29.11.2020

Traditionelle Jahresabschlussfeier der Hattersheimer Grünen in diesem Jahr etwas anders

 

 

 

Vor kurzem fand der erste virtuelle Bundesparteitag der Grünen statt - besondere Aufgaben brauchen besondere Lösungen. Auch in Hattersheim haben die Grünen in diesem Jahr die Herausforderung angenommen und seit dem Frühjahr in Video- und Telefonkonferenzen Arbeitsgruppen organisiert, um das Wahlprogramm für die Kommunalwahl vorzubereiten. Im Sommer konnte dann bei sonnigem Wetter eine Wochenendklausur überwiegend im Freien stattfinden und die Listenaufstellung für die Kommunalwahl konnte wegen guter Vorbereitung in einer kurzen Sitzung unter Hygienebedingungen durchgeführt werden.

Nun stand die traditionelle Jahresabschlussfeier mit Mitgliedern, Freund:innen und Unterstützer:innen an, auf die die Grünen nicht ersatzlos verzichten wollten. Ob stimmungsvoll mit Feuerzangenbowle, oder wie im vergangenen Jahr mit einem gemeinsamen Koch-Event, immer war es ein gemütlicher Jahresausklang mit interessanten Gesprächen.

„Doch in diesem Jahr mussten wir uns etwas Neues ausdenken“, erläutert Jörg Jurascheck vom Vorstand der Hattersheimer Grünen seine Idee. „Wir haben Päckchen für unsere Mitglieder gepackt, gefüllt mit selbstgebackenen Plätzchen, einer kleinen Flasche Wein und Glühweingewürz. Auch alle, die in den vergangenen Jahren an unserem Jahresabschluss teilgenommen hatten, wurden durch unseren grünen Fahrradkurierservice beliefert. Zusammen mit dem Päckchen erhielten die Belieferten eine Einladung zur virtuellen Jahresabschlussfeier am 2. Dezember. Einer besinnlichen Feier mit Glühwein und Adventsgebäck steht somit nichts mehr im Wege.“

 

 

Genug gejammert, auch eine Regierung muss irgendwann einmal Verantwortung übernehmen.

Nach jedem Regierungswechsel braucht es einige Zeit bis Veränderungen der politischen Zielsetzungen ihre Wirkung zeigen. Wenn aber eine Regierungskoalition zum Ende einer Regierungsperiode – nach immerhin fast 5 Jahren - immer noch darauf verweist, was Vorgänger alles versäumt hätten, ist das mehr als bedenklich. Wenn die Opposition darauf aufmerksam macht, was versprochen aber nicht eingehalten wurde, wird dies als Unverschämtheit bezeichnet.

Betkin Goethals vom Vorstand der Hattersheimer Grünen:  „Wir wünschen uns einen respektvolleren Umgang miteinander, nur so erreichen wir gemeinsam das Beste zum Wohle der Hattersheimerinnen und Hattersheimer. Denn es ist und bleibt Aufgabe der Opposition Fehler, Unterlassenes und Unerledigtes zu erkennen und zu benennen. Dieses Recht hatte sich in den Jahrzehnten vorher auch die CDU, FWG und FPD immer zu eigen gemacht. Heute wird auf berechtigte und sachliche Kritik sehr dünnhäutig reagiert. Aber jede Regierung muss sich, zumindest an den eigenen Versprechungen, messen lassen.“

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15.11.2020

Hattersheimer Spitzenkandidatin Nathalie Ferko kandidiert auch für den Kreistag

 

Auf der Kreismitgliederversammlung am Samstag im Bürgerhaus Kelkheimer-Fischbach wählten die anwesenden Mitglieder die Liste für die Kreistagswahl am 14. März 2021.

Die vorderen 20 Plätze wurden in Einzelwahl abgestimmt. Nathalie Ferko, die Spitzenkandidatin der Hattersheimer Grünen und Mitglied im Vorstand ist, wurde von der Versammlung auf Platz 13 der Kreistagsliste gewählt.

Nathalie Ferko begründet ihre Bewerbung: „Ich kandidiere für den Kreistag, weil ich die Weiterentwicklung zu einem inklusiveren, nachhaltigeren und sozial gerechteren Kreis mitgestalten möchte. Gerade durch meine intensive Mitarbeit am Kreiswahlprogramm ist es mir umso wichtiger, die beschlossenen Forderungen und Ziele für den Main-Taunus-Kreis auch durchzusetzen und zu erreichen. Am wichtigsten ist mir dabei, die festgesetzte Klimaneutralität bis zum Jahr 2035, damit auch nachfolgende Generationen die Möglichkeit haben in unserem Landkreis, unter den bestmöglichen ökologischen Bedingungen aufzuwachsen. Der wichtigste Faktor ist dabei die Verkehrswende. Zwar ist der Main-Taunus-Kreis der kleinste Flächenkreis, hat aber auch gleichzeitig die höchste Autodichte. Mein Ziel ist es, den MTK vom Auto-Landkreis in einen Fahrrad-Landkreis zu transformieren, ohne dass sich eine Stadt oder Gemeinde abgehängt fühlt.“

 

Auf Platz 24 wurde Jürgen von Glischinski gewählt. Er ist seit Juni 2020 das „jüngste“ Mitglied der Hattersheimer Grünen. Der IT-Einkaufsspezialist, der 20 Jahre bei der Deutschen Bahn AG und einer privaten Busgesellschaft in verschieden Fach- und Führungsfunktionen gearbeitet hat, engagiert sich für Digitalisierung, eine umweltverträgliche Verkehrspolitik, Klimaschutz und erneuerbare Energien.

