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Hattersheimer Grüne rufen auf zur Teilnahme am Klimastreik am 24. Septem-ber in Frankfurt

Auf der ganzen Welt wird am 24.09. gestreikt - Deutschlandweit in über 400 Orten. In Frankfurt ist um 12 Uhr Treffpunkt vor der Alten Oper.

Die Hattersheimer Grünen können am Freitag vor der Bundestagswahl keine Wahlstände anbie-ten, da sie mit ihrer Teilnahme am Klimastreik in Frankfurt die Aktiven von Fridays for Future unter-stützen werden.

„Durch Greta Thunberg und die weltweiten Streiks junger Menschen wurde endlich ein Thema in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen, das auch uns Grüne in Hattersheim bereits seit über 30 Jahren beschäftigt“, begründet Vorstandsmitglied und ehemalige Erste Stadträtin Karin Schnick dieTeilnahme der Hattersheimer Grünen am Klimastreik.

Energieeffiziente Straßenbeleuchtungen, Bau und Förderung von Solaranlagen, ökologische Aus-richtung von Bebauungsplänen, Nahwärmeversorgung von Neubaugebieten und Förderung des Radverkehrs waren einige der in Hattersheim umgesetzten energie- und klimapolitischen Maßnah-men. „Das wird aber in Zukunft bei Weitem nicht ausreichen, um Hattersheim zu einer klimaneutra-len Stadt weiterzuentwickeln“, ist sich Karin Schnick sicher.

Um dem Pariser Klimavertrag, zu dem sich die Bundesregierung verpflichtet hat, gerecht zu wer-den, muss jedes neue Baugebiet, jedes einzelne Gebäude, jede Straße, jede Grünanlage, jede Beschaffung und jede Veranstaltung zukünftig unter dem Aspekt der CO2-Neutralität geplant und umgesetzt werden. Der Vorstand der Hattersheimer Grünen wird die Fraktion bei der Forderung nach einem Klimaschutzprogramm für die Stadt Hattersheim und für die Umsetzung einer umwelt-gerechten Mobilität unterstützen. „Es ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, dass jede und je-der sich im eigenen Wirkungsfeld engagiert, um nachfolgenden Generationen einen bewohnbaren Planeten zu hinterlassen“, fasst Pressesprecher Henning Eller zusammen.

Weitere Infos:

zum Klimastreik in Frankfurt

Bündnis90/Grüne Bundestagsfraktion - Nehmt den Klimaschutz endlich ernst

 

 

13.09.2021

Grüne diskutieren über fairen und unfairen Wahlkamp

Beim Treffen der Hattersheimer „Grüne im Grünen“ am vergangenen Sonntag an der Okriftler Uferbar wurde über den aktuellen Wahlkampf diskutiert.

Die stetig wachsende Plakat-Materialschlacht wurde vom Vorstand der Hattersheimer Grünen zur Diskussion gestellt und Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern, aber auch von anderen Parteien haben gezeigt, dass durchaus über Alternativen nachgedacht werden sollte.

Auf ein weiteres Problem wurden die Grünen im Vorfeld der Veranstaltung von Bürgerinnen und Bürgern hingewiesen. Im Hattersheimer Stadtgebiet werden zurzeit unseriöse Flyer verteilt, die mit Falschbehauptungen die Partei der Grünen diskreditieren. Auch in den sogenannten „sozialen Netzwerken“ verbreiten sich falsche Behauptungen schnell und ohne große Konsequenzen für diejenigen, die sie in die Welt setzen oder weitergeben

Erst vor wenigen Tagen wurde in der ARD-Dokumentation "Die geheimen Meinungsmacher. Wie wir im Wahlkampf manipuliert werden" eine Untersuchung über die Verbreitung sogenannter Fake-News vorgestellt. Interessant ist das Ergebnis, wonach bis Mitte Juli 14 Beiträge mit Bezug zur SPD gefunden wurden, zur CDU/CSU waren es 285, aber mehr als 16.000 Beiträge zu den Grünen.

Die Hattersheimer Grünen und ihre Gäste waren sich einig, dass die Angst bestimmter Kreise vor jeglicher Art von Veränderung enorm sei und deren Beweggründe hinterfragt werden müssen.

Wichtig ist aber vor allem, dass alle demokratischen Parteien nun zusammenstehen, um diesen demokratie-zersetzenden Kräften entgegenzuwirken

06.09.2021

Wie könnte zukünftig um Wählerinnen und Wähler geworben werden und ist Plakatieren noch zeitgemäß?

Der Vorstand der Hattersheimer Grünen sieht keine Zukunft in der von Wahl zu Wahl wachsenden Plakat-Flut. Obwohl Standorte seitens der Stadtverwaltung empfohlen werden, halten sich viele Parteien nicht daran und „schmücken“ nahezu alles im gesamten Stadtgebiet. Selbst ausdrücklich nicht genehmigte Standorte (schmale Radwege, Fußgängerüberwege, an Verkehrsschildern und Bäumen) werden nicht verschont. Nach wenigen Tagen ist bereits eine große Anzahl der Plakate zerstört oder entwendet. Aber nicht nur das Stadtbild leidet darunter. Papp- aber auch Kunststoff-Plakate landen auf den Wegen, im Gebüsch oder im Schwarzbach.

„Wir bezweifeln, dass die auf den Plakaten aufgedruckten Aussagen für die Wählerinnen und Wähler ein echtes Entscheidungskriterium sind. Deshalb werden wir vor der nächsten Wahl bei den anderen Parteien dafür werben, andere Wege zu beschreiten,“ sind sich die Mitglieder des Vorstands einig.

Die meisten Diskussionen werden mittlerweile „im Netz“ geführt, aber auch die traditionellen Medien (TV, Radio, Printmedien) klären über Wahlprogramme und Kandidat*innen auf, veranstalten Podiumsdiskussionen und Fragerunden. Einige wenige parteiunabhängige Plakate könnten dies ergänzen und auf die bevorstehende Wahl hinweisen. Das würde Ressourcen und Umwelt schonen.

Beim nächsten offenen Treffen der Hattersheimer „Grüne im Grünen“, am 12. September um 16 Uhr an der Uferbar in Okriftel soll dieses Thema mit Mitgliedern und Gästen diskutiert werden. Da möglicherweise die Uferbar zu dieser Zeit geschlossen hat, sollen sich alle darauf einstellen und eine Picknickdecke und Getränke mitbringen.

Gerne werden vorab Vorschläge aus der Bevölkerung unter Kontakt entgegengenommen und bei den Überlegungen berücksichtigt

22.08.2021

Grüne im Grünen – Rückblick und Ausblick

von Links
Grüne Vorstandsmitglieder: Karin Schnick, Henning Eller, Alexandra Palm
sowie Kordula Schulz-Asche - Mitglied des Deutschen Bundestages

Hattersheimer Grüne beteiligen sich bei der Grünen Promi-Radtour „Wald, Wiese, Wein“

Das letzten Treffen „Grüne im Grünen“ Mitte August an der Okriftler Uferbar war trotz Ferienzeit ausgesprochen gut besucht. Die Grüne Bundestagsabgeordnete Kordula Schulz-Asche bereicherte die Runde mit guter Laune und Informationen aus Berlin.

Das angekündigte Treffen am 29. August wird in die Promi-Radtour der Main-Taunus-Grünen integriert. Wir Hattersheimer Grünen werden uns der Promi-Radtour anschließen und laden alle Interessierten herzlich dazu ein!

Die Main-Taunus-Grünen haben für den 29. August zu einer Fahrradtour von Hofheim über Eppstein nach Oberjosbach eingeladen.

Ihre Teilnahme zugesagt haben die hessische Umweltministerin Priska Hinz, die Bundestagsabgeordnete und Direktkandidatin des Main-Taunus-Kreises Kordula Schulz-Asche, die Direktkandidatin des Rheingau-Taunus-Kreises Anna Lührmann, der Fraktionsvorsitzende der Grünen im Hessischen Landtag Matthias Wagner und die Kreisbeigeordnete Madlen Overdick.

Auf dieser Tour wird über die Schwarzbach-Renaturierung informiert. Diese Maßnahme ist sicher auch interessant für die Abschnitte in Hattersheim und Okriftel.

An der Revierförsterei wird das Thema „Wald im Klimawandel“ vorgestellt und zuletzt werden an einer Streuobstwiese die Auswirkungen auf die Biodiversität beleuchtet.

Zwischenstopp in der „Wunderbar weiten Welt“ in Eppstein und ein gemütlicher Ausklang mit Reden und Verkostung bei der Kelterei „ApfelundWein“ werden die Radtour abrunden.

Das nächste und letzte „Grüne im Grünen“ findet am 12. September, zwei Wochen vor der Bundestagswahl statt. Wie immer besteht für Interessierte die Möglichkeit zu Hattersheimer Themen, aber auch zu Landes- und Bundesthemen mit uns in den Austausch zu treten. Wir freuenuns auf unsere Gäste.

08.08.2021

Grüne im Grünen – neue Mitglieder, spannende Diskussionen, prominenter Besuch

Die Hattersheimer Grünen laden zum dritten Treffen der „Grünen im Grünen“ am kommenden Sonntag (15. August) ab 16 Uhr ein. Zu diesem Treffen hat auch Kordula Schulz-Asche, Bundestagsabgeordnete und Direktkandidatin der Grünen, ihren Besuch angekündigt. Somit wird es auch zu bundespolitischen Themen aktuelle Informationen aus erster Hand geben.

Bei den vergangenen beiden Treffen im Juli wurde – auch bedingt durch die Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen – über die Folgen der Klimaveränderung diskutiert. Entschiedeneres Handeln, um dem menschengemachten Klimawandel entgegenzuwirken, ist seit vielen Jahren eine Grüne Forderung und ein Kernthema Grüner Politik.

Aber auch Maßnahmen gegen die Folgen zunehmender Wetterextreme müssen nun zügig umgesetzt werden. Im vergangenen Jahr haben Überflutungen in Kelkheim und Bad Soden große Schäden an Gebäuden verursacht und gezeigt, dass auch in unserer Region Handeln angesagt ist. Wie würde es sich auswirken, wenn Schwarzbach und Main gleichzeitig wegen Starkregens über die Ufer treten und auch das Regenrückhaltebecken und die Abwasserkanäle die Wassermassen nicht mehr bewältigen? Welche Bereiche werden vom Hochwasser betroffen sein, und wie werden die Bewohnerinnen und Bewohner informiert und geschützt. Welche Vorsorgemaßnahmen können und müssen getroffen werden, um Überschwemmungen zu verhindern und Schäden abzuwenden? Über diese Fragen wurde diskutiert und es ist sicher, dass dieses Thema die Hattersheimer Grünen auch weiterhin beschäftigen wird.

Es ist erfreulich, dass sich immer mehr Menschen für Grüne Politik interessieren und auch aktiv mitarbeiten wollen. So wächst die Mitgliederzahl stetig weiter.

Bis zur Bundestagswahl werden noch zwei weitere Termine in diesem Format stattfinden. Am 29.08. und 12.09. jeweils um 16 Uhr an der Uferbar sind alle, die sich informieren oder eigene Ideen einbringen möchten herzlich willkommen.

Grüne im Grünen – auch in diesem Sommer wieder im 2-Wochen-Rythmus

Treffen im Freien sind wieder möglich, und so wollen die Hattersheimer Grünen die beginnende Ferienzeit dazu nutzen sich wieder verstärkt mit politisch Interessierten auszutauschen. An den Treffen nehmen u.a. Mitglieder des Vorstands und der Grünen Stadtverordnetenfraktion teil und sowohl kommunale Themen, als auch die Bundes- und Landespolitik stehen auf der Tagesordnung.

Das nächste Treffen findet am

Sonntag, den 18. Juli ab 16 Uhr

an der Okriftler Uferbar statt.

„Wir freuen uns über Anregungen und Fragen und bereiten uns gerne auch auf spezielle Themen vor, die vorab über EMail an  kontakt(at)gruene-hattersheim.de  bzw.  Kontakt  eingereicht werden können“,

Am 18. Juli steht unter anderem noch einmal das Thema „Klimaschutz“ auf der Tagesordnung.

Die Folgetermine sind:

01. August 
15. August
29. August
12.September

 

 

20.07.2021

Das geplante Rechenzentrum beschäftigt die GRÜNE Fraktion weiterhin

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass das Klimaschutzgesetz von 2019 unvereinbar ist mit den Grundrechten der Bevölkerung, besserte die Bundesregierung mit dem novellierten Klimaschutzgesetz 2021 nach. Doch was heißt das speziell für die Kommunen? Neue Gebäude müssen ab 2023 den Energie-Standard EH-55 einhalten und mit Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen ausgestattet sein. Auch ältere Bauten müssen nachgerüstet werden.

Die GRÜNE Fraktion in Hattersheim nahm dies zum Anlass, beim Magistrat nachzufragen, welche bauplanerischen Möglichkeiten es beim Bau des Rechenzentrums im Kastengrund gibt. Wichtige Punkte der Anfrage bildeten die Fassaden- und Dachgestaltung (Begrünung und Photovoltaikanlagen) sowie eine mögliche Abwärmenutzung.

