hat und Klaus Störch, Leiter der Wohnsitzlosen-Einrichtung Haus St. Martin am Autoberg.

Auch Grüne aus dem Main-Taunus-Kreis besuchten das Treffen an der Uferbar, darunter die beiden Direktkandidatinnen Bianca Strauß (für Hochheim, Flörsheim, Hattersheim, Kriftel und Hofheim) und Gianina Zimmermann (für Eschborn, Bad Soden, Sulzbach, Schwalbach, Eppstein, Liederbach und Kelkheim).

Auch wenn sein Wahlkreis seit 2014 nicht mehr der Main-Taunus-Kreis, sondern Offenbach ist, kam Wolfgang Strengmann-Kuhn gerne auf seiner Sommertour mit dem Fahrrad zur Okriftler Uferbar und berichtete über den aktuellen Sachstand aus der Bundespolitik. Als Obmann der Bundestagsfraktion im Ausschuss für Arbeit und Soziales ist ihm vor allem das Thema Kindergrundsicherung ein Anliegen. Die Berichterstattung in den Medien vermittelt den Eindruck, dass das Thema von Teilen der Koalition grundsätzlich in Frage gestellt würde. Allerdings liegen die Eckpunkte bereits fest und wurden mit dem Kanzler abgestimmt. So soll ab 2025 ein Grundbetrag je Kind von 250 € gezahlt werden. Die Höhe des Zusatzbeitrags, der vor allem Familien mit geringen Einkommen gewährt würde, muss aber noch verhandelt werden. Neu ist, dass die Leistungen zusammengefasst werden und die Bürokratie abgebaut wird. Bisher mussten alle Leistungen separat beantragt werden, wozu manche Familien mit berechtigtem Anspruch nicht in der Lage waren. Jetzt soll aus der „Holschuld“ eine „Bringschuld“ des Staates werden, damit alle Kinder davon profitieren können.

Nach Beantwortung vieler Fragen und einer regen Diskussion wurden dem Bundespolitiker zwei Hattersheimer Projekte vorgestellt, die sich mit den sozialen Themen „Familie“ bzw. „Wohnsitzlosigkeit“ befassen.

Die Familienoffensive Hattersheim wurde bereits vor fast 10 Jahren vom Grünen Landtagsabgeordneten Marcus Bocklet initiiert. Es dauerte einige Zeit, bis das Konzept stand und vom Stadtteilbüro der Förderantrag gestellt werden konnte. Aus dem Budget des hessischen Sozialministeriums wurde über 4 Jahre ein 6-stelliger Betrag zur Verfügung gestellt, um das Projekt anzuschieben. Mittlerweile wurde die Familienoffensive auf den Stadtteil Okriftel ausgedehnt und wird von der Stadt personell und finanziell unterstützt. Die Familienoffensive vernetzt alle Beteiligten – von der Kita, über die Schule bis zum Jugendamt. Um besondere Projekte zielgenauer und unbürokratisch unterstützen zu können, hat sich ein Förderverein gegründet. Die Vorsitzende des Fördervereins, Eva Hamann, berichtete über ihre Arbeit. Aus Spenden werden zum Beispiel das Sprachcafé, eine niedrigschwellige Lernhilfe oder die alljährliche Weihnachtsgeschenk-Aktion finanziert. Auch die ein oder andere Unterstützung bedürftiger Familien in Notsituationen, wie die Finanzierung von Betreuung oder Beschaffung eines Schulranzens kann aus dem Spendenbudget ermöglicht werden.

Ein weiterer Gast in der Runde war Klaus Störch, der Leiter der Wohnsitzlosen-Einrichtung Haus St. Martin am Autoberg. Er berichtete über die Anfänge und die aktuelle Arbeit. Als besonderes Problem stellt sich die Auszahlung der Tagessätze dar. An nur 10 Tagen im Monat kann der Betrag innerhalb des Main-Taunus-Kreises ausgezahlt werden, was dazu führt, dass die Wohnsitzlosen „reisen“ müssen, um an den anderen Tagen ihren Anspruch geltend machen zu können. Das 9 €-Ticket war hier eine große Hilfe, denn ein regulärer Fahrschein – selbst das in Hessen angebotene 31 €-Ticket ist aus den Tagessätzen nicht zu finanzieren. Das Haus St. Martin zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es die Teilhabe und Inklusion fördert. Neben Beratung, praktischer Hilfe, Übernachtungsmöglichleiten und kostenlosem Frühstück gibt es auch kulturelle Angebote, wie Ausstellungen oder Lesungen, die die Menschen zusammenbringen.

Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung

Rede von Betkin Goethals in der Stadtverordnetenversammlung am 20. Juli 2023 zum Antrag der Grünen: „Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung", der von der Koalition CDU/FWG/FDP abgelehnt wurde.

Herr Stadtverordnetenvorsteher, Herr Bürgermeister, Kolleginnen und Kollegen,
Wir sind seit 2 Jahren im Parlament und vertreten, auch wenn wir in der Oposition sind, 16 % der Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger.  Jeder Antrag zu Klima und Energie wurde in dieser Zeit abgeschmettert mit dem Hinweis, wir warten, bis der Klimaschutzmanager kommt. Im letzten Ausschuss UBV,  wurde erneut ein Grüner Antrag abgelehnt,  denn der Klimaschutzmanager ist ja jetzt da. Aber,  es ist ja jetzt wohl nicht so, dass wir offene Türen einrennen und wir uns die Spucke sparen können.
Das tun wir natürlich nicht.

Wir wissen, dass es sehr motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus gibt, die einen Blick auf die klimatischen Veränderungen global, aber auch in Hattersheim haben. Bei ihnen setzt unsere Kritik nicht an. Was fehlt, ist die klare politische Weichenstellung, für die Sie, Herr Bürgermeister, Verantwortung tragen.

Wir fordern in der Beantwortung unserer Anträge den nötigen Respekt vor unserem Anliegen, das nicht nur uns und unsere Wählerinnen und Wähler angeht, sondern 100 % der Hattersheimer Bürgerinnen und Bürger - reden sie mit uns. Machen sie transparent, was Hattersheim unternehmen wird. Gehen Sie voran und warten Sie nicht immer weiter ab, bis die gesetzlichen Vorgaben auch für Hattersheim verpflichtend sind.

Wir haben in unserem Antrag, nach dem Vorbild der Stadt Borken, die von einer CDU Bürgermeisterin regiert wird, einen vorbildhaften Antrag zur „Förderung von Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Klimafolgenanpassung“ entworfen. Ökologie und Klimaschutz sind nicht allein Grünen Themen, sondern es braucht alle, die das Richtige entscheiden und richtig handeln. Und andere Städte - auch mit Bürgermeistern Ihrer Partei - nehmen die Bewahrung der Schöpfung ernst und gehen voran.

Nach dem letzten Sturm, der über Okriftel hinwegfegte und viele Bäume umgerissen hat, ist noch mal klar geworden, wie fürsorglich gerade mit dem Bestand umgegangen werden muss. In unserem Antrag ist die Rede von der Pflege alter Bäume.

Dass Bäume, die dem Sturm, aber auch Bauvorhaben zum Opfer fielen, ersetzt werden müssen, steht außer Frage. Und dass ein alter Baum nicht durch das Pflanzen eines jungen Bäumchens kompensiert werden kann, liegt auf der Hand. Hier braucht es deutlich mehr, denn die Bäume, die wir jetzt anpflanzen, werden erst in Zukunft die gleiche Menge CO2 aufnehmen und unseren Enkeln Schatten spenden. Und Schatten wird immer notwendiger, in den immer heißer werdenden Sommern. Bäume sind für mich das Gold einer Stadt.

Spätestens wenn das Klimaanpassungsgesetz greift, können weniger Flächen versiegelt werden,und es müssen deutlich mehr Schattenplätze in Städten geschaffen werden. Gesundheitsminister Karl Lauterbach kündigt einen Hitzeschutzplan für Deutschland an. Es geht hier um die Gesundheit, es geht um Hitzetote. So wird es vielleicht doch noch einen öffentlichen Trinkbrunnen in unserer Stadt geben. Ich sehe aber vor mir die sehr ordentliche, aber voll versiegelte Fläche um den Brunnen im Ölmühlenviertel. Ohne schattenspendende Bäume wird dieser Platz an heißen Tagen nicht zum Verweilen einladen.

Eine Stadt, die Platz für demnächst 14 Rechenzentren zur Verfügung stellt, muss kompensieren. Das sollte gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern, aber auch gegenüber unserer Umwelt und der von Ihnen gerne zitierten Schöpfung  selbstverständlich sein.

Bundestagsabgeordneter Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn kommt nach Okriftel

Am Donnerstag, 20. Juli wird bei „Grüne im Grünen“ ein besonderer Gast erwartet. Der Wirtschaftswissenschaftler Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn aus Frankfurt mit Schwerpunkt auf soziale Gerechtigkeit, Armutsforschung und Grundsicherung wird über Hintergrund und aktuellen Sachstand der geplanten Kindergrundsicherung informieren und Fragen beantworten. 