Weitere Hattersheimer*innen auf der Kreisliste sind Betkin Goethals (Platz 33), Winfried Pohl (40) und Hedi Bender (49). Karin Schnick, derzeit Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag des Main-Taunus-Kreises kandidiert auf Platz 57.

 

 

 

 

Vor 4 Wochen kündigten die Grünen an die Radwege unter die Lupe zu nehmen. Stefan Ehrecke, Dirk Staudt, Alessio Dale und Uwe Broschk haben die wichtigsten Routen abgefahren. „Die vielen Anregungen und Hinweise, die uns von Hattersheimer Radfahrer*innen erreicht haben, nehmen wir gerne auf“, freut sich Stefan Ehrecke. Und Dirk Staudt ergänzt: „Immer mehr Menschen lassen bei täglichen Fahrten zur Schule, zum Arbeitsplatz oder Einkaufen das Auto stehen und steigen auf ́s Rad. Es ist unerlässlich, dass eine der umweltfreundlichsten Arten der Fortbewegung auch in unserer Stadt attraktiver und vor allem sicherer werden muss.“

 

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08.11.2020

Hattersheimer Grüne beschließen ihr Wahlprogramm und wählen die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl am 14. März 2021

 

Bereits im Frühjahr starteten die Hattersheimer Grünen in themenbezogenen Arbeitsgruppen mit den Vorbereitungen für die Kommunalwahl 2021. Eine interessante Aufgabe und große Chance gerade für die neuen Mitglieder sich mit allgemeinen grünen und spezifischen Hattersheimer Themen intensiv auseinanderzusetzen.

Am Sonntag 8.11. trafen sich die Grünen im Südringtreff unter strengen Corona-Maßnahmen mit Abstand, Masken, Desinfektionsmitteln und offenen Fenstern.

Die Vorstandmitglieder Jörg Jurascheck und Karin Schnick leiteten die Sitzung und stellten zunächst das gemeinsam erstellte Wahlprogramm vor. Unter den Oberthemen: „ökologisch sinnvoll“, „natürlich lebenswert“, „nachhaltig mobil“, „ökonomisch stabil“ und „sozial gerecht“ finden sich alle Aspekte zukunftsfähiger Politik für unsere Stadt.

Nach kurzer Diskussion über vorgetragene Ergänzungswünsche wurden diese übernommen und anschließend das Wahlprogramm einstimmig verabschiedet

„Ganz vorne auf unserer Agenda stehen die Sicherung einer nachhaltigen Lebensqualität, Klima-, Natur- und Umweltschutz, eine zukunftsorientierte, familienfreundliche Stadtentwicklung und eine Mobilität ohne schädliche Umweltauswirkungen“, erläutert Betkin Goethals, die ebenfalls dem Vorstand der Grünen angehört.

Im Anschluss stand die Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung der nächsten Wahlperiode an.

Nicht mehr kandidieren wird Winfried Pohl, der seit mehr als 20 Jahren ein Stadtverordnetenmandat innehat und seit 2013 die Fraktion als Sprecher vertritt. Die anwesenden Mitglieder bedankten sich bei ihm für sein außerordentliches Engagement. Winfried Pohl hat in den vergangenen zwei Jahren in offenen Fraktionssitzungen die neuen Mitglieder in die parlamentarische Arbeit eingebunden, um ihnen den Einstieg in die Kommunalpolitik zu erleichtern. Auch wenn er aus persönlichen Gründen kein Mandat mehr anstrebt, hat er doch der neuen Fraktion seine fachliche Unterstützung zugesagt.

Die vom Vorstand vorgeschlagene Kommunalwahl-Liste wurde nach der Vorstellung der 15 Kandidatinnen und Kandidaten von der Versammlung einstimmig beschlossen

Nathalie Ferko (27 aus Okriftel) und Dirk Staudt (57 aus Hattersheim) führen die Liste an, die paritätisch besetzt ist und sich aus neuen und erfahrenen Mitgliedern zusammensetzt. Marga Schmitt-Reinhart, seit über 20 Jahren für die Grünen im Magistrat nimmt den Listenplatz 3 ein, gefolgt von Alessio Dale aus Eddersheim, der sich auch bei der Grünen Jugend im Main-Taunus-Kreis engagiert.

Nathalie Ferko, Studentin der Politikwissenschaft und Geschäftsführerin der Grünen Fraktion im Main-Taunus-Kreis: „Das Pariser Klimaabkommen hat gezeigt, dass globale Herausforderungen wie der Klimawandel, auch lokale Lösungen brauchen. Wir wollen auch vor Ort unseren Beitrag zum Klimaschutz leisten und den Natur- und Umweltschutz stärker ins Zentrum politischer Entscheidungen rücken, um die Lebensqualität -auch in unserer Stadt - für die nachfolgenden Generationen zu sichern.“

Der Klimawandel steht auch im Fokus des selbständigen Medienfachwirts Dirk Staudt. Wichtig ist ihm auch ein weltoffenes Hattersheim. „Alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Religion, Geschlecht und Generation sollen sich hier zuhause fühlen. Dafür möchte ich mich als Stadtverordneter einsetzen“, begründet Dirk Staudt seine Kandidatur.