Alessio Dale erläuterte die Anfragen im Umwelt-, Bau- und Verkehrausschuss: „Ein neues Rechenzentrum in Hattersheim, anliegend an einem Naturschutzgebiet, wird das Landschaftsbild für Jahrzehnte maßgeblich beeinflussen. Inwieweit wurde eine farbliche Fassadengestaltung in die Planungen mit einbezogen? Eine Photovoltaikanlage ist auf dem Dach des Rechenzentrums nicht umzusetzen. Aber die Möglichkeit, die Fassaden des Rechenzentrums mit Photovoltaikanlagen auszustatten, bietet mehr Fläche und ist bereits häufig eingesetzt. Photovoltaikelemente können farblich gestaltet werden und können statt in glänzend auch in matt hergestellt werden.“

Der Magistrat versichert, dass beim Bau des Rechenzentrums auf eine nachhaltige Bauweise geachtet wird und die Stadtverordneten den Bebauungsplan rechtzeitig erhalten, um sich zu informieren. Die Fraktion der GRÜNEN wird in der Angelegenheit weiter am Ball bleiben.

Uwe Broschk der im Haupt- und Finanzausschuss und im Wirtschaftsförderungsrat vertreten ist, erklärt „die Unternehmen müssen sich ihrer ökologischen Verantwortung bewusst sein. Dabei ist die nachhaltige Bauweise neuer Gebäude von sich ansiedelnden Unternehmen ein zwingend notwendiger Schritt“.

04.07.2021

Hattersheimer Grüne wählen neuen Vorstand und starten gestärkt in den Bundestagswahlkampf

Die Grüne Direktkandidatin Kordula Schulz-Asche (MdB) zu Besuch im Grünen Garten in Eddersheim

Nach langer Corona-Abstinenz trafen sich die Grünen im schattigen grünen Garten eines Eddersheimer Mitglieds, um den Vorstand neu zu wählen. Die bisherigen Vorstandsmitglieder Betkin Goethals, Nathalie Ferko und Stefan Ehreke hatten nach der Kommunalwahl ein Stadtverordnetenmandat angenommen, wollen sich nun auf diese Aufgabe konzentrieren und standen somit nicht mehr zur Wahl.

Wiedergewählt wurden Karin Schnick, die als Ansprechpartnerin für Bürgerinnen und Bürger Anlaufstelle sein wird und auch für die Mitgliederbetreuung verantwortlich ist, und Jörg Jurascheck der sich weiterhin um die Grünen Finanzen kümmert. Neu in den Vorstand gewählt wurden der Eddersheimer Markus Schlereth (49), Alexandra Palm (39) und Henning Eller (42) aus dem Ortsteil Okriftel und die Hattersheimerin Edeltraud Moos-Czech (71).

Alexandra Palm übernimmt als Netzwerkerin die Koordination mit der Kreis-, Landes,- Bundes- und EU-Ebene der Grünen und kümmert sich um die Zusammenarbeit mit Organisationen wie z.B. BUND und FFF. Henning Eller wird als Pressesprecher die lokalen und regionalen Redaktionen mit Informationen über die Grüne Arbeit in Hattersheim versorgen.

Das 6-köpfige Team wird in den kommenden zwei Jahren den Ortsverband repräsentieren, die Fraktion bei ihrer Arbeit unterstützen und die politische Diskussion innerhalb der Grünen, aber auch mit den Bürgerinnen und Bürgern organisieren.

Nach den Formalien ging es nahtlos über zu einem geselligen Austausch und spannenden Diskussionen mit zahlreichen Mitgliedern und Gästen. Chris Savage hat mit Gitarre und Gesang wie immer für beste Stimmung gesorgt.

„Als besonderen Gast konnten wir unsere Wahlkreiskandidatin und Bundestagsabgeordnete Kordula Schulz-Asche begrüßen, die mit uns gemeinsam den Wahlkampf eingeläutet hat,“ freut sich der neugewählte Vorstand

28.06.2021

Grüne im Grünen

Die Hattersheimer Grünen diskutierten mit ihren Gästen über das Thema Klimaschutz – „Was können und müssen wir auf kommunaler Ebene tun?“

Der Klimawandel ist mittlerweile überall erkennbar. So erlebte Kanada in diesem Sommer mit 46,6°C (in der Stadt Lytton) die bisher höchste Temperatur seiner Geschichte. Mehr als 50°C im Westen der USA, Starkregen in Österreich, Tornados in Tschechien, weltweit nehmen Dürren und Extremwetterlagen zu. Auch in Deutschland sind die Folgen des Klimawandels spürbar und verursachen z.B. Milliardenverluste in der Forst- und Landwirtschaft.

Deshalb ist es längst überfällig zu handeln, damit auch die nach uns kommenden Generationen noch auf unserem Planeten leben können.

Es ist erst wenige Wochen her, dass das Bundesverfassungsgericht entschieden hat, dass die aktuelle Klimapolitik nicht ausreicht und dringend nachgebessert werden muss.

In der letzten Stadtverordnetenversammlung hat deshalb der Hattersheimer Dr. Thomas Seifert die Bürgerfragestunde genutzt und um Auskunft gebeten, was konkret in Hattersheim geplant wird.

Am Montagabend war er dann zu Gast bei den Hattersheimer Grünen und hat sein dringendes Anliegen erläutert. Die Bundesregierung hat sich mit dem Klimaabkommen in Paris rechtsverbindlich verpflichtet, dabei mitzuwirken, die globale durchschnittliche Erwärmung auf deutlich unter 2°C zu halten und möglichst bei 1,5°C zu begrenzen und hat daraus das unzureichende Ziel abgeleitet bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu sein. Mittlerweile hat die Bundesregierung das Zieldatum auf 2045 vorgezogen. Unser CO2-Budget1 wird aber – wenn wir unser Verhalten nicht ändern – bereits 2026 aufgebraucht sein. Bei einer linearen Reduktion müssten wir 2032 die CO2-Emissionen auf Null reduziert haben, so die Aussagen aus dem Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU).

Es bleibt also nicht mehr viel Zeit, um auch vor Ort umzusteuern. Nicht nur bei allen Neuplanungen (Gebäude, Straßen, Wohn- und Gewerbegebiete), sondern auch bei der Nachrüstung bestehender Infrastruktur muss das 1,5° Ziel immer im Fokus sein.

Dazu braucht es fest vereinbarte Ziele, einen klaren Handlungsrahmen und kontinuierliche Überprüfung.

„Die Hattersheimer Grünen werden für die Stadtverordnetenversammlung nach den Sommerferien einen entsprechenden Antrag vorbereiten und im Vorfeld bei den anderen Parteien dafür werben,“ sagt die Faktionssprecherin Nathalie Ferko zu. „Es ist nicht an der Zeit, bei diesem Thema parteitaktisch zu agieren, sondern alle müssen bei dieser großen Aufgabe, die vor uns liegt zusammenstehen.“

1CO2-Budget berechnet für die Erreichung des 1,5 °C-Zieles mit 50% Wahrscheinlichkeit

 

 

15.06.2021

Mehr Transparenz bei Grundstücksverkäufen

Der Park&Ride-Platz (Bahnhof Hattersheim Nord, zwischen Rathaus- und Lindenstraße) soll verkauft werden

In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, den 10. Juni, standen mehrere Grundstücksverkäufe und -ankäufe auf der Tagesordnung, darunter auch das Gebiet des Park&Ride-Platzes. Die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen beantragte, den Verkauf dieses Grundstücks von den restlichen Objekten getrennt abstimmen zu lassen, da der Park&Ride-Platz durch seine zentrale Lage und Größe eine besondere Bedeutung hat.

Bereits in der letzten Stadtverordnetenversammlung der vergangenen Legislaturperiode waren Anwohner aus der Rathaus- bzw. Lindenstraße anwesend, um die für sie entstehenden Nachteile zu hinterfragen. Die Fraktion BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN hat sich den Modellentwurf angeschaut und festgestellt, dass eine sehr verdichtete, vier- bis sechsgeschossige Bebauung zu Recht AnwohnerInnen und MitbürgerInnen verstört.

„Wir fragen uns, warum diese Fläche derart dicht bebaut werden soll und inwiefern die BürgerInnen von der Bebauung profitieren werden, deswegen sollte es im Interesse aller sein, die Prozesse der Planungen transparent zu gestalten,“ ist sich die Fraktion der Grünen einig.

Bereits in der Ausschusssitzung kündigte Bürgermeister Klaus Schindling an, dass dieses Projekt unter ökologischen und nachhaltigen Aspekten geplant wird und auch die Bevölkerung davon profitieren soll.

Die Grünen haben sich bei dieser Vorlage enthalten, da die folgenden Aspekte noch nicht in einem Städtebaulichen Vertrag aufgelistet und festgeschrieben sind: ökologische Aspekte in Sachen Mobilität wie die Erhaltung der Parkplätze, die Schaffung von sicheren Fahrradabstellplätzen (vorzugsweise Fahrradboxen), die Anbindung an Fahrradwege, Lademöglichkeiten für E-Bikes, Car-Sharing-Angebote wie auch gebäudespezifische Punkte wie Dach- und Fassadenbegrünung, Passivhausstandard (eine Nachrüstung wäre deutlich teurer), CO2-neutrale Energieversorgung inkl. Photovoltaik und weiterreichend Baumpflanzungen sowie ein Kostenanteil für Kita-Plätze.

07.06.2021

Hattersheimer Grüne helfen beim Aufräumen

Der Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit seinen Ortsverbänden hat im gesamten Landkreis zum CLEANUP MTK 2021 am Samstag, 05. Juni aufgerufen.

Da in Hattersheim bereits eine Gruppe besteht, die an jedem 1. Samstag im Monat unter dem Motto „Hattersheim packt mit an“ Grünanlagen, Bächen, Wegeränder und Plätze von achtlos weggeworfenem Müll befreit, haben sich die Hattersheimer Grünen entschlossen sich dieser Gruppe anzuschließen.

In 90 Minuten wurden im Umfeld des Okriftler Wäldchens 10 Säcke Müll eingesammelt. Von Verpackungen, Flaschen, Kartons bis zu Corona-Masken und Zigarettenkippen war das gesamte Spektrum unserer Zivilisations-Hinterlassenschaften zu finden.

Gerade die vermeintlich kleinen Zigarettenkippen brauchen bis zu 15 Jahre in der Natur, bis sie vollständig abgebaut sind. In dieser Zeit gelangen Schadstoffe wie Arsen, Blei und Kupfer, sowie Mikroplastik in unsere Böden.

Es ist bedauerlich, dass manche Menschen mit ihrem Abfall Wildtiere und Vögel gefährden – abgesehen vom unschönen Anblick. Es gibt genügend Möglichkeiten Papierkörbe zu nutzen, oder die mitgebrachten Verpackungen einfach wieder mit nachhause zu nehmen und im eigenen Abfallbehälter zu entsorgen.

Die Grünen wissen das Engagement der Hattersheimer „Aufräumgruppe“ sehr zu schätzen und wollen sich auch zukünftig an der ein oder anderen Aktion beteiligen.

Der nächste Termin ist für den 3. Juli ab 10 Uhr rund um den Hattersheimer Tierpark geplant.
 

                                                                       

20.03.2021

Die Hattersheimer Grünen bedanken sich bei ihren Wählerinnen und Wählern und wollen auch zukünftig mit allen Interessierten in engem Kontakt bleiben.

Zunächst wird das Wahlergebnis analysiert und eine gestärkte Fraktion konstituiert sich.

Hatten die Hattersheimer Grünen bei den vergangenen Kommunalwahlen meist einstellig abgeschnitten (mit Ausnahme der Wahl 2011 direkt nach dem Atomunfall in Fukushima), so ist die Freude über das gute Wahlergebnis groß. Die Grünen hatten gehofft, dass ihre sachlich fundierte politische Arbeit in Hattersheim auch von den Wählerinnen und Wählern honoriert wird. Dass sich nun sogar die Anzahl ihrer Stadtverordnetenmandate verdoppelt hat freut sie sehr. Mit einem solch großen Rückhalt in der Bevölkerung geht die neue Fraktion nun von 3 auf 6 Mandate gestärkt und hoch motiviert in die neue Wahlperiode.

Die CDU konnte von der Beliebtheit und öffentlichen Präsenz ihres Bürgermeisters profitieren. Sie hat aber überwiegend im eigenen „Lager“ gefischt, auch weil die beiden Koalitionäre FDP und FWG wenig eigenes Profil zeigten und in der Öffentlichkeit eher als Mehrheitsbeschaffer für den Bürgermeister in Erscheinung getreten sind. Die Grünen bedauern, dass die SPD, die 60 Jahre lang (mit wechselnden Mehrheiten – allein bzw. mit CDU, FDP oder Grünen) die Geschicke der Stadt gelenkt hat, innerhalb von nur 5 Jahren die Unterstützung, selbst bei ihrer Stammwählerschaft verloren hat.

„Für uns Grüne geht nun aber der Blick in die Zukunft.
Wir wollen auch aus der Opposition heraus mitgestalten. Dazu werden wir offen sein, für eine sachlich orientierte Zusammenarbeit mit den anderen Parteien. Wir wollen aber,  wie in den vergangenen Jahren bereits praktiziert, vor allem mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die sich mit uns für den Schutz von Umwelt und Natur, für weniger Versiegelung, für eine modernere und nachhaltige Mobilität, für bedarfsgerechte Kinderbetreuung und Angebote für Jugendliche, für bezahlbare Wohnungen, u.v.m. - also insgesamt für eine lebenswerte Stadt einsetzen wollen.
Darüber hinaus werden wir uns weiterhin dafür stark machen, dass Hattersheim auch eine globale Verantwortung übernimmt. Am Beispiel unseres Antrags Hattersheim zu einer „Fair-Trade-Town“ zu entwickeln sieht man, dass wir Einfluss auf Arbeitsbedingungen in sogenannten Dritte-Welt-Ländern ausüben können. Bei den anstehenden Projekten werden wir sehr darauf achten, dass die Wahlversprechen anderer Parteien, etwa zum Klima- und Umweltschutz (grüne Stadt) oder zum Beitrag Hattersheims zur Energiewende, auch eingehalten werden. Wir hoffen, dass sich nun nach der Wahl auch der Ton in der Stadtverordnetenversammlung wieder entspannt und ein sachgerechtes und auf gegenseitigem Respekt basierendes Miteinander gefunden wird. Dazu wollen wir beitragen“, sind sich Nathalie Ferko und Dirk Staudt einig.