Bei diesem Treffen sollen dem Bundestagsabgeordneten auch soziale Projekte aus Hattersheim vorgestellt werden. Eva Hamann, die Vorsitzende des  Fördervereins „Familienoffensive Hattersheim“ und Klaus Störch, Leiter des Hauses St. Martin haben ihr Kommen zugesagt und werden über ihre Arbeit  berichten. 

Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Das Treffen findet um 19:30 Uhr an der Okriftler Uferbar statt.

Grüne im Grünen: Die Sommersaison 2023 wurde am 6. Juli an der Okriftler Uferbar eröffnet

Seit 2019 laden die Hattersheimer Grünen zum „Grüne im Grünen“ ein. In den Sommermonaten treffen sich Grüne Mitglieder mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zum politischen Austausch. Alle 14 Tage, immer donnerstags ab 19:30 Uhr stellen sich die Grünen den Fragen zu aktuellen Hattersheimer Themen, aber auch zu Themen aus der Landes- und Bundespolitik und nehmen Anregungen aus der Bürgerschaft entgegen.

Das erste Treffen war bereits mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut besucht. Ein intensiv diskutiertes Thema waren Ursache und Folgen des Unwetters, das vor 2 Wochen, große Schäden hinterlassen hat. Die Folgen im Okriftler Wäldchen sind noch deutlich zu erkennen.

Weitere Termine „Grüne im Grünen“: 20. Juli,  3./17./31. August

Hattersheimer Grüne laden zur 4. Feierabend-Radtour ein

Am Donnerstag, 13. Juli starten wir, wie bereits bei den letzten Touren, um 17 Uhr am Hattersheimer Tierpark.

Ziel dieser Radtour ist der Gimbacher Hof in Kelkheim. Die Hinfahrt wird durch den Hofheimer Wald führen, der Rückweg über Zeilsheim.

Die Hattersheimer Grünen und das Team „Grün-radelt“ freuen sich auf radelnde Begleitung.


Anmeldungen wegen Tischreservierung bitte bis zum 11. Juli bei Lothar Hornung

Telefon: 06190/933222 oder per Mail lothar.hornung@gmx.de

 

Hattersheimer Grüne wählen neuen Vorstand

Die Hattersheimer Grünen sind bekannt dafür, dass sie das Notwendige mit dem Angenehmen verbinden, und so wurde auch in diesem Jahr die Wahl des Vorstands wieder mit einem gemütlichen Picknick in einem schattigen grünen Garten in Eddersheim verknüpft.

Zu solchen Ereignissen werden dann auch gerne prominente Gäste eingeladen, damit auch der Austausch über Kreis-, Landes- und Bundespolitik nicht zu kurz kommt.

Beim Picknick am Sonntag folgten die Erste Kreisbeigeordnete Madlen Overdick und der Fraktionsvorsitzende im Hessischen Landtag, Mathias Wagner, sowie die Kreisvorsitzende, Bianca Strauß der Einladung der Hattersheimer Grünen.

Zunächst berichtete Karin Schnick über die Aktivitäten in den vergangenen 12 Monaten:

Wie bereits in den Sommermonaten zuvor trafen sich Grüne mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch im Sommer 2022 alle 2 Wochen an der Okriftler Uferbar zum „Grüne im Grünen“.

In der Reihe „Macht mit-Mischt euch ein!“ wurden Veranstaltungen zu unterschiedlichen Themen organisiert.

So referierte Dr. med. Julian Weilbacher zum Thema „Klima und Gesundheit – wie krank ist unser Planet?“.

Zu einer Dachbegrünungsaktion kamen nicht nur Interessierte, die sich informieren wollten, sondern auch viele, die bei der Aktion mithalfen.

Dem Thema „Wärmewende“ wurde ein weiterer Abend gewidmet, an dem Gerhard Schuster, der sich als Physikingenieur am Max-Planck-Institut für Chemie früh mit Themen rund um den Klimawandel beschäftigt hat, referierte.

Auch das Thema „Gesundheit und Pflege“ wurde in einer „Macht mit-Mischt euch ein!“-Veranstaltung diskutiert. Kordula Schulz-Asche (MdB), Madlen Overdick, Erste Kreisbeigeordnete des Main-Taunus-Kreises und Katrin Anders (MdL) sind unter anderem für das Thema Gesundheit zuständig und stellten sich gemeinsam den Fragen der Anwesenden.