Marga Schmitt-Reinhart will auch weiterhin in Hattersheim „GRÜNE“ Politik machen: „Große Herausforderungen stehen vor uns und wir können in unserer Kommune aktiv daran mitwirken unseren Planeten zu schützen, die Demokratie zu erhalten und zu stärken, Menschen eine Heimat zu geben, die nicht zuletzt auch durch unser Konsumverhalten Not leiden und keinen Zugang zu Bildung haben. Fairer Handel, der demographische Wandel, Bürgernähe, neue Verkehrskonzepte, lebendige Erinnerungskultur, ein breit gefächertes Kulturangebot, gesellschaftliche Teilhabe, Bürgernähe, eine familienfreundliche Stadt, Naturräume erhalten und pflegen – das werden auch weiterhin meine Schwerpunkte sein.“

Alessio Dale möchte seine Stadt nachhaltig mitgestalten: „Dafür brauchen wir intelligente Verkehrskonzepte, eine stabile digitale Infrastruktur, einen aktiven Ausbau erneuerbarer Energien zusammen mimt einer intakten Flora und Fauna. Gemeinsam können wir einen ökologisch-sozialen Wandel voranbringen“, ist sich der 20jährige Student sicher.

Listenaufstellung zur Kommunalwahl 2021

01 Nathalie Ferko
02 Dirk Staudt
03 Marga Schmitt-Reinhart
04 Alessio J. Dale
05 Betkin Goethals
06 Stefan Ehrecke
07 Nora Schwarz-Ehrecke
08 Uwe Broschk
09 Sorina Mincea
10 Jürgen von Glischinski
11 Edeltraud Moos-Czech
12 Henning Eller
13 Karin Schnick
14 Reinhard Odey
15 Hedi Bender

16.10.2020

Hattersheimer Grüne nehmen Radwege unter die Lupe

Die Hattersheimer Grünen Stefan Ehrecke und Uwe Broschk aus Okriftel, Alessio Dale aus Eddersheim und Dirk Staudt aus der Kernstadt Hattersheim wollen die Radwege in allen drei Ortsteilen unter die Lupe nehmen.

„Wir werden uns sowohl kritische Stellen, als auch gelungene Lösungen anschauen,“ erläutert Stefan Ehrecke, der sich als Alltagsradler schon lange mit diesem Thema befasst.`

Interessierte Hattersheimer*innen können gerne ihre Ideen und Anregungen vorab einbringen. Wir freuen uns auch über Hinweise, welche Stellen besonders zu beachten sind. Alle Meldungen, die uns bis Ende Oktober unter kontakt(at)gruene-hattersheim.de erreichen, werden wir uns vor Ort anschauen.

„Fahrradfahren ist schnell, gesund, umweltfreundlich, klimaschonend, günstig, angesagt und förderungswürdig. Bis zu 30 % der Autofahrten können durch das Fahrrad ersetzt werden.“ Diese Aussage findet man auf der Seite des Umweltbundesamts.

Viele Umsteigerinnen und Umsteiger haben die Vorteile des Radfahrens bereits erkannt. Besonders bei Strecken unter 5 Kilometern ist das Fahrrad sogar das schnellste Verkehrsmittel.

Damit das Radfahren noch attraktiver wird, brauchen wir gerade im innerstädtischen Bereich ein gutes, durchgängiges und sicheres Radwegenetz. Besonders die Sicherheit muss stärker berücksichtigt werden, denn nach Mitteilung des statistischen Bundesamtes war im Jahr 2019 jeder siebte Mensch, der im Straßenverkehr ums Leben kam, mit dem Fahrrad unterwegs. Insgesamt gab es weniger Verkehrstote, die Zahl der getöteten Radfahrenden ist allerdings gestiegen.

Seit Beginn der 2000er Jahre wurden in Hattersheim bereits viele neuralgische Punkte entschärft, Hindernisse beseitigt und Radwege neu gebaut.

In unserer wachsenden Stadt wächst aber auch der Verkehr, und wir Grünen setzen neben attraktiveren Busanbindungen vor allem auf klimaschonenden Radverkehr. Schnelle Wege zur Arbeit, zum Sport oder Einkaufen, sichere Schulwege, attraktive Freizeitwege fördern das Umsteigen auf ́s Rad und entlasten somit auch die Anwohner*innen von den bekannten Nachteilen des wachsenden Autoverkehrs.

Die Hattersheimer Grünen informieren an Hand eines praktischen Beispiels über den Aufbau und die Vorteile begrünter Dächer.

Der Herbst hat Einzug gehalten, und auch der ersehnte Regen ist bei uns angekommen. Die aktuellen Temperaturen lassen uns den dritten trockenen Sommer in Folge fast vergessen, aber der Klimawandel hat sich auch in diesem Jahr wieder deutlich gezeigt. Die Zeit zum Handeln drängt.

Politische Weichenstellungen auf Landes- und Bundesebene und darüber hinaus sind notwendig, aber auch vor Ort in unserer Stadt und im privaten Bereich können wir Maßnahmen ergreifen und unterstützen.

Die Hattersheimer Grünen setzen sich dafür ein, dass auch die Stadt Hattersheim aktiv und engagiert gegen den Klimawandel und dessen Folgen eintritt und eine Vorbildfunktion einnimmt.Der Deutsche Städtetag empfiehlt u.a. städtische Überwärmungstendenzen bei der Stadtplanung zu berücksichtigen und die Belüftung der Innenstädte zu erhalten, zu entwickeln und zu verbessern. Und bei der Renaturierung von Bächen und Gräben erhalten die Kommunen Unterstützung durch das Landesprogramm „100 wilde Bäche für Hessen“.    Mehr »

Geflüchtete Minderjährige aus den Flüchtlingslagern in Griechenland in Hattersheim aufnehmen

Das vorbildliche Beispiel der Stadt Marburg und darüber hinaus von mittlerweile 174 Städten (Stand heute) zeigt, dass es machbar ist, Minderjährige aus dem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos aufzunehmen. Zitat von Oberbürgermeister Spies (Marburg, SPD): "Bei diesen Schicksalen kann man nicht zögern. Wegschauen ist keine Lösung.“

16 Unions-Bundestagsabgeordnete stellen sich gegen Innenminister Horst Seehofer und haben die Aufnahme von Flüchtlingen aus dem abgebrannten Elendslager Moria auf Lesbos gefordert.