 

15.03.2021

Abschied von langjährigen Fraktionsmitgliedern


Nach einem politischen Generationenwechsel bedanken sich die Hattersheimer Grünen bei Winfried Pohl, Hedi Bender und Reinhard Odey

Die drei langjährigen Fraktionsmitglieder haben den Weg bereitet für eine Erneuerung der Fraktion. „Wir sind sehr gut vorbereitet, auch weil der bisherige langjährige Fraktionssprecher Winfried Pohl uns in den vergangenen 2 Jahren intensiv an der Arbeit der Fraktion beteiligt hat“, ist sich Nathalie Ferko sicher.
Winfried Pohl hat sich aus privaten Gründen aus der Fraktionsarbeit zurückgezogen und stand nicht mehr zur Wahl. Dennoch steht er der neugewählten Fraktion auch zukünftig mit seinem Fachwissen zur Seite. „In der Vergangenheit haben wir viel von seinen Ideen in unsere politische Arbeit übernehmen können - von ökologischen Festlegungen in Bebauungsplänen, umweltgerechter Gestaltung von Mobilität, Vorschlägen zur Müllvermeidung, bis hin zu Projekten, die den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt im Fokus hatten“, beschreibt Marga Schmitt-Reinhart die Zusammenarbeit.
Winfried Pohl gab aber nicht nur theoretisch Impulse, sondern konnte auch praktisch mit anpacken, wie etwa bei der Unterführung der Hofheimer Straße, die er gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen bunt gestaltete, bei Reinigungs- und Verschönerungsarbeiten z. B. beim Kunstwerk am Glockwiesenweg und dem Platz an der Linde oder bei Baumaßnahmen am Tierpark.
„Seit vielen Jahren mahnt Winfried Pohl ein Stadtentwicklungskonzept für Hattersheim an, aber es werden leider scheibchenweise Fakten geschaffen. Wir werden an diesem Thema dranbleiben, und darauf achten, dass Hattersheim sich auch ökologisch und sozialpolitisch in die richtige Richtung entwickelt“, kündigt Dirk Staudt an. „Ob Gewerbeansiedlung oder neue Wohnbaugebiete, es braucht immer zuerst eine Sicherstellung der notwendigen Infrastruktur. Dazu zählen verbindliche und umsetzbare Mobilitätskonzepte genauso wie eine bedarfsgerechte Kinderbetreuung. Alle Planungen müssen ein funktionierendes Gesamtbild ergeben, das Hattersheim in allen Bereichen fit für die Zukunft macht.“

Auf den hinteren Listenplätzen kandidierten Hedi Bender und Reinhard Odey und scheiden nach der Wahl ebenfalls aus der Stadtverordnetenversammlung aus.

Auch Hedi Bender führte über viele Jahre die Fraktion und war Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss. Neben der Fraktionsarbeit fungierte sie als „Außenministerin“ der Hattersheimer Grünen, mit vielzähligen Kontakten innerhalb und außerhalb der Partei. Sie initiierte den mittlerweile traditionellen Aschermittwoch und lud prominente Rednerinnen und Redner ein. Ob Kordula Schulz-Asche (MdB), Dr. Anna Lührmann (damals jüngste Bundestagsabgeordnete aus Hofheim), Omid Nouripour (MdB aus Frankfurt), Rupert von Plottnitz (Hessischer Justizminister a.D.), Tom Königs (Frankfurter Stadtkämmerer und später Bundestagsabgeordneter), (Frank Kaufmann MdL) und den Fraktionsvorsitzenden der Grünen im Landtag Mathias Wagner, alle kamen auf Hedis Einladung in den Hattersheimer Posthofkeller.

Reinhard Odey hatte – als Grüner der ersten Stunde - eine besondere Rolle bei den Hattersheimer Grünen. Nach außen war er der Vermittler, der mit anderen Parteien stets für eine gute Zusammenarbeit warb und sich um gangbare Kompromisse bemühte. Nach innen unterstütze er den Vorstand u.a. als Moderator bei der Veranstaltungsreihe „Macht mit! Mischt euch ein!“ und bereitete damit den Weg für einen politischen Generationenwechsel vor.
„Über viele Jahre durfte ich mit Hedi, Reinhard und Winfried zusammenarbeiten. Sie haben mich und meine Arbeit im Rathaus mit ihrem Fachwissen, ihrem Engagement und ihrer Loyalität begleitet. Dafür bedanke ich mich ausdrücklich“, resümiert Karin Schnick (Erste Stadträtin a.D. und Mitglied des Vorstands). „Jetzt freue ich mich aber vor allem, dass wir in den letzten Jahren viele neue Mitglieder gewinnen konnten, die unsere Grünen Ziele weiterverfolgen und sich für unsere Stadt engagieren wollen. Mit Hedi, Winfried und Reinhard werde ich die neue Fraktion mit Rat und Tat bei ihrer Arbeit unterstützen.“

10.03.2021

Resolution an Politik und Wirtschaft für einen umwelt- und sozialverträglichen Luftverkehr nach der Corona-Krise.

Die Corona-Krise hat zu Veränderungen beim Luftverkehr geführt. Es darf kein Zurück zum vorherigen Betrieb geben, denn auch der Klimawandel fordert uns heraus, und eine umweltfreundliche Mobilität muss unser aller Ziel sein.

Wir Hattersheimer Grünen halten an unserer Forderung nach einem Nachtflugverbot zwischen 22 und 6 Uhr fest. 

Wir wollen Inlandsflüge durch die Schiene ersetzen und hoffen auf eine dauerhafte Kooperation zwischen Flughafen und BAHN.

Im Januar 2021 wurde unserem Vorschlag gefolgt, und alle Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung einigten sich auf eine Resolution an Politik und Wirtschaft für einen umwelt- und sozialverträglichen Luftverkehr nach der Corona-Krise.

Es ist sehr zu begrüßen, dass nun auch die FDP aktiv gegen die Energiewende vorgehen will – zumindest wurde dies in einer Pressemitteilung für die nächste Legislaturperiode angekündigt. Ich hoffe, dass dies nicht nur dem „Trend“ geschuldet ist.

 

Bereits 1999, also vor mehr als 20 Jahren, wurde in Hattersheim das erste Neubaugebiet (Gärtnertor) mit Nahwärme und Strom durch Blockheizkraftwerke versorgt. Damals war die FDP mehr als skeptisch. Als „Sardine im Haifischbecken“ (Zitat des Fraktionsvorsitzenden Dietrich Muth) wurde dem kommunalen Vorhaben keine gute Zukunft prognostiziert.

 

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Grüne erreichen Zusage für konkretere und verlässliche Unterstützung

Wie wichtig der Tierpark für die Menschen in unserer Stadt ist, können wir tagtäglich an den zahlreichen Besuchern ob groß oder klein, ob jung oder alt erleben. Hierrüber bestand Einigkeit bei allen Fraktionen im Stadtparlament. Darüber wie konkret die städtische Unterstützung für den Verein „Tierpark Hattersheim e.V.“ aussehen solle, war Anlass für eine hitzige Debatte.

Anlass war ein Antrag der koalierenden Mehrheit aus CDU, FWG und FDP. Mit dem Antrag sollte der Magistrat aufgefordert werden den Verein „im Rahmen seiner Möglichkeiten finanziell zu unterstützen“. Das war Bündnis 90/Die Grünen nicht konkret genug und stellten einen Änderungsantrag. Der Magistrat sollte danach beauftragt werden, den Tierpark konkret finanziell zu unterstützen. So könnten die Kosten für den, die durch Auflagen geforderte*n Tierpfleger*in übernommen werden. Es sei für sie wichtig, konkret Gelder zu benennen, über die Höhe signalisierten sie Verhandlungsbereitschaft. Dieser Änderungsantrag wurde von den Mehrheitsfraktionen aus CDU, FWG und FDP schroff abgelehnt.

 

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28.02.2021

Was tun WIR gegen den Klimawandel?

Online-Veranstaltung von Fridays-for-Future

Am vergangenen Freitag fand eine Online-Veranstaltung auf Einladung von Fridays-for-Future Main-Taunus statt. Alle in Hattersheim zur Wahl stehenden Parteien waren vertreten. Für Bündnis 90/Die Grünen trat der 20-jährige Student Alessio Dale aus Eddersheim an und machte Grüne Positionen deutlich. Seine unaufgeregte und sachliche Art konnte überzeugen: Ausbau des öffentlichen Verkehrs anstatt Bau neuer Straßen, Schutz und Pflege von heimischen Bäumen anstatt der zurzeit stattfindenden Rodungen, keine weitere Flächenversiegelung durch Baugebiete und Straßenneubau, Bauen nur auf bereits versiegelten Gewerbebrachen oder als Ersatz vorhandener Bausubstanz, dafür Begrünung aller zur Verfügung stehenden Flächen (auch Dächer und Fassaden), Solaranlagen auf allen Gewerbegebäuden und Förderung privater Solaranlagen, Nutzung von industrieller Abwärme, uvm…

Etwa 50 Menschen, überwiegend Parteienvertreter:innen nahmen an der Diskussion teil, und man konnte sich ein gutes Bild machen über die politischen Ziele und Inhalte der Parteien, aber auch über den Umgang der Parteienvertreter mit ihren Mitbewerbern.

Zu Beginn der Veranstaltung wurde deutlich darauf hingewiesen, dass ein Mitschnitt der Veranstaltung erfolgen wird: „Wir behalten uns vor, die Veranstaltung aufzunehmen und ausschnittsweise zu veröffentlichen.“

Aber leider - fast am Ende der Veranstaltung - wurde dagegen ein Veto eingelegt und die Aufnahmen mussten gelöscht werden. Schade, denn so ist die einzige öffentliche Podiumsdiskussion zu einer reinen Insider-Veranstaltung degradiert worden.

Wir bedanken uns bei den Veranstaltern (Fridays-for-Future Main-Taunus) für die sehr gute Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung. Sie haben alle Wahlprogramme durchforstet und genau die richtigen Fragen gestellt. Wir Grünen begrüßen ausdrücklich, dass es engagierte junge Menschen gibt, die für unser Klima und unsere Umwelt eintreten und nicht nachlassen, den politisch Aktiven immer wieder die Bedeutung ihres Handelns deutlich zu machen.

 

23.02.2021

Beschlüsse wurden ignoriert

In der letzten Stadtverordnetenversammlung dieser Wahlperiode stellt Winfried Pohl für die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Opens internal link in current windowNachfragen zu beschlossenen Anträgen aus dem Jahr 2018/2019. „Es ist zu beanstanden, wenn einstimmige Beschlüsse nicht umgesetzt werden oder zumindest an die Beschlussgremien von sich aus berichtet wird, was die Gründe für eine Verzögerung sind.“ Gleichsam wird bemängelt, dass im Vorfeld von städtischen Maßnahmen die parlamentarischen Ausschüsse nicht ausreichend informiert und eingebunden werden.

Besonders bedauerlich ist, wenn einfache Satzungsänderungen nicht vorbereitet werden und auf den Friedhöfen immer noch Grabsteine aus Kinderarbeit aufgestellt werden dürfen.

Es wird ausgeführt, dass den Beschlüssen der Stadtverordneten nicht ausreichend entsprochen wird, wie auch am Beispiel eines Beschlusses vom August 2019 zu erkennen ist: „Der Magistrat wird beauftragt eine Strategie zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung zu entwickeln und entsprechende Maßnahmen zu fördern, ggf. Satzungen vorzubereiten, mit dem Ziel Auswirkungen des Klimawandels wie gesundheitliche Beeinträchtigungen bei Menschen und Tier sowie Vegetations- und Sachschäden zu reduzieren.“

Die Regierenden von CDU, FWG und FDP klopfen sich gerne für ihr umweltbewusstes Handeln auf die Schulter, aber außer Worten ist bisher kein Aktionsplan erkennbar. Im April 2018 war von ihnen selber der Beitritt zur Klimaschutzinitiative des Landes gewünscht und die Erstellung eines Aktionsplanes beantragt worden. Aber im Gegenteil, es wird mehr denn je Natur zerstört, gesunde Bäume auch im Vorgriff auf Neubebauungen abgeholzt, große Flächen neu versiegelt und dann alles „mit Stiefmütterchen aufgehübscht“.

Selbst Prüfanträge wurden nicht ausgeführt wie der Antrag „Spülmobil“ zeigt. Da nutzt es wenig, wenn der Bürgermeister das Thema Müllvermeidung zur Chefsache macht und nach wie vor Verpackungsmüll in Umlauf kommt oder gar in Grünanlagen und im Schwarzbach landet.

Die Hattersheimer Grünen wünschen sich einen ehrlicheren Umgang und eine zügige Umsetzung demokratisch gefasster Beschlüsse, und dass nach großen Worten auch die Taten folgen.