Die letzte durchgeführte Mit-mach-Aktion in diesem Jahr war die gut besuchte Pflanzen-Tauschbörse im Hattersheimer Stadtpark.

Eine Wahlkreisfahrt auf Einladung der Grünen Wahlkreisabgeordneten Kordula Schulz-Asche nach Berlin, wurde von den Mitgliedern vorbereitet. Ein Schreiben an Wirtschaftsminister Robert Habeck, mit persönlichen Erfahrungen und Anregungen, wurde beim Besuch im Bundesministerium für Wirtschaft und Klima (BMWK) überreicht.

Im Dezember wurden die Mitglieder zu einer Jahresabschlussfeier in den Südringtreff eingeladen und vom Vorstand – mit Unterstützung einiger Mitglieder – bewirtet.

Als wichtiges Ereignis konnte nach 2 Jahren Pause in diesem Jahr wieder der traditionelle Aschermittwoch mit Gästen aus Politik und einer „echten“ Königin gefeiert werden.

Neben diesen Veranstaltungen gab es Besuche bei Hattersheimer Betrieben, Fahrradtouren, Arbeitsgruppen-Treffen und eine Klausurtagung.

„Gerade die Kombination aus politischer Arbeit und geselligen Aktivitäten, mit inhaltlich gut vorbereiteten Diskussionsrunden, praktischen Aktionen, lockeren Treffen an der Uferbar und Fahrradtouren in die nähere Umgebung, hat dazu geführt, dass in den vergangenen Monaten neue Mitglieder gewonnen werden konnten“, freut sich Karin Schnick zum Ende ihres Vortrags.

Dem Bericht über die Aktivitäten schloss sich der Bericht von Jörg Jurascheck über die Finanzen des Ortsverbandes an. Im Anschluss wurde der Vorstand von der Mitgliederversammlung einstimmig entlastet und es folgte die Neuwahl des Vorstands, die satzungsgemäß alle 2 Jahre durchgeführt wird.

Die bisherigen Vorstandsmitglieder Markus Schlereth und Jörg Jurascheck, der in den vergangenen Jahren für die Finanzen des Ortsverbands zuständig war, standen aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wahl.

Einstimmig wiedergewählt wurde Karin Schnick, Edeltraud Moos-Czech und Henning Eller. Neu in den Vorstand gewählt wurden Friederike Schröder (35), Andre Frei (56) und Stefanie Grob (56), die zukünftig die Kasse des Ortsverbandes führen wird – auch die Wahl der neuen Vorstandsmitglieder erfolgte jeweils einstimmig.

Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Hessischen Landtag und die Grüne Direktkandidatin Bianca Strauß stimmten dann die Versammelten auf die Landtagswahl im Oktober ein.

Bis in den frühen Abend wurde diskutiert, geplaudert und gefeiert.

  • Friederike Schröder und Dr. Daniel Saure mit ihren Kindern
  • Gesellige Unterhaltung
  • Bianca Strauß und Mathias Wagner
  • Das Lied von den Beatles wurde von den Amseln (Blackbird) begleitet
  • Freundliche Atmosphäre, ernsthafte Themen

Internationales Fest - ein Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus

Hier einen Veranstaltungshinweis vom Ausländerbeirat, die wir gerne weitergeben.

 

Am Samstag, den 17. Juni 2023, findet wieder das Internationale Fest des Ausländerbeirats Hattersheim ab 16:00 Uhr im Alten Posthof statt.
Wie im letzten Jahr werden die Ahmadiyya Gemeinde, der Alevitische Verein, der Griechische Verein, der Spanische Elternverein und der Marokkanische Verein für ein sehr abwechslungsreiches Angebot an kulinarischen Spezialitäten sorgen. Die Getränke gibt es vom Türk FC Hattersheim 1989 e.V., Kaffee und Kuchen vom Ausländerbeirat sowie ein Angebot für Kinder von den Spielgruppen-Hattersheim e.V. und der ukrainischen Gruppe von Caritas4U. Das Plakat und Logo entwarf das Design Studio Büro Bockenheim.