Unser Antrag "Geflüchtete Minderjährige aus den Flüchtlingslagern in Griechenland in Hattersheim aufnehmen" wurde von der Koalition CDU, FWG und FDP abgelehnt, als Wohlfühlantrag mit Null-Wirkung, gar als Schaufensterantrag bezeichnet. Wer soll sich denn dabei wohl fühlen? Wir fühlen uns eben nicht wohl! Wollen ins Bewusstsein rufen, dass die vielen Flüchtlingskinder nicht vergessen werden dürfen. Sie leben unter mangelnder Versorgung, untragbaren hygienischen Verhältnissen, teilweise auf der Straße – das Leid ist unfassbar.

von Links Winfried Pohl, Hedi Bender, Michael Krause von der Hattersheimer Stadtanzeiger, Uwe Broschk

 

 

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07.09.2020

Die Kunst des Bewahrens

Die Hattersheimer Grünen freuen sich, dass auf ihre Anregung hin und unter ihrer Mithilfe das Kunstwerk an der blauen Brücke wieder in altem Glanz erstrahlt. Winfried Pohl (Fraktionssprecher) hatte die Aktion mit den Verantwortlichen der Regionalpark Pilot GmbH abgestimmt und so wurde gemeinsam mit Graffiti-Entferner, Hochdruckreiniger und Wurzelbürsten dem Schmutz der letzten Jahre zuleibe gerückt

Artikel im Höchster Kreisblatt

 

 

07.09.2020

Team „Grün radelt“ beim Hattersheimer Stadtradeln

Die Hattersheimer Grünen radeln für eine fahrradfreundliche Stadt

Nach drei Wochen endete am Sonntag (6. September 2020) das „Stadtradeln“ in Hattersheim – eine Kampagne des europäischen Städtenetzwerks Klima-Bündnis.Ziel der Kampagne ist es vor allem das Fahrradfahren populärer zu machen, möglichst viele Kilo-meter mit dem Fahrrad zurückzulegen und auf das Auto zu verzichten, um die C02-Emissionen als Einzelperson, als Gruppe und als Kommune zu senken. Neben dem positiven Effekt auf Klima und Umwelt, denn Radverkehr verursacht keine Schadstoffe und keinen Lärm, kann man durch Rad-fahren auch etwas für die Gesundheit tun.

„Wie bereits im vergangenen Jahr haben sich auch in diesem Jahr nicht nur Mitglieder der Grünenin unserem Team angemeldet. Deshalb bedanken wir uns bei allen, die unser Team „Grün radelt“ fleißig unterstützt haben“, freut sich Vorstandmitglied Stefan Ehrecke. Immerhin stehen wir auch mit unseren aktiven Radlerinnen und Radlern (15) nach dem TVO (36) und dem RC Hattersheim (27) auf dem 3. Platz.
Alle Teams, die in Hattersheim am Start waren haben zusammen deutlich über 53.000 Fahrradki-lometer gesammelt.

Die Hattersheimer Grünen wünschen sich auch außerhalb der jährlichen 3 Wochen Stadtradeln einfahrradfreundlicheres Klima in Hattersheim. Die Freizeitradler*innen haben andere Bedürfnisse, alsdiejenigen, die schnell zur Arbeit fahren wollen. Immer mehr E-Bikes konkurrieren mit dem Auto-verkehr um die oft engen Straßen. Ältere Menschen und Kinder brauchen sichere Wege und auch die Fußgängerinnen und Fußgänger dürfen nicht auf den Gehwegen durch Radfahrer*innen ge-fährdet werden.

Umweltfreundlicher Verkehr durch mehr Fahrräder und weniger Autos bedeutet auch weniger Parkplatzbedarf und mehr freie Fläche für Grün und Begegnung

Nathalie Ferko, wie Stefan Ehrecke im Vorstand der Grünen, ist sich sicher: „Mobilitätskonzepte, die dann auch möglichst zügig umgesetzt werden, sollen vor allem umweltfreundlichen und siche-ren Verkehr fördern und die schwächsten Verkehrsteilnehmer*innen schützen. Jahrelang wurden Städte für Autos geplant, heute weiß man, dass wir Mobilität neu denken müssen.“

 

 

 

24.08.2020

Hattersheimer Grüne auf Klausur – Jugend forsch(t)

19 Mitglieder der Hattersheimer Grünen trafen sich am Wochenende zur Klausur auf der Ebernburg in Bad Münster am Stein.

Das Wetter mit Sonne, Wolken und angenehmen Temperaturen ermöglichte Corona-konforme Gruppenarbeit im Freien. Ziele, Ideen und Vorschläge für Aktionen wurden gesammelt, diskutiert und konkretisiert.

Mit dabei waren auch zwei Mitglieder der Grünen Jugend, die 18-jährige Sorina Mincea aus Hattersheim und der 20-jährige Alessio Dale aus Eddersheim. Vorstandsmitglied Nathalie Ferko (27) konnte ihre praktischen Erfahrungen als Geschäftsführerin der Grünen Kreistagsfraktion und auch ihre politischen Kenntnisse, die sie in der Landesarbeitsgemeinschaft „Frieden, Europa und internationale Politik“ sammeln konnte, in die Diskussion einbringen.

Die drei jungen Mitglieder erklären sich bereit für ihre Stadt Verantwortung übernehmen zu wollen.

Langjährige Erfahrungen von Stadträtinnen und Stadtverordneten und frische Ideen neuer Mitglieder wurden zu einer ausgewogenen Grundlage für das Wahlprogramm zur nächsten Kommunalwahl am 14. März 2021.