Wahlkampf 2021 mit Abstand

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Hattersheimer Grünen stellen sich vor

Grüne Themen finden sich mittlerweile auch in den meisten Wahlprogrammen unserer Mitbewerber. Ob umweltschonende Mobilität mit Bussen, Bahn, Fahrrad oder elektrisch, ob Klimaschutz oder Umwelt und Natur, grüne Thesen sollen Wählerstimmen bringen.

In Corona-Zeiten ohne Wahlstände, Haustürgespräche und Veranstaltungen fehlen leider Möglichkeiten miteinander ins Gespräch zu kommen und Standpunkte zu erläutern und zu hinterfragen.

Neben den „klassischen“ Grünen Themen sind wir auch in anderen Bereichen gut aufgestellt“, erläutert Dirk Staudt. „Bezahlbare Wohnungen, Familienfreundlichkeit, nachhaltige Stadtentwicklung, Digitalisierung, zukunftsgerechte Wirtschaftsförderung sind nur einige der Themen, zu denen wir gerne unsere Positionen vorzustellen.

Damit die Hattersheimer Wählerinnen und Wählern uns und unsere politischen Ziele für ein lebenswertes und zukunftsfähiges Hattersheim kennenzulernen können, laden wir ein zu einer

Online-Veranstaltung am Samstag 27. Februar um 15 Uhr 

Interessierte können sich unter kontakt(at)gruene-hattersheim.de melden und erhalten dann die Einwahldaten.

 

 

20.02.2021

Westtangente - Lesebrief

zur Pressemitteilung der FWG am 18.02.2021

Ich bin doch erstaunt über die Hattersheimer FWG. Als Grüner der ersten Stunde habe ich viele Jahre die Diskussion um die Westtangente verfolgt und mich auch in den von der Stadt Hattersheim eingerichteten Bürgerarbeitsgruppen engagiert. Aber die FWG gibt es ja auch nicht erst seit gestern. Sie war an den Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung in der Vergangenheit immer beteiligt. 

Die Einstellung weiterer Planungen zur „Entlastungsstraße West“ war ein einstimmiger Beschluss (mit den Stimmen der FWG) und sachlich begründet nachdem im Jahr 2011 die übergeordneten Behörden Main-Taunus-Kreis (damals CDU/FDP), Regionalverband (CDU/FDP), Regierungspräsidium (FDP) die favorisierte Variante auf dem Industriestammgleis abgelehnt hatten. Besonders das Veto der Oberen Naturschutzbehörde war eindeutig und die Bedenken unterlagen nicht der Abwägung.

Somit bestand nur noch die Möglichkeit den Trassenverlauf direkt an die Bebauung des Okriftler Ortsrands zu verlegen.

Dass die Grünen nicht generell gegen den Bau neuer Straßen sind zeigte sich an der Umsetzung der Anfang der 1990er Jahre von uns ins Gespräch gebrachten Verlängerung der Voltastraße mit Brücke über die Bahn. Der Ausbau fand 2005 statt und hierdurch konnte das brachgefallene Gewerbegebiet südlich der Bahn zu einem Wohngebiet entwickelt werden, ohne vorhandene Wohngebiete in der Kernstadt mit zusätzlichem Verkehr zu belasten.

So muss es auch eigentlich sein. Zuerst ein Verkehrskonzept, dann die Umsetzung und erst anschließend die Entwicklung neuer Baugebiete. Dass die Freien Wähler nun erstaunt sind, dass durch die unsäglich dichte Bebauung an der Ölmühle zusätzlich Verkehr entsteht, ist kaum nachzuvollziehen. Seit 5 Jahren sitzen sie mit in der Regierung und haben den Bebauungsplan mit zu verantworten.

Soll es in diesem Stil nun auch in Eddersheim so weitergehen? Erstmal bauen und dann schauen, ob dort auch Autos fahren?

Wer die Bürgerinnen und Bürger glauben machen will, dass eine Unterführung oder Überbrückung der Bahnstrecke in Eddersheim „kurzfristig erledigt“ werden kann, hat von Planungsprozessen (besonders im Zusammenhang mit Bahntrassen) keine Ahnung.

20.02.2021, Jochen Schnick

17.02.2021

Leserbrief - Hattersheim soll eine der grünsten Städte in Hessen werden

zur Veröffentlichung am 15.02.2021 im HK „CDU: Hattersheim soll eine der grünsten Städte in Hessen werden“

Wenn man die Aussage der CDU in ihrem Wahlprogramm ernst nimmt, stellt sich die Frage: „Was wurde in den vergangenen 5 Jahren, in denen die CDU in Hattersheim die Regierung anführt, eigentlich getan, um dem gerecht zu werden?“ Die Chancen wurden leider bereits mehrfach vertan:

  •  Beim Ausbau des Südrings wurden die Belange der Radfahrer:innen nicht berücksichtigt.
  • Bei der Bebauung der Ölmühle wurde die Gesamtfläche massiv zugebaut, sodass Frischluftschneisen fehlen. Zusätzliche wurde damit ein 10 Jahre zuvor gefasster Stadtverordnetenbeschluss außer Kraft gesetzt, der vorsah die Fläche in Verlängerung der Wasserwerkchaussee in Richtung Okriftel zu begrünen, um Natur zu erhalten und Aufenthaltsqualität zu schaffen.
  • Der Ortseingang von Eddersheim soll mit Großbauwerken (Sporthalle, Supermarkt, Wohnen) bebaut werden und dann zur „Entlastung“ der Anwohner die Westtangente durch weitgehend unberührte Natur gebaut werden. Diese Straße wurde bereits unter Verkehrs- und Umweltgesichtspunkten geprüft und seinerzeit von den Behörden (MTK, Regionalverband und Regierungspräsidium) abgelehnt.

Es bleibt die Frage offen: Wie definiert die CDU „grüne Städte“ und wie soll Hattersheim zu einer der grünsten Städte werden? Exotische Blumen, die Im Sommer mit viel Aufwand gegossen werden müssen und wenig Lebensraum und Nahrung für Insekten bieten können ja wohl (hoffentlich) nicht damit gemeint sein. Es bleibt spannend wie die CDU dieses Ziel in der kommenden Wahlperiode angehen wird.

17.02.2021, Nathalie Ferko, Bündnis 90/Die Grünen

17.02.2021

Schildbürger Streicheleinheiten- Leserbrief

Heute war ich mit dem Fahrrad auf dem Radweg entlang der Voltastraße unterwegs und bin fast mit einem übergroßen Wahlplakat kollidiert. Da ich selbst aktiv im Wahlkampf eingespannt bin, verstehe ich, dass die Parteien auf sich und ihre Kandidat:innen aufmerksam machen wollen.

Allerdings sollten sich alle gleichermaßen an die Regeln halten.

Zunächst muss das Aufstellen von Plakaten beim Hattersheimer Ordnungsamt beantragt werden. Mit der Genehmigung werden auch die favorisierten Standorte mitgeteilt, sowie die Stellen, an denen keine Plakate aufgestellt werden dürfen. So dürfen Plakate NICHT an Ampeln und Verkehrszeichen, im Kreisverkehr, im 5m-Bereich von Kreuzungen und Fußgängerüberwegen und eben auch nicht auf Geh- und Radwegen aufgestellt werden.
Abgesehen davon, dass durch die schiere Menge an Plakaten auch jede Menge Plastik-Müll produziert wird, denn die wenigsten nutzen umweltfreundlichere Papp-Plakate, werden durch die Plakate auch alle, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind behindert oder gar gefährdet. Zur Zeit ist es kaum mehr möglich, ein Plakat aufzuhängen, da kein einziger Platz frei ist. Für mich ist das eine Überplakatierung und kein fairer Wahlkampf.
Die Aussage der Regierungsparteien, dass „mit Nachdruck“ an Verbesserungen für Radfahrer gearbeitet würde, wird nicht allein durch solche Aktionen ad absurdum geführt.

17.02.2021, Uwe Broschk, Bündnis 90/Die Grünen

Corona verzögert wichtige Beratungsabläufe​

Nach Vorlage des Abschlussberichtes zur Verkehrsuntersuchung in der nur vom Auto die Rede ist, äußern die Grünen ihre extremen Zweifel am Willen der regierenden Koalitionsparteien eine nachhaltige und sensible Stadtentwicklung zu verfolgen.
Die Vernichtung von Freiflächen durch Wohngebiete, die noch nicht einmal preiswerten und öffentlich geförderten Wohnraum enthalten, Neubaugebiete ohne ausreichende Nachhaltigkeitskonzepte und Straßenbauprojekte wollen die Grünen verhindern. Autoverkehre müssen durch umweltfreundliche Alternative ersetzt werden. Nachhaltige Stadtentwicklung sieht für die Grünen eben anders aus, heißt es in der Presseerklärung.

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Junge Grüne kandidieren auf forderen Listenplätzen für die Kommunalwahl

Neben der 28-jährigen Spitzenkandidatin Nathalie Ferko aus Okriftel und der 19-jährigen Sorina Mincea aus Hattersheim (Platz 9) tritt der 21-jährige Alessio J. Dale aus Eddersheim auf Listenplatz 4 für die Hattersheimer Grünen an.

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Gerade im Ballungsraum fehlt Wohnraum, der auch für niedrige und mittlere Einkommen bezahlbar ist, und die Entwicklung wird immer prekärer. Immer mehr Luxuswohnungen entstehen, die für viele kaum erschwinglich sind. Kosten für Wohneigentum oder Mieten und Nebenkosten bilden heute bereits den größten Anteil an den Lebenshaltungskosten.

Über Möglichkeiten hier entgegenzusteuern fand am Wochenende eine gut besuchte Online-Konferenz statt, an der auch Grüne aus Hattersheim teilgenommen haben. Preiswertes und klimaverträgliches Wohnen verbunden mit sozialem Zusammenhalt in Wohnquartieren waren die Schwerpunktthemen der Konferenz.

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Vorteile für alle: Sonnen-Energie

Ein digitales Info-Gespräch am 18. Februar 2021 zu unserer Solar-Offensive MTK

Was leisten Balkonmodule für die Energiewende? Wie erzeugen wir im Main-Taunus-Kreis mehr Erneuerbare Energien durch Photovoltaik?
Unsere Ziele: die Bürger:innen an der Energiewende direkt beteiligen, die lokale Wirtschaft fördern und wirksamen Klimaschutz schaffen.

Donnerstag, 18.02.2021

Opens external link in new windowSolar-Offensive MTK
Fachgespräch mit Diethardt Stamm
MiEG - Mittelhess. Energiegenossenschaft
19 Uhr, 

MTK-Info-Termin 2021:

Samstag, 06.02.2021
Kriftel, 10 - 13 Uhr,
Frankfurter Straße/ Galleriepassage,
Opens external link in new windowgruene-kriftel.de

„Seit vielen Jahren fordern wir Grüne konsequenteren Klima- und Umweltschutz. Endlich beginnen auch unsere Mitbewerberinnen und Mitbewerber diese Themen zu entdecken.

Wir werden all diese Versprechungen beim Wort nehmen und für die Umsetzung sorgen“, kommentiert Dirk Staudt die kommunalen Wahlprogramme der anderen Parteien. 

Aus- und Neubau sicherer Radwege, gute Angebote für alle, die zu Fuß unterwegs sind, ein attraktiverer Takt unserer Buslinien, ausreichend Ladestationen, um den Umstieg auf Elektromobilität zu fördern, das sind einige der Punkte, die die Hattersheimer Grünen im Bereich der Mobilitätswende anstreben.

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17.12.2020

Grüne lehnen den Haushaltsentwurf 2021 ab –Haushaltsrede

2020 – das Jahr in dem weltweit so vieles anderes ist als sonst – so auch in Hattersheim. Wegen der bedrohlichen Corona-Situation werden Geschäfte und Restaurants geschlossen, Kontakte eingeschränkt und Veranstaltungen abgesagt. Auch die Politik will sich an die Vorgaben halten und die letzte Stadtverordnetenversammlung in diesem Jahr so kurz wie möglich halten. Die Fraktionen haben sich darauf verständigt, auf Haushaltsreden zu verzichten und dafür ihre Stellungnahmen als Pressemitteilung zu verfassen.

Sehr geehrte Hattersheimerinnen und Hattersheimer,

wir als Bündnis 90/Die Grünen wollen in diesem Jahr die Haushaltsrede nicht an die anderen Fraktionen richten, sondern an Sie als Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt, denn Sie werden in erster Linie von den Entscheidungen betroffen sein.

Der von Bürgermeister Schindling eingebrachte Haushaltsentwurf 2021 wurde in der vergangenen Woche in den Ausschüssen beraten. Wie zu erwarten war, wurden von den Regierungsfraktionen CDU,FWG und FDP keine Änderungsanträge eingebracht, da der eingebrachte Haushalt mit ihnen vorbesprochen und abgestimmt war. Von der Opposition, der SPD und uns Grünen wurden mehrere Änderungsanträge eingebracht, die leider abgelehnt wurden.

Viele Haushaltspositionen ergeben sich aus unstrittigen Notwendigkeiten. Andere Haushaltspositionen spiegeln die politisch gesetzten Schwerpunkte wieder. Die Anträge von Bündnis 90/Die Grünen beziehen sich auf Investitionen, auflaufende Kosten,den Stellenplan und die politischen Ziele. Diese Positionen werden in dem Haushaltsentwurf als Produkte – entsprechend der Begrifflichkeit in der öffentlichen Verwaltung – bezeichnet.

Geplante Ausgaben müssen durch Einnahmen gegenfinanziert werden. Das kennen wir aus eigener Erfahrung und es ist unstrittig. Was nicht aus den laufenden Kosten direkt bezahlt werden kann, wird durch Kredite mit einem wohl angemessenen Zeitraum finanziert.