In diesem Jahr ist es gelungen, eine bunte Mischung aus verschiedenen Generationen für das Bühnenprogramm zu gewinnen. Alle Gruppen kommen aus Hattersheim oder der näheren Umgebung und zeigen, welche Vielfalt unsere Stadt nach Corona wieder zu bieten hat. Den Anfang wird der Chor der Robinson-Schule machen, gefolgt von der Grundschule in Eddersheim. Weiter geht es mit Tanzdarbietungen der "Sweetie Stars" und der Line Dance Gruppe "Desperados" sowie Flamenco vom Spanischen Elternverein. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Ausländerbeirat und den Bürgermeister Klaus Schindling wird die Schulband der HBS "inTune" musikalisch für gute Stimmung sorgen. Es freut uns sehr, dass sich eine Gruppe von ukrainischen Geflüchteten zusammengefunden hat, um eine Tanz- und Gesangsdarbietung zu präsentieren. Wie im letzten Jahr wird die Gruppe "Lost Members" das Publikum mit ihrem erfrischenden jungen Musikstil erfreuen, bevor der Frauenchor Cantabile die Freunde des Chorgesang mit ihren Harmonien begeistern wird. Es geht tanzend weiter mit der griechischen Volkstanzgruppe Samiotissa. Neu in diesen Jahr ist die Fiddle & Feet Dance School, die das Publikum mit Steptanz in verschiedenen Variationen erfreuen wird. Die Gruppe wird von Natalie Westerdale, Senior Instructor der Irish National Folk Company, angeleitet. Den Abschluss bildet die ehemalige HBS-Schulband "Vorstadtmusik", die sich eigens für das Internationale Fest nochmals zusammengefunden hat.

Der Ausländerbeirat und alle beteiligten Vereine freuen sich auf Ihren Besuch, gute Laune, nette Gespräche und Freude am Zusammensein.

Grüne wieder mit dem Fahrrad unterwegs

Die Hattersheimer Grünen laden zur 3. Feierabend-Radtour ein


Nach der Wiesenmühle und dem Seppche führt die ca. 32 km lange Radtour diesmal entlang der Regionalpark-Route über die Flörsheimer Warte (erste Rast geplant), den Flörsheimer Stadtteil Keramag zur südlichen Mainseite und dort über den Ölhafen Raunheim und Kelsterbach (evtl. zweite Rast) zurück nach Hattersheim.

 

Da der nächste Donnerstag ein Feiertag ist, findet die

Feierabend-Tour bereits am Mittwoch 7. Juni statt.

Treffpunkt ist wie immer am Hattersheimer Tierpark um 17 Uhr.

 

Die Hattersheimer Grünen und das Team „Grün-radelt“ freuen sich auf radelnde Begleitung.

 

 Erste Tauschbörse der Hattersheimer Grünen
war ein voller Erfolg

 

Alle waren sie angekommen, wurden getauscht und wieder mitgenommen: Die Paprikas und die Tomaten, noch lange nicht rot glänzend und prall, sondern zart im Wuchs, aber mit Potenzial. Zitronenmelisse, Thai-Basilikum und Beifuß zogen Tauschwillige mit ihrem Geruch an. Die Orchidee hingegen lockte eher Anspruchsvolle. Für jeden Geschmack gab es etwas auf der Pflanzentauschbörse am letzten Freitag am Hattersheimer Weiher.

Worauf es die Bienen abgesehen hatten? Auf die wilde Möhre, den Storchenschnabel, die Lichtnelke, die Königskerze und den Sonnenhut. Das Summen kam jedoch eher von den vielen Gesprächen und dem Austausch, von kundigen Antworten auf Fragen rund um die vielen Pflanzen, die auf den aufgebauten Tischen in Wasser und Erde auf einen neuen Garten warteten. Viele begeisterte Stimmen waren darunter, die wissen wollten, ob das denn jetzt jede Woche stattfinden würde. Nein, geplant ist einmal im Jahr. Die Besucher nehmen aber die Idee, einmal im Monat im Kleingartenverein eine Tauschbörse zu veranstalten, bevor die Pflanzen auf dem Kompost landen, gerne mit.

Die Saat ist also aufgegangen: Die Freude am Pflanzen und dem Beteiligtsein an der Erhaltung von Biotopen, die nicht nur Insekten eine Nahrungsquelle bieten, sondern einem selbst Vergnügen an diesen kleinen Oasen bereiten. Auch die Erkenntnis, dass Schottergärten keineswegs pflegeleicht sind, sondern einem in heißen Sommern mit einer glühende Wüste vor der Haustür nur noch mehr zu schaffen zu machen, keimt endlich.

Die Tische von Bündnis 90/Die Grünen Hattersheim und dem Schlockerhof waren fast abgeräumt, die Pflanzen allesamt mit nachhause genommen von Besucher:innen, die sich eine Wohlfühl-Umgebung schaffen möchten. Auch der Star der Pflanzentauschbörse, ein 50 Jahre alter Kaktus, fand ein liebevolles neues Zuhause.