Als Fazit fasst Vorstandsmitglied Nathalie Ferko die Diskussion zusammen: „In welcher Gesellschaft, in welchem Umfeld, in welcher Umwelt wollen wir leben? Was hinterlassen wir den kommenden Generationen? Die Politik muss auch vor Ort in denStädten Antworten geben, aber auch jede*r einzelne kann durch eigenes Handeln Einfluss nehmen. Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger durch unsere Aktionen sensibilisieren und zum Mitmachen anregen.“

04.08.2020

Stadtteilentwicklung Eddersheim

Hattersheimer Grüne informieren sich vor Ort

Die von städtischer Seite geplante Bebauung am östlichen Ortsrand von Eddersheim ist bei der Eddersheimer Bevölkerung nicht unumstritten. Bei einem Ortstermin kamen die Grünen auch ins Gespräch mit kritischen Bürgerinnen, die ihre Bedenken äußerten.

Neben der problematischen Verkehrserschließung wurden auch die Auswirkungen auf Umwelt und Natur, die Versiegelung der Fläche und das Ortsbild, das besonders durch die geplante Höhe der Bebauung beeinträchtigt würde angesprochen.

Auf Anregung des Eddersheimer Grünen-Mitglieds Alessio Dale wurden anschließend weitere leerstehende Räumlichkeiten und unbebaute Flächen angefahren, um sich ein Bild potentieller Standorte für Einkauf und Sporthalle zu machen.

Auch die Verkehrssituation in der Bahnhofstraße mit dem beschrankten Bahnübergang und die Zukunft des Taunussaals wurden am Rande des Treffens angesprochen.

„Wir setzen uns dafür ein, dass in einem Stadtentwicklungskonzept die Stärken und Schwächen aller drei Stadtteile analysiert und dann ökologisch und sozial nachhaltige Vorschläge für die weitere Entwicklung erarbeitet werden. Hierbei müssen alle interessierten Bürger*innen die Möglichkeit haben ihre Ideen und Anregungen einzubringen.“, ist sich Vorstandmitglied Stefan Ehrecke sicher.

Die Fraktion hatte Interessierte eingeladen, sich vor Ort ein Bild über die Auswirkungen politischer Entscheidungen zu machen. Es entstand eine rege Diskussion über städtebauliche Themen und die damit verbundene Chancen und Risiken. Auch zufällig dazu gestoßene Passant*innen beteiligten sich.

 

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In der Stadtverordnetenversammlung, die ohne vorherige Ausschussberatungen, mit reduzierter Parlamentsgröße und unter besonderen Regeln wegen der Corona-Ausnahmesituation stattfindet, war vereinbart worden, dass nur die wichtigsten Beschlusspunkte vorgelegt werden sollten. Defacto befassen sich rund die Hälfte der Beschlussvorlagen mit Bebauungsplänen. „Diese Pläne werden die Stadt nachhaltig verändern und das nicht nur im positiven Sinne“, kritisiert der Fraktionssprecher von Bündnis 90/Die Grünen. „Das sind Bruchstücke ohne Gesamtkonzept.“   Mehr »

01.07.2020

„Grüne im Grünen“ geht in die nächste Runde

Nach der erfolgreichen Veranstaltungsreihe im vergangenen Jahr laden die Hattersheimer Grünen auch in diesem Sommer wieder zu den Treffen „Grüne im Grünen“ ein.

„In den letzten Monaten konnten unsere Treffen leider nur digital stattfinden, umso schöner, dass die Uferbar pünktlich zur Ferienzeit wieder geöffnet hat“, freut sich Betkin Goethals vom Vorstand der Hattersheimer Grünen.

An drei Abenden steht der lockere Austausch mit den Mitgliedern und Interessierten auf dem Programm. Wir wünschen uns nehmen Diskussionen über aktuelle Bundes- und Landespolitik vor allem Anregungen zu kommunalen Themen.

Wir treffen uns am 16. und 30. Juli und am 13. August jeweils ab 19:30 Uhr in der Okriftler Uferbar.

19.06.2020

Klausurtagung der Hattersheimer Grünen findet statt

Nach dem letzten Vorstandstreffen im Februar lief die politische Arbeit auch bei den Hattersheimer Grünen überwiegend über Telefon- und Videokonferenzen.

Beim ersten Präsenztreffen wurde zunächst der Veranstaltungskalender aktualisiert und die Sommertreffen, sowie die Veranstaltungen im Herbst festgelegt. Wichtigster Punkt war die Planung der Klausurtagung Mitte August, für die bereits viele Anmeldungen vorliegen.

„Es ist schön, dass viele der neuen Mitglieder Verantwortung für unsere Stadt übernehmen wollen“, freut sich Betkin Goethals. „Wir wollen gemeinsam das Wahlprogramm für die Kommunalwahl im kommenden März erarbeiten und die Listenaufstellung besprechen und vorbereiten.“

Die Themen:
1.Umwelt, Energie, Klima und Naturschutz,
2.Wirtschaft und Finanzen,
3.Soziales und Kultur und
4.Wohnen, Mobilität und Digitalisierung
werden aus Hattersheimer Sicht beleuchtet, und auch zu konkreten Hattersheimer Themen wird Stellung bezogen werden.
Stefan Ehrecke ergänzt: „Auf Wunsch unserer neuen Mitglieder aus Eddersheim soll die geplante Bebauung in ihrem Stadtteil als Sonderthema von verschiedenen Seiten beleuchtet und bewertet werden.“

Bereits Anfang Juni wurden 4 Arbeitsgruppen gebildet, an denen sich alle politisch Interessierten beteiligen können. Hattersheimer*innen, die sich im Sinne Grüner Kommunalpolitik engagieren möchten können sich gerne unter (https://gruene-hattersheim.de/kontakt/) melden. Wir freuen uns über weitere Unterstützung unserer Arbeitsgruppen.