Wer sich ein bisschen zurück erinnern will: Es haben sich die Hattersheimer Grünen bereits vor über einem Jahrzehnt dafür eingesetzt, dass nur so viel Geld durch die Stadt ausgegeben werden soll, wie wir durch Einnahmen gegenfinanzieren können. Durch Konzern-und Unternehmensentscheidungen halbierten sich in der Vergangenheit die Gewerbesteuer-Einnahmen. Dies konnte nicht allein durch Ausgaben-Reduzierungen ausgeglichen werden.

Ein von uns Grünen erarbeitet und eingebrachtes 50-Punkte-Programmwurde als Grundlage für die Haushaltskonsolidierung beschlossen und durch Landesmittel im Rahmen des Schutzschirm-Programms unterstützt.

Wir hatten seinerzeit fest zugesagt, dass bei einer Verbesserung der Haushaltssituation diese Maßnahmen schrittweise von uns zurückgeführt würden. Heute geht es dem städtischen Haushalt wieder recht gut, auch weil durch neu angesiedelte Unternehmen die Gewerbesteuer auf einem Höchststand ist und durch Bevölkerungszuzug auch der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer gestiegen ist.

Wir vermissen, dass die deutlich verbesserte Finanzlage nicht dazu genutzt wird, die Belastungen der Bürgerinnen und Bürger wieder schrittweise zurückzuführen. Der Verzicht auf Straßenausbaubeiträge, der auch aufgrund unserer Initiative seit langem zugesagt war, wurde im Haushaltsentwurf berücksichtigt.
Dies sehen wir positiv, aber: Besonders die Kritik an der Erhöhung der Grundsteuer war ein zentraler, enorm wichtiger Punkt der CDU im letzten Wahlkampf. Jetzt, wo beste Voraussetzungen für eine Senkung der Grundsteuer gegeben sind, können sich die damaligen Kritiker und heute Verantwortlichen offensichtlich nicht mehr an ihre Aussagen erinnern.

Weiterhin: Zur Entlastung der Familien, die in diesem Jahr durch Schul- und Kita-Schließungen in besonderem Maße betroffen waren, haben wir beantragt, die Elternbeiträge zu reduzieren.

Auch dies: Die Stadt Hattersheim profitiert von der Ansiedlung internationaler Unternehmen. In einer global agierenden Gesellschaft sollte es eine Verpflichtung sein, auch außerhalb der Kommunalgrenzen Verantwortung zu übernehmen. Wir begrüßen ausdrücklich, dass aufgrund unserer Grünen Initiative die Stadt Hattersheim mittlerweile als Fairtrade-Town anerkannt wurde.

Von der Gegenwart in die Vergangenheit: Es ist auch für nachfolgende Generationen wichtig, die Geschichte unserer Stadt zu kennen und sich damit auseinanderzusetzen. Deshalb ist es uns ein Anliegen, die Vergangenheit erlebbar zu machen. Wir vermissen die finanzielle Unterstützung einer Konzept-Erarbeitung für die ehemalige „Judenschule“ auf dem Gelände der Phrix in Okriftel, ebenso wie eine Förderung und Unterstützung der Arbeitsgemeinschaft Opfer-Gedenken.

Von der Vergangenheit in die Zukunft: Unsere Bundesregierung hat sich seit dem Pariser Klimaabkommen verpflichtet, dass Deutschland spätestens im Jahr 2050 CO2-neutral sein wird. Das ist eine Gemeinschaftsaufgabe aller und es braucht deutlich mehr städtisches Engagement bei den Themen Klimaanpassung, Umwelt- und Klimaschutz.
Als weise Voraussicht: Eine gut geplante Verkehrswende ist auch auf kommunaler Ebene unerlässlich. Um nur einige Themen aus dem Bereich der Mobilität zu benennen: die Taktung der Busverbindungen soll wieder mit den S-Bahn-Fahrplänen abgestimmt werden; Fuß- und Radwegeverbindungen, vor allem die Querungen der Durchgangsstraßen, müssen für „schwächere“ Verkehrsteilnehmer*innen unbedingt sicherer werden; diebstahlsichere Fahrradabstellanlagen im gesamten Stadtgebiet, insbesondere vor städtischen Gebäuden und Einrichtungen, auch an Bahnhof und Schwimmbad, müssen eingerichtet werden.

Für eine zielgerichtete Konzeption und um weitere Planungsdefizite zu vermeiden, fordern wir eine:n Mobilitätsbeauftragte:n und die textliche Verankerung bei den Projektzielen im Haushalt. Die Neuschaffung dieser Stelle hat für uns Grüne eine höhere Priorität als die personellen Aufstockungen beim Ordnungsamt, die bereits über das Jahr 2021 hinaus eingeplant sind sowie die Kostensteigerungen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit von 160.000 €.

Müllvermeidung ist ein wichtiges Thema: Dem sind wir verpflichtet. Verzicht auf unnötige Verpackungen und auf Einweggeschirr spart Ressourcen und schont unsere Umwelt und die öffentlichen Anlagen. Bei öffentlichen Veranstaltungen soll auf Einweggeschirr verzichtet werden. Ein Spül-Mobil – also eine mobile Spülmaschine mit ausreichend Geschirr – soll kostenfrei an die Veranstalter (z.B. Vereine) ausgeliehen werden.

Bei der Ausweisung neuer Siedlungs- und Wohngebiete fordern wir überzeugende Nachhaltigkeitskonzepte. Privathaushalte sollen zu umweltrelevanten Maßnahmen animiert und die Umsetzung unterstützt werden (Entsiegelungen, Dachbegrünungen...).

Die Bewohnerstruktur in neuen Baugebieten ist wie im „Schokoladenviertel“ deutlich zu durchmischen. Auf Grund der in den zurückliegenden Jahren rasant steigenden Brisanz auf dem Wohnungsmarkt ist preiswerter Wohnraum zusätzlich zu integrieren.Bei Abruf von öffentlichen Fördermitteln müssen für die gesetzliche Mitfinanzierungspflicht städtische Haushaltsmittel bereitgestellt werden. Letztendlich müssen bei wachsender Stadtbevölkerung durch Nachverdichtung im Bestand und erst recht bei Ausweisung neuer Wunschbereiche auch Kinderbetreuungseinrichtungen zeitgerecht und nicht nur als Provisorium zur Verfügung stehen. Daher fordern wir die Investitionsmittel, die für 2022 vorgesehen sind, bereits in den Haushaltsplan 2021 vorzuziehen, um den Mangel an Betreuungsplätzen, besonders im Stadtteil Eddersheim, früher abstellen zu können.

Gerade das Jahr 2020, das durch den COVID-19-Virus geprägt war, der das städtische, private und gewerbliche Leben beeinflusst hat, hat uns gezeigt, wie lückenhaft der Stand der Digitalisierung ist. Ob Homeoffice, außerschulischer Unterricht oder Anwerbung und Unterstützung von Unternehmen: ohne einen flächendeckenden und zuverlässigen Netzausbau können wir den Herausforderungen der Zukunft nicht gerecht werden. Großunternehmungen wird die Ansiedlung ermöglicht. Wir sehen die Notwendigkeit auch kleine und junge Unternehmen zu unterstützen.

Auch wenn wir unter Hinweis auf unzureichende Vorbereitung der Baumaßnahme Stadthalle und auf mangelhaft begründete Folgekosten hinweisen, sehen wir zum derzeitigen Zeitpunkt die Notwendigkeit der Fertigstellung. Aus diesem Grund haben wir der wiederholten Kostenerhöhung von 2,6 Mio. im kommenden Jahr zugestimmt. Wir werden dennoch weiterhin die laufenden Kosten und die vorgesehenen Einnahmen im Blick behalten, denn es erscheint doch sehr unwahrscheinlich, dass im kommenden Jahr Mieteinnahmen in Höhe von 130.000 € realisiert werden können.

Bereits beim letzten Doppelhaushalt bestand auf Grund unseres Antrages unter allen Fraktionen Einvernehmen, die Produktbeschreibungen, also die politischen Zielsetzungen, zu überarbeiten.Unsere in diesem Jahr vorgelegten Vorschläge wurden wiederum vertagt. Wir haben beantragt, Klimaschutz und Klimaanpassungszielen festzuschreiben, genauso wie die Sicherheit von Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad in unserer Stadt unterwegs sind, insbesondere von Kindern auf ihrem Schulweg. Ebenfalls sollte der Erhalt von naturnahen Räumen und die Einbindung von Naturschutzverbänden und fachkundigen Privatpersonen bei Planungen und Vorhaben als politisches Ziel aufgenommen werden. Eine Ergänzung dieser Ziele wirkt sich nicht finanziell auf den Haushalt aus, wäre aber ein inhaltliches Bekenntnis,diese Belange dezidiert zu berücksichtigen.

Die Diskussion in den Ausschüssen hat keine Bereitschaft erkennen lassen, sich mit unseren Anträgen inhaltlich auseinanderzusetzen.

Zur Gegenfinanzierung hätten wir uns eine inhaltliche Diskussion und eine einvernehmliche Abstimmung gewünscht.

Bündnis 90/Die Grünen stimmen wegen den genannten Defiziten dem vorgelegten Haushaltsentwurf daher nicht zu.



Umwelt- und Klimaschutz müssen auch in Hattersheim wieder eine größere Rolle spielen.

Die Fraktionsmitglieder der Grünen - unterstützt durch interessierte Mitglieder des Hattersheimer Ortsverbands - haben sich intensiv mit dem in der letzten Stadtverordnetenversammlung eingebrachten Haushaltsentwurf für das Jahr 2021 befasst.

„Es ist in diesem Zahlenwerk deutlich erkennbar, dass im vorgelegten Haushaltsentwurf bei der finanziellen Ausstattung der verschiedenen städtischen Aufgaben, der Umwelt- und Klimaschutz nicht ausreichend berücksichtigt wurde“, erläutert Uwe Broschk die Position der Hattersheimer Grünen. „Die Bundesregierung hat sich beim Pariser Klimaabkommen verpflichtet, dass Deutschland bis zum Jahr 2050 klimaneutral wird. Das braucht mehr Engagement aller, auch der Kommunen.

 

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29.11.2020

Traditionelle Jahresabschlussfeier der Hattersheimer Grünen in diesem Jahr etwas anders

 

 

 

Vor kurzem fand der erste virtuelle Bundesparteitag der Grünen statt - besondere Aufgaben brauchen besondere Lösungen. Auch in Hattersheim haben die Grünen in diesem Jahr die Herausforderung angenommen und seit dem Frühjahr in Video- und Telefonkonferenzen Arbeitsgruppen organisiert, um das Wahlprogramm für die Kommunalwahl vorzubereiten. Im Sommer konnte dann bei sonnigem Wetter eine Wochenendklausur überwiegend im Freien stattfinden und die Listenaufstellung für die Kommunalwahl konnte wegen guter Vorbereitung in einer kurzen Sitzung unter Hygienebedingungen durchgeführt werden.

Nun stand die traditionelle Jahresabschlussfeier mit Mitgliedern, Freund:innen und Unterstützer:innen an, auf die die Grünen nicht ersatzlos verzichten wollten. Ob stimmungsvoll mit Feuerzangenbowle, oder wie im vergangenen Jahr mit einem gemeinsamen Koch-Event, immer war es ein gemütlicher Jahresausklang mit interessanten Gesprächen.

„Doch in diesem Jahr mussten wir uns etwas Neues ausdenken“, erläutert Jörg Jurascheck vom Vorstand der Hattersheimer Grünen seine Idee. „Wir haben Päckchen für unsere Mitglieder gepackt, gefüllt mit selbstgebackenen Plätzchen, einer kleinen Flasche Wein und Glühweingewürz. Auch alle, die in den vergangenen Jahren an unserem Jahresabschluss teilgenommen hatten, wurden durch unseren grünen Fahrradkurierservice beliefert. Zusammen mit dem Päckchen erhielten die Belieferten eine Einladung zur virtuellen Jahresabschlussfeier am 2. Dezember. Einer besinnlichen Feier mit Glühwein und Adventsgebäck steht somit nichts mehr im Wege.“

 

Genug gejammert, auch eine Regierung muss irgendwann einmal Verantwortung übernehmen.

Nach jedem Regierungswechsel braucht es einige Zeit bis Veränderungen der politischen Zielsetzungen ihre Wirkung zeigen. Wenn aber eine Regierungskoalition zum Ende einer Regierungsperiode – nach immerhin fast 5 Jahren - immer noch darauf verweist, was Vorgänger alles versäumt hätten, ist das mehr als bedenklich. Wenn die Opposition darauf aufmerksam macht, was versprochen aber nicht eingehalten wurde, wird dies als Unverschämtheit bezeichnet.

Betkin Goethals vom Vorstand der Hattersheimer Grünen:  „Wir wünschen uns einen respektvolleren Umgang miteinander, nur so erreichen wir gemeinsam das Beste zum Wohle der Hattersheimerinnen und Hattersheimer. Denn es ist und bleibt Aufgabe der Opposition Fehler, Unterlassenes und Unerledigtes zu erkennen und zu benennen. Dieses Recht hatte sich in den Jahrzehnten vorher auch die CDU, FWG und FPD immer zu eigen gemacht. Heute wird auf berechtigte und sachliche Kritik sehr dünnhäutig reagiert. Aber jede Regierung muss sich, zumindest an den eigenen Versprechungen, messen lassen.“

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15.11.2020

Hattersheimer Spitzenkandidatin Nathalie Ferko kandidiert auch für den Kreistag

 

Auf der Kreismitgliederversammlung am Samstag im Bürgerhaus Kelkheimer-Fischbach wählten die anwesenden Mitglieder die Liste für die Kreistagswahl am 14. März 2021.

Die vorderen 20 Plätze wurden in Einzelwahl abgestimmt. Nathalie Ferko, die Spitzenkandidatin der Hattersheimer Grünen und Mitglied im Vorstand ist, wurde von der Versammlung auf Platz 13 der Kreistagsliste gewählt.

Nathalie Ferko begründet ihre Bewerbung: „Ich kandidiere für den Kreistag, weil ich die Weiterentwicklung zu einem inklusiveren, nachhaltigeren und sozial gerechteren Kreis mitgestalten möchte. Gerade durch meine intensive Mitarbeit am Kreiswahlprogramm ist es mir umso wichtiger, die beschlossenen Forderungen und Ziele für den Main-Taunus-Kreis auch durchzusetzen und zu erreichen. Am wichtigsten ist mir dabei, die festgesetzte Klimaneutralität bis zum Jahr 2035, damit auch nachfolgende Generationen die Möglichkeit haben in unserem Landkreis, unter den bestmöglichen ökologischen Bedingungen aufzuwachsen. Der wichtigste Faktor ist dabei die Verkehrswende. Zwar ist der Main-Taunus-Kreis der kleinste Flächenkreis, hat aber auch gleichzeitig die höchste Autodichte. Mein Ziel ist es, den MTK vom Auto-Landkreis in einen Fahrrad-Landkreis zu transformieren, ohne dass sich eine Stadt oder Gemeinde abgehängt fühlt.“

 

Auf Platz 24 wurde Jürgen von Glischinski gewählt. Er ist seit Juni 2020 das „jüngste“ Mitglied der Hattersheimer Grünen. Der IT-Einkaufsspezialist, der 20 Jahre bei der Deutschen Bahn AG und einer privaten Busgesellschaft in verschieden Fach- und Führungsfunktionen gearbeitet hat, engagiert sich für Digitalisierung, eine umweltverträgliche Verkehrspolitik, Klimaschutz und erneuerbare Energien.

Weitere Hattersheimer*innen auf der Kreisliste sind Betkin Goethals (Platz 33), Winfried Pohl (40) und Hedi Bender (49). Karin Schnick, derzeit Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag des Main-Taunus-Kreises kandidiert auf Platz 57.

 

 

 

Vor 4 Wochen kündigten die Grünen an die Radwege unter die Lupe zu nehmen. Stefan Ehrecke, Dirk Staudt, Alessio Dale und Uwe Broschk haben die wichtigsten Routen abgefahren. „Die vielen Anregungen und Hinweise, die uns von Hattersheimer Radfahrer*innen erreicht haben, nehmen wir gerne auf“, freut sich Stefan Ehrecke. Und Dirk Staudt ergänzt: „Immer mehr Menschen lassen bei täglichen Fahrten zur Schule, zum Arbeitsplatz oder Einkaufen das Auto stehen und steigen auf ́s Rad. Es ist unerlässlich, dass eine der umweltfreundlichsten Arten der Fortbewegung auch in unserer Stadt attraktiver und vor allem sicherer werden muss.“

 

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08.11.2020

Hattersheimer Grüne beschließen ihr Wahlprogramm und wählen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. März 2021

 

Bereits im Frühjahr starteten die Hattersheimer Grünen in themenbezogenen Arbeitsgruppen mit den Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2021. Eine interessante Aufgabe und große Chance gerade für die neuen Mitglieder sich mit allgemeinen grünen und spezifischen Hattersheimer Themen intensiv auseinanderzusetzen.

Am Sonntag 8.11. trafen sich die Grünen im Südringtreff unter strengen Corona-Maßnahmen mit Abstand, Masken, Desinfektionsmitteln und offenen Fenstern.

Die Vorstandmitglieder Jörg Jurascheck und Karin Schnick leiteten die Sitzung und stellten zunächst das gemeinsam erstellte Wahlprogramm vor. Unter den Oberthemen: „ökologisch sinnvoll“, „natürlich lebenswert“, „nachhaltig mobil“, „ökonomisch stabil“ und „sozial gerecht“ finden sich alle Aspekte zukunftsfähiger Politik für unsere Stadt.

Nach kurzer Diskussion über vorgetragene Ergänzungswünsche wurden diese übernommen und anschließend das Wahlprogramm einstimmig verabschiedet

„Ganz vorne auf unserer Agenda stehen die Sicherung einer nachhaltigen Lebensqualität, Klima-, Natur- und Umweltschutz, eine zukunftsorientierte, familienfreundliche Stadtentwicklung und eine Mobilität ohne schädliche Umweltauswirkungen“, erläutert Betkin Goethals, die ebenfalls dem Vorstand der Grünen angehört.

Im Anschluss stand die Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung der nächsten Wahlperiode an.

Nicht mehr kandidieren wird Winfried Pohl, der seit mehr als 20 Jahren ein Stadtverordnetenmandat innehat und seit 2013 die Fraktion als Sprecher vertritt. Die anwesenden Mitglieder bedankten sich bei ihm für sein außerordentliches Engagement. Winfried Pohl hat in den vergangenen zwei Jahren in offenen Fraktionssitzungen die neuen Mitglieder in die parlamentarische Arbeit eingebunden, um ihnen den Einstieg in die Kommunalpolitik zu erleichtern. Auch wenn er aus persönlichen Gründen kein Mandat mehr anstrebt, hat er doch der neuen Fraktion seine fachliche Unterstützung zugesagt.

Die vom Vorstand vorgeschlagene Kommunalwahl-Liste wurde nach der Vorstellung der 15 Kandidatinnen und Kandidaten von der Versammlung einstimmig beschlossen

Nathalie Ferko (27 aus Okriftel) und Dirk Staudt (57 aus Hattersheim) führen die Liste an, die paritätisch besetzt ist und sich aus neuen und erfahrenen Mitgliedern zusammensetzt. Marga Schmitt-Reinhart, seit über 20 Jahren für die Grünen im Magistrat nimmt den Listenplatz 3 ein, gefolgt von Alessio Dale aus Eddersheim, der sich auch bei der Grünen Jugend im Main-Taunus-Kreis engagiert.

Nathalie Ferko, Studentin der Politikwissenschaft und Geschäftsführerin der Grünen Fraktion im Main-Taunus-Kreis: „Das Pariser Klimaabkommen hat gezeigt, dass globale Herausforderungen wie der Klimawandel, auch lokale Lösungen brauchen. Wir wollen auch vor Ort unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und den Natur- und Umweltschutz stärker ins Zentrum politischer Entscheidungen rücken, um die Lebensqualität -auch in unserer Stadt - für die nachfolgenden Generationen zu sichern.“

Der Klimawandel steht auch im Fokus des selbständigen Medienfachwirts Dirk Staudt. Wichtig ist ihm auch ein weltoffenes Hattersheim. „Alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht und Generation sollen sich hier zuhause fühlen. Dafür möchte ich mich als Stadtverordneter einsetzen“, begründet Dirk Staudt seine Kandidatur.

Marga Schmitt-Reinhart will auch weiterhin in Hattersheim „GRÜNE“ Politik machen: „Große Herausforderungen stehen vor uns und wir können in unserer Kommune aktiv daran mitwirken unseren Planeten zu schützen, die Demokratie zu erhalten und zu stärken, Menschen eine Heimat zu geben, die nicht zuletzt auch durch unser Konsumverhalten Not leiden und keinen Zugang zu Bildung haben. Fairer Handel, der demographische Wandel, Bürgernähe, neue Verkehrskonzepte, lebendige Erinnerungskultur, ein breit gefächertes Kulturangebot, gesellschaftliche Teilhabe, Bürgernähe, eine familienfreundliche Stadt, Naturräume erhalten und pflegen – das werden auch weiterhin meine Schwerpunkte sein.“

Alessio Dale möchte seine Stadt nachhaltig mitgestalten: „Dafür brauchen wir intelligente Verkehrskonzepte, eine stabile digitale Infrastruktur, einen aktiven Ausbau erneuerbarer Energien zusammen mimt einer intakten Flora und Fauna. Gemeinsam können wir einen ökologisch-sozialen Wandel voranbringen“, ist sich der 20jährige Student sicher.

Listenaufstellung zur Kommunalwahl 2021

01 Nathalie Ferko
02 Dirk Staudt
03 Marga Schmitt-Reinhart
04 Alessio J. Dale
05 Betkin Goethals
06 Stefan Ehrecke
07 Nora Schwarz-Ehrecke
08 Uwe Broschk
09 Sorina Mincea
10 Jürgen von Glischinski
11 Edeltraud Moos-Czech
12 Henning Eller
13 Karin Schnick
14 Reinhard Odey
15 Hedi Bender

16.10.2020

Hattersheimer Grüne nehmen Radwege unter die Lupe

Die Hattersheimer Grünen Stefan Ehrecke und Uwe Broschk aus Okriftel, Alessio Dale aus Eddersheim und Dirk Staudt aus der Kernstadt Hattersheim wollen die Radwege in allen drei Ortsteilen unter die Lupe nehmen.

„Wir werden uns sowohl kritische Stellen, als auch gelungene Lösungen anschauen,“ erläutert Stefan Ehrecke, der sich als Alltagsradler schon lange mit diesem Thema befasst.`

Interessierte Hattersheimer*innen können gerne ihre Ideen und Anregungen vorab einbringen. Wir freuen uns auch über Hinweise, welche Stellen besonders zu beachten sind. Alle Meldungen, die uns bis Ende Oktober unter kontakt(at)gruene-hattersheim.de erreichen, werden wir uns vor Ort anschauen.

„Fahrradfahren ist schnell, gesund, umweltfreundlich, klimaschonend, günstig, angesagt und förderungswürdig. Bis zu 30 % der Autofahrten können durch das Fahrrad ersetzt werden.“ Diese Aussage findet man auf der Seite des Umweltbundesamts.

Viele Umsteigerinnen und Umsteiger haben die Vorteile des Radfahrens bereits erkannt. Besonders bei Strecken unter 5 Kilometern ist das Fahrrad sogar das schnellste Verkehrsmittel.

Damit das Radfahren noch attraktiver wird, brauchen wir gerade im innerstädtischen Bereich ein gutes, durchgängiges und sicheres Radwegenetz. Besonders die Sicherheit muss stärker berücksichtigt werden, denn nach Mitteilung des statistischen Bundesamtes war im Jahr 2019 jeder siebte Mensch, der im Straßenverkehr ums Leben kam, mit dem Fahrrad unterwegs. Insgesamt gab es weniger Verkehrstote, die Zahl der getöteten Radfahrenden ist allerdings gestiegen.

Seit Beginn der 2000er Jahre wurden in Hattersheim bereits viele neuralgische Punkte entschärft, Hindernisse beseitigt und Radwege neu gebaut.

In unserer wachsenden Stadt wächst aber auch der Verkehr, und wir Grünen setzen neben attraktiveren Busanbindungen vor allem auf klimaschonenden Radverkehr. Schnelle Wege zur Arbeit, zum Sport oder Einkaufen, sichere Schulwege, attraktive Freizeitwege fördern das Umsteigen auf ́s Rad und entlasten somit auch die Anwohner*innen von den bekannten Nachteilen des wachsenden Autoverkehrs.

Die Hattersheimer Grünen informieren an Hand eines praktischen Beispiels über den Aufbau und die Vorteile begrünter Dächer.

Der Herbst hat Einzug gehalten, und auch der ersehnte Regen ist bei uns angekommen. Die aktuellen Temperaturen lassen uns den dritten trockenen Sommer in Folge fast vergessen, aber der Klimawandel hat sich auch in diesem Jahr wieder deutlich gezeigt. Die Zeit zum Handeln drängt.

Politische Weichenstellungen auf Landes- und Bundesebene und darüber hinaus sind notwendig, aber auch vor Ort in unserer Stadt und im privaten Bereich können wir Maßnahmen ergreifen und unterstützen.

Die Hattersheimer Grünen setzen sich dafür ein, dass auch die Stadt Hattersheim aktiv und engagiert gegen den Klimawandel und dessen Folgen eintritt und eine Vorbildfunktion einnimmt.Der Deutsche Städtetag empfiehlt u.a. städtische Überwärmungstendenzen bei der Stadtplanung zu berücksichtigen und die Belüftung der Innenstädte zu erhalten, zu entwickeln und zu verbessern. Und bei der Renaturierung von Bächen und Gräben erhalten die Kommunen Unterstützung durch das Landesprogramm „100 wilde Bäche für Hessen“.    Mehr »

Geflüchtete Minderjährige aus den Flüchtlingslagern in Griechenland in Hattersheim aufnehmen

Das vorbildliche Beispiel der Stadt Marburg und darüber hinaus von mittlerweile 174 Städten (Stand heute) zeigt, dass es machbar ist, Minderjährige aus dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos aufzunehmen. Zitat von Oberbürgermeister Spies (Marburg, SPD): "Bei diesen Schicksalen kann man nicht zögern. Wegschauen ist keine Lösung.“

16 Unions-Bundestagsabgeordnete stellen sich gegen Innenminister Horst Seehofer und haben die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem abgebrannten Elendslager Moria auf Lesbos gefordert.