Arbeitsgruppe Klima-, Umwelt- und Naturschutz

Nathalie Ferko, Mitglied des Vorstands der Hattersheimer Grünen beschreibt die Situation: „Die Corona-Zeit hat uns gezeigt, dass eine klarere Sicht auf die Metropolen dieser Welt möglich ist. Viele Menschen haben die verkleinerten Bewegungsspielräume genutzt, um größtmögliche Erholung in der Natur in und rund um unsere Kommunen zu finden. Ein neues Bewusstsein um das Kleine, kaum Hör- und Sichtbare ist zurückgekehrt.“

 

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06.05.2020

Leserbrief zur Pressemitteilung „Fraktionschefs weisen Kritik zurück“

Die Kritik der Regierungskoalition in Hattersheim spricht für sich. Zu den Zeiten als CDU, FWG und FDP in der Opposition waren, wurde - zu Recht - von den gleichen Personen immer wieder betont, dass es zur Aufgabe einer Opposition gehört, die Regierung zu kontrollieren und alle Vorhaben kritisch zu begleiten. Gleiches Recht wird den Grünen aber abgesprochen. Wobei die Grünen-Fraktion sehr moderat in ihrer Kritik war und in erster Linie das Verfahren hinterfragt hat.

Die Reaktion der Koalitions-Fraktionschefs wirft nun allerdings die Frage auf, welche Ziele hinter der „Entwicklung Eddersheim“ stehen.

Ein Supermarkt ist für Eddersheim sicher wünschenswert. Hierfür gäbe es - nach Aussage der Eddersheimer Bürgerinitiative - auch andere geeignete Standorte in vorhandenen Gewerbegebieten ohne dafür neue Flächen zu versiegeln.

Die übertriebene Reaktion der Koalition zeigt deutlich, dass es auch um andere Ziele geht, die aber nicht genannt werden: Soll über die Hintertür die Westtangente durchgesetzt werden? Es ist richtig, dass die Grünen (seit 1985 im Stadtparlament vertreten) immer die Sinnhaftigkeit einer neuen Straße durch intakte Natur und ein Trinkwasserschutzgebiet in Frage gestellt haben. Und die Untersuchungen zum Verkehr bis zur Umweltverträglichkeit haben diese Einschätzung nur bestätigt.

Es liegt auf der Hand, dass neue Baugebiete mehr Verkehr mit sich bringen und sicher nicht dem „Schutz der Bevölkerung“ dienen.

Wir Hattersheimer Grüne stehen für eine sinnvolle, maßvolle und nachhaltige Entwicklung unserer Stadt. Wir beobachten derzeit eine starke Frequentierung unserer Freizeitwege am Schwarzbach, am Main und in den Grünanlagen. Eine neue Bebauung erhöht nicht nur den Druck auf die Infrastruktur, sondern verringert auch die hierfür notwendigen Flächen.

Aus diesen Gründen ist es für uns unabdingbar, dass zunächst ein Gesamtkonzept „Wie soll unsere Stadt in der Zukunft aussehen?“ erstellt wird.

Betkin Goethals

27.04.2020

Ortsteilentwicklung Eddersheim

Suche nach dem richtigen Maß

Nach der Bürgerveranstaltung der Stadt Ende November letzten Jahres zur Zukunft von Eddersheim hatten die Grünen zur Meinungsbildung Betroffene zu einem Ortstermin Mitte März eingeladen. Dieser Termin musste wegen den aktuellen Einschränkungen abgesagt werden.

Zwischenzeitlich hat Bürgermeister Klaus Schindling für die Stadt die Ergebnisse der Umfrage unter den Eddersheim Bürger*innen veröffentlicht. Dazu gibt es nun verschiedene Verlautbarung, von Bürger*innen, aber auch aus der Politik und Fraktionsvorsitzenden in mehr oder weniger angemessenen Ton bis hin zu Schärfen, die nicht angebracht sind. "Der sachliche, fachliche Meinungsaustausch ist uns ausgesprochen wichtig und für politische Entscheidungen hilfreich, aber persönliche und namentliche Angriffe disqualifizieren", so Winfried Pohl, Fraktionssprecher der Grünen im Stadtparlament zu den Leserbriefen in letzter Zeit.

Ohne einer abschließenden Bewertung vorzugreifen, immerhin bleibt der im März abgesagte Ortstermin zum öffentlichen Meinungsaustausch bei den Grünen in Planung, haben sich die Fraktionsmitglieder mit den Vorsitzenden des Ortsverbandes auch zu dem Thema „Quartiersentwicklung Eddersheim“ ausgetauscht. „Wer würde nicht gerne den Stadtteil Eddersheim mit guten Angeboten bezüglich Einkauf, Ärzteversorgung, Wohnraum auch für Senioren, leider wurde in dem Umfrage nicht der kostengünstige Wohnungsbau abgefragt, und für Vereine attraktiver gestaltet?“ In der Pressemitteilung fragen die Grünen weiter, ob der bisher ins Auge gefasste Standort am östlichen Ortsrand des Stadtteils Eddersheim der geeignete ist. Was passiert mit den Frei- und landwirtschaftlichen Flächen und den schutzwürdigen Bereichen zwischen Eddersheim und Okriftel? Wie sieht die Lage zum öffentlichen und schienengebundenen Nahverkehr aus? Wie und wo soll der zusätzliche Autoverkehr geführt werden? Welche Ortsbereiche werden in welchem Umfang mehr belastet? Oder ist die gedachte Entwicklungsfläche nur eine Argumentation die südliche Westtangente bauen zu können? Dieses Straßenbauvorhaben, das wertvolle Außenbereiche und den Wasserwerkswald zerschneiden würde, lehnen Bündnis 90/Die Grünen weiterhin ab. Wie wird für eine weitere Sporthalle die Erforderlichkeit ermittelt und wer trägt hierfür die Investitions- und Folgekosten? Gibt es für einen Supermakt, auch Betreiber und reichen deren wirtschaftliche Überlegungen langfristig zur Herstellung der Attraktivität aus? Wie ortsverträglich muss die Gebäudeplanung ausgestaltet werden? Sicherlich keine städtische Bebauung wie im Ölmühlen-Quartier oder gar im Frankfurter Europaviertel.