Unser Antrag "Geflüchtete Minderjährige aus den Flüchtlingslagern in Griechenland in Hattersheim aufnehmen" wurde von der Koalition CDU, FWG und FDP abgelehnt, als Wohlfühlantrag mit Null-Wirkung, gar als Schaufensterantrag bezeichnet. Wer soll sich denn dabei wohl fühlen? Wir fühlen uns eben nicht wohl! Wollen ins Bewusstsein rufen, dass die vielen Flüchtlingskinder nicht vergessen werden dürfen. Sie leben unter mangelnder Versorgung, untragbaren hygienischen Verhältnissen, teilweise auf der Straße – das Leid ist unfassbar.

von Links Winfried Pohl, Hedi Bender, Michael Krause von der Hattersheimer Stadtanzeiger, Uwe Broschk

 

 

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07.09.2020

Die Kunst des Bewahrens

Die Hattersheimer Grünen freuen sich, dass auf ihre Anregung hin und unter ihrer Mithilfe das Kunstwerk an der blauen Brücke wieder in altem Glanz erstrahlt. Winfried Pohl (Fraktionssprecher) hatte die Aktion mit den Verantwortlichen der Regionalpark Pilot GmbH abgestimmt und so wurde gemeinsam mit Graffiti-Entferner, Hochdruckreiniger und Wurzelbürsten dem Schmutz der letzten Jahre zuleibe gerückt

Artikel im Höchster Kreisblatt

 

07.09.2020

Team „Grün radelt“ beim Hattersheimer Stadtradeln

Die Hattersheimer Grünen radeln für eine fahrradfreundliche Stadt

Nach drei Wochen endete am Sonntag (6. September 2020) das „Stadtradeln“ in Hattersheim – eine Kampagne des europäischen Städtenetzwerks Klima-Bündnis.Ziel der Kampagne ist es vor allem das Fahrradfahren populärer zu machen, möglichst viele Kilo-meter mit dem Fahrrad zurückzulegen und auf das Auto zu verzichten, um die C02-Emissionen als Einzelperson, als Gruppe und als Kommune zu senken. Neben dem positiven Effekt auf Klima und Umwelt, denn Radverkehr verursacht keine Schadstoffe und keinen Lärm, kann man durch Rad-fahren auch etwas für die Gesundheit tun.

„Wie bereits im vergangenen Jahr haben sich auch in diesem Jahr nicht nur Mitglieder der Grünenin unserem Team angemeldet. Deshalb bedanken wir uns bei allen, die unser Team „Grün radelt“ fleißig unterstützt haben“, freut sich Vorstandmitglied Stefan Ehrecke. Immerhin stehen wir auch mit unseren aktiven Radlerinnen und Radlern (15) nach dem TVO (36) und dem RC Hattersheim (27) auf dem 3. Platz.
Alle Teams, die in Hattersheim am Start waren haben zusammen deutlich über 53.000 Fahrradki-lometer gesammelt.

Die Hattersheimer Grünen wünschen sich auch außerhalb der jährlichen 3 Wochen Stadtradeln einfahrradfreundlicheres Klima in Hattersheim. Die Freizeitradler*innen haben andere Bedürfnisse, alsdiejenigen, die schnell zur Arbeit fahren wollen. Immer mehr E-Bikes konkurrieren mit dem Auto-verkehr um die oft engen Straßen. Ältere Menschen und Kinder brauchen sichere Wege und auch die Fußgängerinnen und Fußgänger dürfen nicht auf den Gehwegen durch Radfahrer*innen ge-fährdet werden.

Umweltfreundlicher Verkehr durch mehr Fahrräder und weniger Autos bedeutet auch weniger Parkplatzbedarf und mehr freie Fläche für Grün und Begegnung

Nathalie Ferko, wie Stefan Ehrecke im Vorstand der Grünen, ist sich sicher: „Mobilitätskonzepte, die dann auch möglichst zügig umgesetzt werden, sollen vor allem umweltfreundlichen und siche-ren Verkehr fördern und die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen schützen. Jahrelang wurden Städte für Autos geplant, heute weiß man, dass wir Mobilität neu denken müssen.“

 

 

24.08.2020

Hattersheimer Grüne auf Klausur – Jugend forsch(t)

19 Mitglieder der Hattersheimer Grünen trafen sich am Wochenende zur Klausur auf der Ebernburg in Bad Münster am Stein.

Das Wetter mit Sonne, Wolken und angenehmen Temperaturen ermöglichte Corona-konforme Gruppenarbeit im Freien. Ziele, Ideen und Vorschläge für Aktionen wurden gesammelt, diskutiert und konkretisiert.

Mit dabei waren auch zwei Mitglieder der Grünen Jugend, die 18-jährige Sorina Mincea aus Hattersheim und der 20-jährige Alessio Dale aus Eddersheim. Vorstandsmitglied Nathalie Ferko (27) konnte ihre praktischen Erfahrungen als Geschäftsführerin der Grünen Kreistagsfraktion und auch ihre politischen Kenntnisse, die sie in der Landesarbeitsgemeinschaft „Frieden, Europa und internationale Politik“ sammeln konnte, in die Diskussion einbringen.

Die drei jungen Mitglieder erklären sich bereit für ihre Stadt Verantwortung übernehmen zu wollen.

Langjährige Erfahrungen von Stadträtinnen und Stadtverordneten und frische Ideen neuer Mitglieder wurden zu einer ausgewogenen Grundlage für das Wahlprogramm zur nächsten Kommunalwahl am 14. März 2021.

Als Fazit fasst Vorstandsmitglied Nathalie Ferko die Diskussion zusammen: „In welcher Gesellschaft, in welchem Umfeld, in welcher Umwelt wollen wir leben? Was hinterlassen wir den kommenden Generationen? Die Politik muss auch vor Ort in denStädten Antworten geben, aber auch jede*r einzelne kann durch eigenes Handeln Einfluss nehmen. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger durch unsere Aktionen sensibilisieren und zum Mitmachen anregen.“

04.08.2020

Stadtteilentwicklung Eddersheim

Hattersheimer Grüne informieren sich vor Ort

Die von städtischer Seite geplante Bebauung am östlichen Ortsrand von Eddersheim ist bei der Eddersheimer Bevölkerung nicht unumstritten. Bei einem Ortstermin kamen die Grünen auch ins Gespräch mit kritischen Bürgerinnen, die ihre Bedenken äußerten.

Neben der problematischen Verkehrserschließung wurden auch die Auswirkungen auf Umwelt und Natur, die Versiegelung der Fläche und das Ortsbild, das besonders durch die geplante Höhe der Bebauung beeinträchtigt würde angesprochen.

Auf Anregung des Eddersheimer Grünen-Mitglieds Alessio Dale wurden anschließend weitere leerstehende Räumlichkeiten und unbebaute Flächen angefahren, um sich ein Bild potentieller Standorte für Einkauf und Sporthalle zu machen.

Auch die Verkehrssituation in der Bahnhofstraße mit dem beschrankten Bahnübergang und die Zukunft des Taunussaals wurden am Rande des Treffens angesprochen.

„Wir setzen uns dafür ein, dass in einem Stadtentwicklungskonzept die Stärken und Schwächen aller drei Stadtteile analysiert und dann ökologisch und sozial nachhaltige Vorschläge für die weitere Entwicklung erarbeitet werden. Hierbei müssen alle interessierten Bürger*innen die Möglichkeit haben ihre Ideen und Anregungen einzubringen.“, ist sich Vorstandmitglied Stefan Ehrecke sicher.

Die Fraktion hatte Interessierte eingeladen, sich vor Ort ein Bild über die Auswirkungen politischer Entscheidungen zu machen. Es entstand eine rege Diskussion über städtebauliche Themen und die damit verbundene Chancen und Risiken. Auch zufällig dazu gestoßene Passant*innen beteiligten sich.

 

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In der Stadtverordnetenversammlung, die ohne vorherige Ausschussberatungen, mit reduzierter Parlamentsgröße und unter besonderen Regeln wegen der Corona-Ausnahmesituation stattfindet, war vereinbart worden, dass nur die wichtigsten Beschlusspunkte vorgelegt werden sollten. Defacto befassen sich rund die Hälfte der Beschlussvorlagen mit Bebauungsplänen. „Diese Pläne werden die Stadt nachhaltig verändern und das nicht nur im positiven Sinne“, kritisiert der Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen. „Das sind Bruchstücke ohne Gesamtkonzept.“   Mehr »

01.07.2020

„Grüne im Grünen“ geht in die nächste Runde

Nach der erfolgreichen Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr laden die Hattersheimer Grünen auch in diesem Sommer wieder zu den Treffen „Grüne im Grünen“ ein.

„In den letzten Monaten konnten unsere Treffen leider nur digital stattfinden, umso schöner, dass die Uferbar pünktlich zur Ferienzeit wieder geöffnet hat“, freut sich Betkin Goethals vom Vorstand der Hattersheimer Grünen.

An drei Abenden steht der lockere Austausch mit den Mitgliedern und Interessierten auf dem Programm. Wir wünschen uns nehmen Diskussionen über aktuelle Bundes- und Landespolitik vor allem Anregungen zu kommunalen Themen.

Wir treffen uns am 16. und 30. Juli und am 13. August jeweils ab 19:30 Uhr in der Okriftler Uferbar.

19.06.2020

Klausurtagung der Hattersheimer Grünen findet statt

Nach dem letzten Vorstandstreffen im Februar lief die politische Arbeit auch bei den Hattersheimer Grünen überwiegend über Telefon- und Videokonferenzen.

Beim ersten Präsenztreffen wurde zunächst der Veranstaltungskalender aktualisiert und die Sommertreffen, sowie die Veranstaltungen im Herbst festgelegt. Wichtigster Punkt war die Planung der Klausurtagung Mitte August, für die bereits viele Anmeldungen vorliegen.

„Es ist schön, dass viele der neuen Mitglieder Verantwortung für unsere Stadt übernehmen wollen“, freut sich Betkin Goethals. „Wir wollen gemeinsam das Wahlprogramm für die Kommunalwahl im kommenden März erarbeiten und die Listenaufstellung besprechen und vorbereiten.“

Die Themen:
1.Umwelt, Energie, Klima und Naturschutz,
2.Wirtschaft und Finanzen,
3.Soziales und Kultur und
4.Wohnen, Mobilität und Digitalisierung
werden aus Hattersheimer Sicht beleuchtet, und auch zu konkreten Hattersheimer Themen wird Stellung bezogen werden.
Stefan Ehrecke ergänzt: „Auf Wunsch unserer neuen Mitglieder aus Eddersheim soll die geplante Bebauung in ihrem Stadtteil als Sonderthema von verschiedenen Seiten beleuchtet und bewertet werden.“

Bereits Anfang Juni wurden 4 Arbeitsgruppen gebildet, an denen sich alle politisch Interessierten beteiligen können. Hattersheimer*innen, die sich im Sinne Grüner Kommunalpolitik engagieren möchten können sich gerne unter (https://gruene-hattersheim.de/kontakt/) melden. Wir freuen uns über weitere Unterstützung unserer Arbeitsgruppen.

Arbeitsgruppe Klima-, Umwelt- und Naturschutz

Nathalie Ferko, Mitglied des Vorstands der Hattersheimer Grünen beschreibt die Situation: „Die Corona-Zeit hat uns gezeigt, dass eine klarere Sicht auf die Metropolen dieser Welt möglich ist. Viele Menschen haben die verkleinerten Bewegungsspielräume genutzt, um größtmögliche Erholung in der Natur in und rund um unsere Kommunen zu finden. Ein neues Bewusstsein um das Kleine, kaum Hör- und Sichtbare ist zurückgekehrt.“

 

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06.05.2020

Leserbrief zur Pressemitteilung „Fraktionschefs weisen Kritik zurück“

Die Kritik der Regierungskoalition in Hattersheim spricht für sich. Zu den Zeiten als CDU, FWG und FDP in der Opposition waren, wurde - zu Recht - von den gleichen Personen immer wieder betont, dass es zur Aufgabe einer Opposition gehört, die Regierung zu kontrollieren und alle Vorhaben kritisch zu begleiten. Gleiches Recht wird den Grünen aber abgesprochen. Wobei die Grünen-Fraktion sehr moderat in ihrer Kritik war und in erster Linie das Verfahren hinterfragt hat.

Die Reaktion der Koalitions-Fraktionschefs wirft nun allerdings die Frage auf, welche Ziele hinter der „Entwicklung Eddersheim“ stehen.

Ein Supermarkt ist für Eddersheim sicher wünschenswert. Hierfür gäbe es - nach Aussage der Eddersheimer Bürgerinitiative - auch andere geeignete Standorte in vorhandenen Gewerbegebieten ohne dafür neue Flächen zu versiegeln.

Die übertriebene Reaktion der Koalition zeigt deutlich, dass es auch um andere Ziele geht, die aber nicht genannt werden: Soll über die Hintertür die Westtangente durchgesetzt werden? Es ist richtig, dass die Grünen (seit 1985 im Stadtparlament vertreten) immer die Sinnhaftigkeit einer neuen Straße durch intakte Natur und ein Trinkwasserschutzgebiet in Frage gestellt haben. Und die Untersuchungen zum Verkehr bis zur Umweltverträglichkeit haben diese Einschätzung nur bestätigt.

Es liegt auf der Hand, dass neue Baugebiete mehr Verkehr mit sich bringen und sicher nicht dem „Schutz der Bevölkerung“ dienen.

Wir Hattersheimer Grüne stehen für eine sinnvolle, maßvolle und nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Wir beobachten derzeit eine starke Frequentierung unserer Freizeitwege am Schwarzbach, am Main und in den Grünanlagen. Eine neue Bebauung erhöht nicht nur den Druck auf die Infrastruktur, sondern verringert auch die hierfür notwendigen Flächen.