„Das sind nur einige Punkte, die zu betrachten und durch sorgfältige und investorenunabhängige Untersuchungen und Planungen zu beantworten sind. Da reicht das Abfragen von Wünschen ohne Betrachtung möglicher Folgen und Alternativen nicht aus“, fasst Stefan Ehrecke als Mitglied des Vorstandes den derzeitigen Meinungsbildungsprozess zusammen und betonen, dass es zu übereilten Beschlüssen der Politik nicht kommen darf.

Hattersheim am Main wird ausgezeichnet

Mit einer Presseerklärung hatten die Hattersheimer Grünen im Februar 2016 über ihren Antrag informiert, der gemeinsam mit der SPD eingebracht worden war. Im Antragstext war zu lesen gewesen:

„Die Stadt Hattersheim bekennt sich zu der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns“ und strebt den in Deutschland von TransFair e.V. verliehenen Titel „Fairtrade-Town“ an.

Der Magistrat wird beauftragt alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um die geforderten Kriterien zu erfüllen, damit die Stadt den Titel „Fairtrade-Town“ erhält.“

Kurz vor der Ausschusssitzung hatten die Hattersheimer Grünen zur Verdeutlichung praxisnah und anschaulich mit Produktbeispielen des „fairen Handels“ informiert. Der Antrag war dann von den Stadtverordneten auch beschlossenen und in der Verwaltung erfolgreich bearbeitet worden. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilt, konnten zwischenzeitlich alle Kriterien erfüllt werden und die Stadt erhält die begehrte Auszeichnung.

Doch was bedeutet dies?    Mehr »

24.03.2020

Keine Hamsterkäufe

Leere Regale durch Hamsterkäufe verursachen ein mulmiges Gefühl.

Die derzeitige Situation ist besonders für Menschen, die nicht mobil sind, untragbar.

Viele Kundinnen und Kunden müssen oft mehrere Geschäfte aufsuchen, um sich mit Waren des täglichen Bedarfs zu versorgen. Dass sich durch die vermehrten Kontakte auch die Ansteckungsgefahr erhöht, liegt auf der Hand.

Leere Regale führen dazu, dass selbst Leute die bis jetzt nicht „gehamstert“ haben, anfangen mehr einzukaufen, als aktuell nötig, denn: „man weiß ja nicht, ob morgen alles erhältlich sein wird.“

Die Vorstand der Hattersheimer Grünen hat beim Bürgermeister nachgefragt, ob Maßnahmen wie sie aktuell in vielen Städten (z.B. in Hanau oder Frankfurt ) durchgeführt werden, auch für Hattersheim vorgesehen sind.

Der Bürgermeister hat mitgeteilt, dass die Stadt mit den meisten Lebensmittelmärkten im Kontakt steht und städtische Unterstützung anbietet.

Die Krise wird zur Krise durch die leeren Regale, deshalb muss die Kette der Nachahmung durchbrochen werden.

Wir appellieren an die Vernunft aller Hattersheimerinnen und Hattersheimer, zu einem angemessenen Einkaufsverhalten zurückzukehren und sich damit besonders mit älteren und vorbelasteten Menschen zu solidarisieren.

 

 

08.03.2020

Stadtteilentwicklung Eddersheim – Aufgrund der aktuellen Schutzempfehlungen zu Corona (Covid-19) haben wir beschlossen, die Veranstaltung auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben..

Das nächste Treffen in der Reihe "Macht mit! Mischt euch ein!" steht ganz im Zeichen aktueller kommunaler Politik.

Bereits im November 2019 wurde in einer Infoveranstaltung der Stadt den Eddersheimerinnen und Eddersheimern die städtischen Vorplanungen zu einem neuen Baugebiet mit Sporthalle, Gewerbe, Einkaufsmöglichkeit und bis zu 70 Wohnungen vorgestellt.

Wir Hattersheimer Grünen werden uns vor Ort die räumliche Situation anschauen und uns über die Auswirkungen der Planungen auf die Natur, das Wohnumfeld, die Verkehrserschließung, die gewünschte Infrastruktur und das Stadtbild mit Betroffenen und Interessierten austauschen.
Hierzu laden wir alle ein, die mit uns über das Für und Wider diskutieren möchten.

Treffpunkt ist am
Sonntag, den 15. März um 15 Uhr
am Posten 19 Weg
in Eddersheim

Für Radfahrer aus Hattersheim und Okriftel sind die Treffpunkte: - Hattersheim um 14:30 Uhr am Tierpark oder - Okriftel um 14:45 Uhr am See (Vereinshaus Angelsportverein)

Nachdem wir uns die Lage vor Ort angeschaut haben, werden wir unsere Diskussion ab 16 Uhr im Restaurant "Mönchhof" fortsetzen.