Aus diesen Gründen ist es für uns unabdingbar, dass zunächst ein Gesamtkonzept „Wie soll unsere Stadt in der Zukunft aussehen?“ erstellt wird.

Betkin Goethals

27.04.2020

Ortsteilentwicklung Eddersheim

Suche nach dem richtigen Maß

Nach der Bürgerveranstaltung der Stadt Ende November letzten Jahres zur Zukunft von Eddersheim hatten die Grünen zur Meinungsbildung Betroffene zu einem Ortstermin Mitte März eingeladen. Dieser Termin musste wegen den aktuellen Einschränkungen abgesagt werden.

Zwischenzeitlich hat Bürgermeister Klaus Schindling für die Stadt die Ergebnisse der Umfrage unter den Eddersheim Bürger*innen veröffentlicht. Dazu gibt es nun verschiedene Verlautbarung, von Bürger*innen, aber auch aus der Politik und Fraktionsvorsitzenden in mehr oder weniger angemessenen Ton bis hin zu Schärfen, die nicht angebracht sind. "Der sachliche, fachliche Meinungsaustausch ist uns ausgesprochen wichtig und für politische Entscheidungen hilfreich, aber persönliche und namentliche Angriffe disqualifizieren", so Winfried Pohl, Fraktionssprecher der Grünen im Stadtparlament zu den Leserbriefen in letzter Zeit.

Ohne einer abschließenden Bewertung vorzugreifen, immerhin bleibt der im März abgesagte Ortstermin zum öffentlichen Meinungsaustausch bei den Grünen in Planung, haben sich die Fraktionsmitglieder mit den Vorsitzenden des Ortsverbandes auch zu dem Thema „Quartiersentwicklung Eddersheim“ ausgetauscht. „Wer würde nicht gerne den Stadtteil Eddersheim mit guten Angeboten bezüglich Einkauf, Ärzteversorgung, Wohnraum auch für Senioren, leider wurde in dem Umfrage nicht der kostengünstige Wohnungsbau abgefragt, und für Vereine attraktiver gestaltet?“ In der Pressemitteilung fragen die Grünen weiter, ob der bisher ins Auge gefasste Standort am östlichen Ortsrand des Stadtteils Eddersheim der geeignete ist. Was passiert mit den Frei- und landwirtschaftlichen Flächen und den schutzwürdigen Bereichen zwischen Eddersheim und Okriftel? Wie sieht die Lage zum öffentlichen und schienengebundenen Nahverkehr aus? Wie und wo soll der zusätzliche Autoverkehr geführt werden? Welche Ortsbereiche werden in welchem Umfang mehr belastet? Oder ist die gedachte Entwicklungsfläche nur eine Argumentation die südliche Westtangente bauen zu können? Dieses Straßenbauvorhaben, das wertvolle Außenbereiche und den Wasserwerkswald zerschneiden würde, lehnen Bündnis 90/Die Grünen weiterhin ab. Wie wird für eine weitere Sporthalle die Erforderlichkeit ermittelt und wer trägt hierfür die Investitions- und Folgekosten? Gibt es für einen Supermakt, auch Betreiber und reichen deren wirtschaftliche Überlegungen langfristig zur Herstellung der Attraktivität aus? Wie ortsverträglich muss die Gebäudeplanung ausgestaltet werden? Sicherlich keine städtische Bebauung wie im Ölmühlen-Quartier oder gar im Frankfurter Europaviertel.

„Das sind nur einige Punkte, die zu betrachten und durch sorgfältige und investorenunabhängige Untersuchungen und Planungen zu beantworten sind. Da reicht das Abfragen von Wünschen ohne Betrachtung möglicher Folgen und Alternativen nicht aus“, fasst Stefan Ehrecke als Mitglied des Vorstandes den derzeitigen Meinungsbildungsprozess zusammen und betonen, dass es zu übereilten Beschlüssen der Politik nicht kommen darf.

Hattersheim am Main wird ausgezeichnet

Mit einer Presseerklärung hatten die Hattersheimer Grünen im Februar 2016 über ihren Antrag informiert, der gemeinsam mit der SPD eingebracht worden war. Im Antragstext war zu lesen gewesen:

„Die Stadt Hattersheim bekennt sich zu der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ und strebt den in Deutschland von TransFair e.V. verliehenen Titel „Fairtrade-Town“ an.

Der Magistrat wird beauftragt alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die geforderten Kriterien zu erfüllen, damit die Stadt den Titel „Fairtrade-Town“ erhält.“

Kurz vor der Ausschusssitzung hatten die Hattersheimer Grünen zur Verdeutlichung praxisnah und anschaulich mit Produktbeispielen des „fairen Handels“ informiert. Der Antrag war dann von den Stadtverordneten auch beschlossenen und in der Verwaltung erfolgreich bearbeitet worden. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilt, konnten zwischenzeitlich alle Kriterien erfüllt werden und die Stadt erhält die begehrte Auszeichnung.

Doch was bedeutet dies?    Mehr »

24.03.2020

Keine Hamsterkäufe

Leere Regale durch Hamsterkäufe verursachen ein mulmiges Gefühl.

Die derzeitige Situation ist besonders für Menschen, die nicht mobil sind, untragbar.

Viele Kundinnen und Kunden müssen oft mehrere Geschäfte aufsuchen, um sich mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen. Dass sich durch die vermehrten Kontakte auch die Ansteckungsgefahr erhöht, liegt auf der Hand.

Leere Regale führen dazu, dass selbst Leute die bis jetzt nicht „gehamstert“ haben, anfangen mehr einzukaufen, als aktuell nötig, denn: „man weiß ja nicht, ob morgen alles erhältlich sein wird.“

Die Vorstand der Hattersheimer Grünen hat beim Bürgermeister nachgefragt, ob Maßnahmen wie sie aktuell in vielen Städten (z.B. in Hanau oder Frankfurt ) durchgeführt werden, auch für Hattersheim vorgesehen sind.

Der Bürgermeister hat mitgeteilt, dass die Stadt mit den meisten Lebensmittelmärkten im Kontakt steht und städtische Unterstützung anbietet.

Die Krise wird zur Krise durch die leeren Regale, deshalb muss die Kette der Nachahmung durchbrochen werden.

Wir appellieren an die Vernunft aller Hattersheimerinnen und Hattersheimer, zu einem angemessenen Einkaufsverhalten zurückzukehren und sich damit besonders mit älteren und vorbelasteten Menschen zu solidarisieren.

 

08.03.2020

Stadtteilentwicklung Eddersheim – Aufgrund der aktuellen Schutzempfehlungen zu Corona (Covid-19) haben wir beschlossen, die Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben..

Das nächste Treffen in der Reihe "Macht mit! Mischt euch ein!" steht ganz im Zeichen aktueller kommunaler Politik.

Bereits im November 2019 wurde in einer Infoveranstaltung der Stadt den Eddersheimerinnen und Eddersheimern die städtischen Vorplanungen zu einem neuen Baugebiet mit Sporthalle, Gewerbe, Einkaufsmöglichkeit und bis zu 70 Wohnungen vorgestellt.

Wir Hattersheimer Grünen werden uns vor Ort die räumliche Situation anschauen und uns über die Auswirkungen der Planungen auf die Natur, das Wohnumfeld, die Verkehrserschließung, die gewünschte Infrastruktur und das Stadtbild mit Betroffenen und Interessierten austauschen.
Hierzu laden wir alle ein, die mit uns über das Für und Wider diskutieren möchten.

Treffpunkt ist am
Sonntag, den 15. März um 15 Uhr
am Posten 19 Weg
in Eddersheim

Für Radfahrer aus Hattersheim und Okriftel sind die Treffpunkte: - Hattersheim um 14:30 Uhr am Tierpark oder - Okriftel um 14:45 Uhr am See (Vereinshaus Angelsportverein)

Nachdem wir uns die Lage vor Ort angeschaut haben, werden wir unsere Diskussion ab 16 Uhr im Restaurant "Mönchhof" fortsetzen.

 

 

26.02.2020

Politischer Aschermittwoch

Zum 24. mal luden die Hattersheimer Grünen in Kooperation mit den Grünen Main-Taunus-Kreis zum politischen Aschermittwoch ein. Im Hattersheimer Posthofkeller erwartete die Gäste ein buntes Programm aus Musik, Politik und Essen.

Da in diesem Jahr nicht nur das 40-jährige Bestehen von Bündnis 90/ Die Grünen, sondern auch das 36-jährige Bestehen der Hattersheimer Grünen gefeiert worden ist, begleitete das Duo "Twinset", die bundesweit Bekanntheit durch "The Voice Senior" erlangten, durch die Gründungsjahre von 1980-1984.

Als Rednerinnen und Redner waren die Bundestagsabgeordneten Kordula Schulz-Asche und Omid Nouripour, sowie der Landtagsabgeordnete Frank Kaufmann vertreten. In ihren Reden reflektierten sie unter anderem die aktuellen politischen Ereignisse und Geschehnisse, wie der rechtsextreme Anschlag in Hanau und die politischen Machtspiele in Thüringen, welche die letzten Wochen überschattet haben.

Der Hattersheimer Beitrag "Die 10 Verbote" wurden von den beiden Vorstandsmitgliedern Jörg Jurascheck und Stefan Ehrecke präsentiert, die damit elegant durch den Abend moderierten.

Abgerundet wurde der Abend durch das köstliche vegetarische Buffet, welches mit der Unterstützung der Grünen Jugend sowie weiteren Helferinnen und Helfern den Gästen angeboten werden konnte. Erstmalig wurden die traditionellen Röllmöpse ersetzt durch vegane (T)Rollmöpse bestehend aus Aubergingen und Algenblättern.

 

Gerhard Schuster: seit 40 Jahren bei den GRÜNEN

Er gehört zu den Urgesteinen der GRÜNEN im Main-Taunus-Kreis: Gerhard Schuster. Vor 40 Jahren hat er den Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit gegründet. Bei einer Kreismitgliederversammlung im Bürgerhaus Marxheim am Dienstagabend wurde der 66-Jährige Hattersheimer und jetzt in Kriftel lebender nun für seine Treue und sein langjähriges Engagement geehrt und erhielt vor allem ein großes Dankeschön von Vorstand und Parteifreund*innen.

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13.01.2020

Cem Özdemir zu Gast bei Neujahrsempfang des MTK Kreisverband

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06.01.2020

GRÜNE trauern um Joachim Phil Straßburger

 

Mehr als 15 Jahre lang für die Partei im Main-Taunus-Kreis und Hofheim engagiert

„Wir verlieren nicht nur unseren Schatzmeister und einen der engagiertesten GRÜNEN hier im Kreis, sondern vor allem einen lieben Freund.“ Die Main-Taunus-GRÜNEN und der GRÜNE Ortsverband in Hofheim trauern um Joachim Phil Straßburger, der in der Nacht zum Montag, 6. Januar, seiner schweren Krankheit erlag.

Der Lektor und dreifache Familienvater gehörte 2005 zu den Gründungsmitgliedern von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hofheim. Der neue Ortsverband löste später erst die seit Längerem in der Kreisstadt aktive GOHL - Grüne Offene Hofheimer Liste - ab.

Phil Straßburger war neben seinem inhaltlichen Engagement in der Partei einer, der immer selbst mit anpackte und selbst spätabends noch half, Plakate aufzustellen, wenn es nötig war. Vor allem war er jedoch der „Herr der Zahlen“ bei den GRÜNEN. Jahrelang hatte er das Amt des Schatzmeisters inne, nicht nur für den Hofheimer Ortsverband, sondern auch für den Kreisverband Main-Taunus. Sein Ruf als kompetenter, aufmerksamer und grundsolider Finanzverwalter eilte ihm stets voraus.

Seit der Kommunalwahl 2006 war Phil Straßburger Stadtverordneter für die GOHL und stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Ab 2011 vertrat er dann als ehrenamtlicher Stadtrat die GRÜNEN im Hofheimer Magistrat. Er war ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB). Von diesem Posten zog er sich Ende letzten Jahres krankheitsbedingt zurück und wurde von der HWB mit großer Wertschätzung verabschiedet.

Phil Straßburger vertrat nicht nur GRÜNE Werte, sondern lebte sie ganz praktisch. Er war unter anderem leidenschaftlicher Fußgänger. Von Marxheim aus bestritt er die meisten seiner Wege zu Fuss. Als seine Krankheit begann, ihn einzuschränken, erstand er ein E-Bike und fuhr damit noch weite Strecken durch den Main-Taunus-Kreis. Mitten in der Natur und in seiner Heimat unterwegs zu sein, war ihm sehr wichtig. Dies zeigte sich ebenfalls in seinem begeisterten Engagement für die Hofheimer Waldjugend, des Jugendverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), wo er als ehrenamtlicher Jugendgruppenleiter viele Jahre aktiv war.

„Phil hinterlässt eine große Lücke in unserer Partei. Vermissen werden wir ihn aber vor allem als aufrichtigen, höchst zuverlässigen und heiteren Menschen, der sich bis zum Schluss seine positive Lebensart erhalten hat“, so der Vorstand des Hofheimer Ortsverbands. Phil Straßburger wurde 60 Jahre alt.

Auch wir Hattersheimer Grünen trauern um Phil Straßburger. Als Kreisschatzmeister hoch geschätzt, als Mensch bodenständig, integer und immer hilfsbereit. Wir werden ihn vermissen.

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