 

 

 

26.02.2020

Politischer Aschermittwoch

Zum 24. mal luden die Hattersheimer Grünen in Kooperation mit den Grünen Main-Taunus-Kreis zum politischen Aschermittwoch ein. Im Hattersheimer Posthofkeller erwartete die Gäste ein buntes Programm aus Musik, Politik und Essen.

Da in diesem Jahr nicht nur das 40-jährige Bestehen von Bündnis 90/ Die Grünen, sondern auch das 36-jährige Bestehen der Hattersheimer Grünen gefeiert worden ist, begleitete das Duo "Twinset", die bundesweit Bekanntheit durch "The Voice Senior" erlangten, durch die Gründungsjahre von 1980-1984.

Als Rednerinnen und Redner waren die Bundestagsabgeordneten Kordula Schulz-Asche und Omid Nouripour, sowie der Landtagsabgeordnete Frank Kaufmann vertreten. In ihren Reden reflektierten sie unter anderem die aktuellen politischen Ereignisse und Geschehnisse, wie der rechtsextreme Anschlag in Hanau und die politischen Machtspiele in Thüringen, welche die letzten Wochen überschattet haben.

Der Hattersheimer Beitrag "Die 10 Verbote" wurden von den beiden Vorstandsmitgliedern Jörg Jurascheck und Stefan Ehrecke präsentiert, die damit elegant durch den Abend moderierten.

Abgerundet wurde der Abend durch das köstliche vegetarische Buffet, welches mit der Unterstützung der Grünen Jugend sowie weiteren Helferinnen und Helfern den Gästen angeboten werden konnte. Erstmalig wurden die traditionellen Röllmöpse ersetzt durch vegane (T)Rollmöpse bestehend aus Aubergingen und Algenblättern.

 

 

Gerhard Schuster: seit 40 Jahren bei den GRÜNEN

Er gehört zu den Urgesteinen der GRÜNEN im Main-Taunus-Kreis: Gerhard Schuster. Vor 40 Jahren hat er den Kreisverband BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit gegründet. Bei einer Kreismitgliederversammlung im Bürgerhaus Marxheim am Dienstagabend wurde der 66-Jährige Hattersheimer und jetzt in Kriftel lebender nun für seine Treue und sein langjähriges Engagement geehrt und erhielt vor allem ein großes Dankeschön von Vorstand und Parteifreund*innen.

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13.01.2020

Cem Özdemir zu Gast bei Neujahrsempfang des MTK Kreisverband

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06.01.2020

GRÜNE trauern um Joachim Phil Straßburger

 

Mehr als 15 Jahre lang für die Partei im Main-Taunus-Kreis und Hofheim engagiert

„Wir verlieren nicht nur unseren Schatzmeister und einen der engagiertesten GRÜNEN hier im Kreis, sondern vor allem einen lieben Freund.“ Die Main-Taunus-GRÜNEN und der GRÜNE Ortsverband in Hofheim trauern um Joachim Phil Straßburger, der in der Nacht zum Montag, 6. Januar, seiner schweren Krankheit erlag.

Der Lektor und dreifache Familienvater gehörte 2005 zu den Gründungsmitgliedern von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hofheim. Der neue Ortsverband löste später erst die seit Längerem in der Kreisstadt aktive GOHL - Grüne Offene Hofheimer Liste - ab.

Phil Straßburger war neben seinem inhaltlichen Engagement in der Partei einer, der immer selbst mit anpackte und selbst spätabends noch half, Plakate aufzustellen, wenn es nötig war. Vor allem war er jedoch der „Herr der Zahlen“ bei den GRÜNEN. Jahrelang hatte er das Amt des Schatzmeisters inne, nicht nur für den Hofheimer Ortsverband, sondern auch für den Kreisverband Main-Taunus. Sein Ruf als kompetenter, aufmerksamer und grundsolider Finanzverwalter eilte ihm stets voraus.

Seit der Kommunalwahl 2006 war Phil Straßburger Stadtverordneter für die GOHL und stellvertretender Stadtverordnetenvorsteher. Ab 2011 vertrat er dann als ehrenamtlicher Stadtrat die GRÜNEN im Hofheimer Magistrat. Er war ebenfalls Mitglied im Aufsichtsrat der Hofheimer Wohnungsbaugesellschaft (HWB). Von diesem Posten zog er sich Ende letzten Jahres krankheitsbedingt zurück und wurde von der HWB mit großer Wertschätzung verabschiedet.

Phil Straßburger vertrat nicht nur GRÜNE Werte, sondern lebte sie ganz praktisch. Er war unter anderem leidenschaftlicher Fußgänger. Von Marxheim aus bestritt er die meisten seiner Wege zu Fuss. Als seine Krankheit begann, ihn einzuschränken, erstand er ein E-Bike und fuhr damit noch weite Strecken durch den Main-Taunus-Kreis. Mitten in der Natur und in seiner Heimat unterwegs zu sein, war ihm sehr wichtig. Dies zeigte sich ebenfalls in seinem begeisterten Engagement für die Hofheimer Waldjugend, des Jugendverbandes der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), wo er als ehrenamtlicher Jugendgruppenleiter viele Jahre aktiv war.

„Phil hinterlässt eine große Lücke in unserer Partei. Vermissen werden wir ihn aber vor allem als aufrichtigen, höchst zuverlässigen und heiteren Menschen, der sich bis zum Schluss seine positive Lebensart erhalten hat“, so der Vorstand des Hofheimer Ortsverbands. Phil Straßburger wurde 60 Jahre alt.

Auch wir Hattersheimer Grünen trauern um Phil Straßburger. Als Kreisschatzmeister hoch geschätzt, als Mensch bodenständig, integer und immer hilfsbereit. Wir werden ihn vermissen.

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